Claras Allerleiweltsgedanken


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Mit Clara-Kraft voraus

… na gut, der Fotoblog war ja auch von Clarakraft durchzogen und gezogen – doch jetzt gibt es nur noch (kluge) Allerleiweltsgedanken. Die anderen beiden Blogs existieren zwar noch, werden aber kaum bis selten bis nie neu bebildert.

Clara hat ein wenig mit ihrem Namen gespielt, um dann letztendlich doch bei dem ihrigen zu bleiben. So ein freundliches lila Claire wäre doch was, zumal mich schon oft eine Lieblingsbloggerin so nennt. Aber was man hier grammatisch daraus gemacht hat, gefällt mir nicht.

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Clarita war dann die nächste Spiel- und Verwandlungsidee.  Doch als ich gesehen habe, was da in der Pommes-Schachtel drin ist, ist es mir gleich unheimlich geworden. Ich habe sofort Abstand genommen und werde nie, nicht, niemals mehr an meinem Namen herumkritteln. – Was soll ich mit einer vollen Tüte abgeschnittener Finger? So viel steife Mittelfinger kann ich doch beim Autofahren gar nicht mehr machen. – Mit einer Tüte Daumen wäre das schon anders – mit Daumen kann man in der Nase bohren, im Ernstfall kann ich am Daumen lutschen, auf Daumen kann man sich kloppen, den Daumen kann man bei Gefallen hoch strecken, den Daumen hält man hoch, wenn man trampen will, man kann Pi mal Daumen Entfernungen schätzen und den Daumen kann man verbiegen usw. usf.

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Und eine „Santa“ will ich gar nicht sein.

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Tja, dann schau’n wir mal, was hier in Zukunft auf uns zukommt. Ich hoffe, es gibt schönere Anlässe als Todesfälle.
Auf in den Frühling 1917.


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Bekennerschreiben – Update

Keine Angst – hier kommt kein Bekennerschreiben einer unterirdischen Bloggerorganisation, die sich zu einem Angriff auf fremde Blogs bekennt.

Nein, Clara bekennt sich zu ihrer Fernsehserienleidenschaft. Ob es an dem Erstberuf als Physiotherapeutin oder an dem unerfüllten Wunsch nach einem „medizinischen Schwiegerkind“ (am besten Zahnarzt) liegt, weiß ich nicht. Jedenfalls kann sie an einer „Arztserie“ selten vorbei schauen – schon der charismatische Schwarzwaldklinikdoktor, mehr noch aber sein hübscher „Sohn“ Sascha riefen mich regelmäßig an die Kiste, die damals noch recht klein und unscheinbar war.

Seit langer Zeit läuft ja „In aller Freundschaft“ – und die Schauspieler von dort sehe ich -zig mal häufiger als die Mitglieder meiner näheren und ferneren Familie – ich „fiebere “ fast schon mit ihren Schicksalen mit – in Maßen natürlich nur 🙂

Und diese Serie hat vor kurzem „ein Kind“ bekommen – der Herzensbrecher und Schwesternverführer Niklas hat Karriere gemacht und ist der Klinik in Leipzig untreu geworden. Seine neue Wirkungsstätte ist jetzt Erfurt, er ist Oberarzt und die neue Serie heißt „Die jungen Ärzte“.

So weit – so gut, das war jetzt alles Vorgeplänkel. Vor langer Zeit hat finbar = Lu ein Foto von 5 Eiszapfen gezeigt, das mich an eine Hand erinnerte. Zwei der 5 Eiszapfen waren „zusammengewachsen“ . Hand = Handchirurg = neue Serie = Starchirurg Dr. Morot – genau in dieser Reihenfolge liefen meine Gedanken ab. Ein kleines Mädchen, deren Mittelfinger und Ringfinger zusammen gewachsen waren, kam in die Klinik. Nicht nur die Karriere einer Pianistin wäre ihr verwehrt gewesen. – Gut, er hat es gemacht, er hat es exzellent gemacht – zumindest laut Film – und es gab während der Op ausnahmsweise mal keinen Herzstillstand :-).

Dieser Mann ist fachlich der Schmuck der Klinik, doch menschlich ist er der hinterletzte Armleuchter, den man sich vorstellen kann. Er springt mit den jungen Assistenzärzten wie mit Leibeigenen um und behandelt seine gleichgestellten Kollegen wie Fußabtreter.

So, und jetzt komme ich endlich zu meinem Anliegen.

Warum besetzt die ARD so eine menschlich fiese Rolle ausgerechnet mit einem Schauspieler mit Migrationshintergrund? Der Unmut gegen Ausländer bzw. gegen Eingewanderte ist doch in unserem Land bei vielen Leuten wahrlich schon groß genug, da muss das Fernsehen diese Abneigung nicht noch schüren. –

Hugh – ich habe gesprochen! 0103 Clara - Schriftzug

Auf meine Anfrage erhielt ich vom Sender folgende Antwort:

Liebe Frau Himmelhoch,

wir bedanken uns sehr für das Interesse an „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“. Auch, dass Sie sich so intensiv Gedanken zum Format machen, wissen wir sehr zu schätzen. Im Bezug auf die Besetzung versuchen wir immer gemeinsam mit Regie und Produktion, die bestmögliche Besetzung für die jeweiligen Rollen zu bekommen. Da spielen ganz unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Auch für den von Ihnen angesprochenen Part.

Es würde uns sehr freuen, wenn Sie auch weiterhin die Serie schauen würden. …. Blablabla

Wenn ihr mich fragt: Die Antwort ging am Thema vorbei!


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Von Mittwoch bis Dienstag – die etwas andere letzte Blogrolle

Meine „Tageslieblinge“ – und was ist jetzt spannender? Wenn ich jemand hier erwähne oder wenn ich ihn nicht erwähne? Das allein könnt nur ihr wissen.

Wer sich hier und heute nicht findet, hat da oder dort die Chance – und wenn da und dort nichts ist, dann hat es wohl sollen nicht sein. Manche hätte ich gern noch erwähnt, aber da kam in dem Zeitraum wirklich kein neuer Beitrag, weil der Blog ein wenig ruht.

Eigentlich sollte sie schon am vorigen Mittwoch erscheinen – doch ich hatte so meine ganz bestimmten Vorstellungen, wen ich noch hier in meine Vorstellung aufnehmen wollte – aber da kam nichts im Blog – also hieß es warten.

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  • Als ich irgendwo als Blogname Käffchen, Käffchen las, wurde ich natürlich angezogen wie die Motte vom Licht. Ich habe so das Gefühl, ich wurde mit Kaffee statt mit Muttermilch großgezogen, so aufgedreht, wie ich manchmal bin. Nur in frühen Nachkriegszeiten war der Kaffee sicherlich sooooooo dünn, dass der nicht schadete. Der Post Du kommst hier nicht rein beschreibt mit lustigen Worten ein Problem, dass wir alle schon mehr oder weniger stark hatten, nur WP löst es mit seinem Spamfilter meines Erachtens ziemlich gut.
  • Wir sind hier nicht nur Deutschland, wir sind nicht nur Deutschland – nein wir sind auch international. Schweiz und Schweden schreiben hier,  Israel ist uns verloren gegangen, aber Mexico ist uns zum Glück erhalten geblieben. Und damit meine ich  Vallartina, die ausgewandet ist und wunderbar deutsch spricht und schreibt. Heute erzählt sie uns was über  Frische Macademia-Nüsse . Mir  wäre diese Art der Nussknackerei zu mühsam.
  • Bei Novemberregen lese ich von Anfang meiner Bloggerzeit an – allerdings habe ich mal für mehr als ein Jahr ausgesetzt. Ich kann gar nicht genau beschreiben, was mich an der Art des Schreibens so fasziniert, aber es tut es. Fotos sind so gut wie nie dabei – aber vortrefflich gesetzte Worte und es geht sehr oft oder meist oder nur um Mademoiselle, das Töchterchen. Doch hier in diesem Post geht es um den Kater und um Mademoiselle.

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  • Miki ist wie ich Berlinerin = 1 Bonuspunkt; Miki ist wie ich Autofahrerin = 2 Bonuspunkte; Miki hört wie ich auch auf die sonore Stimme von Mr. TomTom (oder Frau Tomina) = 3 Bonuspunkte und Miki hasst wie ich den größten Kreisverkehr Berlins – der, der immer um die Goldelse drumrumgeht und wo man nie weiß, wann man sich wo einordnen muss. Ihre Erlebnisse beschreibt sie hier: Das ist nicht mein Tag oder so ähnlich
  • Eva hat in ihrem Blog – im Gegensatz zu mir – noch nie viele Worte gemacht – aber die, die sie macht, sind so hammerscharf (zu)treffend, dass es mir jedesmal die Mundwinkel in die Höhe zieht. Lest doch selbst.
  • Anette die Waldfee – ach nein, Waldspecht, gehört auf jeden Fall zu den fleißigsten Bloggern, die ich kenne, denn sie betreut ein Projekt nach dem anderen – ich sage nur Herzen, Uhren, Küchen-ABC und und und – und jetzt macht sie auch noch bei „Jeden Tag ein Bild“ mit. Isses denn nicht süß, dieses Hundeschnäuzchen? Ich hoffe nur, dass der Link richtig ist, denn bei den „Designern“ ist das gar nicht so leicht.

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  • 1, 2, 3, 4 viele – das wäre meine in einfachen Zahlen und Worten ausgedrückte Be- und Umschreibung für Skryptoria, die ja im anderen Blog als Skriptum und im noch anderen Blog als Pixelspielerin auftaucht. Wer weiß, wie sie noch so alles heißt, für mich auf jeden Fall noch Tina. Und hier ist sie wieder mal in ihrem geliebten Zoo von Hannover unterwegs. Lebensklug warnt sie uns vor Schaden. Ich würde schon Schaden nehmen, wenn ich immer so 1,2,3 die Identitäten wechseln müsste – konkreter – die Gravatare. Weiter so, liebe Tina, ich liebe deine Beiträge!!!!!!!!!!!!!!!!! Aber das weißt du ja, ich will es nur noch einmal sicherheitshalber sagen.
  • Hier haben wir die Ruth, meist bekannt als Rosenruthie, die leistet sich auch mehr als einen Blog, nämlich noch einen Fotoblog, auf den ich hier auf jeden Fall einmal aufmerksam machen möchte. Na gut, er wird nicht täglich gefüttert wie ihre Nala(?, richtig der Name), aber keine und keiner muss sooooooooooo verrückt sein wie ich. Hier dieses Foto fand ich sehr interessant, vom Motiv her und von den Farben ganz besonders.  Um andere Fotos zu sehen, einfach auf den spitzen Pfeil drücken oder oben auf Archiv, da kann man sich gezielt welche aussuchen.
  • Jetzt gehe ich erst mal eine Runde schluchzen: Die Rosenruth will mir die Fleißkrone streitig machen. Nein, falsch, SIE will es gar nicht selbst, sondern sie gibt mir einen Hinweis auf eine Bloggerin, die auch drei Blogs betreibt. Alle zeigen sie Fotos – fast immer jeden Tag eines – doch dieser hier, den moni mir bisher nicht extra vorgeführt hat *lach*, nimmt wohl an keinem Projekt teil. – Mit dem „täglich ein Foto“ stimmt hier auch nicht, denn dieses hier hat schon ein abgelaufenes Verfallsdatum.

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  • Leonie ist einigen von den hier Lesenden bekannt, obwohl sie sich mal für längere Zeit ausgeklinkt hat. Jetzt ist sie wieder da, wenn auch nicht richtig hier. Mit „hier“ meine ich Deutschland – sie lebt in Teneriffa mit ihrem Hund. Sie bietet Wanderungen über die Insel an und bestimmt auch noch sehr viel anderes. Ich möchte ihren Artikel Der Teide ohne Seilbahn, aber mit Hund vorstellen, nicht nur für Teneriffafans oder -kenner sehr lesenswert. Die Fotos in Vergrößerung entlocken mir immer wieder ein WOW mit großen Augen und offenem Mund.
  • Leonie hat einen Hund – Katerwolf hat seit kurzem zwei und ein Pferd und einen Arbeitsplatz und eine ungebändigte Reiselust – dass sie da wenig Zeit hat, Blogspaziergänge zu unternehmen, verzeihe ich ihr gleich und sofort. Hier erzählt sie uns in Heidi, Heidi … wunderbar von ihrem Urlaub mit den Hunden und allen Pässlich- und Unpässlichkeiten während dieser Zeit. Gut, dass sie wenigstens das Pferd zu Hause gelassen hat. – Viel Spaß!
  • Meike, die Betreiberin des Blogs „Fuck you,I’m human“ wird sich vielleicht sehr wundern, wenn sie diesen Link von hier bekommt, denn ich bin auf ihrem lesenswerten Blog noch nieeeee mit einem Kommentar auffällig geworden – auch „unauffällig“ nicht. Das Gewicht von Selbstbestimmung fand ich nicht nur deswegen lesenswert, weil es meine Lieblingsstadt Hamburg erwähnt und in Berlin spielt oder weil ich ähnliche Erfahrungen mit meinem Vermieter gemacht habe, nein, weil es einfach gut geschrieben ist. Ich zumindest kann diese Kostenspirale und die Machtlosigkeit sehr gut nachfühlen. – Der zweite Teil ihrer Geschichte ist eine „jobstory“ – ich nannte meinen ähnlich gelagerten Chef nur „Kotzbrocken“, obwohl sein richtiger Name mit Kott… anfing.

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  • Wenn man chinomso noch im Netz finden will, dann braucht es schon eine Menge Geduld – denn sie hat sich ziemlich  zurück oder in andere Gefilde zurück gezogen. Doch hier zeigt sie uns, was sie gefunden hat: i-see-faces-februar/
  • Hier bei mir und meinem Empfinden geht es auch um das Finden: nämlich das Wiederfinden. Verenas Weltlaterne war längere Zeit aus dem Bloggernetz verschwunden. Die junge Frau hatte keine Zeit mehr zum Bloggen, sie schrieb ein Buch nach dem anderen – ist ja auch eine ehrenwerte Beschäftigung. Ich mag sie schon deswegen so sehr, weil sie mich mal mit einem unnachahmlichen Satz gelobt hat: „Von Clara Himmelhoch würde ich sofort ein Buch kaufen“ – damit hat sie sich für immer und ewig in mein Herz gelobt 🙂 –  Vor ein paar Tagen entdeckte ich sie, wie sie sich (heimlich) bei mir umgesehen hat – und 1,2,fix war ich wieder auf ihrem Blog. Falls ihr das auch wollt, dann schaut doch einfach mal hier.

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  • Herzdamengeschichten mit Vorbereitungen soll diesen Reigen beschließen – einfach köstlichst, zumindest für meinen Geschmack. – Noch einmal will ich sicherstellen, dass nicht ICH auf die Idee gekommen bin, so eine Blogvorstellungsrunde zu machen – sie hat mir nur hier und anderswo gefallen.  – Doch jetzt ist Schluss, jetzt kennt ihr alle meinen Geschmack. Einige der Vorgestellten sind von Anfang an – also seit Januar 2010 – dabei, andere sind weggeblieben oder wurden von mir gestrichen, andere kamen ganz, ganz neu dazu. Die Blogroll soll ja auch nichts Statisches sein. Wie oft entdecke ich Namen in diesen Listen, die es schon seit „Ewigkeiten“ in der Bloggerwelt nicht mehr gibt – in der normalen Welt hoffe ich schon noch.
  • Ganz zum Schluss noch einen leicht frivolen Witz, weil ich diese Webseite auch sehr mag. Wie oft geht es hier und da um Stärken und Schwächen unseres Gesundheitswesens. Hier bei witze.net sind sie klar ausgesprochen:
    Ein junger Medizinstudent macht mit dem betreuenden Arzt einen ersten Rundgang durchs Krankenhaus. Sie kommen an einem offenen Zimmer vorbei, in dem ein Mann auf dem Bett liegt, der wie wild masturbiert.Der Student fragt: „Was ist denn mit dem los?“ Worauf ihm der Arzt antwortet: „Tja, seine Hoden produzieren zu viele Spermien – deshalb muss er dauernd onanieren, damit sie nicht platzen!“ „Wow!!“ denkt der Student.Kurze Zeit später sieht er in einem anderen Zimmer, wie eine hübsche Krankenschwester bei einem Patienten auf dem Bett sitzt und ihm einen bläst. „Und was hat der da?“ fragt der Student neugierig. „Gleiches Problem, aber privat versichert.“


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Von Mittwoch bis Dienstag – die etwas andere Blogrolle (2)

Meine „Tageslieblinge“

Die erste Ausgabe dieser drei Folgen findet man hier: Von-dienstag-bis-dienstag-meine-lieblingsposts-der-woche/

  • Gut, dieser Post ist schon gestern erschienen – aber wenn von Bellana etwas über Berliner geschrieben wird, muss ich schon mal hingehen. Vielleicht ahnt ihr es schon: Berliner ist nicht gleich Berliner.
  • Auch hier muss ich gestehen, dass es gestern war, als Tonari uns etwas von ihrer geliebten Oma erzählte.   Ein Brauch in dem Altenheim, in dem die Oma zwei Jahre gelebt hat, sollte viele Nachahmer finden. Und so konnte ich auf Anhieb die Ähnlichkeit zur Enkeltochter feststellen.
  • Da das von mir überaus geschätzte Perlenschwein nur einmal in der Woche einen seiner gefürchteten bissigen Politikartikel schreibt, muss ich den vom gestrigen Tag nehmen. Wenn er sich über Politikerhaftpflicht die typischen Kassandrusideen macht, bekomme ich vom heftigen Kopfnicken Nackenbeschwerden – oder etwa doch mehr vom Schreiben am Computer? – Johannis, ich weiß, dass du keine Reklame durch mich nötig hast, aber es las sich so schön!!!

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  • Schon ewig und drei Tage lese ich bei Elfenbeinfarben, einer Taxifahrerin aus der Kolonie mit sehr viel Geist, mit Esprit und auch mit Humor. Meist bin ich zu faul zum Kommentieren oder zu kaputt oder oder oder – aber hier und jetzt möchte ich sie mit dem tollen Artikel Ich darf keine Almosen annehmen aufführen, wo es um „generöse Trinkgelder“ geht.
  • Offenbar sind Designblogs in ihrer Handhabung  zu kompliziert für mich, denn ich wollte von Anettes LePic-Fotoblog das „B“ = Bratpaprika  einzeln verlinken, also nur diesen Buchstaben. Die ehemals prallen, grünen, lebensfrohen Paprikaschoten sehen jetzt aus wie der Professor in der Serie „In aller Freundschaft“ – voller Runzeln und Falten 🙂 – Hatten wir das Thema nicht irgendwann?
  • moni leistet sich ja auch den Luxus, regelmäßig zwei Blogs zu bestücken – so ganz habe ich den Unterschied zwischen beiden noch nicht begriffen, da sie in beiden schöne Fotos verbreitet. Die Fotos sind das eine – mich begeistern jedoch oft der passende Titel dazu noch mehr als das Foto. Guckt doch selbst.

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  • In Bloggershausen unterwegs zu sein und Chattys Kram nicht zu kennen, ist fast so, als ob man über die Wies’n latscht und keine Maß probiert. – Mit dem Beitrag  Blogbremse  mag sie durchaus rüberbringen wollen, dass sie einen kranken Arm hat – aber das macht sie auf jeden Fall stilvoll-lustig. – Bei ihr gibt es auch die ausgefallensten Smileys, die ich je im Netz den Busen habe schaukeln sehen. – Wirklich, kannste glauben!
  • Wenn aus der Chaosbude was gemeldet wird, dann eile ich doch gleich und sofort dorthin, denn die Statusmeldungen sind schon eher selten zu lesen. Hier wird mit einer gehörigen Portion Selbstironie, Mut und Kraft von Zuständen berichtet, wie wir sie uns wahrscheinlich in unseren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können. Und das alles erlebt BabbelüberdieMama jeden Tag. – Dabei hat sie es so harmlos am Wetter aufgehängt – Bärbel, ich bewundere dich für deine Kraft.
  • Bei mir gab es am 18. einen Post, der vom Doppeltsehen wegen viel Alkohol handelte. Und dazu passte gleich und sofort der Post von Blechi Belangloses. Bei ihr gibt es Trinkgeld, damit man sich den kleinen Feigling leisten kann.

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  • Wenn Männer schon ein Statement über Autos abgeben – haben sie leider meist Recht. Doch Andrea beweist uns hier mit ihrem Staugespräch, dass es eben auch mal anders sein kann. – Mein damals 6jähriger Sohn und ich haben bei Autobahnfahrten immer „Autoraten“ gespielt. Zum Glück war das Angebot überschaubarer als heute, aber er hat trotzdem immer gewonnen. Der könnte doch mal gegen Andreas Mann antreten.
  • Täte ich jetzt hier schreiben, bei Lucie in ihrem heutigen Post in ihrem Allgemeinblog wird kräftig  g*e*v*ö*g*e*l*t, dann könnte das bei manchen falsche Hoffnungen wecken, obwohl es wirklich um Vögel geht, echt und ehrlich.
  • Wer hat Lust auf Aufklärung? Nicht auf die mit Bienchen und Blümchen und wo die kleinen Kinder herkommen, sondern über das neue Wirrwarr bei dem GEZumpel. In Aufklärungsfragen ist ja Tina Skriptum absolut zuverlässig – und recht hat sie. Doch leider wird das der einzige Erfolg bleiben.

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  • Der Spruch „Man gönnt sich ja sonst nichts“ wird in Deutschland viel zitiert und ab und an mal zu Unrecht. Ich kenne eine, die das nicht sagen kann. Sie gönnt sich jede Menge Arbeit, sie gönnt sich ab und an wohlschmeckendes Essen, sie gönnt sich einen Geliebten, nein eigentlich sogar zwei – einen auf vier Beinen und einen auf zwei -, sie gönnt sich eine neue Berufslaufbahn, sie gönnt sich einen riesigen Garten mit mehr oder weniger Getier darin – und letztendlich gönnt sie sich hier eine Reifenpanne, die allerdings von ihr als völlig überflüssig bezeichnet wird. Liebe GZI-Gesa, alles willst du wohl auch nicht?
  • Wer bei mir liest – auch die Kommentare liest, kann das Trio Blinkfeuer-Dinkelschnitte-Klementina gar nicht überlesen.  Manches ist zwar schwer zu verstehen in den Kommentaren, aber ich mag dieses /diesen Blog sehr, denn er ist so ideenreich, so bastelintensiv. In meinem vorgestellten Beitrag Guthrie Thomas „Yosemite“ werden zwei Videos über dieses traumhaft schöne Fleckchen Erde vorgestellt. Das erste ist ein Profivideo, für das man sich wirklich die 6 Minuten Zeit nehmen sollte, wenn man was über den amerikanischen Nationalpark sehen möchte. – Das untere ist eine Eigenkreation mit Fotos.
  • Anna-Lena leistet sich ja auch den Luxus, zwei Blogs zu betreiben. In ihrem Visitenkarten-Blog stellt sie uns Geschichten und Gedichte aus ihrer Feder vor. Sehr oft ist das noch mit einem schönen Foto oder einer Collage gekoppelt. Hier und jetzt gibt es Gedanken zu Licht im grauen Winter.

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  • Laura macht sich ja in ihrem Blog in letzter Zeit ein wenig rar mit ihren wunderschön oder sehr raffiniert bearbeiteten Fotos. Heute habe ich ein ein mit Titel und Inhalt sehr stimmiges Winterfoto bei ihr entdeckt.
  • Wenn sich jemand so richtig schöne und lustige Gedanken über die Eiseskälte in Deutschland, speziell im Ruhrpott, machen kann, so ist das Emily. Aber sie zeigt uns nicht nur „bildhaft“, was mit Ohren, Nasenspitzen, Zehen und Fingern bei Kälte passieren könnte, nein, sie lässt auch Aussichten auf einen Bratapfel aufblitzen. Dann können ja Minusgrade nicht mehr schlimm sein.
  • Hat sie nun mit Wowi oder hat sie nicht?“ Diese eigenartige Frage verstehen nur Insider, nur RTL-Schauer, ganz speziell, nur Dschungelcampgucker. Sehen muss man diese Sendung bestimmt nicht – aber die Berichterstattung bei Sweetkoffee ist mehr als amüsant. Die ist besser als Sehen. – Ich frage mich langsam, wie tief kann mein Fernsehgeschmack noch sinken, dass ich in diesem Jahr erstmalig alle Folgen bisher gesehen habe. Ich wollte begreifen, was die Faszination solcher Sendungen ausmacht.

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  • Der Header im Blog von frl. krise zeigt ein Spielzeugflugzeug, das gegen eine Wand fliegt. – So wie dieses Flugzeug müssen sich sicher oft Lehrer vor Berliner Klassen fühlen. Und wenn dieses Berlin dann auch noch Kreuzberg heißt, wird es schwer bis zur Unmöglichkeit. Sie ist eine Lehrerin mit Leib und Seele und erzählt uns hier eine ihrer vielen Geschichten,  in der wir an ihrem Zwiespalt von Menschenliebe und Verzweiflung über die Dummbratzen von Schülern teilhaben können.
  • Wo liegt denn z.Z. ganz viel Schneeeeeeeeeeeeeee? – Fast überall, nur in Berlin nicht.  – Aber wer zeigt uns ganz besonders schönen Schnee? Viele, aber ich meine den schönen bayrischen Schnee, in diesem Falle den Schnee aus Regensburg, der auf Fahrrädern und Autos liegt. Für uns hat sich Ruth fast die Finger abgefroren und das hier mitgebracht: Regensburg bei Nacht. Wenn ich nicht so eine erklärte Schnee- und Wintergegnerin wäre, würde ich mich ja fast für die Fotos bedanken. – Und jetzt breche ich meinen Vorsatz, von jedem Blog nur einen Artikel zu verlinken. – Als das hier schon fertig war, kam das hier, und das MUSS MAN EINFACH GESEHEN HABEN.
  • DRAUSSEN NUR KÄNNCHEN zählt wie viele andere zu den sogenannten „Kultblogs“ – frau liest sie eben, aber ich  und sicher auch die anderen lesen sie eben mit großem Vergnügen, sogar, wenn über so eine unangenehme Sache wie eine Bildungsbandscheibe berichtet wird. Da die „liebe Nessy“ mit großen, besonders aber mit vielen Schritten ihrer gesundheitlichen Wiederherstellung entgegen läuft und „hängt“, kann man diesen Post wirklich lauthals belachen – es tut ihr nicht mehr weh.


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Von Mittwoch bis Dienstag – die etwas andere Blogroll

Meine „Tageslieblinge“ – die Betonung liegt wirklich auf „meine“ und täglich nur drei

Hier und da (gesehen u.a. im Herzdamenblog) besteht ja schon die nette Sitte, die eigenen Leser auf andere schöne Sachen hinzuweisen, die gefielen. Ich will das nicht wie auf Facebook machen und nehme mir auch vor, einen Blog nicht allzu oft aufzuführen, denn es soll ja eine richtige Vielfalt entstehen. Meist werde ich gleich in den frühen Morgenstunden meinen „Rundgang“ machen.

Ich hoffe sehr, ich setze mich damit nicht unbedingt noch mehr in die Nesseln als ich schon sitze. Mehr als drei „Empfehlungen“ wird es pro Tag nicht geben.

8. Jan. – Diesen Tag gibt es heute zur Probe, denn eigentlich fängt die Berichterstattungswoche erst morgen an.

  • Eine exzellente Form der Arbeitsteilung wird hier im Demenz-Blog beschrieben
  • An einen lange vergessenen Zeichen-Komiker aus meiner Jugend wurde ich hier im Gedankenjournal erinnert
  • Wenn jemand Oma wird, ist das schon was besonders Erfreuliches – aber wenn das 4 Wochen zu früh passiert, kann das schon aufregend sein, auf jeden Fall aber für Mandy.

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9. Jan.

  • Lucies Fotos im allgemeinen zu loben, ist, als trüge man Eulen nach Athen. Doch ihr Fotoblog  mit all seinen wunderbaren Schnullifixereien kann schon noch hier und da ein Auge mehr vertragen – nöch, „Lucilein“?
  • Für Blumenfreunde, besonders natürlich für Orchideenfreunde, lohnt sich  dieser Blick in Barbaras schöne Orchideengesichter.
  • moni  will uns mit diesem Foto zeigen, dass die Frisöre auch schon vor gefühlten 100 Jahren viele schöne Pokale für tolle? Haarschnitte erobern konnten. Vielleicht auch heute noch!

10. Jan.

  • Die aus der Blogasche ihres Bruders aufgetauchte Isis verwöhnt uns mit verschiedenen Sachen, nicht nur mit Fotos – auch mit eigenen Malereien. Allerdings in diesem Post spielt sie mit meiner Dauersympathie – sie zeigt mir so deutlich, wie bescheiden das Wetter momentan ist und welches Element die Herrschaft über uns übernommen hat.
  • Immer wieder wird behauptet, dass Bloggen bildet. Auf pischinjos Blog wird uns das heute akustisch und optisch gut bestätigt. Allerdings muss man eine Ader für Musik haben und sich auch die ca. 2 Minuten Zeit nehmen.
  • Da Altenheime mit all ihren Vor- und Nachteilen in der letzten Zeit eine große Rolle spielten, darf ich auf keinen Fall hier den Altenheimblogger mit seinen herrlichen Storys vergessen. Mit dieser hier würde ich so wahnsinnig gern mich charakterisiert sehen – aber klappt nicht immer, aber immer öfter.

11. Jan.

  • In den ganz frühen Morgenstunden las ich voller innerer Beteiligung den Artikel „Nicht glauben können“ im Blog von Journelle – da muss man schon Spaß an langen und gute Texten haben. – Ich, die ich noch bis nach der Hochzeit der katholischen Kirche die Treue gehalten habe, dann es eine Zeit bei den Evangelen versucht habe, fand diese Ausführungen sehr, sehr interessant. – Im Post davor macht sie mit ihren „Monatslinks“ so etwas ähnliches, wie ich es hier jetzt auch versuche – nämlich „Reklame“ für andere.
  • Hier beschreibt Vierachtel in ihrer üblichen Art mit trockenem Humor, wie sich der Berliner vor der Amtstubentür fühlt und dass es auch ab und an freundliche und kompetente Leute hinter den Türen gibt – also bin ich nicht allein mit meinem Behördenärger und meiner Behördenfreude.
  • Da man bigi, das kleine „magersüchtige Frettchen“ (ihre, nicht meine Worte bittaschön) momentan aus Zeitgründen nicht mehr so oft lesen kann, habe ich die Gelegenheit sofort beim Schopf gepackt und gezeigt, warum sie so „dem Essen abgeneigt ist“. Ich warne euch, guckt euch das nicht hungrig an – mir „reichte“ schon der kalte Hund, eines meiner Lieblingskuchensorten, als das gute Palmin noch aus dem Westen geschickt werden musste.

12. Jan.

  • Elvira Quilttraum lebt sichtbar auf, wenn sie uns von ihren wunderbaren Nähprojekten was zeigen kann und das zeigt sie jetzt sogar schon beim Kaffeetrinken. – Aber auch über normale Dinge des Alltags kann sie sich stilgerecht aufregen oder bei politischen Themen ihr Engagement beweisen. Doch hier erinnert sie auf sehr berührende Weise an Freunde und Verwandte, die gestorben sind – aber in ihrem Herzen weiterleben.
  • Sonja bringt uns Lyrik und Prosa auf ihre eigene Weise näher. Doch wenn sie selbst zur Verfasserin von Wildgans-Prosa wird, dann sprühen nur so die Gedankenblitze und neue Wortfindungen zeigen uns, dass sie bestimmt nicht unter „Wortfindungsstörungen“ leidet.
  • Anna-Lena geht einem sehr ehrenwerten Beruf nach: Sie übernimmt Kinder, die des Lesens und Schreibens schon mächtig sind, und verwirrt sie mit Wissen über andere Länder. Zweimal jährlich werden die Schüler von ihr für ihre Erfolge belohnt oder … eben weniger belohnt. Offenbar ist dieser Job recht gefährlich, denn sie arbeitet unter strenger Aufsicht oder Schutz.

13. Jan.

  • Frau pixelspielerin macht mit diesem bearbeiteten Foto vom Gewölbe des Münsters in Hameln ihrem Namen alle Ehre. Sie erfindet mehr oder weniger gotische Kirchenmalerei neu. – Auch die anderen Beiträge aus dieser Serie sind durchaus sehenswert, denn eigentlich gab es heute schon einen neueren.
  • Wer in Bloggershausen zu Hause ist, der ist sicherlich schon mal am Haus vom Emil vorbeigegangen. Der hat seit drei Jahren jeden Tag einen neuen „Aushang“ an seinem schwarzen Brett hängen, was er aber „Post“ und „Blog“ nennt. – Heute macht er sich über Politik Gedanken und zwar über den angedachten SPD-Kanzlerkandidaten, der jetzt schon Umfragewerte hat, wie der designierte Bundespräsident kurz nach seinem Abgang.
  • Ute ist ja eine Bloggerin wie ich, die die Altersgrenze von 35 schon um ein paar wenige Jahre überschritten hat, aber gute Fotos zu machen, ist offenbar keine Frage des Alters, auch keine der Kamera – sondern einfach eine Frage der Motive und der Sorgfalt beim Be- oder Einarbeiten in den Post. Die große Fanschar von Ute zeigt, dass sie auf dem richtigen Dampfer ist, aber die Menge der Kommentare allein ist auch nicht immer ein Garant für gute Fotos. Heute zeigt sie uns den dritten Beitrag vom Besuch einer Puppenausstellung.

14. Jan.

  • Juzicka aus der immer bergigen, oft weißen Schweiz zeigt gern und oft gute Fotos auf ihrem Blog – bearbeitet oder „in nature in der Natur“. Hier lässt sie uns an ihrem Familienleben teilhaben – und dabei sind das noch nicht alle aus ihrer lustigen Truppe. Aber schaut doch selbst.
  • Wenn ein Artikel Berlin hat mich verdorben heißt, dann muss ich doch sofort hin, um das zu lesen. Und wenn die Blogbetreiberin das Nuf advanced wie ich aus Bayern Franken kommt – allerdings zu absolut unterschiedlichen Zeiten und sehr unterschiedlichen Altersklassen, dann wird der Artikel noch einmal so interessant. Für mich hat sich das Lesen gelohnt.
  • Elke, die sich auch promocia nennt zur Unterscheidung zu den ganzen anderen Elken, die im Netz von Bloggershausen so rumschreiben, erfreut ihre LeserInnen oft mit sehr schönen Fotos, die sie meist mit gut recherchierten Informationen untermalt. Hier zeigt sie uns Eiskristallfoto, die keine großen Recherchen in der Natur nötig machten.

15. Jan.

  • Wenn ich mal lachen will, wenn ich mal ausspannen will, dann rufe ich belauscht.de auf und amüsiere mich köstlich über die Witze, die das Leben so schreibt.
  • Gudrun kann man nicht auf Schafe, auf das Spinnstübchen  und auf das Zeichnen reduzieren – Gudrun ist viel mehr. Aber hier in diesem Post übertrifft sie sich selbst – man sieht die beiden Gezeichneten wirklich fast vor sich – die Mundwinkel auf der letzten Zeichnung gingen fast unter meinen unteren Bildschirmrand. GROßARTIG!!!! Es widerstrebt mir, das Wort mit Doppel-s zu schreiben.
  • Wo sollte sich ein Hansehase rumtreiben?: In Feld und weiter Flur. Wo sollte sich ein Schneehansehase rumtreiben? In verschneitem Feld und verschneiter weiter Flur. Und genau das zeigt uns Wolfgang hier mit Bildern aus seinem Schnee-Winter-Schnee-Berge-Schnee-Urlaub.

Es wird auf jeden Fall noch eine Folge geben – und das ist keine Drohung, sondern ein Versprechen.

Ein Feedreader ist wie ein Buch, und deswegen zeige ich euch ein Foto, auf dem meine Mutter ein Buch in den Händen hält. Vorgestern hat sie einen Superschutzengel gehabt. Die Anweisungen des Personals missachtend oder besser vergessend, rollte sie vom Mittagstisch allein in ihr Zimmer und wollte sich auch allein in den Sessel setzen. Gelandet ist sie auf dem Fußboden vor dem Sessel.

1601 Hände Buch