Claras Allerleiweltsgedanken


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War es der typische Glückstag …

wie ich es von einem Freitag, dem 13., gewöhnt bin?

Er hat sich heute ein wenig schwer damit getan, sein Glücksfüllhorn über mich auszugießen, obwohl dieses dann auch kam, aber später.

Wie in der Bibel anempfohlen, sollte man vom schlechten Wein (negative Erlebnisse) zum guten gehen – und so mache ich das jetzt!

  1. Als ich hockend eine Schüssel vom Balkon holen wollte und wegen des nassen Teppichs nicht mit den Füßen nach außen treten wollte, verlor ich ob des übergewichtigen Poppes das Gleichgewicht und konnte einer Steißbeinprellung gerade noch durch einen geschickten Schlenker entgehen – so ist es nur ein schöner blauer Fleck geworden.
  2. Mein Heizkörperventil im Schlafzimmer gab den Geist auf und die Heizung bollerte wie dolle und verrückt. Mein Hausverwalter gab telefonische Anweisung, wie ich es reparieren soll. Den Stift bekam ich margarinegeschmiert wieder gängig – doch das Ventil wollte nicht wieder an Ort und Stelle. Vielleicht war ich auch schon wegen des zu erwartenden Besuchs aufgeregt – geschafft hat es dann letztendlich genau dieser Besuch – und jetzt ist alles wieder in Ordnung.
  3. Da ich sicher 7 Jahre oder gefühlt sogar 13 Jahre nicht mehr im Kino war, verabredete ich mit dem Besuch einen Kinobesuch für morgen.Wenn ich bei dem „Honig im Kopf“ akustisch nicht immer alles verstehe, brauche ich doch einen Dolmetscher, der es mir nach dem Kino erklärt. – Ich bot mich an, die Karten zu kaufen – doch als ich das dann im falschen Kino versuchte, musste ich grinsen.

So, jetzt zu den positiven Dingen.

  1. Mein Besuch kommt genau aus der Gegend, in der Herr Otto von Lilienthal sein Denkmal stehen hat. Besuch stand mit Kuchen vor der Tür, weil sich meine hausfraulichen Nicht-Qualitäten schon rumgesprochen hatten. Ich revanchierte mich mit SSS = Suppe, Salat 1 und Salat 2. – Als auf dem Sofa mir gegenüber die Rosinen aussortiert wurden, erinnerte mich das sofort sympathisch an meinen Sohn und an Anna. Mein Sohn war doch der, der zu seiner Oma sagte: „Oma, machst du wieder Chicoréesalat – ohne Rosinen und ohne Chicorée.“
  2. Es gab wundervolle Gespräche über Themen, wie sie mir schon lange auf den Nägeln brennen.
  3. Näheres werde ich nicht erläutern, weil ich nichts und niemand damit belasten will, dass er mit mir näher bekannt ist. Manchmal kann ich schon diesen Eindruck gewinnen – aber der kann natürlich auch falsch sein!

Schluss, jetzt haue ich mich aufs Ohr – und stehe erst wieder auf, wenn mir was Besseres einfällt.