Claras Allerleiweltsgedanken


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Hirsch Heinrich wird zu Clara HimmelHIRSCH

Den Heiligabend verbrachte ich nicht in oder mit Familie, sondern im Freundeskreis. Eine der Frauen, die sich um die Organisation und das Essen gekümmert hat, hielt ein Wichteln für angebracht.

Mit zwei Würfeln rückten wir dem Geschenkepaketeberg in der Mitte zu Leibe. Jede bekam ein Päckchen, wenn sie eine 1 oder eine 6 gewürfelt hatte und in der nächsten Runde durfte jede – wiederum auf eine bestimmte Würfelzahl – ihr Paket auspacken. Gleich und sofort fiel mit ein „Gegenstand“ auf, der mein Interesse weckte.

Die nächste Würfelrunde nahmen die einen mit Freude, die anderen mit Kummer auf. Die etwas „Blödes“ erwürfelt hatten, waren froh, wenn sie mit einer anderen tauschen konnten – die anderen waren unfroh, dass sie ihre Beute wieder abgeben mussten.

Das Objekt meiner Begierde kam nicht auf dem Wege des Tauschens zu mir. Erst ganz zum Schluss wurde der freie Tausch angeboten. Ich machte der Besitzerin meines Wunschgegenstandes so wunderschöne blaue Augen, dass sie gar nicht anders konnte, als mit mir zu tauschen. Und als ich diesen „Gegenstand“ auf die Nase setzte, sah sie ein, dass diese Brille und ich einfach zueinander gehören.

Engel – Bengel – Teufel Clara

 

Immer mit einem Schmunzeln im Gesicht

So, jetzt lasse ich euch wieder mit Euer ZweitFeiertagsStimmung alleine und in Ruhe.


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Das neue alte Hutgesicht … täglich 5

Der Juso-Vorsitzende von der SPD kokettierte bei seinem Vortrag mit einer (oder mit zwei?) roten Socke(n) – ich nehme dafür (m)einen roten Hut. War ich in der DDR als das ganze Gegenteil von einer roten Socke verschrien,  wurde mir das nach 1989 hier in diesem Land schon des öfteren unterstellt – so ändern sich die Meinungen.

Diesen Hut finde ich ganz besonders vorteilhaft. Hätte ich noch ein halsbedeckendes Kleidungsstück gewählt, wäre das ganze Foto faltenfrei – was ich jetzt inzwischen von meinem Gesicht nicht sagen kann. Leider sind  es nicht nur alles Lachfalten 🙂

Aber wie heißt es doch: „Einen schönen Menschen entstellt nichts“ – und daran glaube ich jetzt mal.

Der heutige Spruch passt nicht zu mir:

Ich habe meine Brille IMMER auf der Nase und weiß das sehr gut. – Aber noch mal zurück zur Politik. Diese Nudelmischung könnte doch das Völkergemisch darstellen, was das Leben bunt macht.

Sollen es Parteien sein ohne die GroKo-Mitglieder, dann ist wohl klar, dass die grünen Nudeln die Grünen sind, die roten sind dann die Linken, die keiner so richtig will, weil sie die Nachfolger von der DDR-SED sind. Und sind die hellen Nudeln die FDP, also mehr oder weniger eine Ampel-Konstellation, ziert sich wahrscheinlich der Herr Lindner wieder und sagt: „Besser gar nicht regieren als falsch regieren“ (oder so ähnlich)

Ob ich es noch einmal in diesem Leben erlebe, dass da wieder Ordnung reinkommt? Falls AKK Chefin wird, wandere ich (in Gedanken) aus, aber die SPD-Saskia ist auch ein Grund zum Auswandern.


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Das neue alte Hutgesicht … täglich 3

Wenn ich – die Zwillingsschwester von Clara – dieses Foto so sehe, verstehe ich vollkommen, dass ich keine Hüte trage. Es sieht zwar sehr neckisch aus, vielleicht sogar hübsch, doch wie wäre ich damit in meinen Renault Twingo hinein gekommen? Und wenn das Einsteigen noch möglich gewesen wäre, würde dann der Hut jegliche freie Sicht auf die Straße behindern.

Und in der S-Bahn im Berufsverkehr würde mich der „Bahnsteigansager“ gar nicht erst einsteigen lassen. Oder ich müsste zu meiner Jahreskarte noch ein zusätzliches Ticket lösen, da ich ja zwei Plätze beanspruche 🙂 😉

Aber chic ist er schon!!!!

Und jetzt das Wort zum Tage:

Diesen Spruch schenke ich dem Lo – der MUSS nicht vorlesen, aber er WILL vorlesen – und damit macht er vielen großen und kleinen Menschen Freude.

Es gibt bei mir durchaus immer wieder Zeiten, wo ich auch mehr tue als ich muss – sowohl in positivem als auch in nicht ganz so positivem Sinne – denn ich kann es partout nicht leiden, wenn mich jemand „anpinkelt“


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Das neue alte Hutgesicht … täglich 2

Da ich die Farben der Hüte alphabetisch geordnet habe, kann ich ganz garnichts überhauptnichts dafür, dass jetzt schon lila hier auftaucht. Dennoch ist es eine Abweichung, denn Clara trägt nicht Hut, sondern Federboa auf ihrem Weißhaar. Die silbernen Lamettafäden wurden NICHT extra für sie eingewebt.

Ob sie hier mit ihrer (albernen) Schnute jemand beeindrucken will, ist nicht überliefert. – Aber es ist ein anderes Outfit, denn es war an einem anderen Tag des gleichen Events. – Auf jeden Fall ist es eine ungünstige Kopfhaltung, denn sie fördert das Doppelkinn 🙂 😉

Um das Outfit auch unten herum zu komplettieren, hat mir meine Tochter Socken gestrickt, die auf den allerletzten Pfiff vor der Abreise ankommen sind und sofort in den Koffer gewandert sind.

Nun denkt nicht, dass euch der Kalenderspruch erlassen wird.

Das macht mich jetzt nachdenklich, denn hart arbeiten mache ich nun wirklich nicht mehr. Wenn allerdings Blogarbeit und Fotobücher mitzählen, dann kann es vielleicht doch noch mit dem Glück klappen.


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Das neue alte Hutgesicht … täglich 1

Als ich diese Hutfotos vor kurzem einer Freundin mailte, fand sie die so lustig, dass sie mich dazu animierte, sie zu bloggen. Mein Gegenargument: „Die waren alle vor vielen Jahren schon mal im Blog.“

Bei näherem Hinsehen sind sie 2010 fotografiert – ihr könnt jetzt also quasi „Jugendbilder von Clara“ sehen.

Damit ihr mich nicht vergesst 😉 , stelle ich jetzt jeden Tag meiner Reise einen Hut in einer anderen Farbe über dem immer gleichen Gesicht ein. Am Ende werdet ihr sagen: „Clara hat nicht nur ein Brillengesicht, sondern auch ein Hutgesicht, auch wenn sie keinen trägt. Auf jeden Fall besser als ein A….gesicht.“

Dass ich auf vielen Fotos das gleiche Outfit zeige, liegt daran, dass ich auf dem Hütebasar keine Wechselklamotten dabei hatte 🙂

Da ich ja in einem EU-Land urlaube, kann ich eure eventuellen Antworten über das Smartphone sehen und beantworten.

Zusätzlich stelle ich euch jeden Tag den Kalenderspruch ein, der gerade dran ist:

Der passt gut zu mir und uns – denn in meiner Familie gibt es nur Perfektionisten – bei mir gibt es sich langsam, denn schlecht gucken können und zittrige Hände zu bekommen, verhindert oft die Perfektion.

Von Pearl S. Buch hatte ich zu DDR-Zeiten Bücher, die von unerschrockener Verwandtschaft geschmuggelt worden waren.


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Die Sony kann doch …

ein wenig besseres Makro, aber vor allem kann sie Falten!

Gibt es nicht eine spezielle Bezeichnung dafür (so ähnlich wie Buffet oder Boukee), wenn nicht alles auf dem Foto ganz klar ist?
Dieses Foto ist gestern unter Kunstlicht entstanden.

Die Schärfe der Selfies in voller Auflösung ist schon fast erschreckend. Ich weiß, dass ich eine Hautarztpatientin sein müsste, aber diese Ärztin hilft mir auch nicht so sehr.


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C(l)aras Kochblog …

oder Claras K(l)ochbog

Irgendwie versuche ich hier, die beiden absolut nicht zueinander passenden Teile zusammen zu führen.

Vor einigen Tagen antwortete mit Bella bzw. sein Herrchen auf dem Almhüttenblog folgendes auf meinen Kommentar:

bellkartoffeln mag ich
möhre auch
fleisch sowieso 🙂
überbacken mit käse !
das ganze superlecker 🙂
und ja rosenkohl
macht auch strenge düfte in der hundekiste
die ich allerdings nich habe
also die kiste 😀
und die bettdecke schwebt
gruß bella 🙂
Am meisten begeisterten mich die „Bellkartoffeln“, die mich sofort an Lenny, den Fresshund, erinnerten und mich doch tatsächlich zum ersten Kochblog-Artikel meines Bloggerlebens animierten. Keine Hoffnung – es wird keine Fortsetzungen geben, die bisherigen Artikel, die sich mit dem Kochen beschäftigen, reichen. (und wenn ihr mich fragt, ist die zweite Geschichte eindeutig die lustigere, zumal sie von meinem Sohn handelt.)
Also werde ich die ganze Kochartikelarie mit Fotos belegen, damit mir auch geglaubt wird.- Der Beginn – die Kartoffeln werden mit dem Millimetermaß in genau gleichhohe Scheiben geschnitten, was natürlich nur mit dem farblich passenden Zubehör klappt. Doch wie da Schneidebretter mit lila Lochumrandung ins Bild kommen konnten, verstehe ich ja nun gar nicht!  – Alle notwendigen Zutaten warten auf ihren Auftritt.
Als ausreichend Pfeffer und Salz auf den nackt schmeckenden „Bellkartoffelscheiben“ verstreut ist, wird die Hühnerkeule zerkleinert. Für mich was das Abnagen der Knochen der schönste Teil dieser Arbeit.
Nun wurde schnell noch der rote Kochlöffel herausgekramt, damit ihr mir das mit dem farblich passenden Zubehör auch glaubt – ich kann bei Farben sehr pingelig sein 🙂
Und jetzt kommt das dazu, was dem ganzen Auflauf seinen Namen gibt: der nach Ratschlägen aus kundigen Bloggerkreisen halbierte Rosenkohl, von mir kräftig mit Muskat gewürzt. – Ich weiß gar nicht, warum ich immer behaupte, ich KÖNNTE nicht kochen. Na gut, GUT kann ich nicht kochen, aber hauptsächlich WILL ich nicht kochen.
Damit der Auflauf im Backofen nicht friert, wird er noch ein wenig mit Käse bedeckt – das ist dann am Ende die „Bettdecke, die sich hebt, wenn man viel Rosenkohl gegessen hat!“ haha
Und nun – wie die Gretel die Hexe in den Ofen schiebt, schiebt hier die Clara den Auflauf in den Minibackofen und freut sich über die leisen Bratgeräusche und über das Aussehen.
Und damit ihr nicht denkt, Kochbilder sind wirklich meine neue Leidenschaft, werden die restlichen drei als Galerie verarbeitet. – Und es hat wirklich gut geschmeckt.