Claras Allerleiweltsgedanken


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Ein Appell – oder Ausländerhass und die Grenzen der Aufklärung

Selten teile ich fremde Texte – doch dieser hier kann gar nicht oft genug verbreitet werden in der Hoffnung, dass er Menschen aufrüttelt, die sich verrannt haben, die einen falschen Weg gehen.

Dresden – die Stadt, in der ich meine Ausbildung machte, meinen Mann kennen gelernt habe und wohin meine Tochter zum Studium an die TU ging.
Dresden – die Stadt, die beinahe meine neue Heimat geworden wäre, wenn alles wunschgemäß geklappt hätte.
Dresden- zur Zeit der großen Überflutung hat es mich zu Tränen gerührt.
Doch jetzt ruft das, was sich auf den Straßen der Stadt und in den Herzen und Köpfen der Menschen abspielt, nur noch Wut und Unverständnis hervor. Jetzt bin ich froh, nicht mit dieser Stadt im Zusammenhang genannt zu werden. Ich will und ich werde nichts mit dieser Gruppe zu tun habe, die mit „P“ wie Pöbel beginnt und mit „a“ wie ausländerfeindlich endet.
Da können Sendungen wie die „Wochenshow“, die „Anstalt“ oder „extra3“ mit klugen oder ironischen Worten versuchen, gegen diesen Irrsinn anzukommen – ich habe große Angst, dass der Wahnsinn, der Hass und der Egoismus zu groß sind.
Besser als Sherry hätte ich es nicht sagen können, was mir im Kopf herum geht, deswegen teile ich ihren Artikel


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34 BSuM – In Dresden sprüht es …

und in Berlin „skulpturt“ es.

Hier zeige ich euch die Fotos von unterschiedlichen Dresdenbesuchen. Diese Stadt hat für mich nach wie vor einen besonderen Reiz, denn schließlich habe ich meine erste Ausbildung zur Physiotherapeutin dort an der MedAk absolviert. Und die anschließende Arbeitsstelle in Oberloschwitz mit Wohnsitz in dem edlen Stadtteil „Weißer Hirsch“ war von der Aussicht her das schönste, was ich je wohnungsmäßig hatte. – Nur aus dieser Zeit habe ich keine Fotos und die Negative sind bei meinem Ex, denn der war damals fürs Fotografieren zuständig. Ich hätte gerade so den Auslöser drücken können, wenn alles vorher gut eingestellt wäre.

Zum Glück ist das heutzutage alles einfacher geworden – auch fototechnisch nicht ganz so begabte Frauen können gute Fotos machen, notfalls jagen sie die Fotos nochmal durch ein Fotobearbeitungsprogramm, um Überflüssiges zu schneiden oder zu „entschärfen“.

3004 Dresden Fontäne 42

Bei einem Innenstadtspaziergang ist dieser riesige Brunnen mit seiner duschenden Figurengruppe auf keinen Fall zu übersehen.  Da früher viele Plätze und Straßen anders hießen und ich eh ein schlechtes Gedächtnis habe, weiß ich nicht, wo es ist. – Nun sage aber keine/r: In Dresden.

3004 Dresden Zwinger

Das hier weiß nicht nur ich, wo das ist, sondern auch alle Dresdenbesucher – sollten es jedenfalls wissen, denn es sind die Fontänen im Innenhof des Zwingers. – Es gibt jetzt keine kunstgeschichtlichen Erläuterungen zum barocken Zwinger. – Ich erinnere nur an dieses schreckliche Elbehochwasser, als dr Hauptbahnhof, die Innenstadt und auch das Zwingergelände alles unter Wasser standen. Für mich damals am fernseher unvorstellbar.

3004 Dresden Pestturm

Dieser Brunnen heißt „Pestturm“ – diese üble Krankheit war ja mit Cholera früher das, was Krebs und AIDS Herzkreislauferkrankungen heute sind. Nein, stimmt nicht, im Mittelalter haben die Krankheiten viel erbarmungsloser gewütet als heute. – Ratten, meine absoluten „Hasstiere“, waren wohl oft die Überträger von Keimen.

3004 Dresden

Einesteils finde ich diese unkenntlich gemachten Gesichter schrecklich – aber ich habe keine Veröffentlichungsgenehmigung eingeholt.

Diese Bank rund um die spritzende Kugelblume lud förmlich zu einer Pause und einem Foto ein.

Die oben angekündigten Berliner Skulpturen rund um die Nationalgalerie gibt es im Fotoblog. Es sind für meine Begriffe sehr sehenswerte Collagen. Die Einzelfotos davon und von anderen tollen Sachen aus der Nähe zeige ich mal, wenn ich nichts anderes in petto habe.


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Schmiedekunst (4) – Dresden, Balkongitter

 Ein Projekt von Elke Mainzauber und Blechi Belangloses

Dresden – die sehenswerte und sehr schöne Landeshauptstadt Sachsens – an der Elbe gelegen und mit viel Geschichte aus royalen Zeiten beladen, die aber sehr schöne Bauten hinterlassen hat. Der lendenstarke „August der Starke“ hat an vielen Stellen der Stadt seine „Zeichen“ hinterlassen.

Ich habe Dresden von 1964 bis 1968 zu meiner Ausbildungsstadt gewählt und dort dann auch kurz gearbeitet – doch da waren alle Kulturgüter ein wenig vernachlässigt von ihrem äußeren Erscheinungsbild her.

Dieses Foto – zu Zeiten von „König Kurt Biedenkopf“ aufgenommen, ist das Balkongitter der Staatskanzlei(?) oder so ähnlich – doch das ist auch nicht so wichtig.

Wichtig ist, dass ihr es hier in groß seht: ***************

Am 20. bin ich wirklich wieder hier, also wieder da!