Claras Allerleiweltsgedanken


18 Kommentare

Ich habe aus dem Vatertag …

einfach einen Kindertag gemacht.

Eine Doppelkopffreundin hat ein Enkelkind, inzwischen 10 Monate alt – bestens bekannt durch Fotos in allen Lebenslagen, abgewechselt mit Videos.

Mein Omaherz kann zu bzw. über die Kleine nur sagen: Süß, prächtig entwickelt und einen Kopf voller dunkler, dicker Haare. Das betone ich extra so, weil die meinigen bis zum zweiten Lebensjahr so gut wie glatzköpfig rumliefen, aber trotzdem von Papa und Mama innig  geliebt wurden. Dieses kleine süße Mädchen wächst dreisprachig auf – was sie aber wirklich versteht, wenn die Mama giechisch, der Papa spanisch und die Oma deutsch auf sie einreden, das war nicht eindeutig feststellbar. Ich glaube, sie hat sich überwiegend nach ihrem eigenen Kompass in ihrem Kopf gerichtet, wenn sie zielstrebig durch das Zimmer krabbelte. Aber dieses kleine Wunder der Natur steht schon mühelos freihändig und hat es wohl auch geschafft, schon zwei Schritte allein zu gehen.

Na, wenn ICH solche schicken lila Schuhe gehabt hätte, wäre ich mit 9,5 Monaten gelaufen, könnt ihr glauben. 🙂 Aber so etwas Ausgefallenes gab es ja zu meiner Zeit noch nicht.

Die Lütte auf dem Spielplatz zu beobachten war eine wahre Freude. Die jungen „Herren“ im zarten Alter von 1-2 Jahren, die da dick und bräsig mit ihren vielen, vielen Sandspielformen hockten, zeigten sich kein bisschen als Kavalier. Immer wieder versuchte Lia, sich eine Form zu „erschleichen“, zu „erbetteln“ oder einfach zu nehmen, aber die beiden Geizhälse nahmen es ihr sofort aus der Hand und hockten lieber drauf, als damit zu spielen. Und ich sage jetzt nicht: „Typisch Männer!“ , habe ich nicht gesagt!!!!!!!!!!!!!

Mich hat das Jung-Kind erst ignoriert, dann vorsichtig so ganz nebenbei beguckt und als ich dann immer noch da war, hat sie mir ab und an ein Lächeln geschenkt. – Was gibt es mehr???

Auf jeden Fall denke ich, dass ich den christlichen Feiertag „Christi Himmelfahrt“ damit nicht entweiht habe, denn es gab keinen Alkohol, auch nicht aus dem lila Schuh.

 


12 Kommentare

Mit Besuch macht Besuch gleich viel mehr Spaß

Wen oder was kann ich meinen? Natürlich mein liebes Glubschaugenkind und den Britzer Garten.

Auto im Stall, Garten vor der Tür – also fuhren wir natürlich zu dieser von mir so geschätzten Freizeiteinrichtung, bevor das Glubschaugenkind total aus dem Spielplatzalter entwachsen ist.

Kurz hinter dem Eingang Tauernallee ist eine richtige Spiellandschaft. Dieses Mal konnte ich sie viel besser als sonst beobachtend genießen. Da gab es zum Beispiel die Pyramidenbezwingerin. Obwohl glatt und glitschig, schaffte sie es mit ein wenig omalicher Anschubförderung bis ganz nach oben – und das meine ich jetzt nicht sinnbildlich.

Und diese Titel werde ich jetzt weiterhin vergeben, denn ein Kind, das so mühelos nach oben klettert, kann nur eine Baumwipfelerstürmerin sein. Gut, dass sie ein leuchtendbuntes Shirt trug, sonst hätte ich sie mit dem Fotoapparat womöglich gar nicht orten können 🙂

1808 BrG Baumklettern 17

Doch das waren nicht die einzigen Titel, die es hier im Blog zu erobern gilt – weitere gibt es morgen im Fotoblog. Was haltet ihr von einer (fast freihändig laufenden) Seiltänzerprinzessin? Ich fand, sie wurde dieser Rolle und diesem Titel hervorragend gerecht. (Dass sie auf der Hängebrücke die Oma durch ihr unvorhergesehenes Gehopse fast aus dem Gleichgewicht gebracht hat, wollen wir hier mal nicht erzählen! Wir petzen ja nicht!)

1808 BrG Spielplatz 01

Was war sie noch? Ich hätte ja immer gedacht, dass sie für eine Rutschbahnnutzerin schon zu erwachsen ist – Irrtum! Aber bei so einem schönen Aufbau mit offenen Augen konnte das Glubschaugenkind wahrscheinlich nicht widerstehen.

1808 BrG Spielplatz 11

Jetzt haben wir uns vom Spielplatz noch immer keinen Meter fortbewegt, denn sie will ja noch Couchaufbau-Eroberin werden – vielleicht ist es nicht die feine badenwürttembergische Art, den Betrachtern den Rücken und dessen Verlängerung  zuzuwenden, doch der soll ja bekannterweise auch entzücken können.

1808 BrG Spielplatz 97

Wie gut, dass jetzt nur noch ein Foto auf mich zur Verarbeitung wartet, denn mir gehen allmählich die Substantive aus. Was ist das Kind denn hier? Heimchen am Herd? – Hoffentlich nie! Hüterin von Heim und Herd? – Schon angenehmer! Ich überlasse es euch, eine geeignete Bezeichnung zu finden.

1808 BrG Spielplatz 98

************

Jetzt habe ich viele, viele Fotos von dem einen Kind gezeigt, nicht unbedingt, wo sie immer zu sehen ist, sondern auch, die ihrem Kopf entsprungen sind (fast wie in dem Weihnachtslied mit dem Ros‘)

Doch das größere Geschwisterkind hat auch was (ent)springen lassen, nämlich einen Eigenbau zu meinem Geburtstag. Versteht ihr, warum in lila??? 🙂 Und das, obwohl er lila absolut nicht leiden kann, noch nicht mal als Fahrradpacktaschen!

1808 Geschenk Enkel

 

 

 


13 Kommentare

Wenn eine eine Reise tut … 2

… dann kann sie was erzählen.

Von dem Schock „NICHT EIN EINZIGES SCHILD ZEIGTE DEN BAHNHOFSNAMEN“ hatte ich mich mittlerweile erholt und war offen für neue Überraschungen.

5.20 Uhr die S-Bahn fuhr planmäßig los, kam dennoch verspätet an – nicht tragisch. Ich raus aus dem Zug – kein Empfangskomitee – auch nicht tragisch. Koffer und ich die Treppe runter – kein Hinweis, ob sich der Ausgang rechts oder links befindet. Muss die Bundesbahn wirklich sooooooo sparen, dass sie es schon mit solchen kleinen Hinweisschildern versucht? – Treppe hoch – nur Bahnsteig 4. Also wieder Treppe runter und andere Treppe wieder hoch – Morgensport soll gut und durchblutungsfördernd sein. Da plötzlich Tochter gesichtet und Auto gesichtet und schnell eingestiegen und beide SOFORT zu Haus im Bett verschwunden und erst gegen 10.00 Uhr aufgestanden.

Von den innerfamiliären Intimitäten will ich hier nicht plaudern – das gehört hier nicht hin und interessiert auch keinen. Aber über die zwei hauserschütternden Knallbummse will ich noch ein Wort verlieren. Zweimal habe ich erfolglos mit dem Kopf versucht, das Glas der Wohnzimmertür mit dem Kopf zu durchstoßen. Mein Blick war schon auf den lockenden Frühstückstisch gerichtet, so dass ich die geringe Grenze von 3 mm Sicherheitsglas so gar nicht mehr beachten wollte. Erst, als meine Nase einen mächtigen Hieb spürte, hatte ich das Gefühl, dass ich im Kampf gegen die Tür 1:0 verloren hatte. – Beim nächsten Versuch schickte ich meine Stirn in den Kampf, aber auch die gewann nicht, also stand es 2:0 für die Tür  und ein  Horn zierte noch einige Tage mein Obergesicht.

Das Wetter war alle Tage „Homeweather“ – wir verließen kaum das Haus. Nur an den ersten beiden Tagen vergnügten sich Enkel und Oma zuerst auf dem Weihnachtsmarkt. Die Pyramide war wirklich schön und verbreitete richtig Vorweihnachtsstimmung – die darunter versammelten Trinker allerdings weniger.

3012 Pyramide

Wenn die wegtorkeln, ist ihr Wahrnehmungsvermögen ähnlich verschwommen wie hier auf meinem Foto.

3012 Betreutes Trinken

Wir leisteten uns eine „Spiralkartoffel“, die mit 3,00 € ihr Geld nicht wert war – wenn ihr meine Meinung wissen wollt.

3012 Kartoffelspirale

Die falschen Weihnachtsmänner und -frauen, die ich ständig um mich herum hatte, belebten dann wieder die Weihnachtsmarktfreude.

3012 Falscher Bart 3012 Falsche Bärtin

Am zweiten Tag besuchten wir einen Zirkus, der sich allerdings mit erwähnenswerten Attraktionen ein wenig zurückhielt. Lediglich die 4 gleichzeitig in einer Kugel von ca. 6 m Durchmesser rasenden Motorräder verbreiteten ausreichend Gestank, Krach und ließen eine Angstgänsehaut wachsen.

Ich bin ja ein ausgesprochen spielerischer Typ, aber die siebente Runde Phase 10 ließ dann selbst bei mir leichte Ermüdungserscheinungen aufkommen, aber es gab noch anderes im Angebot, auch Vorlesen, obwohl beide bestens lesen können. Angeschaute DVDs und die Erprobung des neuen Dartspiels brachten Abwechslung. Doch offenbar ist Dart nicht mein Sport, denn vor Jahren hatte ich selbst ein Spiel. Die Angst um die durchlöcherte Umgebungswand und um die „antike Kuckucksuhr“ ließ es mich dann bald verschenken. Und als hier die Enkel meine fehlgeleiteten Pfeile ständig in und unter der Bücherwand suchen mussten, bestanden sie auch nicht mehr auf meiner weiteren Teilnahme.

Die Rückfahrt führte mich witzigerweise auf dem gleichen Schlafsesselplatz wie auf der Hinfahrt nach Haus – nur dieses Mal hatte ich einen erwachsenen Mann als Nachbar – und da wurde es echt eng. Als Ausgleich erkannte ich meinen Heimatbahnhof auf Anhieb und war irgendwie wieder froh, zu Haus zu sein. Es muss was an dem Sprichwort dran sein: „Zu Haus ist es am schönsten“.

Ich wünsche euch allen einen unbeschwerten Wechsel in das neue Jahr, bleibt alle gesund und verlernt das Lachen nicht!

Und drei Clara-typische Empfehlungen habe ich noch für euch:

Ihr habt noch einige Stunden Zeit, um unerwünschte Dreckecken in eurem Leben oder eurer Wohnung zu beseitigen:

3112 Dreckecke

Meine „Dreckecke“ sieht so aus. Ich hasse diese bürokratischen Formulare, die man bei solch einem schlechten Gedächtnis immer aufheben muss, sonst kann ich das nächste Mal nicht richtig reagieren.

3112 Dreckecke Clara

Umgebt euch mit solchen Kindern oder Menschen wie Anna – und das Leben hält ungeheuer viel Freude für euch bereit:

3112 Anna verkleidet

Und last but not least – erkennt die falschen Schlangen in eurer Umgebung rechtzeitig, das erspart Ärger und Verdruss. Anna hilft auch dabei.

3112 IKEA Anna Schlange 47

*********

Den fotografischen Jahresrückblick – für jeden Monat ein typisches Foto – gibt es im Fotoblog.


20 Kommentare

Wenn eine eine Reise tut … 1

… dann kann sie was erzählen.

Und es begab sich zu der Zeit, als Kaiser Augustus Clara Himmelhoch auf Reisen gehen wollte, um himmelhohe erdennahe Geschenke in der Familie zu verteilen und – wie sich herausstellen sollte – auch zu empfangen. Behufs diesen Zwecks erwarb sie per Internet eine preisgünstige Fahrkarte und stand eine volle Stunde vor Abfahrt des Zuges am richtigen Tag am richtigen Bahnhof.

22.15 Uhr geplante Abfahrt, aber der Stau im Schlafsesselwagen-Einstieg war so groß, dass wir schon dort die ersten Verspätungsminuten einfuhrenstanden. Mein erster Eindruck von dieser Bundesbahn-Wagenform: Strandkörbe in Reih und Glied. Die Liegesessel sehen wirklich so aus. Die Hälfte guckt vorwärts, die Hälfte rückwärts.

Unterbringungsmöglichkeiten für Koffer reichlich, für Menschenpopos eher weniger großzügig, denn diese Sitze – zwei links, zwei rechts wie ein Strickmuster – sind so schmal, dass die seitlichen Bedienungshebel einen bleibenden Eindruck im reisenden Weichfleisch hinterlassen – wahrscheinlich trugen alle Testpersonen Konfektionsgröße 36/38. Bis Größe 40 kann man noch sitzen, aber darüber muss man fast mit dem Schneidbrenner rausgeschnitten werden.

Ich hatte als Nacht-Bett-Nachbarin eine kluge 8jährige, die ich schon auf dem Bahnsteig wohlwollend betrachtet hatte. Dort musste sie ständig und immer wegen ihres kleinen Bruders bei der Mutter zurückstecken oder wurde ausgeschimpft. Vielleicht fühlte sie sich deswegen so wohl bei mir, dass sie mir dann aus Freude beim Schlafen wohlwollend mal ihr Bein auf meinen Bauch oder mal ihren Arm in mein Gesicht ablegte. Das hinderte mich zwar am Schlafen, doch das fiel mir unter diesen Bedingungen eh sehr schwer.

Das volle Neonlicht war 23.30 Uhr noch an, ständig rammelten neue Reisende in den Wagen – ruhig schlafen geht anders. Die Lütte unterhielt mich mit Schwänken aus ihrer „Jugendzeit“. Als Gegenleistung bot ich ihr meinen Fensterplatz an, damit ich sie beim Aussteigen um 4.58 Uhr nicht störe, da sie bis zur Endstation fuhr.

Mein Handy weckte mich um 4.50 Uhr, denn eine Durchsage für den Bahnhof gibt es aus Ruheschutzgründen nicht. Ich war gerade aufgestanden, da wird der Zug langsamer und fährt in einen unbeschilderten Bahnhof ein. Ich schwöre, kein Ortsschild weit und breit. Ich panisch den Koffer gegriffen, obwohl es 5 Minuten vor der Zeit war. Leute gefragt, deren Antwort: „Nein, das ist noch nicht Heidelberg, wir sind doch mit Verspätung abgefahren, da kann das doch noch gar nicht Hbg sein. Dennoch zur Tür gegangen, ausgestiegen, wieder jemand auf dem Bahnsteig gefragt, ob das Heidelberg sei. Antwort „I don’t understand and I don’t know“. Nicht hilfreich – bis vor gegangen und immer noch kein Schild. Die Antwort des zugbegleitenden Schaffners war so pampig, dass ich mich beinahe bei ihm entschuldigt hätte, dass ich ihn gefragt habe: „Was soll’s denne sonscht sein?“.

Feststellung meinerseits: Gleis 9 in Heidelberg leistet sich keine Ortsschilder, sondern verlässt sich darauf, dass der Blick zum Gleis 8 nicht durch stehende Züge verdeckt wird, denn dort stehen ausreichend „HEIDELBERG-Schilder“

Ich will eure Jahresrestzeit nicht zu sehr strapazieren und erzähle euch den Rest morgen.

Damit es aber morgen nicht zu viele Fotos werden, zeige ich euch jetzt schon mal, mit welchem „Feinfug“ (auf keinen Fall „Unfug“ dazu sagen) wir uns die Zeit vertrieben haben. Der Enkel hat eine gewisse Komikgabe, die er weder vom Vater noch von der Mutter geerbt haben kann. Der Opa kommt auch nicht in Frage. Über den Rest denke ich mal noch ein wenig nach.

Wenn der Bengel (12 Jahre) plötzlich so auftaucht, muss ich einfach lachend zum Fotoapparat greifen. Mit Pfeil und Stern wurde er verunstaltet, damit ihn keiner erkennt und als Clown engagiert.

3012 CA Quatschmacherclown unerkannt

Vielleicht ist es unpädagogisch, aber als ich ihn plötzlich sooooooooo sah, konnte ich nur noch wiehern vor lachen, was die ernsten Eltern nicht so recht verstehen wollten. Hier und überall sollen und wollen beide Kinder anonym bleiben.

3012 CA Toilettentaucher Phönix

Die Kleine (7 Jahre) will ihrem Bruder in nichts nachstehen und grübelte ununterbrochen, wie sie die Linse des Fotoapparats auf sich konzentrieren konnte. Ihre großen „Ohrgehänge“ schafften den ersten Klick

3012 CA Ohrringdame

Als sie anfing, sich als Möbelpackerin zu verdingen, bekam ich Angst um die antiquarische Wohnungseinrichtung – der Papa vielleicht noch mehr als ich.

3012 CA Anonyme Möbelträgerin

Das Multitalent – nicht nur auf dem Flügel – präsentiert sich hier mal incognito, denn die Schar der „schlüpferhandkusswerfenden Verehrerinnen“ soll ja noch im Zaum gehalten werden – momentan wüsste er mit solchen Avancen noch nichts anzufangen.

3012 CA Pianist incognito


8 Kommentare

Wie immer ist heut‘ Enkeltag …

wie man seit meiner gesamten Blogzeit nachvollziehen kann, wird am 1. September nicht an traurige historische Ereignisse gedacht, sondern ich denke an diesem Tag an die Geburt meines ersten wunderprächtigen Enkelkindes vor nunmehr 12 Jahren. Ich kann es noch gar nicht fassen, dass du schon zum dritten Mal zweistellig wirst – aber das erklärt mir dann auch besser, warum du so pfiffig und so sportlich und so musikalisch und so klug bist. Also, mein Großer, ganz viel Gutes wünsche ich dir! Glückwünsche gibt es auch im Fotoblog für dich.

Ich wünsche dir so einen flotten Sprung ins neue Lebensjahr – und da die Zukunft noch ein wenig unscharf vor dir liegt, bist du auch ein wenig verschwommen.

0109 Zebrasprungfoto

Und dieses Jahr bist du zu deinem Geburtstag nicht zu Haus – doch du hast die Mama zur Verstärkung bei dir. Vor ca. zwei Wochen sah es vor meinem Haus so aus: Da waren Räder und Mannschaft noch nicht trainiert – beide warteten auf ihre große Herausforderung.
0109 Start Fahrradtour

Die selbstgewählte Aufgabe war, von Berlin bis nach Heidelberg mit dem Fahrrad zu fahren. Und diese Strecke durfte nicht über Monate aufgeteilt werden, da ja der Schulbeginn vor der Tür stand – sondern wollte recht flott bewältigt werden. Jetzt sind es wohl nur noch 2 Tagesetappen. Per Fahrrad sind es einige Umwegkilometer mehr als mit dem Auto – und die Thüringer und Hessener Berge werden auch nicht mit Elektromotorenverstärkung genommen, sondern nur mit den eigenen Beinen erstrampelt. – Wenn man wirklich auf anderer Leute Leistung stolz sein kann, dann bin ich es auf dich. Und deswegen habe ich mir ein Geburtsttagsgeschenk ausgedacht, was du ganz allein ausrechnen kannst, wenn du von Mamas Fahrradnavi oder von euren tollen Tachos die Gesamtkilometerzahl weißt. Für jeden Kilometer „sponsere“ ich im Nachhinein ein kleines, kupferfarbenes 2-Cent-Stück. Das teilst du mir dann mit und ich werde bei der Bank einen Sack mit 2-Cent-Münzen ordern, damit du ordentlich was zum Ausgeben hast. 🙂

Also viel Spaß heute und noch gutes Wetter und weiter keine Pannen bis nach Haus!!!! Ich drücke euch beide ganz, ganz lieb!


21 Kommentare

Memory of Clara-Blogs … 5

is Clara-Book for me!

0305Fotobuch 27 Kunst

Sie sind auch im Fotoblog.

0305Fotobuch 25 Enkelbesuch

0305Fotobuch 26 'Blogbücher

0305Fotobuch 28 Schulanfang

0305Fotobuch 29 Weltkugelbrunnen

0305Fotobuch 30 Arminius Markthalle


7 Kommentare

WordPress-Marathon (10) – Thema Humor

6.00 Uhr: Der einer NestBettflucht innewohnende Humor

wird hier bildlich belegt. Frau baut für die Enkel Nester, Betten, Kuschelhöhlen zum Schlafen – – –  und wo schlafen diese dann letztendlich? Neben der Matratze, außerhalb des Betts, auf dem Fußboden, zum Glück auf dem Teppich. Endlich weiß ich, warum ich immer noch Auslegeware im Schlafzimmer habe, noch einen wollweichen Teppich obendrauf – weil die Enkel gern  aushäusigbettig nächtigen.

1712 Die neben dem Bett-SchläferinHier bei dieser jungen Dame hat „der Wahnsinn fast Methode“ – während meiner Wachzeiten rollte ich sie immer wieder auf die Matratze hoch, von der sie eben so regelmäßig wieder runterrollte.

1712 Nach Toilettengang falsch abgebogen

Das Foto ist ganz aktuell. – Enkel groß schläft mit Mama und Schwester in meinem Wohnzimmer und ich sitze noch am Computer. Plötzlich steht er schlaftrunken auf und geht auf die Toilette – nachvollziehbar, dieser Wunsch. Doch nach langen, langen Minuten fällt mir auf, dass das Bett hinter mir immer noch leer ist. Ich dachte schon, er hätte es von seinem Onkel geerbt, im Sitzen auf der Toilette einzuschlafen. (Leider existiert davon kein Foto)

Doch ein Blick ins Bad blieb erfolglos, im Schlafzimmer auch niemand. Angstvolle Blicke meinerseits auf die Wohnungstür mit dem Hintergedanken: „Schlafwandelt das Kind?“ – In der Küche auch kein Schlafkind.  Also noch einmal gründlich geschaut. Badewanne: leer, Bett im Schlafzimmer: leer; Fußboden im Schlafzimmer: belegt.
Sofort bedeckte ich seine „kahlen“ Stellen mit seiner Bettdecke, ließ ihn aber weiterschlafen, denn zum Tragen ist er mir mit 11 Jahren schon zu schwer. – Der Witz an allem: Früh hat er von allem nichts gewusst.

Und so „überwacht“ die Mama der beiden Bettflüchter die ganze Sache: Sie schickt einen Fuß auf Beobachtungstour.

Gibt es eigentlich auch „Fußlesen?“ in Ergänzung zum Handlesen?

1712 Montage Fußbettflucht

Dieser Marathon wurde von Dreams of Shadow initiiert