Claras Allerleiweltsgedanken


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Urlaub auf Balkonien …

so heißt es doch in diesem Jahr für viele aus unterschiedlichsten Gründen.

Entweder lässt uns der Auslands-Heiko nicht ausreisen, andere lassen uns nicht einreisen, bei vielen ist das Geld im Portemonnaie so zusammen geschmolzen, dass Urlaubsträume um ein Jahr oder gar Jahre verschoben werden müssen oder der Gesundheitszustand lässt an alles mögliche denken, aber nicht an Urlaubsstress. Ob mein geplanter Skandinavienurlaub mit Dänemark, Norwegen und Schweden stattfinden wird, weiß ich immer noch nicht. Und ob die angedachte Alternative dann noch klappt, ist fraglich. Wenn alle Bayern zu Haus bleiben, ist für mich in dem einen Hotel in dem einen kleinen Ort mit der einen kleinen befreundeten Familie bestimmt kein kleines Zimmer mehr für mich frei.

Also habe ich schon mal sicherheitshalber meinen Balkon zum großen Teil von unechten Ikeapflanzen auf echte Balkonpflanzen umgerüstet.

Was mögen das für Bäume sein, wo die großen Elefanten spazieren gehen, ohne sich zu stoßen?

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„Wir reisen nach Amerika …“

„… und wer will mit – die Katze mit dem langen Schwanz …“

Um es gleich klarzustellen: ICH reise nicht nach Amerika – muss ich nicht haben. Einmal war ich dort, das ist ausreichend.

Und wenn es um eine „Katze mit dem langen Schwanz“ geht, könnte doch nur mein Löwe gemeint sein. Der darf die nächste „Reise“ mitmachen, aber die geht von Berlin-Marienfelde nach Berlin-Weißensee in die Parkklinik – nähere Einzelheiten übermorgen.

Als Mallybeau die Frage stellte, ob Clarofant jetzt immer mit verreisen darf, wollte ich spontan ja sagen – doch dann habe ich mich umgesehen, ob noch andere Reiseanwärter – gemessen nach Größe und Gewicht – in Frage kämen. Und da sind sie schon. Wie echte Kavaliere haben sie die Dame in die Mitte genommen. Diese hatte nämlich anfangs noch ihren schicken Hut auf – und da blieb den „Kerlen“ fast der Mund offen stehen.

Als sie merkten, um was es ging, fingen sie an, mich beeindrucken zu wollen, indem sie mir Kunststücke und Artistik vorführten. Na gut, beim letzten ziemlich schweren Kunststück – dem Querfliegen auf dem Elefanten – brauchten sie noch ein wenig Hilfestellung. Als Emma auf dem Rücken von Clarofant runterzufallen drohte, sprang sofort Löwchen zur Hilfe. – Und als sie die Bremer Stadtmusikanten zu dritt darstellten, überlegte ich schon, sie alle drei mitzunehmen und sie auf der Reise auftreten zu lassen – vielleicht kann ich Taschengeld verdienen.

Aber irgendwann hatten sie alle drei die Nase voll, legten sie auf den Tisch und streikten.

Ich habe ja noch eine Weile Zeit bis zur nächsten Reise – also kann ich in Ruhe überlegen.