Claras Allerleiweltsgedanken


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1. Mai – In Berlin Mini-Blogger-Treffen

Zum Glück konnte ich diese finsteren Gedanken (inzwischen alles gelöscht) hinter mir lassen und weiter zu dem „Floralen Weltenbummelspaziergang“ mit tonari und Sunny eilen. Erstere hat unter besagtem Link schon ihre bebilderten Eindrücke geschildert. Sie war die Initiatorin des Spiels und somit Frauenschaftskapitän im „Marzahner Gartenhockey“

„Berliner Bärinnen mit  Bayrischen Löwinnen =  2 : 2“

Alles zusammen kann ich sagen: Es stimmte alles vom Wetter bis zur Mannschaft, die allerdings eine reine Frau-schaft war.

Die Berliner „Eimerchen“ und „Rollerfahrer“ sind ja hinlänglich bekannt, doch die angereisten Gäste (mit sehr jungen Fans) möchte ich kurz vorstellen. Sie sitzen nach dem erquicklichen Spiel auf dem hohen Siegerpodest, haben jedoch ihre Visiere noch runtergeklappt.

 

Freude überall - das Spiel steht zwei zu zwei

Die schönen (neuen) Schuhe von Sunny wiesen uns auf dem interessanten Pflaster im japanischen Garten den Weg.

Clara hatte – wie so oft – nur Unfug im Kopf. Ständig versuchte sie irgendwo rein- oder durchzukriechen. Bibelfest, wie manche sind, kennt ihr doch den Spruch: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als eine Clara in …?“ (bitte nicht Himmelreich sagen).(durch eine Felsspalte)


Hier versucht sie partout, unter den Löwen zu kriechen. Klappt nicht, also versucht sie es mit einer Felsspalte – klappt auch nicht:

 

 

Tonari sah man den größten Teil der Zeit so:

 

Damit ihr also Superfotos bekommt, mussten wir leiden!

Gegen die Qualität eines solchen Apparates würde ich nie antreten – deswegen zeige ich euch hier, was sich jenseits von Sonnenschein, Lachen und Blumenpracht noch so alles ereignet hat. – Wenn sie diese „Foto-Atem-Maske“ aufgesetzt hatte, konnte ich mich nicht mehr mit ihr verständigen, da sie keine Hände mehr frei hatte für Zeichensprache!

Tonari sprach in ihrem Post ja von einer „Tee-Zeremonie“ mit gebackenem „Ehefraukeks“. Schade, dass ihr bester aller Göttergatten (nach ihrer Aussage hat sie nur den einen), der in der Küche das Zepter  schwingt, nicht anwesend war – er hätte sich echt gute Tipps und Tricks für das „Ehefrauenkeksebacken aus Klebreis“ ablauschen können.

Zurück zum Tee: Ich konnte mich gar nicht so schnell schütteln, wie es mich gegraust hat. Als bekennende Coffeeinliebhaberin habe ich für diese gelbe, durchsichtige Flüssigkeit, deren nähere Beschreibung ich euch ersparen möchte, nicht viel übrig. Doch wenn „See-Igel“ und ein „Blütenpotpourri“ mit heißem Wasser und keinerlei Süßungsmittel (ich weiß ja, wie ungesund Zucker ist – doch nur heißes Wasser stelle ich mir preiswerter vor)

So sah Tonaris „Lotosblüte“ nach der Entfaltung und dem Bad in zu  heißem Wasser aus.

Nun sage noch jemand, ich läge mit meiner See-Igel-Bezeichnung falsch! (Oder habe ich etwa meine Tee-Abneigung über das Fotoprogramm übertragen?)

Und so sah Sunnys „Tee-Süppchen“ aus:

Nur gut, dass Sunny ihre Freundin mitgebracht hat – da war ich wenigstens nicht allein mit meinem gewöhnlichen Saft.

Da sah doch dieser geteilte
Ehefrauen-NochNichtEhefrauen-NichtMehr-Ehefrauen-Keks“ dagegen richtig einladend aus.

Essbar!

Im Park begegneten uns natürlich nur schöne Sachen, doch diesen Baum – den ich spontan „Dornenkronenbaum“ taufte, fand ich als „Bestrafungsbaum“ für böse Kinderquäler recht interessant:

Wie wir im Labyrinth – natürlich ohne Faden – echte Mühe hatten, wieder rauszufinden, hat sich Tonari auch nicht getraut zu schreiben. Obwohl ihr Orientierungssinn um Welten besser ist als meiner – (will mathematisch gesehen nichts weiter bedeuten, denn meiner ist gleich Null)

Wir hatten es vorher fotografiert, doch bei Sonnenlicht kann man auf dem Display nichts erkennen.

Auf jeden Fall muss Sunnys Getränk ihr Zauberkräfte verliehen haben, denn danach war sie, die sowieso schon die Größte war, die Allergrößte.

 

Am Ende – nach fast sechs Stunden Weltenbummelei – krochen wir zwar fast auf dem Zahn(fleisch), waren aber glücklich und zufrieden und verabschiedeten uns lachend voneinander. Lachen war das, was wir den ganzen Tag am meisten gemacht hatten. Hier seht ihr beides: Lachen und Zahnfleisch.

Ich weiß gerade nicht, wer von uns hierfür Modell gestanden hat?Ich weiß gerade nicht, wer von uns dafür Modell gestanden hat?

 


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Erst die Henne? Erst das Ei?

Sohn zu seiner Mutter:

„Mensch, Mama, du bist ja genau wie ich – entweder alles oder nichts! „

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Frage: Wer hat  hier was von wem geerbt?

Und zu diesen 26 Worten kommen jetzt noch ein paar Fotos: Ich lade euch bei diesem schönen Wetter zu einer Oben-ohne-Fahrt ein –

keine Angst, ich meine das Auto, das noch nicht erst mal meins ist. Aus einem Cabrio lassen sich Berlins Schönheiten viel besser fotografieren.

Außer der Schrift gehört mir nichts an dem Auto

 

Und jetzt fahren wir noch an einen der vielen Berliner Seen und da könnt ihr das fotografieren:

Spiegel in der Natur

Und wenn wir die Fahrt an einem bestimmten Wochenende machen, können wir vielleicht das hier  sehen:

Berlin leuchtet - an vielen Stellen


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Für zwei Geburtstagskinder

Danke für alles!
Es sind schöne Hände, die immer gegeben haben!
Mit 95 Jahren, da fängt es zwar nicht an,
doch trotz des hohen Alters, hat sie noch Spaß daran!

Mit 95 dürfen auch mal die Blumen nicht mehr ganz frisch sein!

50 Jahre war das Haus ihre Wohnung, jetzt ist es verfallen –
da ist meine Mutter besser in Schuss!
„Schmucke Frau“, diese Mutter-Oma-Uroma Mathilde
Zeigt her eure Hände, zeigt her euren“Ring“

Ab Mitte März müsste sich ihr Geburtstagswunsch doch langsam erfüllen lassen,
doch aktuell hat es erst mal wieder Neuschnee gegeben!



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Heute vor 39 Jahren zwischen 13.00 und 14.00 Uhr kam
C.H. mit 3650 g und 51 cm zur Welt
Inzwischen aufgestockt auf 78.000 g und 182 cm

Er war das beste Geburtstagsgeschenk für die Oma, was sich finden ließ.Wäre es bei ihr ein runder Geburtstag gewesen, hätten wir Zwillinge draus gemacht.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Und wer Genaueres erfahren möchte, muss einfach hier noch einmal nachlesen. Angeregt zu diesen schönen Händefotos wurde ich durch ein Bild auf dem Blog von paradalis.


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Entbindungen vor 40 Jahren …

„Eine Geburt und ein Marathon sind starke Glücksmomente. Hinterher. Währenddessen würde man das als Außenstehender nicht vermuten, allein schon vom Gesichtsausdruck her.“

(Dr. E. von Hirschhausen)

… natürlich nicht allgemein, sondern nur speziell, denn über andere als die eigenen kann ich nichts sagen. – Da ich sehr viel von heutigen Müttern über ihre Entbindungen höre, in verschiedenen Blogs auch schon darüber gelesen habe, packt mich die Lust, über die meinigen auch ein wenig schriftlich nachzudenken.
Ich kann mich dunkel erinnern, dass ich einige Zeit vor dem berechneten Termin einen „Kurs für schmerzarme Entbindung“ besuchte. Von hecheln, veratmen, drücken, pressen und noch einigen anderen Tätigkeiten war dort die Rede. Bei mir muss das nicht bis ins „Tiefhirn“ vorgedrungen sein, denn als ich es gebraucht hätte, hat nichts davon funktioniert.
Der errechnete Termin war ran, die Herztöne nicht rosig – also Einweisung ins Krankenhaus, Fruchtwasseruntersuchung. Warum man mich nicht mehr nach Haus ließ, weiß ich nicht – auf jeden Fall „drohte“ mir nach einer Woche Terminüberschreitung eine Einleitung. Der wollte ich entgehen. Von einer Mitpatientin bekam ich den Rat: Rhizinus und helles Bier – ein unfehlbares Mittel. Nun lässt sich auf einer Station das erstere ohne weiteres bekommen, aber helles Bier gehört nur bei Privatpatienten zum Standardlieferumfang. Also: auf in die Kneipe. Einen Mantel über das Nachthemd gezogen und zur nächsten Kneipe gewandert. Dort gab es natürlich ein Riesenhallo, denn mein Bauch war gefühlte Meter vor mir in der Eingangstür.
Was soll ich sagen, Bier blieb ungenutzt im Nachttisch, Rhizinus ungeschluckt – denn in den frühen Morgenstunden kündigte sich der Fortschritt durch Pfütze im Bett an. Mit gesprungener Blase ging es auf die Entbindungsstation, allerdings nach mehreren Stunden auch wieder zurück, da nichts den Fortgang vorantrieb. Einlauf, erneute Blasensprengung, leichter Wehentropf. In der Nacht psychische Qualen gelitten, da im Nachbarbett eine Frau mit einem abgestorbenen Kind  lag. – Früh wieder in den Kreißsaal. Alles noch einmal, aber dann kräftiger wirkender Wehentropf angelegt. Wehen – am Tropf angekettet, kann man nicht so richtig verarbeiten. Wenn sie mich anmaulten, bot ich ihnen immer wieder an, mit mir zu tauschen, aber keine wollte.

Und was soll ich sagen: Am nächsten Morgen kurz nach 9.00 lag dann das „Ergebnis“ aller ärztlichen, hebammlichen und mütterlichen Anstrengungen auf meinem Bauch – völlig rotgequetscht im Gesicht, da nicht normal als Hinterhauptslage durch den Kanal gewutscht, sondern als sogenanntes „Sternenguckerkind“ (Gesichtslage) gekommen. Deswegen hat es auch so ewig (37 Stunden) gedauert, mir von den Hebammen die Note 5 für mein Geburtsverhalten mit heftigem Schreien eingebracht und die Genugtuung, dass der Oberarzt die Hebammen angeschnauzt hat, warum sie nicht gesehen haben, wie schlecht es mir geht und ihn nicht eher gerufen haben. Ihre Entschuldigung: „Wir wollten Sie im Bereitschaftsdienst nicht stören!!!!!!!!!!!!!!!!!“ Er hat einmal kräftig das Skalpell angesetzt und die Presswehen waren von Erfolg gekrönt. – Ist er denn nicht süß, mein kleiner „Buddha“, hier mit 13 Tagen, als die Geburtspressuren abgeheilt waren. Als der erste Geburtstag nahte, hieß das nicht, dass sich Haare nahten. Ich habe mir immer tapfer eingeredet: Meine Kinder haben es eben im Kopf, und nicht auf dem Kopf. Mit etwas musste ich mich ja trösten, wenn andere Mädchen mit 2 1/2 Jahren fast schon Zöpfe, das unsere noch nicht einmal „Streichhölzer“ hatte.

Meine Frage, gleich noch im Kreißsaal mit Kind auf Bauch, gestellt: „Bei der nächsten Entbindung wird es dann doch aber leichter?“ hat die unsensiblen Hebammen dann wohl doch etwas verwundert und mir gegenüber milder gestimmt – dass ich kurz nach dieser Strapaze gleich an die nächste Entbindung gedacht habe. – Wie sehr hätte ich mich unter den damaligen Umständen nach einer PDA gesehnt!

Um so leichter war die zweite nach zwei Jahren. Wieder wehenloser Blasensprung in den allerfrühesten Morgenstunden, noch in aller Ruhe ausgeschlafen, für dieses Verhalten wieder gerügt worden – doch dann passierte auf der Entbindungsstation auch erst mal nichts, da alles Personal mit den stöhnenden, pressenden, hechelnden Gebärenden beschäftigt waren. Ich lag im Kreißsaal und las in aller Ruhe, von keinerlei Wehen behelligt. – Als ich den Damen gegen 11.00 Uhr klarmachte, dass die Sache noch heute beendet sein sollte, weil ich das Kind gern als Geburtstagsgeschenk für meine Mutter zu ihrem 56. Ehrentag haben wollte, legten sie mir gegen 11.30 Uhr einen Wehentropf. Als ich kurz vor 14.00 Uhr darum bettelte, mir doch wieder durch einen schnellen Schnitt Erleichterung zu verschaffen, lehnten sie (mit Recht) ab, denn der Knabe lag ein paar Minuten später unversehrt auf der Liege. Der Oma wurde gratuliert, als sie im Kreißsaal anrief und zum Enkel gratuliert. Ich war in den nachfolgenden Tagen sehr froh, ohne Schnitt entbunden worden zu sein, denn ich konnte richtig sitzen und am dritten Tag nach Haus, da ich mich quietschvergnügt fühlte. Das Kind, das ich voller Freude seiner „großen“ Schwester mitbrachte, war dieses:

Hier allerdings schon mehr als 3 Monate alt. Eines ist heute wie damals: die Länge und die Menge seiner Haare. 30 Jahre dazwischen war es mal anders.

Und als das mit den Haaren gar nichts werden wollte, haben wir eben aus dem Jungen ein Mädchen gemacht und ein wenig nachgeholfen, doch das hat sich der zarte Knabe von 2 Jahren beim KITA-Fasching nur kurze Zeit bieten lassen. Dann wurden die Haare in die Ecke gepfeffert.