Claras Allerleiweltsgedanken


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34 BSuM treibt sich heute in Düsseldorf rum

Out of topic:

Technikquerelen führen (fast) zu Familienstreit

Gestern gegen 18 Uhr verabschiede ich mich  vom ausgeführten Hund, da Herrchen für 10 Tage in Thailand seinem Freund die Daumen drückt bei der Hochzeit mit einer hübschen Thailänderin. Ich whatsAppe ihm, dass sich die andere Hundesitterin nicht sehen ließ, obwohl sie in der Wohnung war. Keine Antwort.

3.05 Uhr – Smartphone am Kopfende, da gerade Ladevorgang läuft. Ich gerade tief und fest eingeschlafen. Plötzlich der WhatsApp-Klingelton. Schlaftrunken gelesen: „wahrscheinlich im Koma“. Ich sofort und gleich hellwach und das hielt ca. eine Stunde ab. – Da der Sohn während meiner Erfurt-Fahrt der Ansprechpartner für das Heim war, wähnte ich schon meine Mutter im Koma. Doch dann beruhigte ich mich halbwegs, knurrte eine „Sauf-Koma-Frage“ hin und schlief weiter.

Früh stellte sich raus, dass die „Zustellung“ von 18.25 Uhr bis 3.05 gebraucht hat und es die Reaktion auf meine Nachfrage nach der Hundesitterin war, die nach einer Party eben „wahrscheinlich im Koma“ lag.

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Der Link zu drei Fotos von einer exorbitanten Plastik in Düsseldorf – gleich zu Beginn.  Und damit ihr euch nicht verlauft, weist euch diese Frau mit ihrem Kind den richtigen Weg.

0705 Skulptur 839 800

Ich hätte sie ja für den Auftritt hier aufhellen und aufhübschen können – aber manchmal sind die Tage trüb und grau.


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Urlaubsräumlichkeiten – Teil 8

Geschehen am 13. Oktober – der verschobene Kurztrip nach Düsseldorf. Dortmund war schon ausgefallen, doch Dortmund bietet wohl auch nicht sooooooo viel Sehenswertes, aber in Düsseldorf hatte ich drei wichtige Anlaufziele:

  1. ein Treffen mit Andrea
  2. ein Treffen mit der tollen Architektur im Medienhafen
  3. ein Treffen mit bekannten Sachen in der Altstadt

Punkt 1 wurde leider vom Regengott vereitelt. Ursprünglich wollte ich mit Lucie gemeinsam nach Düsseldorf fahren, doch offensichtlich hatte ich sie und ihr Bein kaputtgespielt – sie bat herzinniglich um einen Ruhetag. Also wollte ich mich am Freitag allein in den Zug setzen. So weit – so gut – und dann hat es am Freitag Schusterjungen gestrippt. Ein Anruf bei Andrea ergab, dass auf ihrem Balkontisch die Regenblasen Jife tanzen – also Ausflug abgeblasen, stattdessen am Nachmittag das gemacht, was ihr in Teil 7 lesen konntet.

Doch einen Tag war es wetter- und fotografiermöglichkeitsmäßig wieder in Ordnung, also fuhr ich am Samstag, nur Andrea war an diesem Tag leider mit Familienpflichten beschäftigt.

Beim Gang zum Bahnhof bei Lucie kehrte ich wieder mal meine blödeste Orientierungsseite nach oben, so dass ich mich verlief und den Zug wirklich mit hängender Zunge erreichte. – Na gut, 30 Minuten später wäre der nächste gefahren.

Die vielen, vielen Eindrücke, die mich in Düsseldorf erwarteten, konnte ich nur in Collagen packen, damit hier keiner von der Überfülle erschlagen wird. – Wer moderne Architektur mag, der ist in Düsseldorf genau richtig.

Im Fotoblog gibt es (nicht nur) Aufnahmen von den Häusern, die die Architektengruppe Gehry geschaffen hat – drei verschiedene Oberflächen: roter Naturstein, weiße Oberflächen, Metall – und alles in gewellt und gebogen, geneigt und schräg – Hundertwasser lässt grüßen

Und weil das offensichtlich nicht nur mir gefällt, sondern auch anderen, gibt es an einer Stelle massive Beweise für Kidnapping-Versuche.

Wer fach- und sachdienlichere Hinweise über die Düsseldorfer Architektur bekommen möchte, kann hier auf dieser Seite nachschauen:
http://www.duesseldorf-magazin.info/architektur.html

Ihr seht, ich musste mich ganz schön anstrengen, um überall (gleichzeitig) mit meiner flotten, kleinen Kamera zu sein. – In jungen Jahren stünden mir doch diese rosa Haare hervorragend, oder??? *grins* Jetzt entwickle ich mich mehr zu orangefarbigen Kleidern *doppelgrins*  – Und dass CC auf der Kö wohnt, wusste ich selbst noch nicht  einmal.

Apropos Kö oder Königsallee – wenn man dort nach Geschäftsschluss hingeht, werden fast die Bürgersteige hochgeklappt. Beim Juwelier wird jede Uhr und jedes Schmuckstück, die/das über 10.000 Öcken kostet, in den Nachttresor geräumt. – Und da die kaum billigen Tand und Tinnef unter dieser Summe führen, sieht es dann am Abend eben sooooooooo aus.

Ist das denn die possibility – wo kommen wir denn da hin, wenn die Herren Schaufensterdiebe nichts Vernünftiges mehr vorfinden. Das ist doch wirklich das Ende der Zivilisation. Ende??? Da war doch noch was mit „Ende“ – stimmt, geheime Info, nicht weitersagen: Bekannte Firma ist am Ende. Je öffentlicher man irgendwas sagt, desto ungelesener bleibt es:

Die haben das ganz mit Absicht ein wenig verschlüsselt geschrieben.

Als ich ein wenig, wirklich nur ein wenig erschöpft war, setzte ich mich neben dieses Blumengefäß und träumte davon, was ich noch alles erleben will.

Und wenn ich die Schnauze ganz und gar voll hatte, habe ich mich im Eisparadies gestärkt. – Und tschüss für heute! Und für Oktober!


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Wärst du doch in Düsseldorf geblieben … Update

…, dann hättest du heute ganz toll Rosenmontag feiern können, dann hättest du Bier ohne Literbeschränkung in dich einfüllen dürfen und du hättest auf der Prachtstraße der Stadt – der Königsallee, normaler Weise nurgenannt – all solche Sachen „bewundern“ müssen, die Mensch nicht braucht, die vollkommen überteuert sind und die teilweise auch noch guten Geschmack vermissen lassen.

Aber was soll man mit dem vielen ererbten oder nicht erarbeiteten Geld alles machen. Da kommt doch so ein Brillengestell für schlappe 3.500,00 Eus gerade recht. – Es kann auch ledergoldenes Zaumzeug sein für Mamis kläffende Bulldogge. – Ein geschmackloses  Kinderkleid für den verwöhnten Nachwuchs sollte doch bei der heutigen Renditeausschüttung der Aktien noch drin sein.

Oder hier:

Ach Hasi, schenkst du mir zu Ostern dieses reizende Quietscheentchen. Es ist wirklich aus hochveredeltem Goldplastik und kostet nicht viel mehr als 300,00 Eus. Das sollte ich dir doch wert sein, wo ich weiß, was du so nebenbei immer für deine Freundin ausgibst!

Und dass mich keine für so eine billige Badeente hält à la Loriot!

Ach Schätzchen, ich hätte dir natürlich auch ohne diese bissige Bemerkung dieses wunderhübsche, überhaupt nicht überteuerte Entchen gekauft. Für mein Schätzchen tue ich doch alles! (Finger hinter dem Rücken kreuz!!!!)

Noch Fragen?

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Vor lauter  Ärger habe ich gestern vergessen, eine Collage aus dem Zoo in Duisburg zu zeigen, die hänge ich jetzt einfach hier hinten an, denn Ruhrpott bleibt Ruhrpott.

Ohne Worte, alles selbsterklärend


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Letzter Pieps aus Duisburg und Umgebung

Jetzt sitze ich hier – fast schon Tränen in den Augen – die Frage ist nur, ob aus Abschiedsschmerz oder wegen Lucies Dauerquarzerei – und habe noch knappe zwei Stunden vor mir, bevor ich dieses gastliche Haus verlassen muss, um per IC nach Berlin zu fahren.

Was kann ich bzw. muss ich euch noch aus dem Rheinischen berichten?

Dass das Treffen mit Emily und minibares am Mittwoch beim besten Chinesen aller Zeiten im Centro von Oberhausen einmalig schön war, ist selbstverständlich – und über Selbstverständlichkeiten spricht man ja bekanntlich nicht. Deswegen kann ich da auch nichts in den Blogs der Beteiligten finden. Ich schweige eben so wie ein Grab. – Von Oberhausen kann ich euch nur erzählen, dass diese Stadt wohl offensichtlich zu viel Geld haben muss. Die planen eine wunderschöne Fußgängerbrücke „Schwingende Spirale“  (Künstler Tobias Rehberger ) über den Rhein-Herne-Kanal.  Die Landteile sind schon fertig und sehen wirklich sehr verheißungsvoll aus – aber die Kosten auch. Geplant waren 2,5 Millionen – nicht Centstücke, nicht 10-Centstücke, sondern wirkliche Euromünzen – und jetzt sind sie schon bei schlappen 5 Millionen, man gönnt sich ja sonst nichts! Das Projekt „Brückenskulptur“ läuft im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR 2010 und ist wohl künstlerisch als auch ingenieurstechnisch eine große Herausforderung. – Lucie und ich spekulieren, wie die Sicherheit für Fußgänger gewährleistet werden wird – ich bin gespannt.

Der Donnerstag war für Duisburg und Düsseldorf und die dazugehörige bekannte Altstadt vorgesehen. Da der Vormittag uns einen weißen Fensterblick bescherte, wurde die Besichtigung von Duisburg gegen die Besichtigung eines Computerbildschirmes getauscht. Aber Düsseldorf fand statt, denn dort wollte ich Frau Sabina Farbenreich treffen. Alles klappte, alles war wunderschön, alle Altstadtbauten waren noch da, alle Kneipen waren nur halbvoll – im Gegensatz zu ihren Besuchern.

Der beste aller Luciegatten ist mit uns gefahren und war auch der Chauffeur. Da wir auf Anhieb keinen Parkplatz fanden, ließ er uns raus und stellte das Auto im Düsseldorfer Nirwana ab. Das erfuhren wir aber erst, als wir zu mitternächtlicher Stunde das Auto suchten. Da nützte auch mein hervorragendes Navi nichts, denn wenn ich dort das Suchwort „Auto“ eingebe, führt es mich zu meiner Autowerkstatt in Berlin. Und Göttergatte wusste den Straßennamen nicht mehr. – Na gut, nach dem Essen und Trinken soll man eh ruh’n oder 1000 Schritte tun. Und wir haben uns ganz spontan für die letzte Variante entschieden. Und plötzlich und unerwartet tauchte dann ein blaues Auto mit den Initialen von Lucie auf – Glück gehabt.

Im Auto stellten wir dann fest, dass ich meines nicht vollkommen nutzlos mitgeschleppt hatte. Mein treuer Tom war soforrrrrrrrrrrrrrrrrrt betriebsbereit und quakte uns die Wegvorschläge ins Auto, wohingegen Lucies Navigon erst kurz vor Duisburg nach gefühlten 20 km wach wurde. Ich wurde gar nicht wach, denn ich lag rauchnarkotisiert auf den Hintersitzen. Bei Ankunft wurde ich durch einen Frischluftschock wiederbelebt.

Jetzt könnt ihr denken, was ihr wollt – es war eine tolle Zeit hier mit Lucie, mit Emily, mit minibares, mit coolPic, mit farbenreich – da hat doch meine Bloggerkennliste gleich einen gewaltigen Satz nach vorn getan. Ihr dürft ruhig kommentieren, an einen Fremdrechner komme ich immer ran.

Und tschüss bis zum neuen Computer!