Claras Allerleiweltsgedanken


32 Kommentare

Eine Eigentumswohnung sollte man nur bewohnen …

… wenn man einen handwerklich hochbegabten Freund, Mann oder Spielgefährten hat

… wenn das eigene Konto so gut gefüllt ist, dass man jede Handwerkerrechnung lächelnd begleichen kann

… oder wenn man einen Sohn hat, der das flehentliche Rufen seiner Mutter ernst nimmt, alles auseinander baut, das kaputte Teil sofort im Netz bestellt und nach einigen Tagen die Sache so aussehen lässt, als wäre nie etwas kaputt gewesen

(… auch wenn es nicht die eigene Wohnung ist.)

Plötzlich und unerwartet – starb mein Kühlschrank zwar nicht – sondern verabschiedete sich nur von dem oberen Scharnier. (Dieses Foto ist schon NACH dem ersten Teil der Reparatur gemacht worden, denn ich habe schon wieder eine Tür vor den Sachen, die gekühlt werden sollen)

Ohne eine besondere Bewegung gab es einen deutlichen Knacks und ich konnte die Tür nicht mehr schließen. Manchmal blieb sie nur ein kleines Stück auf, manchmal fast 10 cm, so dass ich das Aggregat abschaltete. – ICH würde mir nie im Leben freiwillig einen Einbaukühlschrank zulegen, aber:

Was du ererbt von den Besitzern, reparier‘ es, um es gut zu pflegen.

Der Sohn hat zielstrebig das Scharnier ausgebaut und beide hörten wir die gebrochenen Plastikteile und die Feder darin klappern. Je nach Lage der Bruchstücke konnte ich mal das Scharnier fast schließen, mal eher nicht. Alle Arbeitsgeräte, die er verlangte, hatte ich vorrätig und konnte sie ihm (fachgerecht) reichen – jetzt bin ich schon darauf stolz, früher hätte ich es allein reparieren wollen. – Mit einer Wahnsinnsgeduld hat er die Bruchteile aus dem Scharnier gefriemelt – da fing ich an zu zweifeln, ob er wirklich MEIN Sohn ist, denn ich schreibe ja Geduld mit T am Ende, weil ich das Wort nicht kenne 🙂 😉

Jetzt lebe ich ein paar Tage vorsichtig mit einem Miniprovisorium, bis die neuen Scharniere (nur im Doppelpack für 40,00 € zu erhalten) eingetroffen sind und er die Holztür wieder anbauen kann.

Die Gunst der Stunde nutzend, habe ich alle Einschübe in die Spülmaschine gesteckt – ich hoffe, das überleben sie schadlos.

Vielleicht hat es bei der Umweltausstellung doch was genutzt, dass ich die Glückskleeblätter so liebevoll bewundert habe.

Obwohl ICH eher denke, dass es mit dem wahrgenommenen LILA zu tun hatte.

NEIN! Die dritte Erklärung ist richtig – die Leinwandartistin Ines hat ein kleines Vögelchen auf die Reise geschickt, was jetzt mit kräftiger Singstimme den Augustlöwen vom Bildschirm weggeträllert hat.

Meinen Bildschirm zeige ich euch jetzt nicht – sonst fliegt der kleine Kerl womöglich zu euch – nenenene!

Nahrung hätte er bei mir ausreichend, denn in meiner Küche = ganze Wohnung ist wieder mal die Fruchtfliegenplage ausgebrochen. Ich habe ständig zwei Sauggeräte im Einsatz, was schon zu sehr viel Erfolg geführt hat, denn die anderen ertrinken in einer süßen Lösung. – Von der Decke, die mit schwarzen Punkten übersät war, habe ich kein Foto gemacht, sondern nur das lange Staubsaugerrohr erfolgreich genutzt.

Ansonsten, falls mich jemand überfallen will, weil ich meine Wohnungstür so gut wie nie abschließe (fast alle anderen im Haus haben auch am hellerlichten Tag ihre Wohnungstüren 3x, 4x oder noch häufiger abgeschlossen), bin ich jetzt Zwillings-bewaffnet. Dass die Messer was taugen, konnte mein Daumen gleich am ersten Tag bei leichtestem Druck testen.


27 Kommentare

„Operation“ teilweise missglückt …

… „Patient dennoch wieder arbeitsfähig“

Wenn wir für Operation „technischen Rettungseinsatz“ schreiben und für Patient Drucker Brother DCP-195 einsetzen, dann kommen wir den Tatsachen nahe.

Ich will die leicht konfusen, falschen oder unvollständigen Angebote der beiden Plissee-Firmen ausdrucken, um einen besseren Überblick und Vergleich zu haben, da höre ich plötzlich ein seeeeeeeeeeeehr unwillkommenes Geräusch – irgend etwas wird im Inneren meines lieben Druckers zerfetzt, zerrischen, zerkleinert, was EIGENTLICH unten im ganzen und bedruckt rauskommen soll.

Sofort meldet er sich mit einem orangefarbigen Ausrufezeichen auf seinem kleinen Display – das hat noch nie was Gutes bedeutet.

Ich bekomme als laufende Schriftzeile den Hinweis angezeigt, dass ich das Bedienerhandbuch (suchen!) unter dem Kapitel „Probleme“ aufschlagen soll. – Dieser Drucker steht schon seit Jahren hier und ich habe das Bedienerhandbuch noch nieeeeeeeeee gebraucht.

Klug, wie ich sein kann, habe ich die Suchzeit eingespart und mir gleich die OP-Handschuhe übergestreift, denn die zuletzt vor dem Crash ausgedruckten Blätter sahen nämlich schon schwarzverschmiert aus.

Und jetzt hat sich zum ersten Mal der Umzug ins Arbeitszimmer und der günstigere Standplatz des Druckers bewährt. USB- und Stromkabel gezogen und den „Patienten“ günstig auf dem „OP-Tisch“ positioniert und ihm mit einem kräftigen LED-Strahler in den Innenraum geleuchtet. Am hinteren Ende und dort, wo die Rollen das Papier einziehen, zwei größere Stücke VORSICHTIG entfernt.

Als nächstes kam das kleinere Stück zum Vorschein – sah fast aus wie abstrakte Kunst.

Eine mehr als logische Schlussfolgerung war, die Teile zusammen zu kleben, um die Vollständigkeit aller geborgenen Schnipsel zu überprüfen.

Halt, da muss noch was sein, er zeigt immer noch die Fehlermeldung und das Blatt ist noch nicht vollständig. Und da entdecke ich es seitlich.

Alle Pinzetten sind zu kurz, alle Finger zu dick. Fragt mich nicht, wie ich es plötzlich doch in der Hand hatte.

Tja, und das ist das Endergebnis – es zeigt deutlich, dass noch immer eine kleine Ecke fehlt. Hat sie der Drucker verschluckt? Hat sie sich irgendwo auf dem Fußboden versteckt? Egal wie – er druckt wieder!!!

Und darauf hin konnte ich den nachmittäglichen Kaffeebesuch auf dem Balkon gut genießen.


44 Kommentare

Wenn dicke Heizungstropfen …

… auf meinen Boden tropfen … es für ein Schwimmbad aber nicht reicht.

Vulgär würde ich jetzt am liebsten sagen: „Dann ist die K…. am dampfen“. Glaubt mir, mit der jetzt folgenden Story will ich euch nicht beweisen, dass es bei mir nicht langweilig wird.

Dienstag am frühen Abend. Eine Waschmaschinenfüllung hänge ich auf den Wäscheständer. Damit er mich nicht stört, bringe ich ihn im „Kinderzimmer“ unter. Das ist momentan Abstellraum für alle Dinge, die sonst auf dem Balkon liegen oder stehen – da passt der Wäscheständer auch noch gut dazu.

Was mich gegen 23 Uhr noch einmal in das Zimmer „getrieben“ hat, kann ich euch nicht sagen – vielleicht war es wirklich Instinkt. Ich öffne die Zimmertür und sehe unter dem Wäscheständer eine große Pfütze. Erster Gedanke: Ich habe vergessen, die Wäsche zu schleudern, was natürlich idiotisch ist. Zweiter Gedanke: Der abgestellte Kühlschrank ist ausgelaufen, was noch idiotischer ist.

Und dann gucke ich genauer. Beide Teppiche sind klitschnass, die Stühle, die auf einem anderen Stuhl umgekehrt abgestellt sind, haben klatschnasse Rückenlehnen und überall, wo kein Teppich ist, ist Wasser.

Und dann höre ich ein wahnsinnig schnelles und ganz regelmäßiges Tropfgeräusch. Aus dem Heizkörper läuft es, als wenn es ein kleiner Wasserfall wäre. Vor lauter Schreck rufe ich den Bereitschaftshausmeister und den Sohn an. Der erste erklärt mir zum Glück, dass er zwar kommt, dafür aber nicht zuständig ist. Ich hätte ihm auch ohne diese Bemerkung TrinkHeizungsgeld gegeben. Der zweite sagt, dass er mir leider auch nichts empfehlen kann.

In dieser kurzen Zeit, bis der Hausmeister in der Wohnung war, hatte sich der untergestellte 5-l-Eimer schon zu einem Drittel gefüllt.

Ich begann sofort, alle nassen Teppiche in die Badewanne zu verfrachten und mit großen Handtüchern alles aufzuwischen. Zum Glück konnte ich feststellen, dass nichts unter den Schrank und unter die Liege gelaufen ist, denn sonst hätte es womöglich durchlaufen können.

Der Hausmeister meinte, der Heizkörper wäre gesprungen, was ich aber nicht glaube, denn sonst wäre das Wasser unten rausgelaufen. Es lief aber aus dem „Entlüftungsventil“, was oben an der Seite ist. – Als der Hausmeister den Zulauf abdrehte, hörte das Tropfen auf. Von mir war wohl etwas leichtsinnig, dass ich die Stehlampe, die an der nassen Verteilerdose hing, auch noch anmachte. Ich habe es überlebt – nur aus der Verteilerleiste tropfte kräftig Wasser raus.

Ich habe alle nassen Sachen auf dem Balkon aufgehängt. Kam auch nicht so gut. Am nächsten Morgen klopften nämlich die Handwerker (als ich noch im Bett lag) und baten mich, den Wäscheständer einzuklappen, weil sie oben an der Decke arbeiten müssen. Ich packte alles in die Waschmaschine, ließ das Schleuderprogramm laufen und konnte es dann über dem Parkett aufhängen.

Gestern war der Installateur da. Als er vom Fahrstuhl die paar Treppen nach oben kam, fiel mir sofort Obelix ein oder der Sternekoch Lichter mit seinem gewaltigen Bart. Er hat dieses Ventil gewechselt und alles ist in Ordnung. Mal sehen, ob das die Rechnung auch ist oder ob die dennoch astronomisch ist.

Wenn das so weiter geht, wird 2017 NICHT mein Jahr.

Mein Auto muss durch den TÜV. Ich fuhr hin, um zu fragen, ob ich mit diesen alten Winterreifen (von 2009) noch durch den TÜV komme. Profil ist noch ausreichend vorhanden, aber die Seitenwände sind zu rissig. Das bedeutet: Vier neue Allwetter- oder Ganzjahresreifen. Ich glaube, ich muss mich doch langsam nach einem Millionär umsehen, der mich in seinem Testament reich bedenkt und beschenkt und nach der Eheschließung bald den Schlaf der Gerechten schläft


23 Kommentare

„Warum immer du?“ …

… fragt mich mein Sohn,

wenn ich ihm wieder von meiner neuesten technischen Pannenerfahrung erzähle. Und ich kann ihm keine Antwort geben, weil ich es ja selbst etwas eigenartig finde. –  Ich glaube auch langsam, dass ICH zwar die Technik liebe, aber die Technik diese Liebe unerwidert lässt. … — … Oder ob das die Technik nur macht, damit mir hier für meinen Blog der Stoff nicht ausgeht?

An den jetzt zu nennenden Problemen bin ich unschuldig wie ein Säugling. Doch was würdet ihr sagen, wenn euer 4 Monate junger Fernseher aus dem Hause Sam*Sung plötzlich nicht mehr schreibt, sondern Hieroglyphen aufzeichnet? – Vielleicht führt dieses Geschlecht untereinander Krieg? Begonnen hat es nämlich, als ich den kleinen Sam*Sung (Phone) über den großen Sam*Sung (Fernseher) herrschen lassen wollte, indem sie miteinander verpartnere. Danach traten die Probleme zum ersten Mal auf – typische Eheprobleme. – Im Hause des Verkäufers wird entschieden werden, ob ich ihn im Schweiße meines Angesichtes hinschleppen muss oder ob es eine andere Lösung gibt.

Die „Operation“ des kranken „Patienten“ ist vorbereitet, der OP-Tisch weich gepolstert, das Transportfahrzeug beschafft, die Anweisungen eingeholt. Jetzt muss er nur noch zu zweit im Karton und dann im Auto verstaut werden und dann sehen wir weiter.

2603 Fernsehdefekt 50

2603 Fernsehdefekt 51Und dass ich mit Gasanbietern nicht auf gutem Fuße lebe, das habe ich ja spätestens hier bewiesen. Deswegen wollte ich ja eine neue „Ehe“ eingehen. Der Beginn der Partnerschaft war auf den 1. April festgelegt – doch das erschien dem „Bräutigam“ offensichtlich als zu unernst für den Beginn einer einjährigen Beziehung. Er verschlampte schnell mal die Anmeldung bei der Netzbetreibergesellschaft, die als Standesbeamtin dienen sollte. Stutzig wurde ich, als mich die GASAG freudig als Rückkehrerkundin begrüßte – ich dorthin aber nicht zurück wollte. Endlose Telefonate mit dem „Bräutigam“, der GASAG und  der  Netzbetreibergesellschaft schafften dann (hoffentlich) Klarheit und die Festsetzung des Eheschließungstermins auf den 1. Mai. Ist doch auch ein schönes Datum – hoffentlich bringt der „Bräutigam“ keinen Strauß roter Nelken als Hochzeitsstrauß 🙂


23 Kommentare

Wie dusselig kann frau sein …

wenn sie vor dem Computer kniet und verzweifelt versucht, den dicken Akku aus dem Fotoapparat in den schmalen Schlitz von der SD-Karte hineinzustecken???

Das ist echt und ehrlich passiert, vor 10 Minuten – jetzt ist es 2.10 Uhr. Den ganzen Tag habe ich mich mit einem technischen Gerät geplagt und Schlappen und Erfolge erlebt. – Nun wollte ich zum Tagesausklang Fotos vom Apparat in den Computer laden. Ging nicht – an keiner einzigen USB-Schnittstelle wurde der Apparat erkannt, auch laden konnte ich den Akku nicht.

Fazit: Der Fotoapparat scheint wohl im Eimer zu sein, und ich habe ihn soooooooo geliebt – aber im Moment ist mein Bedarf an technischen Neugeräten gedeckt.

Da sind die Blumen, die ich im Fotoblog zeige, eine sehr viel angenehmere Sache.