Claras Allerleiweltsgedanken


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Claras Aprilscherz

Ich verzeihe meinem Körper durchaus, dass er nicht mehr 100 %ig funktioniert – – –

… aber muss er immer die mir wichtigen Stellen ausfallen lassen?

Kalenderblatt von Mallybeau Mauswohn

Leider sind die beiden  – vom Preis her eher einem Porsche als einem Volkswagen ähnelnden – Hörgeräte offenbar ein reines Montagskprodukt, bei deren Herstellung eine Mannschaft gearbeitet hat, die das ganze Wochenende durchgefeiert hat. – Mein Hörgerät soll mir nicht die Minuten meiner sozialen Kontakte und meine gelaufenen Schritte aufzeichnen, sondern meinen Hörgenuss maximieren. Aber Mister und Miss Starkey – aus dieser Familie kommen sie – erschrecken mich immer wieder mit seltsamen Tönen, unklaren Fernsehübertragungen und Lautstärken von Windgeräuschen, die einem Dauerorkan nicht unähnlich sind.

Wenn das nicht besser wird, bezahle ich von dem Geld lieber meine neuen Fenster, da weiß ich wenigstens, was ich habe.


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Man(n) kann auch übertreiben …

… aber (Frau) Clara kann besser!

Ich habe mal ein wenig gelesen, welche Rollen im Theater für ältere Frauen oder Damen so vorgesehen sind. Da gibt es die  „komische Alte“, die „Mutterrolle“ und die „Charakter-Darstellerin“ – unter ferner liefen noch die „Salondame“, die „Sentimentale“ oder die „Naive“.

Jetzt habe ich mich gefragt, ob ich das 1 : 1 auf Frauen im Blogleben übertragen kann. Ich werde den Teufel tun, dafür Beispiele zu benennen – ich kann wirklich nur von mir ausgehen. Da ich ja die Zahl 7 so liebe, ergänze ich einfach mal noch die „femme fatale„.

Wenn manche Leute Fotos von meiner Wohnung sehen, möchte ich manchmal gern in die Köpfe gucken können – nur wäre mir letztendlich das Ergebnis nur zu wenigen Prozent interessant – denn ICH wohne hier, MIR muss es gefallen ICH weiß, dass ich besonders bei der Wohnungsgestaltung SEHR VIEL anders bin als Gleichaltrige plus/minus 10 Jahre. In jungen Jahren hätten mir Lust und Geld gefehlt, um für  meine Wohnungen Antiquitäten zu kaufen und hineinzustellen.

Jetzt fehlen mir Lust in gesteigertem Maße und mein Geld gebe ich viel lieber für andere Sachen aus. Das Motto „Alt bin ich selber“ steht hier in allen Zimmern geschrieben. Lieber nehme ich in Kauf, dass ich einen Spleen, einen Knall und einen Vogel habe – damit kann ich besser leben als mit einem Biedermeiersekretär für schlappe 1000,00 €.

Ich liebe meine Glas- oder Acrylbilder – und die sind alle aus der Jetztzeit!!! Ich liebe auch meinen Löwen-Astrologie-Knall, meinen lila Spleen und mein manchmal ans Infantile grenzendes Naturell. Besonders ohne letzteres würde ich so einiges in meinem natürlichen Umfeld nicht ertragen können. Manchmal können manische Tendenzen auch von Vorteil sein.

In den letzten Tagen ging es mir darum, meinem sehr hellen Löwen an der Wand einen dunkleren Gefährten an die Seite zu stellen, damit ich mich von zwei starken Tieren bewacht fühle. Niemand andere als Mallybeau Mauswohn konnte mir da helfend unter die Arme greifen. Ich suchte mir aus dem Kalender zwei Vorbilder aus und sie entfernte alles, was nicht hingehörte und färbte Hintergründe ein oder um, damit mein Auge wohlgefällig schauen kann – erst das Julioriginal und dann der veränderte Julilöwe.

Letztendlich wollte ich dann doch nicht, dass er ständig und immer seinen Kumpel anschaut, deswegen habe ich mich – vielleicht aus unterbewussten Gründen – für den Augustlöwen entschieden.

Als er auf Acryl geliefert wurde, ging dieses Mal die Aufhängung superschnell. Ein geschenkter Stahlnagel ging in die Wand wie der Finger in Butter und die Auafhängung war blitzschnell aufgeklebt.

Und das ist das Endergebnis:

 

 

 


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Hochzeit auf mallybeau-isch …

… am 2.2.221  um 22:22 Uhr…

 

mit einem Schuss Valentin-isch

An meinem „Löwenfimmel“ sind mehr oder weniger meine Eltern schuld – denn sie haben mich so in die Welt gesetzt, dass ich vom Sternzeichen ein astrologischer Löwe bin. – Aber in diesen Zeiten damals waren wohl weniger astrologische Tierkreiszeichen ausschlaggebend, sondern der Fronturlaub der Männer, die Kinder in die Welt setzen konnten, wollten oder auch nicht verhindern konnten. – Mir wurde immer erzählt, ich sei ein Wunschkind gewesen – glaube ich jetzt einfach mal.

Im Laufe der Jahre habe ich mich zu meinem Tierkreiszeichen bekannt und ihn auch mal ab und an herausgekehrt.

Für meinen Schnapszahlenfimmel zeichne ich ganz allein verantwortlich 🙂

Und dann fing die Blogzeit an – und bald darauf fing auch meine „lila Periode“ an – zum Glück war da die rote schon  vergessen.

Und als gar Mallybeau in mein Blogleben trat, gingen die Lilasachen weit über mein Geschenkeregal hinaus – es zog viel virtuelles Lila bei mir ein – an der Wand hängen Collagen und Kalender, auf meinem Computer gibt es jeden Monat einen anderen lila Löwen als Hintergrund, und jetzt habe ich auch noch einen als Dauerpartner gewählt.

Zur Auswahl für ein neues Wandbild standen drei Monatslöwen:

Der Märzlöwe war mir zu dräuend, der Dezemberlöwe zu faul dahingestreckt, also habe ich den Mai-Löwen genommen. Mallybeau hat auf meine Bitte hin den Monatsnamen und den Rahmen entfernt, weil sich das sonst mit der Endfassung nicht vertragen hätte.

Jetzt, nachdem er an einer weißen Wand hängt, stelle ich fest, dass er einen dunkleren Hintergrund gut gebrauchen könnte – hat er aber nun jetzt nicht.

 

Wenn Ulli (von der die ersten beiden Bilder sind), Mallybeau, der Löwe und ich Doppelkopf könnten, hätten wir eine Spielrunde zusammen 🙂 😉

Doch was hat das mit „valentin-isch“ zu tun – nach Datum und Uhrzeit wird doch wohl keiner mehr fragen.

Mein Fotoanbieter machte Werbung, dass er für 10,00 € zum Valentinstag Fotos auf ein Acrylbild im Format von 30 x 40 zieht – da konnte und wollte ich nicht widerstehen. Mallybeau entfernte für mich Rahmen und Schrift und ich gab es in Auftrag.

Es kam zwar nicht pünktlich zum Valentinstag an, aber ich will mal nicht päbstlicher als der Pabst sein – denn ich schenke es ja (nur) mir.

Allerdings kam es ohne gebohrte Löcher wie die anderen beiden Bilder an. Eine passende Aufhängung hatte ich noch auf Lager, also stand die Acrylbild-Lochbohrerei an. G*oogle sei dank gab es viele Informationen, wie man in 3 mm starkesAcryl Löcher bohren kann. Das Geld für einen Kunststoffbohrer musste ich – Lockdown sei Dank – nicht ausgeben. Aber es wurden auch scharfe Holzbohrer empfohlen. Mein lieber Nachbar hatte nagelneue auf Halde liegen, die er mir geliehen hat.

Mist war nur, dass sich der Kunststoff nach kürzester Zeit an der Bohrspitze festgefressen hat – aber irgendwann waren die vier 8 mm großen Löcher drin.

Auf meinem Bett knieend kamen auch die beiden Wandlöcher zustande. So ein leichtes Bild mit 4 Dübeln zu befestigen, wäre „Eulen nach Athen“ zu tragen – deswegen sind sie nur Dummis und nur leicht an der Wand befestigt.

Doch dann kam die nächste Schwierigkeit – Länge der Dübel und Länge der Schrauben wollten nicht zueinander passen. Ich bildete mir ein, das Originalset verwendet zu haben – war wohl aber nicht so. Die Schrauben waren ca. 5 mm zu lang, so dass sich nichts befestigen ließ. – Also alles wieder raus geschraubt, zwei passende kürzere Schrauben gesucht – und schon konnte ich mir auf die Schulter klopfen – macht ja sonst keiner.

Und so ist die Gesamtansicht. – Noch einmal herzlichen Dank an die beiden Künstlerinnen Ulli Gau und Mallybeau Mauswohn. Auf diese Weise seid ihr jetzt bei mir gefangen oder besser verewigt *haha*.

Hoffentlich bekomme ich keinen Ärger, weil ich meinen „Gatten“ an die Wand genageltschraubt habe.

Leider nicht ganz 666 Wörter, dafür gibt es noch ein Foto vom „Hochzeitsgeschenk“, das Clara und ihr Löwe bekommen haben. Frage: Wie viele Zweien haben sie geschenkt bekommen?

 


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Frau „Doktor“, mein „Kind“ ist krank …

… und ich natürlich gleich mit!

Offensichtlich habe ich laut, lange und deutlich im Blog gebarmt, dass mir mein Computer seit kurzem große bis größte Schwierigkeiten macht. Und da meine technischen Geräte Mobilphone, Computer und Fotoapparat inzwischen in meiner Familienkonstellation Karriere gemacht haben, sind sie zu meinen „Kindern“ mutiert. Das finde ich mal eine positive Mutation, die vor allem nicht infektiös ist.

Ich bekomme also unter meinen Jammerpost folgenden Kommentar: „Technische Hilfe ist möglich – Roe“

Gute Sachen soll frau sich nicht entgehen lassen – und deswegen griff ich sofort zu. Wir vereinbarten einen Termin. Ich bekam den Link für das Programm Team Viewer zugeschickt, lud es runter und installierte es. Als dann eine jugendliche Stimme aus dem Telefon drang, konnten wir es ganz schnell bewerkstelligen, dass sie meinen Computer genau so gut sieht wie ich. Ich war erst mal kurz damit beschäftigt, mich über die Stimme von Roe zu freuen – ihr wisst ja, wie oft ich Leute nicht verstehe, weil ihre Sprache nicht mit meinem Gehör konform geht. Aber hier: absolut dialektfrei, klar und deutlich und so oft mit einem hellen, klingenden Lachen.

Und dann hat sie mein „Kind abgehorcht“. Immer wieder musste ich kleine Progrämmchen runterladen und ausführen. Aus den Ergebnissen zog sie dann ihre computertechnischen Schlussfolgerungen. Plötzlich wollte sie beim „Kind“ Fieber messen – nicht ganz richtig, sie wollte die Temperatur sehen, ob sich irgendetwas wegen „Überfüllung“ überhitzt.

Ich hatte schon davor ein käuflich erworbenes Diagnoseprogramm von Avast gelöscht, weil ich der Meinung war, es ist für die Verlangsamung des Computers verantwortlich. Aber: LEIDER NEIN! – Dann löschte ich den Bildschirmhintergrund und kehrte zu dem nackigen Windowshintergrund zurück.- Seht ihr auf der linken Seite Anna, wie sie huldvoll aus dem Auto winkt? Und die Füße von Clarofant sind auch gerade noch zu sehen.

Aber auch das brachte nichts. Gleich und sofort holte ich mir wieder meine lila Löwenfamilie von Mallybeau auf den Bildschirm zurück.

Ein Wunder, dass ich kein „Magenfüllstands-Diagnoseprogramm“ runterladen musste – wahrscheinlich gibt es so etwas nicht. Denn wir beide bemerkten, dass der Computer immer mal wieder beim Schreiben stockt und viele Buchstaben verschluckt. Da ich sie auf der Tastatur gedrückt hatte, gucke ich natürlich nicht immer, ob sie auch auf dem Bildschirm erschienen sind. – Sind sie leider nicht immer, Mist!!!!!

Lange Rede, gar kein Sinn – Frau „Doktor“ hat nichts Konkretes gefunden und meinte, ich solle mich wirklich endlich von diesem seit einem Jahr nicht mehr mit Updates versehenen Computer trennen.

Als wenn das so einfach wäre – wir sind eine unschlagbare Einheit, der Computer und ich!

Aber ich bedanke mich dennoch ganz, ganz herzlich bei Frau Doktor RoeRainrunner!

Sie werden einen Heidenschreck bekommen, was ich alles für Fragen haben werde, wenn ich einen neuen Computer habe.

 


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Bernie Sanders meets Clara …

… oder umgekehrt!

Im nachhinein habe ich bemerkt, dass ich nicht allein bin bei dieses Tete à tete, denn ich bekam ein Foto zugesendet. Es war keinesfalls ein Erpresserbrief und war mit keinerlei Geldforderung verbunden.

Wer die „Fotografin“ war, dürfte eigentlich und uneigentlich klar sein – denn so etwas schafft nur Mallybeau Mauswohn. Mir hat sie immer erzählt, dass sie so gut wie nie verreist. Dieses Foto ist aber eindeutig an der Küste entstanden – und sie wohnt in den schneebedeckten Bergen.

Aber gut, mir soll es recht sein – denn es war ein interessantes Treffen. Ich weiß im Moment selbst nicht, wo ich stehe, wo ich mich befinde, was mir alles durch den Kopf geht – und jetzt habe ich für einen Moment gezeigt bekommen, dass ich noch da bin.

D A N K E !

Nur ganz allgemein: Mit dem Computer konnte ich noch nichts machen, der wird von Tag zu Tag schlechter und ich immer verzeweifelter. Das Smartphone hat auch eine Macke, die sich aber immer wieder beruhigt. Gleichzeitig kann ich nicht Computer und Handy erneuern, denn dann bin ich ja gar nicht mehr an die große weite Welt angeschlossen.

Der letzte Streich, den sich mein Computer hat einfallen lassen, war die „Sabotage“ von Mozilla Firefox – ich konnte und konnte und konnte den Browser nicht öffnen. Also habe ich ihn im „abgespeckten Modus“ gestartet, also ohne Add ons – also ohne meinen über alles geliebten Feedreader. Auch den konnte ich nach einiger Zeit wieder aktivieren – aber er befand sich von den gespeicherten Blogs her im „Mittelalter“ – alle, die ich zuletzt abonniert habe, sind nicht mehr da – als Gegenleistung wartete er mit ca. 750 Blogeinträgen – da hatte ich gute drei Stunden zu tun, um alles wieder halbwegs in Ordnung zu bringen.

Aber jetzt das Foto. Bernie war anfangs sehr ruhig und auch etwas stur – er wollte partout keinen Kontakt mit mir aufnehmen – aber das konnte ich verhindern.

Ich kann nicht versprechen, wann ich wieder hier bin – super geht es mir gerade nicht.