Claras Allerleiweltsgedanken


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Jede oder jeder hat drei Versuche …

… und ich bin erst bei Nummer zwei:

Gefunden habe ich „meinen lila Clara-Dampfreiniger“ hier:

https://www.amazon.de/gp/product/B0753JZT6C/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

Es gibt ihn in der Farbkombination champagner, gold und lila. Ihr denkt jetzt alle: lila —- und leider habt ihr recht, diesmal kosteten alle Farben gleich – nur die Rohre waren in unterschiedlichen Farben.

Vom Prinzip her sind die Dampfgeräte alle ähnlich aufgebaut – nur dieser hat ein kleineres Handgerät und der Schlauch erschien mir auch flexibler zu sein – zumindest nach der Abbildung.

Ich hatte gehofft, dass euch die strahlende Sauberkeit meiner Wohnung und meiner Fenster beim Lesen blendet – doch wie heißt es im Volksmund: Erstens kommt es anders zweitens als frau denkt.

Als das Gerät ankam, habe ich in weiser Voraussicht von allen Auspackschritten ein Foto gemacht – ich habe wohl schon da geahnt, dass er sich nicht in die CC-Gemeinschaft fügen wird, dazu sah er mir gleich zu eigenwillig aus.

Nein im Ernst, der Zusammenbau und alle äußeren Komponenten waren wirklich in Ordnung. Nur leider war nirgend wo auf der Website eine Wattzahl zu erkennen. Wahrscheinlich aus nachvollziehbaren Gründen: Das Gerät ist von der Leistung so schwach, dass der Dampf viel zu wenig und offenbar auch zu kalt ist, denn eine soeben „bestrichene“ Fläche ist vollkommen kalt.

Die beim Auspacken gemachten Detailfotos haben mir dann beim Wiedereinpacken und Versenden sehr geholfen – es ging auch ohne „Packerdiplom“.

Er kam an und als ich die riesige Kiste sah, bekam ich einen Schreck – da mussten – u.a. für das Knüllpapier – viele Bäume ihr Leben lassen, hochgerechnet auf alle Versandartikel. – Beim Auspacken der bunten Kiste aus der passgenauen braunen Kiste wurde ich an eine Vakuumentbindung erinnert. Da ich keine zweite Person hatte, die die „Mutterkiste“ festhalten konnte, wendete ich „Holzhammergewalt von innen“ an – plötzlich flutschte der lila Dampfsauger aus dem Muttermund der Kiste.

Das Innenleben mit den vielen Zusatzteilen war sehr übersichtlich angeordnet – aber zur Sicherheit habe ich doch Fotos gemacht.

Der Test des Bodendampfers ergab, dass er zwar den Fußboden nass macht, aber von Hitze, Dampf und Power nichts zu merken war. Ich hätte mal wirklich den vielen 1-Stern-Bewertungen Glauben schenken sollen, die alle geschrieben haben, dass er bestenfalls haucht, aber nicht zischt und dampft.

Dann kam der Test des Handgerätes. Leider sah das Ergebnis nicht viel anders aus. Die Warnung in der Beschreibung, Körperteile, Hunde oder Kinder nicht vor den Dampfstrahl zu lassen, war wirklich überflüssig, die hätten darin bestenfalls lauwarm duschen können.

Wenn ich noch zwei Dampfreiniger wieder einpacke, kann ich Christo Konkurrenz machen, denn einen Reichstag einzupacken, ist nur unwesentlich schwerer. 🙂

Hätte ich jedoch die Auspack- und Einpackzeit dafür genutzt, meine Wohnung zu putzen, hätte ich mindestens 3 Generalreinigungen durchführen können. Die Fotos waren sehr nützlich, als ich alles wieder in den Kasten packen und auf der Sackkarre zur Post gebracht habe.

 

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Clara wollte Putzfee werden, aber …

… Christine hatte was dagegen! – Werbung und Antiwerbung!

Mehrere Tage hatte ich meine Zeit damit verbracht, mich im Netz über Dampfreiniger zu informieren. Anspruchsvoll, wie ich sein kann, sollte dieser sowohl meine Fußböden als auch alle schmutzigen Stellen in höherer Lage säubern.

Als ich in Erfahrung gebracht hatte, dass Vinylböden den Dampf übel nehmen könnten und aus dem Leim geraten, schraubte ich die „Bodenerwartungen“ runter – es blieben ja nur das kleine Bad und die auch nicht viel größere Küche. Die kann ich auch per Hand wischen. Dazu hatte ich mir das ausgeguckt, das für einen Eimer und einen Wischer einen stolzen Preis von ca. 50,00 € hat. Doch alle anderen Systeme sagten mir nicht zu.

https://www.amazon.de/gp/product/B079X2NKSY/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1

… natürlich nicht gleich drei Eimer und drei Wischer, sondern nur einen. In eine Kammer kommt Wasser, in der anderen wird der „nasse Feudel“  einfach ausgewrungen. Macht sich soweit ganz gut, nur der Stiel ist mir etwas niedrig, aber vielleicht handhabe ich das Gerät einfach falsch und mit zu großem Druck. Wäre die Wischerfläche so groß wie bei meiner alten Wischvorrichtung, wäre ich schneller mit dieser unliebsamen Arbeit fertig. Aber frau kann eben nicht alles haben.

So, und jetzt zu dem Dampfbesen, auf dem Putzhexe Clara = PC durch die Wohnung fliegen will, damit alles blitzt und blinkt.

Ich suchte mir diesen hier aus:

https://www.amazon.de/Dirt-Devil-DD302-0-Handdampfreiniger-multifunktionsdampfreiniger/dp/B010FL31J0/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1522096815&sr=8-1&keywords=dirt+devil+dd302

Nun denkt nicht, dass meine „Klugheit“ bei Günter Jauch zu großen Gewinnen geführt hat – aber die Wohnungsreinigung muss etwas komfortabler werden.

Er kam an, wurde ausgepackt und zusammengebaut. Das ging ja noch halbwegs einfach. Doch dann kam die Erprobungsphase – und meine Laune sank und sank und sank. Wozu brauche ich ein 8m-Kabel, über das ich bestenfalls stolpern und stürzen kann, da es nicht aufgewickelt bleiben darf, wenn ich in jedem Raum mehr als eine Steckdose habe? Der kleine Wasserbehälter muss eh alle Nasen lang nachgefüllt werden, auch wenn ich mit dem ersten Raum noch nicht fertig bin.

Auf dem kleinen Stück Teppich, das ich in meinem Zimmer habe, war ich mit dem Ergebnis auch gar nicht zufrieden.

Beim Bodensauger war es noch erträglich, die Dampftaste im Dauerbetrieb zu drücken, doch beim Handgerät war es mir schlicht unmöglich. Arbeitete ich ohne Verlängerungsschlauch, war ständig der Unterbau des Handgerätes im Weg – ob in der Toilette, ob an der Fensterscheibe, ob …. ob…. Also monierte ich den Schlauch, der starr und steif war und sein Eigenleben führte. Und jetzt sollte ich mit der linken Hand das relativ schwere Gerät halten und die Dampftaste gedrückt halten und mit dem Schlauch den Dreck andampfen. – Ich war schlichtweg überfordert.

Nach 2 Fliesen (beide 30 x 60 cm) und einem Waschbecken sah der Putzaufsatz so aus:

Kann ich da Vertrauen haben zu einer Langlebigkeit und Nachhaltigkeit? Eher nicht.

Also wurde alles zusammengepackt und das Rücksendeetikett beantragt. Der Auseinanderbau war recht kraftaufwändig – für mich jedenfalls. Aber notfalls kann ein Schutzengel auch „Druck“ ausüben, mit dem Engelkopf habe ich den Knopf hinein gedrückt bekommen.

Als ich den „Schmutzigen Teufel“ endlich wieder in seinen Kasten verstaut hatte, blieb die obere Schutzabdeckung übrig, die passte partout nicht mehr rein. Die müssen Packerinnen mit Hochschulausbildung beschäftigen, wie die das immer so klein und geschickt in die Schachteln bekommen.

Neuerdings fotografiere ich das schon beim Auspacken, hat aber nichts geholfen.

Als es bei Hermes abgegeben und das Geld über Paypal wieder auf meinem Konto eintraf, da war ich beruhigt.

Aber manche werden ja einfach nicht klug – ich habe noch einen anderen probiert, kann dazu aber noch nichts Aussagekräftiges schreiben.Ich werde später darüber berichten.