Claras Allerleiweltsgedanken


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Drei auf einen Streich …

… ist nicht ganz richtig

Eigentlich muss es heißen: Drei in einem Jahr.

Tja, jetzt kann man anfangen zu grübeln, was sich hinter der drei versteckt?!? “

Drei Liebhaber in einem Jahr“ grenzt schon fast an Gigantomanie, also das ist es nicht.
„Drei Gehaltserhöhungen, besser Rentenerhöhungen in einem Jahr“ würde den Bundeshaushalt sicher sprengen und wird deswegen auch nicht angestrebt.

„Drei Fotobücher in einem Jahr“ bereichert Medion-Foto, verringert Claras Haushaltsbudget, macht aber wahnsinnig viel Freude. Von den beiden anderen habe ich euch ja schon Kostproben gezeigt, „Marokko“ und „Fotos von 2016 und 2017“. Und jetzt sind es also Fotos aus der „Prinzen“ära.

Ich habe die beiden unterschiedlichen A4-Querformate getestet. „Marokko“ ist ca. 100 Seiten stark, die Fotos sind seitenübergreifend und das Papier sehr, sehr stark. Dadurch ist das Buch um mehreres dicker und schwerer als das neue, das 120 Seiten stark ist, das aber nach der herkömmlichen Buchbindung mit Mittelfalte hergestellt ist.

Verwunderlich finde ich, dass die A4-Formate voneinander abweichen. Bei dem seitenübergreifenden Buch ist der Einband 28,5 cm x 19,5 cm groß. Das neue misst 27,5 cm x 21 cm in der Höhe. Die Innenseiten sind dann entsprechend ca. 0,5 cm kleiner.

Es ist nicht weiter schlimm, aber im Regal sehen sie nebeneinander ein wenig putzig aus. – Und dann stelle ich fest, dass die Originalseiten weitaus besser aussehen als hier die Fotos von den Fotos – das ist ein Job, der dem Prinzen nicht gefallen hat. Die Belichtung mit diffusem Sonnenlicht war offenbar ungünstig, aber wir werden es überleben.

Das ist die Titelseite – die Rückseite will ich aus Datenschutzgründen nicht zeigen.

Hier mal ein vom Programm vorgegebener Hintergrund.

Sehr oft habe ich aber eigene Fotos als Hintergrund verwendet. Manchmal habe ich sie in voller Farbe gelassen, aber meist doch auf Transparenz gestellt, so wie hier, auch wenn es zu wenig auffällt.

Manchmal habe ich den Hintergrund in voller Farbintensität gelassen.

Geburtstag:

Löwen bekommen Besuch und Streicheleinheiten:

Mein Haus- und Hofgarten:

Bär-Li-Einzug musste dokumentiert werden

Dieses Wurzelgeflecht im Wannseebad gefiel mir

Hackesche Höfe und Synagoge auf der Oranienburger Straße

Und damit will ich es jetzt auch bewenden lassen.

Für den Rest von 2018 habe ich ein „Experiment“ vor. Ich habe das Fotopapier in glänzend oder sogar hochglänzend gewählt und will beobachten, ob die Fotos dann tatsächlich noch brillanter sind – zumindest so lange, bis sich die ersten Fingerabdrücke auf den Seiten abzeichnen.

Bis zum 31.12.2018 werden es ja nicht so viele Fotos, so dass ich auch einen „FingerabdruckReinfall“ gut wegstecke.

 

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Zum Saisonende: Britzer Garten satt … 2

… oder: Schauen Sie so lange, bis Sie sich satt gesehen haben

Ganz kurz was anderes vornweg. Seit gestern ist ja auf der Google-Startseite ein Spiel mit Geistern eingestellt. Ich habe mich mal durchgeklickt. Dann hieß es: „Sie spielen im violetten Team!“ – Zufall oder Wissen? Natürlich letzteres, denn nichts kann man geheimhalten.

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Die Zeit der schönen Landschafts-, Natur- und Blumenfotos vom Britzer Garten ist vorbei – davon hat es hier mehr als genug gegeben, keiner kann sich richtig beklagen.

Ich schwärme heute noch einmal von kleiner Technik, nicht zu Lande, sondern zu Wasser und in der Luft.

Der Modellbootshafen war am Sonntag, dem 14. Oktober, Schauplatz für beschauliche und rasante Bootsfahrten. Feuerwehrschiffe verspritzten aus ihren Bordkanonen ihren Wasserstrahl (ich wusste nicht, wie von diesem Strahl der Plural heißt, deswegen habe ich den Singular genommen), ein großes Boot rettete ein kleines Boot, ein hilfreicher Erwachsener befreite mit einem Schlauchboot ein Boot aus dem Schilf und andere Große legten sich fast unter den Steg, um dort ein in die Irre gefahrenes Boot eines kleinen Afrikanerjungen zu bergen. Damit sie nicht kopfüber im See landen, beschwerten andere Erwachsene ihre Füße – es war eine spannende Aktion.

Ich fange gleich mit einer Collage an, wo man die einzelnen Fotos nicht vergrößern kann, aber irgendwie musste ich die vielen Fotos bändigen. – Mein Herz gehörte natürlich dem Segelboot, da es wirklich motorfrei über den See glitt.

Jetzt gibt es eine Galerie, wo die Fotos durch Anklicken zu vergrößern sind.

Foto 1: Aus vielen Einzelteilen wurde ein Bootshafen im Wasser gebaut. 2. Ein Rettungsschlauchboot sticht in See 3. Ein schubkräftiges Boot schiebt ein anderes in den Hafen, vielleicht ist dem kleinen Boot die Energie ausgegangen  4. Und da werden die „Ostereier“ unter dem Steg gesucht – oder: „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen Popo in die Höh'“  5. Ein großes Boot zu Wasser zu lassen, ist ein ganz schöner Kraftakt 6. Mit diesen Steuerkästen vor dem Bauch rannten fast alle Kapitäne rum.

Ich fand es besonders schön, dass ich die Zwillingsbrüder, die mir schon bei den Modellbauautos so angenehm aufgefallen waren, hier auch wieder entdecken konnte. Einmal Modellbauer – immer Modellbauer, ob Autos oder Schiffe, wahrscheinlich egal. Ich konnte die beiden bis zum Schluss nicht auseinander halten.

Das erste Foto zeigt das Feuerwehrschiff. Aus drei Rohren spritzte das Wasser – aber keiner wurde nass.

Mit dieser letzten Collage (bevor ich zu den Luftereignissen gehe) will ich zeigen, dass dieser Sport auch die Umwelt versaut. Kein Boot verwendete Akkus zum Aufladen – nein, alle fuhren mit Batterien, die sie zu „Tonnen“ verbrauchten.

Das Segelboot natürlich nicht. Ich habe nur das Deck fotografiert, um zu zeigen, mit welcher Liebe es beplankt wurde.

Und ganz zum Schluss zeige ich die verpackte Ente, die mich fast zum Narren gehalten hätte, weil ich sie für eine echte hielt. Im Video am Sonntag erzähle ich davon.

So, und jetzt gehe ich zu den Luftveranstaltungen.

Auf einer großen umzäunten Wiese saßen viele, viele dicke Tiere herum – allerdings konnten sie nicht fliegen, das wäre zu viel des guten gewesen. Der Eigentümer erklärte mir, dass Helium ziemlich teuer wäre und die Veranstalter nicht so viel Geld bezahlen wollen. – Zuerst die 5 dicken Elefanten – schön anzusehen mit ihren Knopfaugen.

Dann die restlichen Aufblastiere.

Am Himmel flogen unsäglich viele Drachen umher – sehr schöne und auch weniger schöne, wenige selbst gebastelte, meistens gekaufte.

Ich habe schnell mal dem Prinzen den Auftrag „zoomen“ erteilt und die fotografiert, die ganz oben am Himmel schwebten.

Dann war ein Areal für die Modellflugzeuge abgeteilt – doch dort war nicht sehr viel los – offensichtlich stand der Wind nicht günstig für die Himmelseroberer. – Mir war es ein wenig zu kriegerisch, was dort gezeigt wurde.

Einige von ihnen sollen wohl vor vielen Jahren als richtige Flugzeuge viel Schaden angerichtet haben – das muss ich mir nicht eingehend ansehen.

Deswegen machte ich mich dann doch bald auf den Heimweg, denn ich verspürte Hunger. Es gab zwar viele Kioske und Stände, aber vor allen riesenlange Schlangen – und das gefiel mir nicht.

Mein Bild auf dem Heimweg – ihr seht, diese „Spitzen“-Brücke hat es mir angetan:


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Rasende Autos im Parkgelände – 1

Ich wage schon gar nicht in der Überschrift kundzutun, dass mit dem Parkgelände schon wieder der Britzer Garten gemeint ist. Voller guter Hoffnung auf ganz wenige Fotos (die machen ja im Nachhinein doch ein wenig Arbeit) machte ich mich an einem SonnigSonnabend mit dem Rad zum Park.

Kaum drin, sehe ich deutliche Pfeile, die auf eine Modellautoveranstaltung hinweisen. Vielleicht – Tränendrüsen drück – kommen in mir die spielzeugarmen Nachkriegsjahre zum Klingen – aber da MUSS ich hin. Da kann die Clara noch so groß und „klug“ und wissend geworden sein, innen drin ist zum Glück noch ganz viel Kind. – Da staunt ihr, sooooooooooooooo groß hättet ihr mich nicht geschätzt!?!

Doch ohne Fleiß kein Preis, bevor ich mich meinem Autowahn hingeben kann, komme ich noch ein wenig durch Landschaft. Wie man auf der Karte des Britzer Gartens gut sehen konnte, gibt es wirklich viele Wasserflächen – und dann gibt es folgerichtig viele Spiegelungen. – Wie ich jetzt zu der Trompete(nblume) überleite, weiß ich nicht genau – das ist der kleine Mann im Ohr, der mir trompetet: „Mach schon, wir haben nicht so viel Zeit, du musst bald wieder nach Haus!“

Der Britzer Garten verdankt einen Teil seiner Vielseitigkeit und Beliebtheit seinen Tieren, die ein wenig versteckt abseits von der Hauptroute ihre Weideflächen haben. – Eine gewisse Zickigkeit kann ich mir ja nicht absprechen, vielleicht mag ich sie deswegen so.

Es gab mal den Schlager: „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett …“ und für mich müsste es heißen: „Ohne Handy geht die Clara nie vor’s Haus …“ – und genau in diesem entdeckte ich das Angebot einer jungen Dame, die Schafe auf Kissen und sonstwohin gebracht hatte. Gleich widmete ich ihr diese beiden Fotos (für Mallybeau):

Doch jetzt nun endlich zu den Autos. Die Männer und „großen Kinder“ hatten im Sandkasten einen wunderbaren Parcours gebaut – mit Brücken und Tunneln und Bergen. Heute die Fotos sagen nicht sehr viel aus – aber in einem weiteren Artikel zeige ich viele Kurzfilmchen.

Diese Detailverliebtheit finde ich bestechend – allein die Schneeketten von dem Lastauto finde ich beeindruckend. – Und als der Armeelaster ins Loch fiel, konnte ich mich eines Grinsens nicht erwehren.

Und jetzt ein besonderes Schmankerl: Clara hat sich verkleidet und fliegt auf ihrer Flasche:

Wenn es mal wirklich so gewesen wäre – ich musste die „rasende Clara auf dem Fahrrad“ spielen. Um 17.00 Uhr sollte ich ja zu Haus telefonisch befragt werden. Ich verließ den Garten gegen 16.00 Uhr und holte in einem weiter entfernten Supermarkt meine geliebten Kurzblatt-Abriss-Papierrollen, um die Umwelt zu schonen. – Zu Haus angekommen, vermisste ich mein Schloss, dass ich in den Korb gelegt hatte.

Teuer genug war es, ich brauchte es dringend, also fuhr ich den Weg genau so wieder zurück und suchte mit den Augen eifrigst die Gegend ab. Nichts, nichts und noch einmal nichts. Erst am Supermarkt, wo ich es angeschlossen hatte, hing es über dem Treppengeländer. Beim runterpoltern über die drei Stufen war es aus dem Korb gesprungen und bei dem Autokrach höre ich solche „Nichtigkeiten“ natürlich nicht. – Ich war froh, dass sich der Weg gelohnt hat und ich durch das schnelle Tempo unbeabsichtigtes Fitnesstraining hatte.

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Am Sonntag ist preiswerter Kinotag – und wenn ihr euch eine lila Eintrittskarte druckt, kommt ihr ganz umsonst = kostenlos rein.


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Britzer Garten – Klappe die zweite

In ganz sturer Regelmäßigkeit jeden zweiten Tag um 00.05 Uhr einen Artikel zu veröffentlichen, kann Aufgabe und „Fluch“ gleichzeitig sein. – Wie ich schon mal erwähnte, ich sehe mich bemüßigt, das Image der in der DDR so schlecht angesehenen Planwirtschaft zu verbessern und zu zeigen, dass es klappen kann.

Also auf zum zweiten Tag des Herbstbesuchs im Britzer Garten. Heute mache ich das mit den folgenden 19 Fotos wieder ein wenig gestraffter – wir können ja nicht so viel Ressourcen am Display verbrauchen *grins* Also gibt es wieder meine geliebten Galerien. Montagen im Fotoprogramm zu erstellen, finde ich deswegen nicht so prickelnd, weil man sich dort die Fotos nicht einzeln ansehen kann. (Bis hierher schon 114 Wörter sinnlos verplappert!)

Ich fange mal mit den für den Oktober unüblichsten Blumen an – den Rosen. Ganz frisch sind sie nicht mehr – aber das bin ich ja auch nicht mehr.

Über diese hier kann man nicht so richtig kritteln.

Für mich typisch sind die Dahlien für den Herbst – gefühlte Tausende Fotos habe ich von ihnen gemacht und kann es trotzdem nicht lassen, immer wieder neu auf den Auslöser zu drücken. – Diese guckt so unschuldig wie ein ???

Wohingegen diese schon über eine gewisse „Raffinesse“ verfügt, allein von den Farbsprengseln her.

Als ich so still vor mich hin lief und mir den Prinzen vors Auge hielt, schickte ich ab und an ein Foto in den Äther mit Ziel Instagram. Zum Beispiel dieses Foto – aber dort war es beschnitten, hier nicht. Ich nannte es „Brüderchen und Schwesterchen“

Diese Blumen hatte ich oft im Balkonkasten.

Aber der Garten hat ja nicht nur Blumen, sondern auch viele Pflanzen, Sträucher, Gräser und Bäume. Gräser haben für mich immer etwas Elegantes, da sie sich so geschmeidig im Wind bewegen. Auf das letzte Foto hat sich eine Ziege geschummelt – die bewegt sich im Wind etwas schwerfälliger 🙂

Dieser Baum erinnert mich an den siebenarmigen Leuchter der Juden. Liege ich da vollkommen falsch?

Und diese Heckenumrandung um den Rosengarten lässt sowohl Bewunderung für die Akkuratesse der Gärtner als auch Unwillen darüber aufkommen, dass man Pflanzen so trimmen muss.

Gerade in diesen Hecken verstecken sich jetzt die roten Beeren. Ich habe nur diese eine fotografiert.

Beeren und Früchte – sie beleben die Natur.

Wächst dieser Baum von allein in der Form einer Eierpflaume?

Und schon sind wir bei den letzten beiden Fotos angelangt. Wie sie heißen, weiß ich nicht – aber ich finde sie attraktiv lustig.

Und tschüss! Man sieht sich – allerdings wo anders!

 


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Herbstbesuch in meinem Haus- und Hofgarten – 1

Es ist Superwetter – kommt ihr mit in den Britzer Garten? Dort ist der Herbst ganz besonders schön – und die Liegestühle laden zum Sonnenbaden ein. Für den Oktober eigentlich eine vollkommen ungewohnte Tätigkeit.

In den Themengärten fotografiere ich einen Pflanzentopf, den ich doch lieber dort stehen lasse, denn dafür wäre mein Wohnzimmer geringfügig zu klein 🙂

Wer kann mit dieser Pflanze etwas anfangen?

Ein wenig weiter liegt die linsenförmige Baumwurzel herum, die von einer Künstlerin bearbeitet wurde. Und prompt muss ich gleich an die bevorstehende Cataractoperation denken.

Die 12 weißen und die 12 schwarzen Speere sind Kunst – damit ihr es mir glaubt, habe ich die Beschreibung auch fotografiert.

Als mir der fette Karpfen im Teich erklärt, dass er unter Artenschutz steht und weder gekocht noch gebraten oder gegrillt werden darf, schaue ich mir die Speisekarte des Restaurants am See an.

Die Preise animieren mich aber nicht zum Bleiben – also setze ich meine Parkwanderung fort.

Am sogenannten Kalenderplatz, zu dessen Gesamtensemble die schwarzen und weißen Speere auch gehören, wartet Eis auf mich, Eis zu Preisen, an die man sich inzwischen gewöhnt hat. Wer hätte schon zu DM-Zeiten ca. 2,50 DM für EINE Kugel auf den Tisch gelegt? Eine unvorstellbare Tatsache, zumindest für mich.

Ich muss darüber hinweg sehen, dass hier so viel Wegwerfzeug dabei ist. An manchen Stellen findet man Milch aus der Kanne, das finde ich so viel besser als diese kleinen Plastikbehälter. – Gut: Das Umrührestängelchen ist aus Holz, nicht aus Plastik 🙂

Am und um den Kalenderplatz herum fand ich so einiges fotografierenswert:

Das gehört zu der Kunstinstallation „Kalender“, den ich mir aber nie richtig zu Gemüte geführt habe.

Die goldene Kugel reflektiert hier bei diesem Foto:

Davon nicht weit weg sprudelt ein Springbrunnen munter in den Tag und wird nicht müde, seine Glitzertropfensprühkaskaden vor das Objektiv zu platzieren.

Wenn der Herbst in einer solchen schönen Pyramidenkombination auftritt – wer kann dann den Abschied des Sommers bedauern?

Doch langsam ruft mich mein Computer nach Haus  – der ist nämlich inzwischen mein Arbeitgeber. Arbeit? Nur ein ehrenamtliches Projekt, diese Bloggerei. Aber wenn Ehrenamt wenigstens Spaß macht, dann bringt es auch Lebensfreude.

Auf dem Heimweg begegnet mir folgendes: Kunst der nicht so richtig zu deutenden Art

Kunst, bei der ich bedaure, dass die Durstigen von den Wasserstrahlen gar nichts in ihren Mund bekommen. Es ist wie mit den Hungernden, an denen strömen die Reichtumsflüsse auch immer vorbei

„Kunst“, bei der das Gegenteil erreicht wird. Diese blauen Trinkwasserspender stehen an verschiedenen Stellen des Gartens und werden eifrig genutzt.

Baukunst der sehr spitzen Art, für mich aber auch sehr schönen. Diese Brücke ist mir immer wieder Wegweiser, wenn ich die Orientierung verloren haben sollte.

Wasser gibt es ja ausreichend im Britzer Garten. Auf einem kleinen Teich kurven am Wochenende manchmal die kleinen Motorboote – das Zusehen macht meiner verspielten Seele immer großen Spaß. Heiko war auch ein Modellbootbauer. – Ich genieße heute den ruhigen Blick über das Wasser. Rechts ist das Restaurant zu sehen – und die Kugellampe ist „gestalterisches Element“ – so zur Erklärung 🙂

Als ich das Plakat sah, dachte ich nur: „Mist, dass ich das erst so spät lese, da hätte ich doch glattweg am Halbmarathon teilgenommen und vorher einen Tag kräftig trainiert“ 🙂

Und mit dem letzten Foto will ich euch zeigen, wie der Britzer Garten so aussieht. Ich komme immer beim Eingang „Tauernallee“ unten links mit meinem Fahrrad vorgefahren und lasse die weit auskragenden Zipfel des Parks fast immer aus.

**********

Jetzt habe ich die gezeigten 20 Fotos bis auf eine Minigalerie einzeln auftreten lassen. Da wird ja so ein Artikel eeeeeeeeeeeewig lang. Fazit: Ich fotografiere zu gern. So ist das, wenn sich der Prinz so handschmeichlerisch anbietet 🙂

 


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Drei Mädchen und ein Junge …

… begegneten mir bei meinem letzten Britzer Gartenbesuch.

Das ist wohl nichts Außergewöhnliches und wahrscheinlich begegneten mir sogar noch viel mehr. Aber diese vier waren etwas Besonderes. Die Mädchen hatten sich wahrscheinlich den Jungen ausgeguckt, dass er der Mutigste sein musste, um mich anzusprechen. In fehler- und akzentfreiem Deutsch sprach er mich an – sein Migrationshintergrund war nicht zu übersehen. Ob ich Zeit hätte und ihnen bei der Erfüllung einer Hausaufgabe helfen könnte.

Sie sahen alle vier sehr sympathisch aus und ich willigte ein. Es ging darum, zu ermitteln, was die Kleidung gekostet hat, die ich trug. Die Armen, da waren sie ja bei mir genau an der richtigen falschen Adresse. Zahlen und Preise interessieren mich im Normalfall gar nicht, da ich immer so preiswert wie möglich einkaufe und keine Markenklamotten trage. Die Jacke, die ich um den Bauch gebunden hatte, machte eine Ausnahme – aber sie muss Mitte der 90er Jahre gekauft worden sein, denn Heiko war dabei.

Als sie mich genügend gelobt hatten ob meiner lila Brille und des lila Sweatshirts und auch die Jacke gut fanden, wurde ich immer aufgeschlossener und wir quatschten und lachten uns durch die Aufgabe.

Doch dann hatten sie eine für mich: Ich sollte von allen das Alter raten und die Herkunft. Als ich das erste Alter bei dem Jungen auf 12 schätzte und mitbekam, dass sie alle in eine Klasse gehen, kamen die Zahlen 11, 12 und 13 in Frage. Damit war ich also schnell durch.

Bei der Herkunft war es bei dem Jungen und einem Mädchen leicht. Aus Syrien konnten sie nicht sein, dafür sprachen sie viel zu gut deutsch, also tippte ich auf Türkei und lag richtig. Beide Kinder hatten ein türkisches Elternteil und ein deutsches. An das dritte kann ich mich nicht mehr richtig erinnern – ich weiß nur, dass alle vier ein deutsches Elternteil hatte.

Bei der vierten sagte ich ganz prompt: Du bist deutsch, denn viel deutscher kann man nicht mehr aussehen. Heftiger Protest scholl mir entgegen. Ein Elternteil war aus Polen und das Mädchen erklärte mir – wie auch die drei anderen – dass sie sich den anderen Pass besorgen wird, weil sie keine Deutsche sein möchte.

Leider konnten wir das nicht diskutieren, weil sie es eilig hatten, aber ich habe doch ein wenig geschluckt. Ich werde jetzt nichts weiter dazu ausführen, vielleicht schreibt ihr mir mal eure Gedanken. –

Hier kurz vor dieser Brücke am Modellbootteich standen wir und diskutierten. – Letztendlich hatte ich den Eindruck, alle wollten weg in das andere Land, aus dem der zweite Elternteil stammt.


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Dahlienfeuer im Britzer Garten

Endlich wollte ich mal wieder einen ausgiebigen Besuch in meinem Stammgarten machen, denn bei der Hitze habe ich mich ja kaum aus dem Haus getraut.

Doch als ich um 12.00 Uhr an der Kasse meine Dauerkarte vorzeigte, wurde mir gesagt, dass der Garten 13.00 Uhr schließt, weil dann ein großes open-air-Konzert stattfindet.

Wenn ich die Ausbeute an Fotos betrachte, war das vielleicht sogar ganz gut, sonst wäre die Speicherkarte übergelaufen. Also Augen zu auf und durch! Dahlien über Dahlien, nur ganz wenig was anderes – und alle sind schon im Fotobuch! Es sind 34 Fotos – also werde ich sie auf 3 Galerien aufteilen.

und noch einmal:

Ich wüsste gar nicht zu sagen, welche Form oder welche Farbe(n) mir am besten gefallen.