Claras Allerleiweltsgedanken


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Dies und das aus Claraland

Im Normalfall hat Clara kein Gedächtnis oder zumindest ein schlechtes – aber wenn Clara aufgeregt ist, hat sie gar kein Gedächtnis oder ein superschlechtes. Mal sehen, wie viele Computer und Drucker ich noch installieren muss, um hierbei die notwendige Gelassenheit und Routine zu erreichen.

Es könnte ja das letzte Auto und der letzte Computer sein – aber wer weiß – vielleicht folgen doch noch weitere, also nicht aus der Übung kommen!

Das Drama bis Freitag nachmittags hatte ich ja hinreichend beschrieben – wer soll aber auch wissen, dass ein komplettes Druckerupdate erforderlich ist, um diese so unterschiedlich alten „Ehepartner“ auf eine Zweckgemeinschaft vorzubereiten. Sie müssen sich ja wirklich nicht lieben, sie müssen nur miteinander harmonieren und funktionieren – mehr verlangt Clara ja gar nicht. Was hasse ich Zickerei und die Worte: „Nichts geht mehr! Bitte kaufen Sie sich einen neuen Drucker (hat Brother zwar nicht gesagt, aber sicherlich ganz still und heimlich gedacht, denn sonst hätten sie doch sofort beim Herunterladen der Treiber und bei der Installationsanleitung geschrieben, dass auch noch ein Update vom Drucker gemacht werden muss. – Nein, diese Info stand ganz heimlich, still und leise am Ende der Seite *grummel, groll, schnauf*)

Entsprechend nervös, gingen meine Unsicherheiten weiter. Ich holte beide Geräte ab. Dann suchte ich als erstes nach dem Bildschirmvideokabel. Ich suchte, suchte und suchte mir einen Wolf – es musste – verd…. nochmal – doch irgendwo im Auto liegen!!! Dass es mich die ganze Zeit bei der kurzen Rückfahrt auf dem Sitz in der Falte zwischen Lehne und Sitz gedrückt hatte, war meinem Gedächtnis entschwunden. Verdeckt von einem Kissen, verbarg es sich lange Zeit den suchenden Augen.

In den frühen Morgenstunden steckte ich die Mouse-, Tastatur-, Strom-, Modem-, Bildschirm- und Lautsprecherkabel, viele USB- und das Druckerkabel in die richtigen Löcher. Die Friemelei, das Bildschirmkabel noch nach oben zu ziehen und am Bildschirm festzuzurren, wollte ich zu hellerer Stunde machen. – Das Problem war dann nur, dass ich es vorhin beim Einschalten davor vergaß und wieder vor einem schwarzen Bildschirm saß. – Doch da kam der Aha-Effekt gleich und sofort, denn so kurz vor dem Erfolg gibt Clara doch nicht auf! Nönönö, nicht ich!

Als ich die Geräte zu nachmitternächtlicher Stunde anschloss – dazwischen habe ich einiges davon getan, was frau so ohne Computer tun könnte, doch dazu gibt es einen Extrapost – ging das Computer“drama“ in einen weiteren Akt, neue Szene „Wo ist das Druckerstromkabel?“ – Ich wusste, ich hatte es zu Haus gelassen. Nur blöd, dass ich es „aufgeräumt“ und nicht schlampig in der Gegend liegen gelassen hatte. Aber wo? Aber wohin?  Keine Erinnerung, kein Lichtblick beim Suchen in der Umgebung. Verd…. nochmal, es ist doch noch gar nicht Ostern. – Irgendwann, als ich beschlossen hatte, mir am Montag ein neues zu besorgen, schaute ich versonnen im Flur auf einen Haken: Dort hängen meine Verbindungsantennen der Hörgerätefernbedingung. Es machte „klick“, ich ging ins Wohnzimmer, guckte dorthin, wo viele Computerkabel hängen, steckte es in den Drucker, steckte es in die Steckdose und das vertraute Geräusch erklang

Geht doch!


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Pardon, wieder ohne …

Haare, Nerven, Computer.

Seit heute Nacht sitze ich ca. 8 Stunden ununterbrochen, um die Sache mit dem Scanner und Drucker hinzukriegen. Ganze Generationen von Beratern und Beraterinnen habe ich dabei verschlissen und niemand kann den Fehler entdecken.

Von der Brotherseite alle neuen Treiber runtergeladen und mindestens 4 Installationsversuche gestartet. Der Anfang sah immer gut aus – aber als ich den Anschluss zum Computer gemacht hatte, hat alles die Hufe gehoben.

Ich bringe ihn jetzt weg, da habe ich vielleicht am Sonntag wieder alles das, was ich gern hätte.


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Den Computer-Oscar erhält …

Frau MissLu, genannt Lucie, aus Duisburg.

In unermüdlicher Bereitschaft gab sie Hinweise, ließ sich am Telefon ein Ohr abkauen, entdeckte unerschrocken versteckte Windows-Fallen und Häkchen, kam auch in den vertracktesten Situationen auf gute Ideen und hat es sich somit mehr als redlich verdient, die Patentante von

Oscar, dem Computerbaby

zu werden.

Lucie, ich danke dir einfach ganz, ganz herzlich – ohne dich wären in einigen Situationen Verzweiflungstränen geflossen – so waren es meist nur Wuttränen, wenn es nicht gleich so klappte, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Und hier Fotos von der Patentante:

Das Nikotin beflügelt stets und ständig ihren Geist, auch wenn es ein wenig alt zu machen scheint. Der Fotoapparat ist neben dem Computer ihr nächstliebstes Hobby. Zu Bärchen Beutel entwickelte sie sofort ein herzliches Verhältnis – aber er hat ihr ja auch was mitgebracht, um sich bei ihr einzukratzen. Über die neue Haarpracht hat sie beim kalten Zoobesuch sinniert, denn die hätte vielleicht warm gehalten.

Vom Zoo in Duisburg zeige ich euch ab morgen einige Fotos.

Und hier noch einige ungequälteänderte Fotos von Lucie – bis auf eines, das ist „Kunst“.