Claras Allerleiweltsgedanken


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Vorübergehender Ausstieg aus der Bloggerwelt

Die Artikel, die bis September auf beiden Blogs vorbereitet sind, bleiben bestehen – doch es kommt nichts neues hinzu.

Ich möchte nicht  mehr länger Sparringpartnerin für Frau Skriptum/Skryptoria sein.

MEINE Argumente (bis zum 7.8.) zu dem Sachstand sind hier zu lesen:

http://clarahimmelhoch.wordpress.com/2013/07/31/heute-weht-die-flagge-mal/

(Wenn man den ganzen Text mit „Ctrl a“ markiert, dann ist er weitaus besser zu lesen als sonst.)

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Auf das (erneute) Zeigen eines Fotos der Hände, des Kinns bis zur Nasenspitze, Zigarette und Zigarettenschachtel in Form einer fast unkenntlichen bewegten Fahne, welches als richtiges Foto bereits am 14. Okt. 2010 erschienen war, kamen folgende Antworten:

Dummdreist oder was?

Als wenn das Fass noch einen Boden gehabt hätte (+ Nachtrag)

Und ich sag‘ noch

Der allererste Anfang wurde hier gemacht und in den weit über 100 Kommentaren fortgeführt:

Gleich +/- Gleicher …

Und bei allen diesen Artikeln sind die Kommentare fast aufschlussreicher als der Text, da sie zeigen, wie einzelne Leser den „Niedergang einer Freundschaft“ bewerten und wie sie mich be- und aburteilen, ohne meine Meinung dazu gehört zu haben. Der einseitigen Berichterstattung wurde bedingungslos geglaubt.

Mir wäre es nicht einmal in den Sinn gekommen, vor, neben oder hinter dir auszuspucken, wie du das des öfteren über mich schriftlich geäußert hast, ich schäme mich auch nicht eine Minute lang für diese ca. dreijährige Freundschaft – bis zum 1. Juni war ich froh darüber, mit dir virtuell und  persönlich befreundet zu sein.

Ich fand den von dir geschriebenen Kommentar besonders „schön“ :

Erstmal ist der Staatsanwalt am Zuge. Der entscheidet, ob das Verfahren gegen sie eröffnet wird oder nicht. Die meisten dieser Fälle werden wegen Überlastung der Justiz ungeachtet von Schuld oder Unschuld abgeschmirgelt. Wenn ich allerdings nicht die Erste bin, die sie angezeigt hat, dann könnte es mit dem Abschmirgeln kritisch werden. Und wenn ich keinen Erfolg habe, ebne ich mit dieser Anzeige wenigstens den Weg für ihr nächstes Opfer, das dann leichtes Spiel hat, sie verdonnern zu lassen. Es war also in jedem Fall sinnvoll, diese Anzeige gegen sie zu erstatten. Da ich nur noch sehr begrenzte Zeit für ihre Spielchen zur Verfügung stehe, wird es vermutlich noch dieses Jahr das nächste Opfer geben, auf dem sie herum springt. Vielleicht kann dann ein Verweis an diesen ganzen Vorgang und die Geschehnisse, die ich im Laufe des Beitrags vom 01.06. niedergeschrieben habe, hilfreich sein und schneller zu einer Anzeige ermutigen. Es muss ja nicht jede von ihr Angegriffene so blöd sein, sich ihre Faxen monatelang bieten zu lassen. Ich hoffe sehr, dass ich da die Ausnahme bilde!

Nicht der Hinweis auf den Staatsanwalt lässt mich die „Flucht“ ergreifen und die Segel streichen – nein, es macht einfach insgesamt keinen Spaß mehr. Wenn Leute, die mich seit fast 4 Jahren Blogzeit oder sogar persönlich kennen, glauben, ich sei wirklich so ein „Charakterschwein“, wie du mich im Laufe deiner vielen, vielen Worte dargestellt hast, dann habe ich hier nichts mehr verloren. Zum Glück glaube wenigstens ich nicht daran.

Ich wünsche dir mit allen deinen stillen oder offenen Unterstützern, Kommentatoren, Mailschreibern, sensationslüsternen Lesern, die immer wieder deinen Blog anklicken, um auf dem neuesten Stand der Kommentare zu sein,  und den jetzt neuen Klicks auf deine hier verlinkten Seiten ein gutes Gefühl über deinen Sieg –

WIRKLICH „GUTE“ ARBEIT hast du geleistet, die ist mindestens 30 Silberlinge Euro wert!
(Das mit dem dreimaligen Krähen des Hahnes lasse ich weg, weil ich die Bibelfestigkeit nicht zu sehr strapazieren will.)

1509 Tausend-schöne-Taler-Wiese

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Leider funktionieren die Links nicht mehr, da die Artikel mit Passwort geschützt wurden.


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Dass Clara einen Vogel hat …

0106 Clara mit 2 Vögeln

… das pfeifen schon die Spatzen von den Dächern. Aber dass sie jetzt auch noch einen Frosch hat, das ist ein erst kürzlich eingetretener Umstand.
Ihr Vogel ist im allgemeinen nicht gelbgrünschwarz, was keine Parteienzusammenstellung ist, sondern pinklila, was auch nicht unbedingt auf die Grauen Panther hinweist.

Tja, dass sie sogar zwei hat – Vögel – das beweist sie euch hier mit dem oberen Foto. Nicht wahr, Julia, die Vögel kennst du?

0106 Clara mit Vogel Collage

Und wenn sie selbst dann auch doppelt ist (na eben mit der echten Clara + Christine, da wird richtig von pink und Doppelkinn und so abgelenkt.

Wie eineiige Zwillinge – ich weiß selbst nicht, wer wer ist? Who is who?

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Alles neu, macht der Mai (der ist ja ausgefallen) Juni

Obwohl ich immer die Meinung vertreten habe, dass ein Gravatar ein Erkennungszeichen auf Blogger-Lebenszeit sein sollte, müsst ihr euch doch an einen 0106 Clara Avataranderen gewöhnen – ich leider auch. Im Zusammenhang mit dem Post vor einigen Tagen habe ich von einer Bloggerin den Hinweis bekommen, dass meine lila behelmte Motorradbraut ihr Dasein auf der Basis einer abfotografierten Postkarte fristet. Warum der Hinweis erst jetzt  kommt, weiß ich nicht. – Ich war – wohl zu Unrecht  – der Ansicht, dass so ein winziges  Gravatarfoto, das auch noch durch Brille und Helm verändert und in der Form stark beschnitten wurde, ausreichend verändert ist,  um als bearbeitetes neues Dingens zu bestehen. – Vielleicht bin ich im Gegensatz zu anderen zu ängstlich, um diesen Hinweis nicht zu beachten, also wechsle ich. 

Ganz zu Beginn des Gravatars hatte ich seine Herkunft kundgetan, als ich die Originalpostkarte gepostet habe. Dann gab es aber den Schreck nach der Mikrofilmaktion – und da verschwand alles von meinem Blog, was fragwürdig war, auch alle Postkarten. Hier will ich ihn noch ein letztes Mal rollern lassen.

Der jetzige „Denk-nach-Frosch“ Frosch mit Hut 67ist auf jeden Fall nur eine Übergangslösung und sagt: „Sei kein Frosch, Clara“. Dieser Gravatar würde schon deswegen nicht bleiben, weil er nicht markant genug ist. –

Ich will wieder auf einem Motorroller sitzen oder zumindest mit einem Motorroller zusammen auf meinem Gravatar sein.  Aber so eine Präzisionsarbeit ist nicht von heute auf morgen fertig – und ich musste ja ganz schnell auf diesen Hinweis reagieren.

Vielleicht kann ich den alten ja doch behalten, wenn ich die Postkartenfirma um eine Veröffentlichungsgenehmigung bitte.

Die Ideen, die ich mal so entwickelt habe auf die Schnelle, sehen zwar lustig aus, sind aber kein geeigneter Gravatar für Clara.  Deswegen habe ich erst mal ein Double für mich arbeiten lassen:

Clara Motorrad Holz

Clara auf einem Holzrad, wo sie doch schon manchmal auf dem Holzweg ist? – Ist nichts.

Clara Motorroller mit Puppe

Jetzt sitzt das Doubelchen schon auf einer schnelleren Claramobil-Maschine.

Motorradbild

Das hier würde zwar meinem infantilen Gemüt entsprechen, ist aber als Gravatar nicht gut genug zu erkennen – und ist außerdem ohne Sturzhelm.

Der letzte ist schon von besserer Qualität, aber da ist zu viel Gesicht von mir – will ich auch nicht.

cc2

Also für einige Zeit tritt Clara hier als Frosch auf – aber nur Gravatar-mäßig!


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Eieiei, was seh‘ ich da …

ein verliebtes Ehe– Sparschuhpaar …

Vorbemerkung: Es gibt doch tatsächlich Leute, die still und heimlich ihren 40. oder 30. oder 20. oder 10. oder sonstwas Hochzeitstag feiern – DAS GEHT JA NUN SCHON MAL GAR NICHT! 🙂

Am 29. eines Monats sollte ich mich langsam entscheiden, ob es der Monat der Schuhe  oder des Sparens werden soll – na gut, mit Sparschuh habe ich wenigstens zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. – Für den Monat der Liebe ist es ja noch ein paar Tage zu früh. Doch das, was ich hier ganz zart andeute, kann, aber muss nicht unbedingt mit Liebe zu tun haben. Diese drei Buchstaben, die das hier bezeichnen, haben nur das „e“ mit der Liebe gemeinsam.

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Und alle sollen jetzt das denken, was ich beim Fotografieren in die Schuhe hinein interpretiert habe.

2904 Sparschuh Collage 1

Stürmisch versucht der junge Mann gleich und sofort ans Ziel zu gelangen – dabei haben sie sich gerade erst kennen gelernt. – Oder vielleicht haben sie schon im Geschäft durch die Packung hindurch miteinander geflirtet. – Aber sie lernt ganz schnell.2904 Sparschuh Collage 2

Auf Rosen gebettet liegt das junge Paar da und ruht sich von allen Anstrengungen aus.

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Vor mehr als 40 Jahren könnte sich zwischen einem jungen Mann = B.P. und einem sehr jungen Mädchen = L.M., jetzt L.P. folgender Dialog abgespielt haben. Ich verändere jetzt einfach mal den Herrn Freiherrn von und zu Goethe und schreibe:

B.P.: Schönes Fräulein, darf ich’s wagen, dir einen (Spar-)Vertrag anzutragen?“

Darauf L.M.:

Ich bin zwar Fräulein, doch bin ich nicht reich, wir müssen die Ehe verschieben! Bis gleich“

Und dann wieder B.P.:

Da sitz‘  ich nun, ich armer Thor, und bin so klug als wie zuvor! (Nähe S-Ostkreuz an der Boxhagener Straße)

2904 armer Thor

Vorhang, Ende des Spardramas! Aber die Ehe kam dennoch zustande, gleich doppelt, damit es besser hält.

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Und jetzt gibt es noch ein Geburtstagskind in unserer Familie. Lennox, allgemein bekannt als Lenny oder auch Lenni, in internen Kreisen als „Kampfschmuser “ bezeichnet, wird heute 3 Jahre jung. Hier auf dem Foto ist er mit dem vorjährigen Geschenk zu sehen. So, wie er es festhält, weiß er schon, dass es das nicht alle Tage gibt.

2904 Geburtstag Lenny

Ich habe jetzt noch ganz schnell ein Ganzkörperfoto von Lenny im Fotoblog ergänzt.


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Ein Buch für Anna – 17

 

Das Greifswalder Alpaka-Kind

Das Greifswalder Alpaka-Kind

Das ist eine unzulässige Verallgemeinerung, dieser Name – denn Anna ist kein Alpaka, aber ein Kind – aber diese weiß-braunen Wuschelköpfe, das waren unvergessliche Erlebnisse, die bigi mit uns geteilt hat – und am Abend konnte Anna das alles dann brühwarm dem Wolfgang erzählen – oder auch beim Frühstück, wo TamTam hinter dieser Tasse mit leckerem Cappucino sitzt – und nicht trinken darf, weil Kaffee eben nichts für Kinder ist. Punkt. Satz zu Ende.

UND: bigi durfte die Braut das Kind küssen – ist dokumentarisch festgehalten.


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Auch wenn die Journalistin so ähnlich heißt wie ich …

nämlich (C)La(u)ra Himmelhochreich, soll es kein verspäteter Beitrag zu der Diskussion um den blaugelben Frontmann und seine Tatschhände sein. So ein Beitrag wäre schneller gekommen.

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Vor einiger Zeit begegnete mir in Bloggershausen ein Foto, was ein wenig anders war als das, was man sonst hier so sieht. Da es nicht wie ein Selbstschussportraitfoto aussah, sah ich mich ein wenig um, wo es denn so „heiße Fotos“ gibt. Und ich fand diesen Hinweis hier: ritter11.de/bordell-berlin/2010/06/15/sehr-popolar/, den ich jetzt allerdings nicht verlinken werde. (Wenn ihr es suchen wollt, dann müsst ihr einfach das http://www. davor setzen) Nicht, dass ich für dieses Etablissement noch ein Dauerabo als Berichterstatterin bekomme, da es ja schließlich in Berlin ist.

In dem Absatz „Sehr popolär“ werden wir alle umfangreich darüber aufgeklärt, was wer wie von dem menschlichen Hinterteil hält. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Wer nicht genug bekommen kann von dem Foto, findet es hier auch noch einmal:
http://www.dreamies.de/show.php?gal=ddpynxkt&iawc=1&gali=13&galpage=1&img=ae5jiu5s0da.jpg

Was stört mich an dem Foto? – Dass der Kerl sich einfach nicht entscheiden kann: Will er tätscheln oder will er rauchen – beides zusammen geht ja schon mal gar nicht, nicht nur wegen Herrn Knigge.  Stellt euch vor, die Dame geht in Flammen auf. 🙄

Na gut, das hätten wir jetzt abgehandelt.

Doch nun stellen wir uns mal vor, diese Fotodame wird alt und älter – die Haut legt sich in Falten, der Popo bekommt Gravitationsprobleme, da er einige Kilo zugelegt hat. Bei der Haut spricht man wohl auch von dem „Obsteffekt“ oder war es das andere mit „O“ am Anfang – ach ja, Orangenhaut. Aber so ein in die Jahre gekommener Popo – gleich welchen Geschlechts – sieht nicht mehr so lecker aus wie auf meinen Fotos.

Zur Wahrung der Privatsphäre habe ich nur einen Ausschnitt gezeigt!

Und auch hier habe ich den Schrumpel-Popo diskret verkleidet

Das ist ein Ei mit Orangenhaut – echt und ehrlich!

.Doch das war jetzt alles noch Vorspiel (täteretääääääääää)

Jetzt kommen wir zu den traurigen Wahrheiten des Lebens, wenn 70 Jahre das Essen geschmeckt hat und der Weg unters Messer nicht der bevorzugte war.

Im Zoo Berlins des Lebens konnte ich so meine Erfahrungen machen.  Das ist die Realität – es ist zwar schwerer, aber nicht unmöglich, wie euch meine Beispiele im Fotoblog zeigen. Denn dieser Blog bleibt jugendfrei!

Na Mädels, wieder was gelernt, nööööch?

0402 Panzernashornhinterncollage

Nachsatz: Ich habe überall in der Wohnung Spiegel – doch sie nützen nichts, ich bin trotzdem dicker geworden.


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Von Lucie inspiriert …

oder erregt oder angeregt

Lucie hat hier erfolgreich mit dem Licht einer CD gespielt. Zwei Tage später war ich beim großen blaugelben Möbelschweden – und was sehe ich: DIE   HABEN   BEI   LUCIE   GEKLAUT. – Da musste ich natürlich gleich zwei Tatortfotos machen. Ich weiß nicht, ich glaube, ich bin für so ein Geflimmere schon zu alt. Wenn bei mir ständig meine Wandlampe sagte: „PLAY, PLAY, PLAY“ – würde ich nach einiger Zeit bestimmt sagen: Hör endlich auf zu spielen, das nervt!!!!

Ab zum Fotoblog – dort sieht es viel schöner aus.  Hier nur in klitzeklein: 1101 CDs Lichtreflexionen

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Tagesaktuelle Berichterstattung über Mama-Sachen. Die Ausstellung der Meldebescheinigung und die Befreiung von der Ausweispflicht klappten hervorragend. Online einen Termin für 11.00 Uhr bestellt – und punkt 11.00 Uhr leuchtete meine 7stellige Ziffer auf dem Display. Da kann frau nicht meckern.

Auch in Teltow klappte der zweite Anlauf wie am Schnürchen, nachdem ich mich mit Reisepass und Vollmacht ausgewiesen hatte, durfte ich auch alles unterschreiben. Jetzt ist sie BRANDENBURGERIN und ich BERLINERIN – und alles läuft wie ein Länderspiel, im wahrsten Sinne des Wortes.

Heute gerade den Rollator in ihr Zimmer gestellt, damit die Physiotherapeutin mit ihr üben kann. Es geht von Tag zu Tag besser. Und die lustige Schwester sagte über sie sinngemäß: Wenn ich alles solche Bewohner wie ihre Mutter hätte, bräuchte ich keinen Urlaub. – Ich habe es ja immer gesagt, Mutter und Tochter sind grundverschieden – bis jetzt können die mich dort allerdings auch noch gut leiden, weil ich immer so gut drauf bin und Witze mache.

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Vor kurzem bekam ich von o.a. Bloggerin zu „hören“ – „Wer lesen kann, ist echt im Vorteil„“ – und ich meinte nur kühn und keck, dass ich das sehr wohl könnte, nur das Kleingedruckte nicht. – Aber offenbar kann ich doch nicht. Meine heute gekaufte, optisch hervorragend aussehende, Kaffeepadmaschine funktionierte auch erst, als ich sie schon rückgabefertig machen wollte. (Fotos davon könnt ihr übrigens auch im Fotoblog sehen). – So einen blöden Satz kann man aber auch schon mal schnell überlesen. – Aber der Aktenvernichter ist wirklich defekt – wie ich feststellte, war es ein zurückgebrachter, den sie aber wieder ins Verkaufsregal gestellt hatten. Ich sah das an den Minischnipseln im Schneidwerk. – Na ja, vielleicht hat der Kunde auch nichts gesagt von wegen kaputt oder so. – Dann eben nicht, dann vernichte ich meine Vergangenheit eben weiter mit zerreißen – soooooooooo spannend ist ja die Sache mit meiner Vergangenheit auch nicht.

Mir tut schon alles weh.


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Ich bin gerührt …

die freche Clara würde gleich wieder sagen: „und geschüttelt und gemixt“

Aber heute muss Clara mal den Mund halten und der Person den Vortritt lassen, die hinter oder in oder neben oder über ihr steht: nämlich der Christine.

Schon vor mehreren Tagen bekam ich (auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame) etwas geschenkt, eigentlich müsste ich mehr sagen: Gewidmet. Hier ist es wohl albern, den Autor oder Schenkenden zu codieren, der steht ja drauf.

2612 Daggi Autogrammkarte

Es begab sich an einem der Tage vor Weihnachten, als ich – eine Bloggerin gerade am linken Telefonohr – meine Blitz-Klingel-Lampe hörte und sah, zur Tür stürzte, dem Postboten die Haustür öffnete und kurze Zeit darauf ein Päckchen in Empfang nehmen konnte. Eine Ahnung über die Absenderin kam mir schon während des „Treppengangs“ (ist doch mal ein schöneres Wort als Stuhlgang) des Päckchenüberbringers, der aber kein geflügelter Hermesbote war.

Allein die Tatsache, dass ich so ein liebevoll ausgesuchtes und zusammengestelltes (und gepolstertes) Päckchen bekam mit einem Kartentext, der beim Lesen leicht vor meinen Augen zu verschwimmen begann, ließ alle anderen (unangenehmen) Dinge des Tages in ein anderes Licht tauchen.

Dass die drei Buchstaben D, H und L für ein wenig Chaos in dem Päckchen sorgten, tut mir zwar Leid, ist aber nicht mehr zu ändern: Das lila Sparschwein wurde in vielen, vielen Einzelteilen geliefert 🙂 – nur der geplante Inhalt „Für den Notgroschen“ blieb heil.

Alles andere war heil, war wunderschön und ich habe mich wirklich sehr gefreut, liebe „Äobpt“ (wer den Code knackt, weiß auch, von wem das Päckchen kam) und danke will ich auch hier mit dieser Geschichte noch einmal sagen.

Doch damit hatte ich den Pegelhöchststand der vorweihnachtlichen Vorfreuden noch nicht erreicht – im Briefkasten fand ich einen knallroten Briefumschlag – Absender bekannt. Den Namen verrate ich hier mit einem anderen Code: „N4,1“

Liebe Worte standen in der Karte – aber es war noch ein anderes Kärtchen dabei – eines von denen, wo man eine unendlich lange Zahlen-Buchstaben-Kombination freirubbeln muss und sich dann zur Belohnung bei einem der vielen online-Anbieter was wünschen bzw. sogar kaufen darf. Der hier gemeinte Anbieter fängt mit einem großen „A“ an.

Ich nutze diese online-Angebote so gut wie nie, habe aber gerade bei diesem sogar einen Account und ein Passwort, an das ich mich sogar noch erinnerte. Der Witz der Geschichte war der, dass ich 3 Stunden vor dem Eintreffen drei Spiele dort bestellt hatte, da hätte ich diese Plastikkarte schon gut verwenden können. – Doch so ist es anders gekommen:

Ich habe mir ein richtig gutes Headset für mein Telefon gekauft, denn mit meinen unegalen Ohren kann ich besser mit Knopf im Ohr hören – und die Hände bleiben dabei frei (ein zusätzlicher Vorteil).

D A N K E !    A N   B E I D E !

2612 Clara am Telefon

Aber ich wurde noch weiter beschenkt –  teils materiell, teils virtuell, teils ideell

  1. Ein langes Telefonat mit einer Freundin, die schwer krank ist, hat mir das Herz heller gemacht
  2. Ein kaum noch erwartetes Telefongespräch mit einer der längsten Freundinnen aus der Kinderzeit hat Missverständnisse aus dem Weg geräumt
  3. Viele nette Mails – u.a. eine mit einer zur Versöhnung ausgestreckten Hand – ließen ein warmes Lächeln um meine Mundwinkel spielen
  4. Ich wurde in den Kreis derer einbezogen, die eine selbstkreierte und selbst gebastelte Karte bekamen – ich fühle mich geehrt
  5. Ein Pfefferkuchenpäckchen an meine Mutter mit Pfefferkuchen, die nach dem verschollen geglaubten Familienrezept gebacken wurden, ließ es Bauch glücklich glucksen, denn ich durfte probieren
  6. Ein Teller mit Mandelkeksen von der Nachbarin im Haus wurde dadurch so wertvoll, dass die sonst so scheue Tochter mit mir in trauter Zweisamkeit die Mandeln in den Teig gedrückt hat
  7. Mit einer Betriebskostenabrechnung, die nicht haben wollte, sondern dieses Mal gegeben hat – und mehr als 150,00 finde ich schon richtig viel, was ich zurückbekomme.
  8. Mit einem Kartengruß aus einem fernen Land – und das dennoch, obwohl ich so schreibfaul bin. Die Belohnung für die Schreibende und die Empfangende soll ein Treffen im Jahr mit der „13“ hinten, denn das kann nur ein Glücksjahr für mich werden.
  9. Mit einem lustigen elektronischen Kart3ngruß von einer Leserin, die sich nach einem Telefonat  von hier und mir leider verabschiedet hat – es gibt doch mehr ausgestreckte Hände, als ich dachte.

So, jetzt will ich euch nicht mehr länger langweilen – ich habe mich jedenfalls sehr gefreut. Und das nicht nur über die hier extra aufgeführten Sachen, sondern über euch alle, die ihr lest – ob als bekennende LeserInnen mit Kommentaren, ob als stille oder auch Like-setzende Leser (immerhin sind es bei diesem Artikel dann 150.000), oder auch ob bei mir als stille Leser Gebliebene, obwohl das Band offiziell zerrissen ist. Ich danke euch mit meinem „Fleiß“, denn hier wird es bald den 1000 Beitrag geben und im Fotoblog den 600 – und das alles in drei Jahren.

Clara 2Christine-Schrift