Claras Allerleiweltsgedanken


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Drachenfest in Tempelhof

Dort, wo früher die etwas größeren Maschinen gestartet und gelandet sind, durften an diesem Tag die abenteuerlichsten Gebilde in die Luft gehen – wenn sie es denn geschafft haben.

Es war ein Samstag und ich hatte Anna-Dienst. Vergnügt machten wir uns auf die Füße – im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir stiegen zwei Stationen zu früh aus. Das Kind wollte sich nicht an einen aufgeblasenen Bären,

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1610 DrF Flugfiguren 84Drachen oder sonstiges hängen – nein, es wollte hüpfen, springen, rutschen – alles kostenlos, alles von der veranstaltenden Wohnungsbaugesellschaft finanziert. Die Hüpfburgen ließen schon ihr Herz höher schlagen, aber noch heftiger schlug es wohl auf dem Trampolin, aus beiden Gründen: Freude und Anstrengung.

 

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(Da Annas Vater momentan computermäßig nicht erreichbar ist, konnte ich keine Freigabeerlaubnis bekommen – deswegen verpixxelt.)

Ich konnte sie gerade noch zu einem Rundgang bewegen – den Rest der „Kunst“ musste ich mir dann allein ansehen.

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Den großen, weißen Männern zollte sie ein wenig Respekt – aber sie wollte zurück zu der Hüpferei.

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Als wir dann jedoch „Clara“ am Himmel entceckten (lila), freuten wir uns beide, dass sie so mutig war.

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Die teilweise recht unverständliche Kunst, die auf ausrangierten Minigolfbahnen angeordnet war, zeige ich als Minigalerie.

 

Morgen gibt es noch ein paar Fotos im Fotoblog.


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Bayrischer Drache in Berlin

Bevor ich mich hier für eine gewisse Zeit rar mache, will ich noch schnell von dem fulminanten technischen Erlebnis sprechen, das am vorigen Freitag all diese Berliner und Berlinerinnen erfreut und erstaunt hat, die sich zum Alexanderplatz begaben.

Aus der U-Bahn kommend, wähnte ich mich (fast) wie auf dem Oktoberfest – obwohl ich gar nicht weiß, wie es dort ist – aber zumindest wehte es überall blau-weiß und die bayrischen Weißwürstl dufteten schon verlockend. Doch die bayrische Volksmusik war nicht zu überhören, so dass ich mich ganz schnell in Sicherheit vor den  Lautsprechern brachte.

Kurz vor der Präsentation des „weltgrößten vierbeinigen Schreitroboters “ stieß Frau Tonari zu mir – denn wir hatten uns für dieses Mordsgaudi verabredet. Ganz schnell hat sie in Facebook davon erzählt – wohingegen ich hier mit der Gemütlichkeit dieses Drachens einherkomme und erst 5 Tage danach berichte. – E. E. Kisch, der rasende Reporter, war aber schneller, Clara!!!!!

Die Fotos sind nicht umwerfend, weil Tausende Neugierige mir im Weg standen und sich die Finger am Auslöser wunddrückten. Ich versorge euch dafür mit ein paar technischen Informationen:

Dieser High-Tech-Drachen hat Millionen bei der Konstruktion verschlungen – oder vielleicht verbrannt? Denn er kann  6 m lange Feuersäulen spucken, ganz gewaltig. Immerhin müssen sich knapp 16 m Länge und 11 Tonnen in Bewegung setzen, wenn er schreiten möchte. 4 Leute reichen aus, um ihm die 140 PS unter die schuppige Haut zu jagen. Breitet er seine Flügel aus, haben Leute auf 12 m Länge Schatten. Rollt er mit seinen Augen oder verengt er die Pupillen, kommt man schon ins Grübeln, wenn man ihm gegenüber steht.

Das Rahmenprogramm in bayrischer Mundart wurde von den Gästen nicht so begeistert aufgenommen, denn die „Preußen“ sprechen und verstehen alle nur eine Sprache: nämlich Berlinerisch.

Nachdem der Drache seine drei Schritte gegangen war und dann völlig erschöpft still und stumm auf  seinem Platz blieb, haben wir uns in ein ruhiges Café im 5. Stock des Kaufhauses verzogen und geklönt – und das war schöner als der unheimliche Lärm auf dem Platz.

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Die Frage von Blinkfeuer hat mich jetzt auf die Idee gebracht, mal bei wiki nachzulesen. Dort habe ich euch folgenden Text kopiert:

Tradinno

Tradinno beim Transport

Am 15. Juli 2006 wurde bekanntgegeben, dass die Finanzierung eines neuen Drachens gesichert ist. In neun Jahren Planungs- und Bauzeit entstand in der Firma Zollner Elektronik in Zandt ein 15,5 Meter langer, 3,8 Meter breiter, 4,5 Meter hoher und 11 Tonnen schwerer Laufroboter. Die Kosten betrugen 2,3 Millionen Euro. Er wurde am 2. Juli 2010 in Furth empfangen. Etwa 10.000 Menschen beobachteten den Transport mit einem Schwerlasttransporter von Zandt nach Furth im Wald. Der Drache kann bis 1,8 Kilometer pro Stunde schnell gehen, den Kopf heben und drehen, hat eine Mimik, einen beweglichen Schwanz, kann die Flügel bis 12 Meter Spannweite spreizen, 5 Meter Feuer und Rauch spucken sowie brüllen. Er kommt beim Festspiel seit dem 31. Juli 2010 zum Einsatz. Der neue Drache ist zurzeit der weltgrößte Roboter auf vier Beinen. Der Projekttitel für den Bau des neuen Further Drachen lautete Tradinno (TRADition + INNOvation). Der Drache wurde auf diesen Namen benannt. Der Spitzname bei der Drachenbesatzung und unter den Furtherern ist „Fanny“.


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Original und Fälschung beim Synchron-Eislecken

(Auf Wunsch einer einzelnen Dame Quizzy zeige ich jetzt das Löwenfoto in groß).

Die siamesische Clara (hier gerade 50 Jahre jung) be“sitzt“ mehrer Tiere – im wahrsten (oder geflunkertsten) Sinne des Wortes. Und sie will soeben verreisen.
„Bitte einmal vom Löwen zum Drachen und zurück.“
„Wann möchten sie reiten oder fliegen?“
„Gleich heute. Was kostet das bitte?“
„blablabla und träträträ“
„So teuer?“
(Da bleibt mir ja gar kein Geld mehr für ein neues Eis. *grummel* Also lasse ich es und bleibe lieber zu Haus!)

 

(Boshaft könnte man das Bild auch nennen: „Der nächste Herr, dieselbe (gleiche?) Dame“)



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Tierischer Nachholebedarf – noch nicht das Alphabettier

Ich weiß ja auch nicht, warum ich so kurz nach Weihnachten auf den Begriff „Baby“ komme – vielleicht, weil sich im September 2011 rausstellen wird, ob Weihnachten wirklich das Fest der Liebe war?

Auf jeden Fall wollte ich euch dieses Lego-Baby nicht vorenthalten, dass noch so gar nichts Böses von einem Drachen hat, dem man noch nicht mal seine scharfen Zähne glauben mag. Auch dieses habe ich im Lego-Land Berlin fotografiert. Im Laufe der Zeit rentiert sich der tierisch teure Eintritt, wenn ich davon so viele Posts zeigen kann.

Aber morgen gibt es ja wieder ein terminmäßig richtig gepostetes Teir bei mir, und zwar das H-Tier. Wenn ich auch bei „C“ auf Clara ausgewichen bin – von der Person Himmelhoch werdet ihr dieses Mal nichts sehen – zumindest nichts Figürliches. Clara ist vorläufig nur noch Fotografin, Gestalterin und macht das Arrangement (das Wort kann sie kaum aussprechen, aber ich mache es.)


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Claras Alphabet-Tier „D“

Dinosaurier : Drache

Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust – ihr seht sie hier oben, mal gewinnt der aufblasbare Dinosaurier und Clara alias Clarita geht in die Luft – aus unterschiedlichsten Gründen und aus Wut oder aus Glück – und mal gewinnt der Drache Dramito – dann sollte man lieber bei den Nachbarn klingeln, wenn man von Christine=Clara eine Auskunft haben will.

Nein, so schlimm ist es nicht, aber …. noch viel schlimmer *grins* – Und das war das Psychoplauderstündchen mit und bei Clara

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