Claras Allerleiweltsgedanken


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13 x ja zu Tom

Ein Artikel bei Emily, vor allem aber die vielen zustimmenden Kommentare, haben mich dazu gebracht, mal eine Lanze für diese Dinger zu brechen.

Da er noch so klein ist, lasse ich den zweiten „Tom“ im Namen einfach weg. Fach- und Sachkundige merken, dass ich von meinem Navi erzählen will, das mir seit 4 Jahren das Autofahren erleichtert.

Was habe ich hier und anderswo nicht schon alles für Horrorgeschichten über Navis gelesen, Antipathiebekundungen gehört – nichts davon kann ich unterstreichen oder nachvollziehen. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit einem Orientierungssinn ausgestattet wurde, der gen Null strebt – jede Fahrt mit ist besser als ohne.

Welche Punkte sprechen  für so ein Gerät:

  1. Gebrauchsanweisung genau lesen und Gerät wunschgerecht programmieren sind die halbe Miete. – Günstig ist der Besitz eines Computers, um die kostenfreien Updates zu installieren.
  2. Tom spart Geld, da er auf  Wunsch  Geschwindigkeitsüberschreitungen kundtut  und damit unerwünschte Fotos verhindert, u.U. festinstallierte  Starkästen meldet und die sparsamste Route auswählt.
  3. Tom spart weiterhin Geld für den Kauf verschiedenster Stadtpläne – mich begleitet er in jeder Stadt auch als Fußgängerin
  4. Tom kennt alle Tankstellen, Restaurants und Touristenattraktionen in meiner Umgebung oder auf der Strecke; ebenso kennt er Telefonnummern von Ärzten, Apotheken oder was man sonst so für Informationen  in der Ferne brauchen kann.
  5. Tom findet mein Auto in einer fremden Stadt 100%ig wieder, wenn ich vorher einen PIN gesetzt habe, ich finde es in meiner eigenen Stadt ohne Navi nur  „zu 50 %“ wieder.
  6. Tom weiß auch, wann ich in etwa losfahren muss, um pünktlich zu sein. Bei einer Sicherheitszugabe klappt es dann meist.
  7. Sollte Tom mir wirklich an unpassender Stelle empfehlen „Bitte wenden“, gibt es einen kurzen Dialog und ich sage: „Tom, red‘ keinen Sch…, hier geht das nicht!“ und schon überlegt er sich blitzschnell einen neuen Vorschlag.
  8. Auf der Autobahn liest Tom für mich Schilder so zeitig, die ich erst lesen könnte, wenn ich sie schon längst gelesen haben müsste!
  9. Acker- oder Feldwege fährt Tom nur, wenn ich ihm erlaube, unbefestigte Straßen zu befahren.
  10. Die Stauumfahrung mag sinnvoll sein oder nicht – aber vor länger bestehenden Baustellen hat er mich schon bewahrt.
  11. Schön finde ich auch, dass mir Tom durch den Spurassistenten sagt, in welcher Spur ich mich einordnen muss, um gut um die Kurve zu kommen.
  12. Am Abend auf vollkommen dunkler Landstraße finde ich Tom besonders hilfreich, denn er sieht, wie die Straße weitergeht, ich schlecht oder nicht.
  13. Mein Auto verfügt über keinen Bordcomputer, aber Tom hat so etwas.

    Alle wichtigen Infos auf einen Blick

    Man muss   es beim Einsatz von Navigationsgeräten nicht gleich so übertreiben wie hier!Das macht noch nicht einmal Clara.

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Wenn ich es mal nicht schaffe, meinen Leon wiederzufinden, weil ich das Navi nicht eingesteckt habe, würde der Kleine bestimmt weinen.


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Rücktritt

Selten gebe ich kurz vor dem Ziel auf, aber auch ich sehe als 4. in unserer Runde keinen Sinn mehr in einer weiteren Teilnahme am Bloggermarathon.

Alle, die bei mir kommentierend oder „nicht-kommentierend“ lesen, besuchten mich und werden mich bitte auch weiter besuchen, auch wenn ich nicht an dieser technisch und menschlich enttäuschenden Veranstaltung teilnehme – oder vielleicht gerade deswegen.

Ich danke euch für eure Geduld auf dem  Weg  zur Abstimmungsurne und ich danke euch für eure Stimme. Geduld war insofern nötig, da eine mögliche Stimmabgabe dank Heikos „technischer Perfektion“ zum größten Glücksspiel überhaupt wurde.

Vielleicht sollte ja der ausdauerndste Abstimmer gewählt werden?

Tagelang kamen viele mit hängenden Ohren von dem verschlossenen Voterbildschirm unverrichteter Dinge wieder nach Haus. Heikos Erklärung, er habe „vergessen„, die genaue Beschreibung kundzutun, wie man seine Cookies löscht, um wieder abstimmen zu können, finde ich teilnehmer- und abstimmerverachtend. Wahrscheinlich sollen nur die technisch Versierten weiterkommen, denen die Umfahrung solcher Hindernisse keine Schwierigkeiten bereitet.

Ich fand es sehr ätzend, dass ich überhaupt irgendwas machen oder löschen musste, um am nächsten Tag neu abstimmen zu können. Mit Graus denke ich an den ungeeigneten „Befehl“: „Cache löschen“ – was für mich zur Folge hatte, dass ich überall aus dem Gedächtnis der Blogs gelöscht wurde, auf denen ich kommentiere. Folglich musste ich alle Angaben zur Person und Website erneut eingeben . Danke, Heiko! Auf diese Weise verteilt sich die Arbeit schon auf zwei Schultern!

Heiko, erst ankündigen: „Leute, die von ihrer IP mehrfach für sich selbst gevotet haben, fliegen raus“ und dann gerade mal paar lumpige Punkte (noch nicht erst mal so viele, dass die Spitzenposition auch nur annähernd gefährdet wäre) abzuziehen, verärgert ehrliche Mitläufer so sehr, dass sie gleich in Gruppen zurücktreten.

Es wird noch so kommen, dass er den letzten 10 Teilnehmern eine Anti-Rücktritts-Prämie zahlt, damit Spitzenplatzierte, Twitterer & Experten nicht allein sind.

Ganz zum Schluss muss ich auch noch sagen, dass ich eine Klage über die „viele Arbeit “ unangebracht fand, da das erstens absehbar war und zweitens eine absolut freiwillige Aktion des Veranstalters war. Falls das Ziel die Ehre irgendwelcher Art war, dann kann ich nur sagen

Ohne Fleiß kein Preis.

Und jetzt möchte ich euch noch einen Vorschlag machen, der nicht mit Coralita (Startnummer 82) abgestimmt ist. Gesetzt den Fall, sie möchte als einzige von unserer Bloggerrunde weiterlaufen, dann wäre ich für ein rein weibliches Finale.

Jana (von Janas world) wird in der Lage sein, sich ihre Stimmen selbst zu besorgen, notfalls könnten wir sie auch noch unterstützen.

Ich fände es einfach klasse, wenn all die Selbstvoter von zwei ehrlichen Frauen überholt werden und siegreich durchs Ziel gehen würden. – Für uns, die Abstimmer, würde das aller 5 Tage einen oder zwei Klicks bedeuten – ist doch machbar, oder? Es würde am Montag (9. Aug.)  nach 11.00 Uhr beginnen. – Für diese Aussicht könnte ich mir vorstellen, sogar die Leute zu aktivieren, die sonst für mich gestimmt haben.

Das ist jetzt für mich der Weg, um mit meiner Enttäuschung umzugehen. Aber ich wollte nicht „rausgenommen“ werden, weil alle die Lust an der Abstimmung verloren haben und ich dadurch keine Punkte bekomme, wollte keine Selbstreklame betreiben und fand diesen Weg besser.

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Im Fotoblog wird der „Marathonsack“ soeben mit Hilfe eines Riesenreißverschlusses zugezogen.


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Liebe ist …

wenn du auch noch mit 70+ mit dem Partner, den du schon 50 Jahre kennst, Hand in Hand und munter miteinander schwatzend durch einen Park spazierst, ohne dass dir der Gesprächsstoff ausgeht! Und ab und an gibt es ein Küsschen!

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Die eine Freude, von der ich gestern gesprochen habe, hat sich verdoppelt.

Mein Foto von der „Grünen Zitadelle in Magdeburg = Hundertwasserhaus“ (bzw. natürlich nur ein Link zu meiner Seite) wurde für würdig befunden, auf einer offiziellen Magdeburgseite zu erscheinen. – Ich war so frei und habe diesen Spam freigeschaltet.

Die andere Überraschung ist folgende:

Gilt nicht mehr, ich habe Post löschen lassen!

Neugierig wollte ich mir das Blog von dem beim Bloggermarathon bis gestern führenden Sumit ansehen. Als es dort um hochwertigste Foto-Manipulationen ging, konnte ich mir einen Begeisterungskommentar nicht verkneifen – so gut möchte ich auch „manipulieren“ können, dass  ein Apfel das Innenleben einer Apfelsine bekommt. Gesa, du musst da mal reingucken, da ist auch so eine schöne Füllhalterfeder verarbeitet.

Reaktion nach kurzer Zeit per Mail: „Clara, du hast gewonnen! Du hast den 1000. Kommentar geschrieben“.

Ihr wisst ja vielleicht noch, wie ich das bei meinem 1000. gemacht habe:

Zwei durften jeweils 5 Wunschwörter äußern und ich habe für euch die Geschichte vom „Sommerfest in Bloggerland“  geschrieben.

Die heutige Jugend – Sumit ist noch Student – arbeitet da ökonomischer und „lässt schreiben“. Ich bekam die Möglichkeit, einen Post zu erstellen mit „Fotomanipulationen  à la Clara“, den ich aber inzwischen zurückgezogen habe.


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Im Auge des Betrachters …

Neue Runde - bitte stimme für die Startnummer 80!

„Heiko, muss ich wieder  von vooooooooorn?“

„Ja, Clara, alle fangen heute wieder bei Null an.“

Bitte erst nach 11.00 Uhr abstimmen – alle vorher abgegebenen Stimmen werden  „entwertet“ beim Null-Setzen!

Danke an alle Abstimmer und Wählerinnen, die mir ihre Stimme geschenkt geborgt haben.
Ich kann euch die Motivation genau sagen, warum ich noch dabei bleiben möchte: „Ich habe mir vorgenommen, ins Rentnerdasein hineinzulaufen, um besser meiner Rente hinterherlaufen zu können!

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Im Auge des Betrachters also liegt es, eine Sache als peinlich, unnütz, vollkommen daneben oder menschenverachtend einzustufen.

Wer schon mal von dem extrem unappetitlichen „Hot-Dog-Wettfressen“ gehört hat, weiß, wovon ich spreche, wenn ich jetzt sage, dass es vor kurzem ein „Berliner Sushi-Wettkotzenessen“ gab.

Wie können sich nur 12 Leute  für 15 Euro Startgeld und

100 Euro Preisgeld + 1 Flasche Wodka + 1 Gutschein für das Sushi-Restaurant

nur so erniedrigen, Esskultur so verunstalten und so lange würgen und schlingen, bis entweder alles explosionsartig wieder nach draußen befördert wird oder der Titel „Maki-Monster“ errungen ist.

Ich kann es wirklich nicht anders sagen, aber ich habe das Gefühl, die Menschheit frisst und säuft und xxxx sich noch zu Tode, so wie es ja in früheren Kulturen auch der Fall gewesen ist.

Und von einer „Hochkultur“ ist Deutschland schon eine ganze Weile weg.

Foto zur Geschichte: Wobei gesagt werden muss, dass das arme Pferd gar nichts dafür kann, dass es jetzt von mir für diese unappetitliche Sache missbraucht wurde.


7 Kommentare

Stress-frei

Bei so viel Stress mit dem Blogger-Marathon und dem Voten für die einen und die anderen, was geht oder nicht geht, habe ich nur ein

Foto auf meinem Bewertungsblog

eingestellt, aber keinen Text für hier!