Claras Allerleiweltsgedanken


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„Bonmots“ von Clara

Ist mein Computer krank, ist das für mich wie eine Diätkur, denn bis zu seiner Gesundung kann ich mühelos auf sämtliche Hausarbeiten verzichten – einschließlich der Essenszubereitung.

Hätte ich meinen Computer nicht, würde mir mein Stromanbieter eine Lockprämie zahlen, damit ich endlich in nennenswerte Stromverbrauchsbereiche aufsteige. Aber jetzt erledigt das mein Lieblingsarbeitsgerät spielend.

Andere Leute träumen von der Südsee, ich von einem „pecharmen Jahr 2020“

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Ach ja, und meine vom Urlaub ungelesenen Beiträge im Feedreader sind am Freitag, dem 13., auf genau 13 geschmolzen – aber zu mehr als zu einem Like hat es nur selten gereicht – dafür ist das Urlaubsfotobuch insgesamt auf 140 Seiten (von 156 möglichen) angewachsen. Nichts getan habe ich also nicht!

 


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Es war nicht die Vertragsklausel …

… es war mein freier Wille, dass ich geblieben bin

Das ist nicht der erste Satz eines Liebesromans. Das ist ein Satz aus dem täglichen Leben, und zwar aus meinem technischen Kommunikationsleben.

Als ich vor 1,5 Jahren in diese Wohnung gezogen bin, musste ich mir einen neuen Telefonanbieter suchen, weil es hier keine Kabelanschlüsse gibt. Welcher „Teufel“ mich geritten hat, dass ich zum Magentariesen gegangen bin und auch noch eine ziemlich blitzschnelle Leitung bestellt habe, das weiß ich nicht so genau. Auf jeden Fall spukte mir im Hinterkopf: Wenn es nicht klappt und die rumzicken, dann gehst du in zwei Jahren eben zu einem anderen. Mit dieser Wechselei habe ich ja schon beste Erfahrungen beim Strom gesammelt.

Und dann habe ich den Anschluss des Telefons und des Modems nicht allein auf die Reihe bekommen – von drei Telefonsteckdosen war nur eine einzige verwendbar – die anderen zwei brachten mich fast zur Verzweiflung.

Letzte Rettung: PC-Problem-Hotline buchen und somit den Anschluss kostenfrei gelegt zu bekommen. „Kostenfrei“ ist natürlich irreführend, denn ich zahle jeden Monat 10,00 €, könnte 4 x im Jahr einen Techniker ins Haus bestellen und kann die kundigen Computerspezialisten pro Monat eine halbe Stunde am Telefon löchern.

Über ein spezielles „Computer-Besichtigungsprogramm“ logge ich den Techniker in meinen Computer ein und er bringt dann das in Ordnung, was mir versehentlich kaputt gegangen ist. Lucie, meine immer Rat wissende Computerfachfrau kann ich nicht mehr befragen, also muss ich die Computerhotline wählen. Ich habe kaum technikaffine Freundinnen und mein Sohn ist schon mit Wohnungsreparaturen ausgebucht.

Der Vorteil für mich ist, dass ich nicht alles abbauen muss, um den Computer ins Geschäft zur Reparatur zu tragen.

Ich habe die „Burschen“ schon mehrmals in Anspruch genommen – und einer war besser und pfiffiger als der andere und jeder hat das wieder hinbekommen, was mir fehlte oder bei mir defekt war. Was ich noch besser finde – keiner hat genau auf die Uhr gesehen, sondern immer das Problem bis zu Ende gelöst.

Anfang Oktober sind die zwei Jahre um und ich hatte schon gekündigt. Doch der letzte Einsatz hat mich stutzig gemacht. Ich habe die Kündigung rückgängig gemacht – diese 10 Euro im Monat müssen da sein. So werde ich nach und nach den PC bereinigen, weil ich bei den vielen Programmen nicht immer weiß, ob ich es behalten muss.

Doch: Keine Regel ohne Ausnahme

Vor zwei Tagen trat mein Drucker in den Streik – er sah sich nicht in der Lage, einen Bogen Papier aus der Papierkassette nach oben zu befördern und zu drucken – ständig leuchtete das orangefarbige Warn-Ausrufezeichen.

Ich rief an und erfuhr, dass auch Drucker in die Computerhilfe inbegriffen sind. Frisch und frei deinstallierte der junge Mann den Drucker und installierte ihn mit neuen Treibern und meiner Druckerinstallations-CD erneut.

So schön, so gut – wenn er denn nun gedruckt hätte. Der Haken war: Der Druckerstatus zeigte „angehalten“ – auf diesen Dreh kam er nicht, diesen Haken „Drucker anhalten“ im PullDown-Menü einfach zu entfernen.

Wir trennten uns mit der Aussicht, dass mir die Computerhilfe bei der Installation eines neu gekauften Druckers helfen wird.

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Und dann ratterten meine Technikmodule im Kopf. Ich nahm den Drucker auf einen Tisch mit „Flutlicht“ und entdeckte ein einzelnes Blatt Papier, was dort nicht sein sollte. Dann versuchte ich, einfach zu kopieren, denn das kann ich auch mit abgeschaltetem Computer machen. Ratter ratter ratter – immer noch kommt kein Blatt nach oben.

Gebrauchsanweisung gesucht, einige Blätter entfernt, weil der Stapel zu dick war und den Stapel einige mm verschoben – und er druckte die Kopie aus.

Computer angestellt und einfach nur den „Anhalte-Haken“ entfernt und ALLES ist wieder okay. Das mit dem Haken hätte aber dem Techniker einfallen müssen.

Na gut, man kann nicht immer auf Gold-Burschen treffen.

Wenn ich mir wirklich einen neuen kaufen muss, schwanke ich zwischen Canon und Brother – einen HP will ich nicht. Günstig ist, wenn er Billigpatronen hat, denn die kosten bei manchen Druckern ein halbes Vermögen – besonders bei denen, die ihren eigenen Druckerkopf an der Patrone haben. – Kommt Zeit, kommt Rat.


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Sch…. Sch…. Sch….

Seit einigen Tagen stelle ich fest, dass mein Computer nicht mit dem Tempo durch die internette Welt flitzt, wie er soll, vor allem nicht, wie ich bezahle.

Also rief ich dort an und meinte, dass 17.500 bei bezahlten 50.000 doch ein wenig zu wenig sei – was die Gegenseite am Telefon durchaus abnickte. (So sind die Himmelhoch-Weiber – erst plädieren sie mit einer Schnecke für langsam und beschaulich, und dann beschweren sie sich, weil es ihnen nicht schnell genug geht.) – Ich wurde beauftragt, am Laptop im Nachbarzimmer ebenfalls eine Messung mit LAN-Kabel durchführen zu lassen. Nichts leichter als das – und siehe, bei Ola waren mindestens doppelt so hohe Werte – sowohl bei der Download-Geschwindigkeit als auch beim Upload (ich schmeiße hier mit Wörtern herum als wenn ich sie verstünde … mache ich sogar, ich weiß, wovon ich spreche)

Da ich für zwei Jahre eine technische Computerhilfe gebucht habe und monatlich 10,00 € dafür bezahle, habe ich die Leute aus diesem Ressort ins Rennen geschickt.

Über das entsprechende Hilfsprogramm loggten sie sich in meinen Rechner ein und machten dies und machten das und dann noch diesdas und dasdies – nur nichts half. Ich wurde auf den nächsten Tag vertröstet.

Als ich nach einem exzellenten Mittagessen wieder an den Rechner ging, bekam ich einen dicken Hals.

An der Geschwindigkeit hatte sich nichts geändert, ABER:

  1. Das Rechtschreibkorrekturprogramm – sicher ein AddOns – war nicht mehr da
  2. Der Lastpasstresor mit allen gespeicherten Passwörtern war aus der Anzeigezeile verschwunden
  3.  und das ist das schlimmste Fiasko: Mein Feedreader ist weg – alle meine abgespeicherten Blogs werden nicht mehr angezeigt.

SO KOMFORTABEL hatte ich mir die Technikhotline der Deutschen Telekom nicht vorgestellt.

Heute Mittag habe ich einen erneuten Telefontermin mit den Magentafarbigen – Gnade ihm Gott, wenn er das nicht alles wieder hinbekommt.


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Ergonomische Serie – T

Button Rahmen Buchstaben 300Dreißig mal berührt
Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

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Tastaturspielereien

oder „Schreiben bis zur Sehnenscheidenentzündung?“

Was soll frau über eine alte Tastatur mit zugehöriger Mouse und dasselbe in schwarz und rot, nur eben neu, großartig schreiben. Ich könnte natürlich ein Tastaturmausmärchen erfinden – beim ersten Mal schreiben des Textes fällt mir nichts ein.

 

 

 


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Bewahrende Serie – E

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Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

 

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Externer Speicherplatz en masse …

oder die Möglichkeit, Daten zu retten und zu horten

Externe Speichermedien spielten für mich lange Zeit nur am Computer eine Rolle. Die vielen Fotos, die ich im Laufe der Zeit fotografiert, bearbeitet und gehortet hatte, sollten ein sicheres Plätzchen bekommen, falls der Computer mal ernsthaft streikt oder seinen Geist aufgibt. Also wurde eine externe Speicherplatte mit viel Platz gekauft, dort regelmäßig ein Update oder Backup gemacht und monatlich die Fotos rübergeschaufelt.

Doch dann kam der große schwarze Kasten ins Haus, der beim nächsten Buchstaben seinen großen Auftritt haben wird. – Da ich noch nie einen Festplattenrekorder hatte, nur ein mickriger Videorekorder zierte mal meine Techniksammlung, tat ich mich anfangs etwas schwer, aber nur mit der Größeneinschätzung des Speichermediums.

Um Märchenfilme und ausgewählte Sendungen aufzunehmen, nahm ich eine alte Festplatte und schloss sie an den Fernseher an.

0904 EPR E 32

Ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie diese Festplatte voll war, denn pro Stunde Film werden ca. 5 – 6 GB abgelegt. – Mein „Herz“ war kurzzeitig traurig, doch dann wurde schnell 1 Terrabyte ins Haus geholt – uns siehe da – ca. 400 GB sind noch frei davon und ca. 90 Aufnahmen sind auf dem Datenträger fest“getackert“. Das mitgelieferte USB 3.0-Anschlusskabel war natürlich zu kurz, um die Platte gut zu positionieren – und warum die Fernbedienung so verwackelt ist, müsst ihr meinen Fotoapparat fragen – ich bin da unschuldig dran. 😉 Wahrscheinlich, weil es in dieser Ecke finster wie im Bärenarschpopo ist.

0904 EPR E 33

Auf einer Festplatte kann ich so unvergleichlich herrliche Sendungen wie „Inas Nacht“ aufnehmen. Sieht sie hier nicht „himmlisch“ aus? Ihre Gesprächspartnerin ist eine sehr hübsche Nachrichtensprecherin. – Ich sage es ja immer: „Augenbrauen wie Th. W. entstellen jede Frau!!!“

0904 EPR E 34

Oder – Anke Engelke zeigt in diesem Video, dass das Hauptproblem die Ohren sein können:

 


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Zeitraubende Serie – C

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Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

 

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Computer = Claras Liebling

oder die interessanteste Art,taube Finger zu bekommen

Erst einmal sei vorweg geschickt, dass es in der Familie Himmelhoch üblich ist, Kinder von klein auf an den Computer zu „fesseln“, zumindest aber ihnen Tastenspaziergänge zu gestatten. – Dieses frühkindliche Model hat seine erworbenen Fähigkeiten gut in die Teenagerzeit gerettet.

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Mein allerliebstes Spielzeug, ohne das ich mir kaum mein Leben vorstellen kann, hatte in dieser Wohnung seinen ersten Auftritt im Wohnzimmer.

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Hier sieht man zwar den Computer nicht – aber glaubt mir, der ist unterhalb der Tastatur. – Ich setze dann meine lila Computerbrille auf (die inzwischen anders aussieht, weil mir genau diese hier mitsamt dem Koffer geklaut wurde)

0504 EPR C 2

… und schon bin ich in bester Arbeitslaune.

Nach dem Umzug in das kleinere Zimmer dankte es mir der Computer mit schönen Bildschirmfotos … aber weil heute Ostern ist, ist alles mit Eiern und Hasen dekoriert! Ich verstecke sie absichtlich nicht, denn ich war schon immer schlecht im Suchen – aber jetzt suche ich schon den lieben langen Tag lang, da will ich wenigstens Ostern Pause haben.

0504 EPR C 4 Ostern

 

… und er dankte es mir mit toller Nachtbeleuchtung.

0504 EPR C 56

Ich versichere euch, es ist kein Fahrzeug mit Sondersignal, denn das blaue Licht gibt keine Töne von sich.

Frohe Osterfeiertage wünscht euch allen

0103 Clara - Schriftzug

 


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Wie dusselig kann frau sein …

wenn sie vor dem Computer kniet und verzweifelt versucht, den dicken Akku aus dem Fotoapparat in den schmalen Schlitz von der SD-Karte hineinzustecken???

Das ist echt und ehrlich passiert, vor 10 Minuten – jetzt ist es 2.10 Uhr. Den ganzen Tag habe ich mich mit einem technischen Gerät geplagt und Schlappen und Erfolge erlebt. – Nun wollte ich zum Tagesausklang Fotos vom Apparat in den Computer laden. Ging nicht – an keiner einzigen USB-Schnittstelle wurde der Apparat erkannt, auch laden konnte ich den Akku nicht.

Fazit: Der Fotoapparat scheint wohl im Eimer zu sein, und ich habe ihn soooooooo geliebt – aber im Moment ist mein Bedarf an technischen Neugeräten gedeckt.

Da sind die Blumen, die ich im Fotoblog zeige, eine sehr viel angenehmere Sache.