Claras Allerleiweltsgedanken


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Meine tolle BB-Reise – Teil 6: Westfalenpark in Dortmund

Einen Tag hatten wir uns für sightseeing vorgenommen. Das Wetter war schön, das Auto fahrbereit – also war der Westfalenpark in Dortmund das Ziel. Da die Städte eh ineinander übergehen wie in Berlin die Stadtbezirke, ist ein Ausflug in die Nachbarstadt nichts Besonderes. Und wenn man sich dafür nicht gerade einen Arbeitstag aussucht, hat man auch Chance auf Vorwärtskommen ohne größeren Stau – wir waren am Sonnabend unterwegs.

Ob zufällig oder absichtlich – wir landeten in dem Teil des Parks, der von Rosen eingenommen war – die in großen Büschen, die als einzelne Blüten und die als schwimmende Prachtexemplare auf dem Wasser.

Nicht erschlagen lassen von der Menge der Fotos. Da ich Seerosen so liebe, fange ich mal damit an.

Seerosen, nicht nur in weiß, gelb, rot – nein auch in lila

Rosen, für mich eine der schönsten Blumen der Natur

Baumkunst und Figurenkunst und Herzkunst

Palmen in unseren Breiten wachsen zu lassen, ist schon ein wenig Kunst. Sträucher zu „Gebilden“ zu trimmen, ist wohl Gärtnerkunst. – Die Skulpturen zu erschaffen, ist Bildhauerkunst – und uns beiden ein Herz zu schenken, ist Menschenliebe-Kunst.

Die Malerin Karin Silvanus aus Dortmund stellte ihre Bilder in einem Pavillon aus. Sie betreibt die Malerei als Hobby und ist auch erst recht spät zu dieser schönen Freizeitbeschäftigungen gekommen. – Das Geschäft lief nicht richtig gut, niemand wollte ein Bild für die heimische Wand kaufen.

Aus dem Internet heruntergeladen

Und das ist die Restkunst – Marienkäfermonster, Blüten und Personen

Diesen jungen Mann, der hier so lässig neben mir sitzt, habe ich im Jahre 1971 als Baby kennen gelernt. Zu dem Zeitpunkt war ich selbst hochschwanger und wartete, was da bei mir zur Welt kommen wird. Wir wussten das ja damals noch nicht.

Und übermorgen gibt es eine Fortsetzung

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Viele Köche verderben den Brei …

… kluge Köchinnen kochen gar nicht erst „Brei“ oder Eintopf

Von meinen lieben Nachbarn – ich habe ja auch andere – bin ich wieder mit Rohkost versorgt worden. Als ich dort in der Nähe in einem Spezialladen was kaufte, was ich für meine Reise mitnehmen möchte, befahl meine Blase einen Zwangsbesuch in ihrem Garten. Und da bekam ich – neben einem erneuten Kopf Salat – einen Kohlrabi.

Der hatte ein wunderbares Blattwerk und eine wunderkleine Knolle. Nach Eintop stand mir nicht der Sinn, nach Kohlrabigemüse auch nicht – also habe ich mir eine seeeeeeeeeeeeehr ungewöhnliche Lösung einfallen lassen. Die Knolle wurde roh verspeist und die Blätter zieren meinen Wohnzimmertisch.

Was hat mein liebster Chemielehrer immer gesagt: „Dumm dürft ihr sein, aber ihr müsst euch zu helfen wissen!“


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Versprechen …

muss man ja nicht unbedingt einhalten.

Ich habe es zwar noch anders gelernt und praktiziere es weitestgehend auch anders, doch die Sitten-, Anstands- und Moralvorstellungen haben sich ein wenig gelockert in den letzten Jahrzehnten. Der Mensch will frei sein, will tun und lassen können, was ihm passt. Ich werde es nicht ändern können – auch wenn ich es manchmal gern wollte.

Da lese ich doch an der einen Ecke:

0611 Straßenspruch 13

Natürlich freue ich mich über ein so offen zur Schau geschriebenes Kreide-Pflaster-Liebes-Bekenntnis. Aileen ist vielleicht sehr glücklich über diese vier Worte – doch vielleicht will sie die lieber von einem anderen hören oder lesen, vielleicht gehen sie ihr am Poppes vorbei, weil sie den Schreiber gar nicht leiden kann.

Und dann geht die Zeit ins Land, vielleicht so drei Jahre? Vielleicht auch ein bisschen mehr? Bei so vielen unterschiedlichen Zeitanzeigern (zum Glück alle ohne Batterie, so dass sie weder nach Sommer- noch nach Winterzeit gehen) kann man das immer nicht soooooo genau sagen.

0611 Die Zeit vergeht

Tja, und dann biege ich wieder mal um eine Ecke und muss das lesen:

0611 Versprechen ade

Tja, und jetzt frage ich  mich (wie so oft bei Trennungen in Freundschaften oder Verliebtschaften, Verlobtschaften und Ehen), ist die Verlassene nun ein

0611 Glückskind ??? Oder verdient sie unser Mitgefühl, weil es ihr schlecht geht.

Verfügen wir über Intelligenz und Gefühl, dann werden wir uns schon richtig entscheiden in unserem Verhalten.

0611 Intelligenz


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Ein Geburtstagsgruß reist nach Görlitz

In Görlitz wohnt eine Freundin, mit der ich mich schon Anfang der 50er Jahre heftigst gestritten und noch heftigster wieder versöhnt habe. Indem wir heute noch miteinander lose befreundet sind, sind wir wohl beide über uns selber hinausgewachsen, oder, liebe M.?

Ich will jetzt nicht darüber sinnieren, welcher der drei „Ausreißer“ wer ist – sondern dir einfach alles Liebe, alles Gute wünschen und noch lange Jahre für unsere Freundschaft. – Das Foto habe ich jedenfalls von meinem Balkon aus aufgenommen.

Ein Blümchen gibt es für dich im Fotoblog – denn du bist ja ausgesprochene Orchideenfreundin. Hätte es deine und Lucies gute Fürsprache nicht gegeben, hätte ich ein anderes Blumenfoto für dich wählen müssen, denn ich wollte den Topf mit den kahlen Stängeln schon entsorgen. Du bist ja von uns beiden mehr die, die GEDULD groß schreibt, bei mir sieht es eher so aus: „gEdUlT“ – ich kann das Wort kaum buchstabieren.

Und jetzt schenke ich dir ein paar Erinnerungen: (das erste Foto habe ich absichtlich ein wenig auf antik getrimmt, denn so jung und knackig wie damals sind wir ja beide nicht mehr, nöööööch?)

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Dafür sind jetzt solche Fotos (ein Tor auf der Straße zwischen Obermarkt und Untermarkt) viel schöner als zu unseren Kinderzeiten, über die du z.B. diese Geschichte lesen kannst. Sie wird dich amüsieren.

Und mit dem Foto vom schönen Görlitzer Jugendstilbahnhof schließe ich ab – der ist im Gegensatz zu uns auch immer „jünger“ und „schöner“ geworden – das ist das Leben!