Claras Allerleiweltsgedanken


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Ein Buch für Anna – 17

 

Das Greifswalder Alpaka-Kind

Das Greifswalder Alpaka-Kind

Das ist eine unzulässige Verallgemeinerung, dieser Name – denn Anna ist kein Alpaka, aber ein Kind – aber diese weiß-braunen Wuschelköpfe, das waren unvergessliche Erlebnisse, die bigi mit uns geteilt hat – und am Abend konnte Anna das alles dann brühwarm dem Wolfgang erzählen – oder auch beim Frühstück, wo TamTam hinter dieser Tasse mit leckerem Cappucino sitzt – und nicht trinken darf, weil Kaffee eben nichts für Kinder ist. Punkt. Satz zu Ende.

UND: bigi durfte die Braut das Kind küssen – ist dokumentarisch festgehalten.


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Auch wenn die Journalistin so ähnlich heißt wie ich …

nämlich (C)La(u)ra Himmelhochreich, soll es kein verspäteter Beitrag zu der Diskussion um den blaugelben Frontmann und seine Tatschhände sein. So ein Beitrag wäre schneller gekommen.

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Vor einiger Zeit begegnete mir in Bloggershausen ein Foto, was ein wenig anders war als das, was man sonst hier so sieht. Da es nicht wie ein Selbstschussportraitfoto aussah, sah ich mich ein wenig um, wo es denn so „heiße Fotos“ gibt. Und ich fand diesen Hinweis hier: ritter11.de/bordell-berlin/2010/06/15/sehr-popolar/, den ich jetzt allerdings nicht verlinken werde. (Wenn ihr es suchen wollt, dann müsst ihr einfach das http://www. davor setzen) Nicht, dass ich für dieses Etablissement noch ein Dauerabo als Berichterstatterin bekomme, da es ja schließlich in Berlin ist.

In dem Absatz „Sehr popolär“ werden wir alle umfangreich darüber aufgeklärt, was wer wie von dem menschlichen Hinterteil hält. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Wer nicht genug bekommen kann von dem Foto, findet es hier auch noch einmal:
http://www.dreamies.de/show.php?gal=ddpynxkt&iawc=1&gali=13&galpage=1&img=ae5jiu5s0da.jpg

Was stört mich an dem Foto? – Dass der Kerl sich einfach nicht entscheiden kann: Will er tätscheln oder will er rauchen – beides zusammen geht ja schon mal gar nicht, nicht nur wegen Herrn Knigge.  Stellt euch vor, die Dame geht in Flammen auf. 🙄

Na gut, das hätten wir jetzt abgehandelt.

Doch nun stellen wir uns mal vor, diese Fotodame wird alt und älter – die Haut legt sich in Falten, der Popo bekommt Gravitationsprobleme, da er einige Kilo zugelegt hat. Bei der Haut spricht man wohl auch von dem „Obsteffekt“ oder war es das andere mit „O“ am Anfang – ach ja, Orangenhaut. Aber so ein in die Jahre gekommener Popo – gleich welchen Geschlechts – sieht nicht mehr so lecker aus wie auf meinen Fotos.

Zur Wahrung der Privatsphäre habe ich nur einen Ausschnitt gezeigt!

Und auch hier habe ich den Schrumpel-Popo diskret verkleidet

Das ist ein Ei mit Orangenhaut – echt und ehrlich!

.Doch das war jetzt alles noch Vorspiel (täteretääääääääää)

Jetzt kommen wir zu den traurigen Wahrheiten des Lebens, wenn 70 Jahre das Essen geschmeckt hat und der Weg unters Messer nicht der bevorzugte war.

Im Zoo Berlins des Lebens konnte ich so meine Erfahrungen machen.  Das ist die Realität – es ist zwar schwerer, aber nicht unmöglich, wie euch meine Beispiele im Fotoblog zeigen. Denn dieser Blog bleibt jugendfrei!

Na Mädels, wieder was gelernt, nööööch?

0402 Panzernashornhinterncollage

Nachsatz: Ich habe überall in der Wohnung Spiegel – doch sie nützen nichts, ich bin trotzdem dicker geworden.


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Von Lucie inspiriert …

oder erregt oder angeregt

Lucie hat hier erfolgreich mit dem Licht einer CD gespielt. Zwei Tage später war ich beim großen blaugelben Möbelschweden – und was sehe ich: DIE   HABEN   BEI   LUCIE   GEKLAUT. – Da musste ich natürlich gleich zwei Tatortfotos machen. Ich weiß nicht, ich glaube, ich bin für so ein Geflimmere schon zu alt. Wenn bei mir ständig meine Wandlampe sagte: „PLAY, PLAY, PLAY“ – würde ich nach einiger Zeit bestimmt sagen: Hör endlich auf zu spielen, das nervt!!!!

Ab zum Fotoblog – dort sieht es viel schöner aus.  Hier nur in klitzeklein: 1101 CDs Lichtreflexionen

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Tagesaktuelle Berichterstattung über Mama-Sachen. Die Ausstellung der Meldebescheinigung und die Befreiung von der Ausweispflicht klappten hervorragend. Online einen Termin für 11.00 Uhr bestellt – und punkt 11.00 Uhr leuchtete meine 7stellige Ziffer auf dem Display. Da kann frau nicht meckern.

Auch in Teltow klappte der zweite Anlauf wie am Schnürchen, nachdem ich mich mit Reisepass und Vollmacht ausgewiesen hatte, durfte ich auch alles unterschreiben. Jetzt ist sie BRANDENBURGERIN und ich BERLINERIN – und alles läuft wie ein Länderspiel, im wahrsten Sinne des Wortes.

Heute gerade den Rollator in ihr Zimmer gestellt, damit die Physiotherapeutin mit ihr üben kann. Es geht von Tag zu Tag besser. Und die lustige Schwester sagte über sie sinngemäß: Wenn ich alles solche Bewohner wie ihre Mutter hätte, bräuchte ich keinen Urlaub. – Ich habe es ja immer gesagt, Mutter und Tochter sind grundverschieden – bis jetzt können die mich dort allerdings auch noch gut leiden, weil ich immer so gut drauf bin und Witze mache.

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Vor kurzem bekam ich von o.a. Bloggerin zu „hören“ – „Wer lesen kann, ist echt im Vorteil„“ – und ich meinte nur kühn und keck, dass ich das sehr wohl könnte, nur das Kleingedruckte nicht. – Aber offenbar kann ich doch nicht. Meine heute gekaufte, optisch hervorragend aussehende, Kaffeepadmaschine funktionierte auch erst, als ich sie schon rückgabefertig machen wollte. (Fotos davon könnt ihr übrigens auch im Fotoblog sehen). – So einen blöden Satz kann man aber auch schon mal schnell überlesen. – Aber der Aktenvernichter ist wirklich defekt – wie ich feststellte, war es ein zurückgebrachter, den sie aber wieder ins Verkaufsregal gestellt hatten. Ich sah das an den Minischnipseln im Schneidwerk. – Na ja, vielleicht hat der Kunde auch nichts gesagt von wegen kaputt oder so. – Dann eben nicht, dann vernichte ich meine Vergangenheit eben weiter mit zerreißen – soooooooooo spannend ist ja die Sache mit meiner Vergangenheit auch nicht.

Mir tut schon alles weh.


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Ich bin gerührt …

die freche Clara würde gleich wieder sagen: „und geschüttelt und gemixt“

Aber heute muss Clara mal den Mund halten und der Person den Vortritt lassen, die hinter oder in oder neben oder über ihr steht: nämlich der Christine.

Schon vor mehreren Tagen bekam ich (auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame) etwas geschenkt, eigentlich müsste ich mehr sagen: Gewidmet. Hier ist es wohl albern, den Autor oder Schenkenden zu codieren, der steht ja drauf.

2612 Daggi Autogrammkarte

Es begab sich an einem der Tage vor Weihnachten, als ich – eine Bloggerin gerade am linken Telefonohr – meine Blitz-Klingel-Lampe hörte und sah, zur Tür stürzte, dem Postboten die Haustür öffnete und kurze Zeit darauf ein Päckchen in Empfang nehmen konnte. Eine Ahnung über die Absenderin kam mir schon während des „Treppengangs“ (ist doch mal ein schöneres Wort als Stuhlgang) des Päckchenüberbringers, der aber kein geflügelter Hermesbote war.

Allein die Tatsache, dass ich so ein liebevoll ausgesuchtes und zusammengestelltes (und gepolstertes) Päckchen bekam mit einem Kartentext, der beim Lesen leicht vor meinen Augen zu verschwimmen begann, ließ alle anderen (unangenehmen) Dinge des Tages in ein anderes Licht tauchen.

Dass die drei Buchstaben D, H und L für ein wenig Chaos in dem Päckchen sorgten, tut mir zwar Leid, ist aber nicht mehr zu ändern: Das lila Sparschwein wurde in vielen, vielen Einzelteilen geliefert 🙂 – nur der geplante Inhalt „Für den Notgroschen“ blieb heil.

Alles andere war heil, war wunderschön und ich habe mich wirklich sehr gefreut, liebe „Äobpt“ (wer den Code knackt, weiß auch, von wem das Päckchen kam) und danke will ich auch hier mit dieser Geschichte noch einmal sagen.

Doch damit hatte ich den Pegelhöchststand der vorweihnachtlichen Vorfreuden noch nicht erreicht – im Briefkasten fand ich einen knallroten Briefumschlag – Absender bekannt. Den Namen verrate ich hier mit einem anderen Code: „N4,1“

Liebe Worte standen in der Karte – aber es war noch ein anderes Kärtchen dabei – eines von denen, wo man eine unendlich lange Zahlen-Buchstaben-Kombination freirubbeln muss und sich dann zur Belohnung bei einem der vielen online-Anbieter was wünschen bzw. sogar kaufen darf. Der hier gemeinte Anbieter fängt mit einem großen „A“ an.

Ich nutze diese online-Angebote so gut wie nie, habe aber gerade bei diesem sogar einen Account und ein Passwort, an das ich mich sogar noch erinnerte. Der Witz der Geschichte war der, dass ich 3 Stunden vor dem Eintreffen drei Spiele dort bestellt hatte, da hätte ich diese Plastikkarte schon gut verwenden können. – Doch so ist es anders gekommen:

Ich habe mir ein richtig gutes Headset für mein Telefon gekauft, denn mit meinen unegalen Ohren kann ich besser mit Knopf im Ohr hören – und die Hände bleiben dabei frei (ein zusätzlicher Vorteil).

D A N K E !    A N   B E I D E !

2612 Clara am Telefon

Aber ich wurde noch weiter beschenkt –  teils materiell, teils virtuell, teils ideell

  1. Ein langes Telefonat mit einer Freundin, die schwer krank ist, hat mir das Herz heller gemacht
  2. Ein kaum noch erwartetes Telefongespräch mit einer der längsten Freundinnen aus der Kinderzeit hat Missverständnisse aus dem Weg geräumt
  3. Viele nette Mails – u.a. eine mit einer zur Versöhnung ausgestreckten Hand – ließen ein warmes Lächeln um meine Mundwinkel spielen
  4. Ich wurde in den Kreis derer einbezogen, die eine selbstkreierte und selbst gebastelte Karte bekamen – ich fühle mich geehrt
  5. Ein Pfefferkuchenpäckchen an meine Mutter mit Pfefferkuchen, die nach dem verschollen geglaubten Familienrezept gebacken wurden, ließ es Bauch glücklich glucksen, denn ich durfte probieren
  6. Ein Teller mit Mandelkeksen von der Nachbarin im Haus wurde dadurch so wertvoll, dass die sonst so scheue Tochter mit mir in trauter Zweisamkeit die Mandeln in den Teig gedrückt hat
  7. Mit einer Betriebskostenabrechnung, die nicht haben wollte, sondern dieses Mal gegeben hat – und mehr als 150,00 finde ich schon richtig viel, was ich zurückbekomme.
  8. Mit einem Kartengruß aus einem fernen Land – und das dennoch, obwohl ich so schreibfaul bin. Die Belohnung für die Schreibende und die Empfangende soll ein Treffen im Jahr mit der „13“ hinten, denn das kann nur ein Glücksjahr für mich werden.
  9. Mit einem lustigen elektronischen Kart3ngruß von einer Leserin, die sich nach einem Telefonat  von hier und mir leider verabschiedet hat – es gibt doch mehr ausgestreckte Hände, als ich dachte.

So, jetzt will ich euch nicht mehr länger langweilen – ich habe mich jedenfalls sehr gefreut. Und das nicht nur über die hier extra aufgeführten Sachen, sondern über euch alle, die ihr lest – ob als bekennende LeserInnen mit Kommentaren, ob als stille oder auch Like-setzende Leser (immerhin sind es bei diesem Artikel dann 150.000), oder auch ob bei mir als stille Leser Gebliebene, obwohl das Band offiziell zerrissen ist. Ich danke euch mit meinem „Fleiß“, denn hier wird es bald den 1000 Beitrag geben und im Fotoblog den 600 – und das alles in drei Jahren.

Clara 2Christine-Schrift


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ClarAnna sagen Ade und tschüss und danke – XII

Was machen anständige Leute in einem anständigen Urlaub? Sie schreiben anständige Postkarten an die Lieben zu Haus, die sich dann hoffentlich anständig darüber freuen.

Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass ich alles ein wenig anders mache, was aber deswegen nicht unbedingt „un-anständig“ sein oder bedeuten muss. Sehe ich irgendwo ein geeignetes Motiv, nehme ich das auf und denke so: Das könnte gut sein für Lucie, moni, Ruthie, tonari, bigi, meine Schwägerin.

Also fange ich gleich mal an. In dem reichen Blankenese – wie könnte es anders sein – stehen gleich zwei Leuchttürme. Da habe ich den am Strand stehen lassen und den landeinwärts gelegenen einfach für Lucie mitgebracht. Ging kaum ins Auto, kannste glooben!

Dass er nicht soooooooooo schön ist, kann ich nichts für, der war zu weit weg und meine Zoomerei ist begrenzt, das weißt du ja

moni, du nimmst bestimmt nicht übel, dass dieses Bild bei einem anderen Hamburg-Aufenthalt entstanden ist – aber ein in Fuhlsbüttel gestartetes Flugzeug ist es auf jeden Fall – noch ohne Looping und Tragflächenschaukler

Ruth, du bist ja auch dafür bekannt, dass du nicht übel nimmst – diese Schuhe stehen schon länger in meinem Archiv und wollen endlich mal überreicht werden

Sehe ich Wasser in bestimmter oder „verarbeiteter Form“, dann denke ich immer an tonari samt dem Besten aller Dinge – das ist neben dem Hamburger Rathaus

Das ist für das beste aller Cafés in Greifswald – TamTam hat es geschmeckt, Clara hat es geschmeckt, Anna war sich da nicht so ganz sicher, ob es geschmeckt hat

Und hier mal die unbeweglichen, nicht kuschelnden Erdbeermännchen für bigi

Das Bild ist für die Anna-Mama, die ihre Tochter so lange vermissen musste, sie jetzt aber schon wieder am Horizont auftauchen sieht

Und auch hier beschließen die wunderbunten Fische aus dem Perleberger Fischteich den Farbfotoreigen.