Claras Allerleiweltsgedanken


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Ein wenig Werbung, weil Mallybeau Mauswohn es verdient hat

In meinem Fotoblog habe ich heute fünf ihrer für mich schönsten Photoshoparbeiten eingestellt. Wer will, kann gucken gehen, obwohl ihr alle schon kennt. – Vielleicht ist es sogar so, dass sie das auch für andere macht – nicht nur für mich. – Bei Paypal (oder vielleicht auch anderswo) kann man dann mithelfen, dass sie Pizza, Tee, Schokolade und Marzipan essen kann.

Ich habe die Lila-Masken-Löwin schon an der Wand hängen – dank Schrank mit Spiegeltüren gleich zwei.

Und damit ihr nicht denkt, sie kann immer nur aus EINEM Foto eine Collage machen, zeige ich euch schnell noch das.


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Mein Geburtsdatum ist ein passendes Beispiel für:

Die zwei Seiten einer Medaille

Liest der Mensch: 15.08., dann denkt er zum größten Teil an Sommer, Wärme, grüne Bäume, Sonne, Urlaub, Strand und und und – das soll heißen, ihr könnt jetzt alle möglichen schönen Begriffe einfügen, die euch zu diesem Datum einfallen.

Verdrehe ich aber die Zahlengruppen, so wie es ja in manchen Ländern üblich ist (der Monat wird vor dem Tag geschrieben), und dann liest es sich als 0815 *haha* – besser noch nullachtfünfzehn.

Wer von euch hat da wirklich positive Gedanken dazu? Keine ironischen oder lustigen, wirklich POSITIVE.

Ich denke dabei an unbedeutend, gewöhnlich und belanglos und an Mensch in der Masse, ungeliebten Alltagskram, Trabant Kombi – es sind fast nur abwertende Begriffe aufgezählt.

Deswegen habe ich mir für meine Mailadresse auch nicht: CHH0815 ausgesucht, sondern die andere Kombination.

Bei der Website „GEOlino“ habe ich mir mal dieses Bild geklaut – hauptsächlich, weil wenigstens die 8 meine Farbe hat 🙂 😉

Die Redewendung "Nullachtfünfzehn" stammt aus dem 1. Weltkrieg

Im Netz habe ich gelesen, dass das eine Bezeichnung eines Gewehrs im ersten und auch noch im zweiten Weltkrieg war – daraufhin finde ich es noch schlimmer.

Ich hätte ja gern noch weiter recherchiert, aber es stört mich wahnsinnig, dass ich auf allen Seiten den Cookies zustimmen muss. Das Ergebnis davon ist dann, dass meine Spamseite überfließt. Das werde ich jetzt stark reduzieren, ich muss ja nicht immer alles lesen.

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So hat KC = KleinClara mit ihrem ersten Wagen angefangen – heutzutage wäre dieses exquisite Modell garantiert nicht 0815, der Inhalt ist es ja auch nicht (und der Blog bleibt jugendfrei!!) Die gerade noch jugendfreien Fotos wurden auch in einem Schnapszahljahr gemacht, nämlich „00„, also vor 22 Jahren, als ich 55 war. Finde ICH natürlich wieder mal lustig. – Aus der ursprünglichen Artikelfassung habe ich eine Collage entfernt.

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Und … habe ich euch jetzt genug auf die kommende Doppelsieben vorbereitet? 😉 🙂


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Ganz in weiß, doch ohne Blumenstrauß …

Solltet ihr es euch wirklich und wahrhaftig ansehen, dann aber bitte ohne Ton – dieses Geschnulze ist ja einfach unerträglich. Und von den Bräuten mit ihren Kleidern haben mir nur ganz wenige gefallen.

Keine Angst – im Hause Himmelhoch steht keine Hochzeit bevor. Als ich am letzten Wochenende meine über alles geliebte Fischerinsel umwanderte, führte mich mein Weg auch am Hochzeitshaus vorbei. Als ich noch dort wohnte, hieß das Geschäft „Hochzeitsausstatter“ und führte alles, was man für eine Hochzeitsfeier braucht. Ich hatte diese Zeremonie ja schon hinter mir – und war mir immer und immer klar, dass ich so ein „Monsterkleid“ nie und nimmer angezogen hätte. Mein Kleid war schlicht, lang, eng und mit ganz wenigen Perlen von zarter (Jung)Frauenhand bestickt – ihr könnt auf dem Foto die Richtigkeit meiner Aussage überprüfen.

Eine Schmuckbordüre gab dem Kleid festlichen Glanz.

Doch jetzt zurück zur Fischerinsel. Ich war so etwas von erstaunt, dass in unmittelbarer Nachbarschaft zwei Geschäfte existieren, die ein ähnliches Angebot haben – nur im Preis unterscheiden sie sich wie Tag und Nacht.

Das neue, steril vornehme, bietet Kleider an, die ab 2.000,00 € anfangen – zumindest habe ich im Schaufenster kein preiswerteres entdecken können.

Ähnlich ist es bei den Anzügen für den Bräutigam. Frech, wie ich mal bin, würde ich sagen: „Wäre mir so ein Dandy entgegen gekommen, hätte ich auf dem Absatz kehrt gemacht oder ich hätte zu ihm gesagt: Ziehst du mal bitte was Normales an, so gehe ich nicht mit dir vor den Traualtar!“

Jetzt also zu den Kleidern aus dem „Exquisit“. Und wie ihr unschwer erkennen könnt, hat Clara überall ihre Finger drin – wenn ich hier noch am Umsatz beteiligt wäre, könnte ich ein paar arme Mitmenschen unterstützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am schönsten fand ich an der Schaufenstergestaltung die aufgemalten Bräute.

Müsste ich so ein Kleid tragen, bräuchte ich vorher Unterricht, wie ich mich darin bewegen kann. Bei den Details sieht man schon, dass da wahrscheinlich sehr viel Handarbeit drin steckt – aber wer weiß, in welchen Billiglohnländern das von Händen ausgeführt wird, die vielleicht noch nicht mal dem Kindesalter entwachsen sind. – Bei dem Foto, wo seitlich die „Stecker“ zu sehen sind, habe ich mich gefragt, ob damit die Braut geschnürt wird oder einfach nur das Kleid auf der „Puppe“ festgehalten wird.

Auf der Wiese vor dem Geschäft gab es Sitzbänke im Soloformat. Mich würde interessieren, ob die erst zu Coronazeiten dort aufgestellt wurden, weil sie so exzellent die Abstandregeln einhalten.

Der alte Hochzeitsausstatter kam weitaus bescheidener rüber.

Als „krönenden Abschluss“ will ich euch jetzt noch zeigen, wie sich die Herren mit sehr viel Geld schmücken oder verunstalten können – das Urteil liegt im Auge des Betrachters. Mehr als eine Galerie sind mir diese Fotos nicht wert.

Und dieses Foto zeigt sehr schön, wer die eigentlichen Gewinner der Vereinigung vor mehr als 30 Jahren waren und sind.


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Claras Selbstbildbeobachtung

Zwei Sachen kann ich mir partout nicht merken:

  1. Alles, was mit Orientierung, Ortsangaben und verlegten Sachen in der Wohnung zu tun hat
  2. Nähere Angaben zu Kochrezepten, Kochzeiten usw. usf.

Über die restlichen 98 Sachen will ich hier nicht reden – aber wer ist schon vollkommen?
Ein kleiner oder großer Knall hilft manchmal über oberirdische oder unterirdische Situationen hinweg.   Kritisch kann es nur bei den ganz normalen Anforderungen des Alltags werden.
Aber bei vielen Dingen helfen ja unsere Online-Suchmaschinen. Das ist der Hauptgrund, weshalb ich ein Smartphone brauche.

Manchmal hilft: Einfach die Fr… den Mund halten. Mir fällt das in manchen Situationen schwer, aber es gibt Abhilfe.

Kann man sich partout nicht den Mund verbieten, hilft es manchmal, etwas durch die Blume zu sagen, aber nur bei intelligenten Menschen, die anderen verstehen es nicht oder …miss.

 

Manchmal hilft auch, auf Abstand zu machen, Eis essen zur Abkühlung oder sich hinter seinem Tierkreiszeichen zu verstecken

 

Ein ominöser Blick in die Zukunft hilft manchmal, sich für die Gegenwart zu orientieren.

Und mit diesen 7 Fotos und 7 Lebenssituationsbetrachtungen soll es gut sein für heute und für diesen Monat.

 

 

 


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Wenn es blüht, dann …

… ist es Frühling oder Sommer und fast alle freuen sich.

Ich zeige euch jetzt nur eine farbenfreudige Blume von meinem Balkon, die sich für das neue Handy in Positur geblüht hat.

Den Zustand des „verblüht Seins“ kann man nicht nur bei Blumen und Pflanzen beobachten – wenn ich mein Faltengesicht so ansehe, schlussfolgere ich, dass ich auch schon ganz schön verblüht bin.

Bei Bauwerken spricht man auch vom ausblühen – das ist selten etwas Gutes, denn aus dem feuchten Mauerwerk blühen Salze, die das Mauerwerk kaputt machen.

Aber bei mir gibt es eine ganz besondere Art des Ausblühens – nämlich bei meiner Teekanne. Aber nicht, dass mir jetzt jemand sagt, die wäre einfach zu alt – weil sie noch aus DDR-Zeiten ist – und hätte schon viel zu oft auf den Hagebutten – oder Hibiskustee aufpassen müssen. Jetzt gieße ich das heiße Wasser grundsätzlich in der Spüle in die Kanne, damit ich nicht eine Überflutung mit heißem Wasser bekomme, falls die Teekanne platzt. – Es fing ganz langsam an und anfangs fand ich es noch lustig – doch jetzt ist genug.

Diese braunen Ausblühungen (ich habe es schon immer gewusst, bei braun kommt selten was Gutes raus) kann ich abkratzen oder mit ganz heißem Wasser aufweichen und abspülen – aber man kann auch übertreiben – ich habe mir eine küchenpassende neue Teekanne gekauft und habe diese gleich für einen Fotovergleich zwischen Fotoapparat und Handy benutzt – deswegen die fast identischen Aufnahmen.

In der Nähe eines S-Bahnhofs habe ich an der Schaufensterscheibe eines Friseurladens folgenden Aufkleber gesehen.

Natürlich musste ich das mal testen gehen und war – bis auf die längere Wartezeit vor dem Laden – vollkommen zufrieden. Die Dame vor mir, die ich wegen ihres Haarschnitts für einen jungen Mann gehalten hatte, hat mehr als 30 Minuten die Haarschneidekünste der Friseuse in Anspruch genommen und hat zweimal Kritik geübt – denn wie war schon fast weg vom Stuhl – setzte sich dann aber doch wieder hin. – Termine werden nicht gemacht.

Ich konnte gar nicht so viel Trinkgeld geben, um mein Gewissen nicht zu sehr zu beunruhigen. Der Haarschnitt sieht auch am nächsten Tag noch gut aus – hier auf dem Foto hat es ein wenig geweht.

Aber jetzt höre ich auf, denn es wartet eine angenehme Aufgabe auf mich.