Claras Allerleiweltsgedanken


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Freudiger Dank mal dazwischen

Freitag, der 13. – hoffentlich wieder einer der schönsten Tage im Jahr.

Auf dem Fotoblog geht es heute mit dem Parkspaziergang weiter, doch ich möchte mich heute hier bedanken

aus einem mir nicht bekannten Grund habe ich in diesem Jahr 2016 viele neue Abonnenten bekommen, die meinen Blog per Mail angeheuert haben. Das ist natürlich schön, gut und erfreulich.

Für mich erstaunlich ist lediglich die Tatsache, dass darunter ca. 20 LeserInnen sind, von denen ich noch nie etwas gehört habe, die sich auch noch nicht zu Wort gemeldet haben.

Dennoch ein großes DANKE AN ALLE – ich freue mich darüber.


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1 – 2 – 3 – 4 – viele!

Gerade im Jahr 2015, in dem ich seit Dezember 2014 bis Anfang März alte Blogartikel aus den Jahren 2010 bis 2012 Revue passieren ließ, haben sich außergewöhnlich viele neue Leser angemeldet – viele für meine Maßstäbe.

Darüber freue ich mich, denn ich finde es schön, wenn andere meine Seelen-Hirn-Schmalz-und Foto-Ergüsse lesen wollen. In der Kunst heißt es ja: „Die Künstler leben vom Applaus (und zum Teil von ihren hohen Gagen)“ Um nichts in der Welt maße ich mir an, in Künstlerkreise aufgestiegen zu sein und deswegen wandle ich es in „Blogger“ und LeserInnen und LikerInnen um.

Keine Angst, es gibt jetzt keine erneute Diskussion über Sinn oder Unsinn mancher Dinge, die WP „ein“geführt hat und die frau nicht „aus“führen oder stilllegen kann.  Doch ich will WP auch loben. Lange Zeit habe ich mich geärgert über die Veränderungen des „Kommentarkastens“, den man oben rechts in der Statusleiste aufrufen kann. Es war nicht mehr zu erkennen, ob geantwortet war oder nicht. – Der Beantwortet-Pfeil ist wieder da und jetzt gibt es sogar eine Aufteilung in „All – Unreads – Comments – Follows – Likes“ – Bravo und Danke, das ist ja schon fast Luxus! – Außerdem gestattet der WP-Reader das komplette Lesen von verkürzt eingestellten Artikeln – allerdings nur auf dem Phone und auf dem Tablet. Die Welt ist also wieder gerade gerückt. Auch mein geliebter Feedreader bei Mozilla ist wieder benutzbar – manches kommt von allein wieder in Ordnung.

Ich will nur eine miniphilosophische Betrachtung über neue Abonnenten anstellen. – Das Bloguniversum, in dem ich mich bewege, ist irgendwie überschaubar – anhand der Gravatare kann ich wunderschön erkennen, wo ich wen sehen, erkennen oder finden kann. Doch wenn sich bei mir reihenweise Blogger anmelden, die ich weder aus anderen Blogs durch Kommentare kenne noch sie je bei mir in irgendeiner Form erlebt habe, dann komme ich zumindest ins Grübeln. – Und das sind dann die positiven Überraschungen des Bloggens.

Eine weitere positive Überraschung ist, dass auch der stiefmütterlich behandelte Fotoblog einige neue Abonnenten für sich begeistern konnte. Schaue ich mir dann sofort und gleich die entsprechenden Blogs an, sehe ich bei Likes und Follower viele bekannte Gesichter und denke immer wieder: „Clara, die schnellste bist du nicht mehr!“

Herzlich grüßt die 0103 Clara - Schriftzug

 


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Lästige Spamerfahrung

Es gibt Blogs, die sind entweder soooooooooo gut oder soooooooo schlecht, dass sich da noch nicht mal Spammer rantrauen, geschweige denn vernünftige Leute.

Ich habe das Geheimnis noch nicht richtig gelüftet, warum, weshalb, weswegen …

Aber mir fällt da was ein. – Es liegt gar nicht an der Qualität oder Nichtqualität des Blogs, sondern an der Qualität des Such- oder Schutzmechanismus. Die einen arbeiten mit stark veralteter Technik wie dieser hier:

2511 Antennen 2

Und die anderen sind weitaus besser ausgestattet
(das Foto ist aus dem Netz und war in dieser Größe von 30 kB frei verfügbar)

2511 ANTENNE


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Die Sache mit dem Geiz und der Sparsamkeit und der Grußformel

Einigen von euch wird es vielleicht schon aufgefallen sein: „Claras Kommentare enden anders als sonst.“

Wenn ich mich so betrachte, bin ich in einer Beziehung so ähnlich wie meine Mutter geworden, auf jeden Fall so, wie ich nie werden wollte: ungeheuer sparsam. Aber der Volksmund sagt: Sparsamkeit ist kein Geiz – und ich stimme dem mal jetzt bedingungslos zu.

Was spare ich denn bisher so alles: Die üblichen Dinge wie Strom und Wasser sind selbstverständlich, auch aus Umweltgründen – manchmal auch Bewegung, Sport oder Schlaf, neuerdings spare ich mir auch schon Kontakte mit lauten Geräuschen. – Hauptsächlich spare ich aber den Kauf von neuen Kalendern. Schöne verwende ich immer wieder mal, denn auf das Kalendarium schaue ich sowieso nicht. Im Flur hängt ein wunderbarer Hundertwasserkalender, im Bad erfreuen mich die 12 Monatsbilder immer abwechselnd, im Wohnzimmer kann ich wechseln zwischen schönen Mondaufnahmen oder ganz tollen Landschaftsaufnahmen. Nur der Enkel-Kalender wird jedes Jahr gewechselt, denn das wäre zu auffällig, wenn der Jungmalerpianist und die kleine Cellistin immer noch bildlich im Sand buddeln würden.

Gut, das alles berührt euch nicht so gravierend, da ihr meine Betriebskostenabrechnungen, Einkäufe  oder Arztrechnungen ja nicht zu begleichen braucht.

Wenn ich mir so meine regelmäßig wiederkehrenden Schulter-, Nacken- und Armprobleme betrachte, hieß es für mich:

Clara, da musst du was einsparen!

Ich mache es wie die großen Unternehmen oder andere Einrichtungen, die bei jeder Sache nur ganz wenige Cents sparen – aber die Masse macht es. Und ich werde jetzt Anschläge sparen – nicht die verdammten terroristischen, die spare ich mir schon lange und finde sie nach wie vor verachtenswürdig, da es nie allein nur die Adressaten trifft – sondern es werden immer Unschuldige mit hineingezogen.

Nein, ich spare in Zukunft Computeranschläge für die Grußformel unter Kommentaren – bei meinen eigenen, die ich beantworte, aber auch bei denen, die ich in anderen Blogs hinterlasse. Die kürzeste Form bei mir war: „Mit Gruß von Clara“ = 21 Anschläge, da Großbuchstaben doppelt gezählt werden, weil man zwei Tasten drücken muss. Doch so kurz fiel der Gruß selten aus.

1001 Tastatur markiert

Diese „geborgte“ Tastatur ist keine deutsche, denn sie hat nicht mein geliebtes ßßßßßßßßßßßßßß

In Ausnahmefällen wird es schon noch besondere Zuwendungen wie Knutsch, Drüxx und „Hdl“ = Hab dich lieb geben, aber nicht das übliche.  Es soll nicht unhöflich sein, wüüüürrrrrrrrrklich nicht! Ich möchte auf keinen Fall die meist recht langen Antworten auf eure Kommentare einsparen, denn darin gibt es oft wichtigere Infos als im Text des Blogs – aber gespart werden muss – koste es, was es wolle.

In diesem Sinne mit ganz, ganz lieben Grüßen von Eurer Clara, der CC

PS: Vielleicht spare ich auch einfach an der Erscheinungsfrequenz von Beiträgen? Könnte ja mal passieren, dass mir nicht täglich was einfällt. Und da ich nicht bei „one post a day“ mitmache, kann ich mir das ja leisten.


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Ich bin gerührt …

die freche Clara würde gleich wieder sagen: „und geschüttelt und gemixt“

Aber heute muss Clara mal den Mund halten und der Person den Vortritt lassen, die hinter oder in oder neben oder über ihr steht: nämlich der Christine.

Schon vor mehreren Tagen bekam ich (auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame) etwas geschenkt, eigentlich müsste ich mehr sagen: Gewidmet. Hier ist es wohl albern, den Autor oder Schenkenden zu codieren, der steht ja drauf.

2612 Daggi Autogrammkarte

Es begab sich an einem der Tage vor Weihnachten, als ich – eine Bloggerin gerade am linken Telefonohr – meine Blitz-Klingel-Lampe hörte und sah, zur Tür stürzte, dem Postboten die Haustür öffnete und kurze Zeit darauf ein Päckchen in Empfang nehmen konnte. Eine Ahnung über die Absenderin kam mir schon während des „Treppengangs“ (ist doch mal ein schöneres Wort als Stuhlgang) des Päckchenüberbringers, der aber kein geflügelter Hermesbote war.

Allein die Tatsache, dass ich so ein liebevoll ausgesuchtes und zusammengestelltes (und gepolstertes) Päckchen bekam mit einem Kartentext, der beim Lesen leicht vor meinen Augen zu verschwimmen begann, ließ alle anderen (unangenehmen) Dinge des Tages in ein anderes Licht tauchen.

Dass die drei Buchstaben D, H und L für ein wenig Chaos in dem Päckchen sorgten, tut mir zwar Leid, ist aber nicht mehr zu ändern: Das lila Sparschwein wurde in vielen, vielen Einzelteilen geliefert 🙂 – nur der geplante Inhalt „Für den Notgroschen“ blieb heil.

Alles andere war heil, war wunderschön und ich habe mich wirklich sehr gefreut, liebe „Äobpt“ (wer den Code knackt, weiß auch, von wem das Päckchen kam) und danke will ich auch hier mit dieser Geschichte noch einmal sagen.

Doch damit hatte ich den Pegelhöchststand der vorweihnachtlichen Vorfreuden noch nicht erreicht – im Briefkasten fand ich einen knallroten Briefumschlag – Absender bekannt. Den Namen verrate ich hier mit einem anderen Code: „N4,1“

Liebe Worte standen in der Karte – aber es war noch ein anderes Kärtchen dabei – eines von denen, wo man eine unendlich lange Zahlen-Buchstaben-Kombination freirubbeln muss und sich dann zur Belohnung bei einem der vielen online-Anbieter was wünschen bzw. sogar kaufen darf. Der hier gemeinte Anbieter fängt mit einem großen „A“ an.

Ich nutze diese online-Angebote so gut wie nie, habe aber gerade bei diesem sogar einen Account und ein Passwort, an das ich mich sogar noch erinnerte. Der Witz der Geschichte war der, dass ich 3 Stunden vor dem Eintreffen drei Spiele dort bestellt hatte, da hätte ich diese Plastikkarte schon gut verwenden können. – Doch so ist es anders gekommen:

Ich habe mir ein richtig gutes Headset für mein Telefon gekauft, denn mit meinen unegalen Ohren kann ich besser mit Knopf im Ohr hören – und die Hände bleiben dabei frei (ein zusätzlicher Vorteil).

D A N K E !    A N   B E I D E !

2612 Clara am Telefon

Aber ich wurde noch weiter beschenkt –  teils materiell, teils virtuell, teils ideell

  1. Ein langes Telefonat mit einer Freundin, die schwer krank ist, hat mir das Herz heller gemacht
  2. Ein kaum noch erwartetes Telefongespräch mit einer der längsten Freundinnen aus der Kinderzeit hat Missverständnisse aus dem Weg geräumt
  3. Viele nette Mails – u.a. eine mit einer zur Versöhnung ausgestreckten Hand – ließen ein warmes Lächeln um meine Mundwinkel spielen
  4. Ich wurde in den Kreis derer einbezogen, die eine selbstkreierte und selbst gebastelte Karte bekamen – ich fühle mich geehrt
  5. Ein Pfefferkuchenpäckchen an meine Mutter mit Pfefferkuchen, die nach dem verschollen geglaubten Familienrezept gebacken wurden, ließ es Bauch glücklich glucksen, denn ich durfte probieren
  6. Ein Teller mit Mandelkeksen von der Nachbarin im Haus wurde dadurch so wertvoll, dass die sonst so scheue Tochter mit mir in trauter Zweisamkeit die Mandeln in den Teig gedrückt hat
  7. Mit einer Betriebskostenabrechnung, die nicht haben wollte, sondern dieses Mal gegeben hat – und mehr als 150,00 finde ich schon richtig viel, was ich zurückbekomme.
  8. Mit einem Kartengruß aus einem fernen Land – und das dennoch, obwohl ich so schreibfaul bin. Die Belohnung für die Schreibende und die Empfangende soll ein Treffen im Jahr mit der „13“ hinten, denn das kann nur ein Glücksjahr für mich werden.
  9. Mit einem lustigen elektronischen Kart3ngruß von einer Leserin, die sich nach einem Telefonat  von hier und mir leider verabschiedet hat – es gibt doch mehr ausgestreckte Hände, als ich dachte.

So, jetzt will ich euch nicht mehr länger langweilen – ich habe mich jedenfalls sehr gefreut. Und das nicht nur über die hier extra aufgeführten Sachen, sondern über euch alle, die ihr lest – ob als bekennende LeserInnen mit Kommentaren, ob als stille oder auch Like-setzende Leser (immerhin sind es bei diesem Artikel dann 150.000), oder auch ob bei mir als stille Leser Gebliebene, obwohl das Band offiziell zerrissen ist. Ich danke euch mit meinem „Fleiß“, denn hier wird es bald den 1000 Beitrag geben und im Fotoblog den 600 – und das alles in drei Jahren.

Clara 2Christine-Schrift


Retrograde oder partielle Amnesie

Wikipedia sagt nicht nur am 11.11. 11.11 Uhr:

„Eine retrograde Amnesie ist eine spezielle Form der Amnesie, bei der Personen nicht mehr in der Lage sind, sich an Geschehnisse vor einem bestimmten, meist traumatischen, Ereignis zu erinnern.“

Weiter verbreitet, als frau denkt – nichts weiter !


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Wichtige Unterbrechung für eine Filmpremiere

Die Dauerfernsehberieselung in Bochum hatte eine gute Sache: Ich wurde durch den Kulturkanal auf einen sensationellen Tierfilm aufmerksam. Die junge, bisher relativ unbekannte Regisseurin Daggi Dinkelschnitte versuchte sich unter tatkräftiger Mithilfe ihres Bild-, Ton- und Schnarchassistenten Blinki Blinkfeuer an einer einzigartigen Zusammenstellung und filmischen Bearbeitung von Tieren, die nicht wirklich zueinander passen – doch diese Diskrepanz vergisst man, wenn man mit staunenden Augen vor dem Bildschirm sitzt.

Da die Zeit der Leserinnen und Leser kostbar ist, gibt es hier nur einen Trailer, doch den sollte sich keiner entgehen lassen. Es ist so erstaunlich, wie aus simplen Fröschen und Spinnen Hauptdarsteller und Statisten werden können.

Mein Ausdrücklicher Dank geht an die Produzenten, Sponsoren, die Regisseurin und das Kamerateam  Tontechnikerteam, das unter folgender Adresse zu erreichen ist: http://www.youtube.com/user/BlinkfilmVeryLtd

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Auf dem Fotoblog gibt es heute Giraffen.