Claras Allerleiweltsgedanken


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Berlinwochenende mit „Verwandtschaft“

Wenn es auch keine echte Verwandtschaft war, dann zumindest eine Seelenverwandtschaft. Die Personenfotos liegen still auf meiner Festplatte und nicht hier in der Öffentlichkeit. Aber anderes will ich zeigen.

Am ersten Tag fuhren die Gäste ohne mich nach Potsdam, aber das war auch gut so. Da zwei von ihnen der deutschen Sprache nicht mächtig sind und ich der ihren nicht, wäre das für meine Ohren sehr anstrengend geworden, denn die restlichen zwei sprachen auch nur so deutsch, dass ich es nur mit Hochleistungseinstellung meiner Ohren verstehen kann.

Doch abends im Friedrichstadtpalast konnten wir auf besten Plätzen die Show „THE ONE“ mit Kostümen von Jean Paul GAultier, die Musik und die artistischen Leistungen genießen. Ich allein würde nie und nimmer für so eine Karte einiges über 100 Euro ausgeben – aber wenn die Besucher mich einladen, kann ich ja schlecht nein sagen. Zum Dank habe ich mich um alles Organisatorische gekümmert.

Und als Dank für den Palast schreibe ich jetzt: Es war wirklich ein sehr schönes Erlebnis.

Am nächsten Tag unternahmen wir eine kombinierte Stadtbesichtigungstour mit einstündiger Schiffsfahrt durch die Innenstadt. Dabei ging zwar mehr schief als gedacht, aber letztendlich klappte dann doch alles. Unseren sightseeing-Bus steuerte eine Frau – ich hätte ihren Job nicht eine Stunde lang machen wollen. Es war das lange Wochenende um den ersten Mai herum und auf den Straßen waren Himmel und Leute unterwegs, Autos natürlich auch.

Die Verwandtschaft und den Sponsor all dieser Sachen zeige ich euch nicht – aber für mich erstaunliche Fotos vom Fernsehturm. Wäre die Kugel durchsichtig, hätte ich den Leuten guten Tag sagen können 🙂

 

 


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Am 06.06. um 06.06 zeige ich euch das:

Vorgestern konnten Enkel und ich auf wunderbare Weise das bunte Berliner Großstadtleben genießen. Und das kam so:

Längere Zeit vorher rief mich die Leiterin des Großelterndienstes an, ob ich Lust hätte, für nur 5,00 € die aktuelle Show „Wild“ im Friedrichsstadtpalast zu genießen. Dort kommt es immer mehr auf die Augen als die Ohren an – letztere könnte man sich eher zuhalten, weil alles sehr bis viel zu laut ist. – Freudig sagte ich ja.

Dann stellte sich heraus, dass an diesem Tag der kleine „Heidelberger“ bei mir sein wird. Da es nur eine kurze Stippvisite ist, wollte ich ihn nicht mit 3D-Brille vor meinem Fernseher parken – auch wenn ihm das sicher hervorragend gefallen hätte – sondern die Zeit mit ihm zusammen verbringen. Ich wollte absagen, doch auch für ihn war noch eine Karte zu haben.

Ich glaube, er hat dieses exzellente artistische, gesangliche, bunte und abwechslungsreiche Treiben auf der Bühne sehr genossen. Die Sicht war gut, wenn auch etwas weit weg vom Geschehen. – Er ist ja begeistert von Berlin, schließlich ist er der einzig echte Berliner in der Familie und erst mit 4 Jahren nach BW gezogen. Mutter (34 Jahre Berlin), Vater (4 Jahre Berlin), Geschwister (0 Jahre Berlin), Oma (45 Jahre),  Opa (45 Jahre), Onkel (nur zur Geburt in Görlitz, sonst Berlin) – alles keine Geburts-Berliner. – Zum Studium will er wieder herkommen. – Als wir aus dem Palast kamen, war es dunkel. Doch richtig dunkel wird es ja in der Innenstadt nie. Er genoss die vielen Lichter einer Großstadt und stellte fest: Am Abend war ich immer irgendwo zu Haus, nie in der Stadt. Das müssen wir das nächste Mal nachholen!


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Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – F

Eine Fotogalerie, die in drei Blogs stattfindet – hier, bei Blogspot (Friedrichstadtpalast) und bei WordPress (Friedhofskapelle in Alt-Reinickendorf).

Hier das LaFayette – ein französisches Kaufhaus auf der Friedrichsstraße. Die deutschen Frauen kommen immer doppelt geschockt dort raus: Erstens wegen der Preise und zweitens wegen der Größe, die sie wählen mussten, da die Französinnen wohl zarter und filigraner sind.  –

Der Hintergrund der Collage ist dieser tolle Trichter, in dem sich die ganze Verkaufswelt spiegelt.

Ein Kaufhaus, in dem man spannende Entdeckungen machen kann, wo ganze Figuren pink sind, nicht pink tragen!

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Nachdem jetzt Blogspot „nachgerüstet“ hat und alles so ähnlich wie bei WordPress gemacht hat, kann ich auch dort die Zugriffszahlen auf den Post bzw. den Blog sehen. Da lässt sich schlussfolgern, dass der Blog mit den schönsten Fotos dieser Serie die wenigsten Zugriffe hat. – Deswegen stelle ich jetzt hier die Fotos in klein ein. – In WordPress Foto eine Friedhofskappelle in Reinickendorf.

Bei Blogspot gibt es mehrere Fotos vom Friedrichstadtpalast, hier zeige ich nur eine Collage einiger dieser Fotos.