Claras Allerleiweltsgedanken


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Rundreise Marokko 5 – Fes – Teezeremonie (Teil 2)

Es ist immer noch der 15.06., nur der späte Nachmittag und wir sind zu Gast in einer marokkanischen Familie. Der Reiseleiter ist mit dem jetzt arbeitslosen Hausherrn befreundet, denn sie waren mal Studienkollegen. Sicher hat er es arrangiert, dass die Teezeremonie in diesem Haus stattfindet, denn es wird von der Reiseorganisation bezahlt.

Bei Facebook schrieb ich über diesen Tag und besonders über die Teezeremonie folgendes:

15062018 Stellt euch vor, ich habe heute seit ca 60 Jahren das erste Mal wieder Pfefferminztee getrunken. Wir waren in einem Privathaus und dort hat das Ehepaar und die vier Kinder eine ganz tolle Teezeremonie für uns angeboten. Und es gab Gebäck und nette Gespräche.
Als Ausgleich habe ich dann beim Abendbrot mit zwei Österreichern und zwei Gästen aus Bayern zusammengesessen. Da fühlte ich mich komplett unter Ausländern. Ich habe nicht einen einzigen Satz verstanden. – Und heute schlafen wir das erste mal zwei Nächte im gleichen Hotel in Fes -wow -ist das schön. Mein Zimmer ist – wie könnte es anders sein, in der obersten Etage das letzte auf dem Flur, dafür hat es aber mit all den danebenliegenden Zimmern eine Dachterrasse.

Doch jetzt zum Tee. Viele festlich gedeckte Tische erwarteten uns – die Sitzgelegenheiten standen in der riesigen, nicht überdachten Innenhalle. Da wohl viele Gruppen diese Zeremonie erleben, bleiben sie wahrscheinlich immer gleich stehen.  – Die Teppiche und auch alle Polster waren bunt, für meinen Geschmack vielleicht etwas zu stark gemustert. Fotos von den Innenräumen zeige ich auch noch. – An den Pfeilern wuchsen u.a. Orangenbäume. Das Haus war riesig und es war vor allem alt, sehr alt und an vielen Stellen auch baufällig. Der Hausherr hatte schon Vorkehrungen getroffen, um dagegen etwas zu machen.

Das Gebäck war köstlich bis köstlichst, schon dafür hätte es sich gelohnt. Der Tee war – für mich konsequente Pfefferminzteeablehnerin – trinkbar, aber zu mehr kann ich mich nicht hinreißen lassen. Aber das ganze Drum und Dran war sehenswert und ein gelungener Punkt des Reiseprogramms.

Jetzt führe ich euch noch ein wenig durch das Haus, aber nur ganz vorsichtig – keine nicht öffentlich zugängige Privatsphäre wird es zu sehen geben. – Ein riesiges Wohnzimmer – na gut, die Familie besteht immerhin aus sechs Personen.

Die Frau des Hauses bessert das finanzielle Budget mit Schneiderei auf, obwohl sie auch Akademikerin ist. Auf einer Schneiderpuppe wartete ein wunderschönes Kleid auf die Abholung oder auf den Kauf – das weiß ich nicht genau.

Jetzt verabschiede ich mich von den Gastgebern. Die beiden jüngsten Kinder, Mädchen und Junge, sind übrigens Zwillinge. Die beiden größeren Töchter waren bildhübsch.

Auf dem Weg ins Hotel sprühte uns dieser Brunnen ein wenig Erfrischung zu.

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Für die beiden kleinen Videos bei den alten Römern und den jungen Teezeremonie-Gastgebern braucht ihr ein Passwort, weil ich  diese nicht ungeschützt ins Netz stellen will. Ich will es nicht nach dem Gießkannenprinzip ausschütten, weil ich keinen zum Ansehen nötigen will.

Einfach an chh1508@gmx.de oder clarahimm1508@gmx.de eine Mail und ihr bekommt es umgehend zugesendet.

 

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