Claras Allerleiweltsgedanken


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Ausgeknockt

Ein hochbrisanter, höchstaktueller Beitrag, der nicht vorgepostet wurde, und in dem ich „um euer Mitgefühl winsele“ – es macht ja sonst keiner.

Doch erst das Gute. Gestern waren wir 15 Spielerinnen beim Doppelkopfturnier – also drei Fünfertische. Und bei diesem Feld wurde ich

Zweite!!!

Als Preis habe ich mir eine Katze ausgesucht – eine schwarze mit weißen Schnurrhaaren und mit grünen Augen, da sie so gut ins Wohnzimmer passt. Natürlich lebt sie nicht, denn da würde ich ja IMMER einen Hund nehmen. Aber nicht ich muss sie versorgen – nein – sie versorgt mich mit Klebeband.

So, aber jetzt zur Überschrift:

  1. Ich leide an einem 3-fachen hochakuten Männerschnupfen, der meine Atmung zeitweise nur über den Mund zulässt.
  2. Ich plage mich mit einem 2-fachen Männerhusten, so dass ich langsam begreife, warum Männer immer so betuttelt, bemitleidet und betreut werden müssen, wenn sie das haben. Und wer betreut oder bedauert mich???
  3. Ich kann mit 1-fachen Männerhalsschmerzen kokettieren, die durch heiße Milch mit Honig (eklig hoch drei!!!) schon gemildert wurden
  4. Und last but noch least habe ich eine 0-fache Männerstimme, die mein Sprechprogramm am Handy nicht identifizieren kann. Ich würde mich auch nicht am Telefon erkennen.

Bestenfalls eine knappe Woche kann ich mich mit diesen Unannehmlichkeiten abgeben, denn dann mache ich den Abflug.

Wo ich mir den ganzen Mist geholt habe, wird mir jetzt klar, als ich es aufschreibe. An einem Abend war mir so kalt, als ich 15 Minuten auf den Bus warten musste, dass ich zu Haus gleich in die heiße Wanne gestiegen bin. Wahrscheinlich aber zu spät.

Und die liebe Mallybeau liefert mir jetzt bestimmt das passende GIF, damit ich ein wenig getröstet bin, denn ich muss oder will wieder ins Bett, was ich die letzten 16 Stunden kaum verlassen habe.


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Sollte ich je eine Seele gehabt haben …

… jetzt ist sie entfleucht.

Stoßweise durch den Mund – in 1000e von Teilen aufgesplittet. Jeder Zwischenrippenmuskel ist spürbar, wo man sonst gar nicht weiß, dass man Muskeln hat. Auch ALLE restlichen Körperöffnungen haben Flüssigkeiten en masse produziert und … nicht für sich behalten. Entweder ist eine Toilettenpapierrolle oder eine dicke Wisch-und-weg-Rolle mein ständiger Begleiter, denn die kann ich besser portionieren als Taschentücher. – Ich könnte den Hund von Baskerville problemlos vertreten, falls der Hauptdarsteller erkrankt ist.

Natürlich hätte ich mir gestern in der Apotheke Sachen holen können, wenn … Ja was, wenn? Wenn die Uhrzeit, die beim Aufwachen auf meiner Armbanduhr halb acht zeigte, auch wirklich früh halb acht gewesen wäre und nicht 19.30 Uhr. Und bis ich das endgültig geschnallt hatte – ich wollte es nicht glauben, dass ich den größten Teil des 30. Mai VERSCHLAFEN hatte –  kamen sämtliche Einkaufsaktivitäten zu spät.

Nach so viel Schlaf und guten Wünschen kann es nur noch aufwärts gehen, denn heute Abend ist Doppelkopfturnier. Die jagen mich zum Teufel, wenn ich ununterbrochen huste – da ist ja ein Arm blockiert und kann keine Karten bedienen.