Claras Allerleiweltsgedanken


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Und wer im März geboren ist …

Bis vor einiger Zeit traten zwei Geburtstagskinder aus meiner unmittelbaren Umgebung bei diesem Lied in den Kreis und machten – so sie das noch konnten – einen Knicks oder einen Diener.

Als es die Oma für den Enkel nicht mehr gab, muss und darf er jetzt allein Geburtstag feiern.

Dieses Gefäß fand ich passend für dich, lieber Sohn.

  1. Leben machst du ja jetzt schon ein paar Jahre – und schlecht war es nur zwischendrin mal, als dich keiner bei sich arbeiten lassen wollte. Da hast du nach Himmelhochmanier den Stier bei den Hörnern gepackt und selbst ein Geschäft eröffnet, mit dem du sicher schon viele Hunde und ihre BesitzerInnen glücklich gemacht hast.
    Weiterhin gute Ideen und viel Kraft dafür.
  2. Lieben ist seit einiger Zeit etwas aufgerückt im Kurs – und das finde ich sehr schön. Es möge eine lange Zeit so bleiben und schön sein.
  3. Lachen – man sagt ja, ein Chef hat nichts zu lachen – ich hoffe, dass das anders ist. Ansonsten lache mit anderen Leuten, du findest bestimmt genug.
  4. Lallen – nach zu viel Alkohol kann das schon mal passieren, doch ansonsten wünsche ich dir, dass das ab und an mal auftretenden Alterslallen noch eine Weile auf sich warten lässt.

Und jetzt schicke ich dir deinen Herzhund Lenny vorbei mit Geburtstagsblumen.


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Früh übt sich … RB

Diesen Wiederholungsartikel widme ich meinem wunderbaren Sohn. Da er hier nicht mitliest, weil er keine Zeit hat, kann ich ihn bis über den grünen Klee loben, ohne dass er eingebildet wird. 🙂

Seit einiger Zeit hat er sich mit einem Geschäft selbständig gemacht. Er und eine Angestellte produzieren hauptsächlich aus Biothane Leinen, Halsbänder, Geschirre für Hunde und Pferde. Er hat bei den Investitionen richtig geklotzt – dabei kommen ihm die als Kind und als Student gemachten Erfahrungen zu Gute. In einigen Tagen feiert er im großen Kreis offizielle Eröffnung seines Ladengeschäftes in Berlin-Friedrichshain.

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April 2010

… wer ein guter Finanzoptimierer werden will

Wie jeden Sommer bereitete die Clara-Familie ihren Urlaub vor, wieder war Bulgarien das Ziel (Der Mastika schmeckt dort so gut, *grins*). Sollen alle Sachen von vier Personen für sechs Wochen in einen Wartburg Kombi passen, muss über jedes Stück gründlich nachgedacht und eventuell auch demokratisch (autoritär) diskutiert werden, denn Dachgepäckträger oder Gepäckboxen hätten den schnellen Ritt von Hannibal gebremst. Zeltzeug, Campingmöbel, Kochausrüstung und ähnliches mussten neben Schwimmflossen, Sonnencreme und ähnlichen notwendigen Sachen verstaut werden. Für die Packkünste war Hannes zuständig – Theres half ihm dabei mit mathematischer Logistik. Offensichtlich war das für sie gelebte Geometrie.

Kurz vor der Abfahrt bat Clemens seine Finanziers um einen „Kredit“. Die geforderte Summe erschien für einen Zehnjährigen ungewöhnlich hoch. Das Bankkonsortium kannte jedoch sein besonderes feeling für Geld – also stimmte es der Sache zu und betrachtete es als „Frühkindliches Experiment im Umgang mit größeren Finanzmitteln“. Die Hausbank wäre durch den Verlust dieser Summe (ca. 100,00 Mark) nicht ernsthaft in den Ruin getrieben worden bzw. hätte sie notfalls auf die Spareinlagen des Klienten zurückgreifen können.

Die letzten Tage war zu beobachten, dass der Filius  eifrig in seinen Münzalben blätterte, Münzen entnahm und Listen aufstellte. Seit der ersten Auslandsreise sammelte er die Münzen aller Länder. Der Länder, die von Hannibal erobert werden durften, und auch die der anderen.

In jedem Ort, der zu einem kürzeren oder längeren Aufenthalt einlud, zog es Clemens eifrig an diese Kioske, die Sachen ausliegen hatten, die jedes DDR-Kinderherz höher schlagen ließen. Jedes Mal kam er mit einem relativ prall gefüllten Einkaufstütchen zurück. Das betrieb er wohl solange, bis der Kredit oder der Platz im Auto oder beides aufgebraucht waren. Nachfragen ignorierte er standhaft.

Auf dem Zeltplatz konnten die restlichen Familienmitglieder mit Staunen beobachten, wie das junge Finanzgenie die „Vermehrung seines Münzsammlungsreichtums“ in Angriff nahm. Zur Erklärung sei vornweg gesagt, dass Clemens ein viel jünger aussehender, goldbraun gebackener, strohblonder Junge war, der alljährlich in Ländern mit dunkelhaarigen Kindern auf der Liste „Entführungsgefährdet“ stand – vorausgesetzt, solch eine Liste hätte existiert. Er legte sich die komplette Sammlung von DDR-Münzen auf den Unterarm – denn er wollte ja tauschen, nicht betteln – und ging zu Zelt-Familien aus aller Herren Länder.

Wie er seine Sammelabsichten geäußert hat, kann hier nicht niedergeschrieben werden, denn er wollte keine Zeugen dabei haben. Wahrscheinlich hätten dabei Erziehungsautoritäten auch wirklich nur gestört. – Fakt ist, kurz nach seinem Auftauchen vor irgendeinem Zelt wurden befreundete Familien gleicher Nationalität lautstark zur Unterstützung herbeigerufen, bis alle Münzen gefunden waren. Besonders die Italiener legten einen besonderen Eifer an den Tag, dieses Kind glücklich zu machen.

Versteht irgendjemand, warum niemand sein DDR-Geld wollte?????? Und er alle Münzen immer und immer wieder zurück brachte???

Das wiederholte sich solange, bis er alle Posten seiner vorher erstellten Liste abgearbeitet hatte. – Im heimatlichen Berlin wurden dann Kataloge gewälzt, Münzen geputzt und Alben gefüllt, zum Glück aber keine Reichtümer angehäuft.

Drei Wochen etwa benötigte Clemens dafür, das Geld für die Rückzahlung des Kredits flüssig zu machen. An Klassenkameraden und Freunde verkaufte er die Sachen, die er auf der Reise in größerer Stückzahl gekauft hatte. Sein leichter Aufpreis hatte mit den üblichen Handelsspannen nichts zu tun und kann durchaus mit seinem Arbeitsaufwand begründet werden.

Ist es irgendwie verwunderlich, dass später das Studienfach BWL hoch im Kurs stand?

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Original: https://chh150845.wordpress.com/2010/04/18/fruh-ubt-sich/

Kommentare: april, paradalis, Sunny11178, Ute,


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Grünes Licht erteilt …

Grünes Licht im wahrsten Sinne des Wortes

0706 Groß Ziethen Grünes Licht 38

wurde für Claras Auto für den Transport von Vierbeinern erteilt. Da das Auto von meinem Sohn leider einen längeren Aufenthalt beim TÜV nehmen musste, der Hund aber unbedingt zur Hundeschule in Groß Ziethen wollte, wurde getestet, wie er sich im Kofferraum des Twingo macht. Sonst hat er immer ein Absperrgitter vor der Nase. Dass dieses jetzt nicht da war und er besser am Geschehen teilnehmen konnte, gefiel ihm sehr. Mehr Fotos von diesem Ausflug gibt es im Fotoblog. – Erstmalig war ich über die Ledersitze erfreut, denn von ihnen lässt sich Hundesabber besser abwischen als von Velour 🙂

0706 Lenni in meinem Auto 37

Als „Kind“ (Sohn) und „Einkelkind“ (Hund) vor Ort und Stelle waren, konnte ich leider nicht per Auto die Gegend erkunden und tolle Fotos schießen, da das Auto als „Zwischenlager“ für Lenni benötigt wurde, damit er die anderen Hunde nicht alle „aufmischt“, wenn die dran sind.

Ich ging zu dem wunderschön wieder hergestellten Schloss und erfreute mich an dem noch wunderschöneren Schlosspark. Als ich mir die Webseite dieses Schlosses ansah, stieß ich auf die Bildergalerie – und die ist ABSOLUT SEHENSWERT. Bis 1945 gehörte die Einrichtung der Familie von Bülow – und 1994 hat es eine Nachfahrin der Familie gekauft, bis 1997 in liebevoller Kleinarbeit und mit sehr viel Geschmack restaurieren lassen und jetzt kann sich jeder an dem Park erfreuen – nicht nur Hotelgäste. Der Park wird von Zeus bewacht – einem riesigen, dennoch gutmütigen schwarzen Schnauzer, der mit Lenni zusammen zur Schule geht. Dadurch kannte ich ihn und seinen Besitzer schon und bekam keine Angst, als er schnupperte, ob er was von meinem Spargelessen abhaben will.

0706 Groß Ziethen Spargelessen 51

Hier nur wenige Eindrücke aus dem Schlosspark – die anderen im Fotoblog


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Lenny, unser Kampfschmuser, als Model … (Katzenupdate)

im Hundeladen-Berlin.

Gleich vorweg eine Bitte – mein Sohn und Shopbetreiber würde sich freuen, wenn viele diesen Post bei Facebook oder Twitter oder sonstwo teilen, damit es nicht nur Bewunderer, sondern auch Käufer gibt.

Artikel könnte als Reklame auch re-ge-bloggt werden oder wie das so heißt.

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Wer das nicht so richtig glauben will, ruft einfach folgende Seite auf: http://stores.ebay.de/Hundeladen-Berlin

Da ist Lenny überall zu sehen, u.a. mit einem Leuchthalsband, mit einer beschrifteten Halsung, mit einem Geschirr, an einer langen, individuell für ihn gefertigten Leine. Mit was man ihn nicht sehen wird, ist mit einem Stachelhalsband – denn diese Dinger sind grausam – und mein Sohn, der Betreiber dieses Shops, will Hunde nicht verletzen, sondern er möchte erreichen, dass ihre Besitzer das Tier an einer sicheren Leine mit einem reißfesten Halsband führen können.1505 FB Lenni Pfote

Ein Kauf kann aber auch direkt stattfinden – und zwar über info@hundeladen-berlin.de   (Mailadresse)  Die Sicherheit, die sonst über eBay gegeben wird, kann ich auch übernehmen, denn für meinen Sohn und für Lenny lege ich meine „Pfote“ auf den Ladentisch:

Es wäre schön, wenn dieser Beitrag viel gelesen wird, denn ein umgesattelter Betriebswirtschaftler will sich eine neue Existenz aufbauen, um für sich und seinen Hund immer was zu futtern zu haben.

1505 FB Lenni 00-1

Erst mal legt sich Lenny ganz entspannt aufs Ohr, da er ja noch nicht weiß, wie die ganze Sache hier so anläuft.

Im Fotoblog sind ganz, ganz wunderbare, sehr große Fotos von diesem Model-Hund zu sehen.

Wenn jemand mal einen ganz extravaganten Halsschmuck braucht, bieten sich sogenannte Schleppleinen an – bevorzugt in Neonfarben, damit man auch richtig auffällt in illustrer Gesellschaft. – Und danach können Sie Ihren Hund damit an der langen Leine laufen lassen.

1505 Neuer Schmuck

Smily, der Shop-Ersatzhund, bekam auch ein wunderbares Halsband mit Leine spendiert, allerdings nicht aus dem Hundeladen-Berlin, sondern von seinem Frauchen Anna. Die hat es auch selbst gemacht – so wie Sebastian alle Halsbänder selbst fertigt.

1505 Halsbänder nach Maß

Ein Halsband mit Herz und Liebe

Oder hier für den Freilauf an der langen Leine: Smily weiß nicht nicht so richtig, wie er mit dieser Freiheit umgehen soll.

1505 Leine und Halsband Maßarbeit

UND NUN NOCH EINE SONDERMELDUNG:

Durch Anstoß und Erinnerung einer aufmerksamen Mitleserin wird das Shopangebot erweitert: Um KATZEN. Nicht missverstehen, es werden keine Katzen angegeboten oder gehandelt – aber will jemand wirklich seine Katze Gassi führen oder in der „Katzenwettbewerbswelt“ durch ein besonders attraktives Halsband glänzen – der Leinen- und Halsbandhersteller macht auch dieses möglich.   Werden genaue Maße geliefert, ist auch so etwas möglich – nur umgehen kann er mit Katzen nicht so richtig, da er noch nie eine hatte. – Also nicht gescheut und angefragt!