Claras Allerleiweltsgedanken


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Heute hättest du Geburtstag …

… wenn du noch Geburtstage feiern könntest.

Ich habe ihn keineswegs vergessen, wenn auch mein Artikel dazu erst später kommt. Wenn ich schon keinen Kuchen backen muss, dann habe ich dir wenigstens eine neue Herz-Gedenk-Ecke in meinem Regal eingerichtet. In meinem Herzen muss ich das nicht, da ist noch nichts verstaubt.

Dein Segelboot, mit dem wir so viele Sachen auf der Alster erlebt haben, hieß „Einer geht noch …“ und das gibt es jetzt für deine Seefahrerseele bei mir. Der Leuchtturm ist zwar hauptsächlich für Luzie, da du jedoch solche Leuchtfeuer bei euren großen Touren sehr geschätzt hast, ist er auch ein wenig für dich.

Am Steuer deines Bootes in der Jenseitswelt steht ein Schutzengel, die Fracht ist ein großes Herz und ein kleiner goldener Krebs.

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Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

Langleser wissen: Am 15. März gibt es hier – generationenübergreifend – zwei Geburtstagskinder in der Familie: Sohn und Mutter. Die Fotos vom Sohn sind (leider) nicht ganz aktuell – die von der Mama aber auch nicht.

Das, was mein Sohn AUF dem Kopf hat, ähnelt den beiden ersten Fotos. – Das, was er IM Kopf hat, ist so vielseitig und gut, dass es hier auf kein Foto passen würde.

Früher musste der Sohn manchmal seinen Geburtstag etwas hintenan stellen, weil die Oma Vorrang hatte. Seit 2014 ist das anders. Es wäre heute der 103. Geburtstag – doch schon den 100. „wollte“ sie nicht mehr mit uns feiern.

 

Das Mund-auf-schnapp-atmende-munter-in-die-Fotografenwelt-schauende Kind auf ihrem Arm bin ich, denn ein anderes Baby und Kleinkind hat es leider nie gegeben.


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Und wer im August geboren ist …

… und so weiter – und falls das mit dem tiefen Knicks noch klappt, dann mache jedes Augustgeburtstagskind auch einen

Mit dem Knicks klappt es momentan nicht ganz so gut, ob es daran liegt, dass der Orthopäde Urlaub hat, glaube ich nicht, dafür hat der Apotheker immer „Leckerlis“ auf Vorrat. Und ich habe jetzt auch ein paar fotografische Leckerlis für euch. Ist es nicht ein wirkliches „Geschenk“, dass ich genau an „meinem Feiertag“ in einer Kirche war, die diesen Namen trägt. So ein kleines bisschen katholisches Kind ist ja immer noch in mir.

Ebenfalls genau am 15. konnte ich den Schritt ins neue Lebensjahr wagen. War aber schon ein wenig gewagt, weil ich mit dem Schuh hängen blieb, als ich wieder auf zwei Beine wollte. Aber der Fotograf hat bei einer so beherzt ausschreitenden Dame liebevoll geholfen.

Warum die in dem Ort meinen Familiennamen (zum Glück schweizerisch verändert) so groß an den Pranger gehangen haben, weiß ich nicht. Und was ich beizen soll oder was gebeizt wird, weiß ich auch nicht. Soll ich den Schweizern sagen, dass ich mich nicht mit „F“ schreibe?

Na gut, bei Facebook habe ich zum Glück nicht solche hässlichen Plastikrosen geschenkt bekommen …

… sondern echt wunderbare Glückwünsche bekommen. Sogar die Schnabeltasse habe ich „geschluckt“. Die meisten haben mir Gesundheit (sagte ich schon, dass dieser Artikel gerade nur rationiert zugeteilt wird) und gute Laune gewünscht – mit dieser klappt es meist besser.

Aber am allerschönsten fand ich die Geburtstagscollage von Mallybeau Mauswohn – sie liegt schon ausgedruckt vor mir, muss nur noch laminiert werden, damit sie etwas mehr glänzt. – Die fliegende lila-rosa Schweinecrew ist einmalig schön!!! Woher weißt du, dass ich mein nächstes eingespartes Urlaubsgeld – keine Busreise mehr, keine Gruppenreise mehr, keine Auslandsreise mehr – dafür verwenden will, einen Fesselballonflug zu machen. Was ich NICHT machen werde, ist ein Absprung mit einem Fallschirm und auch einen Gleitschirmflug werde ich mir verkneifen.

Auch bei den anderen Gratulanten möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken.

Aber nun denkt bitte nicht, dass ich alle Geschenke nur virtuell bekommen habe. Mein Enkel, der bald 16 wird, hat mir per whatsApp ein Video geschickt. Dort sind seine Hände und sein Flügel drauf und er variiert das Lied „Zum Geburtstag viel Glück“ – zum Weinen schön.

Als ich am Abend des 16.08. gegen 22.00 Uhr wieder zu Haus war, warteten zwei sehr schöne Karten auf mich. Ein kleiner brauner Wuschelbär war sicherlich von meiner Enkelin ausgesucht worden und von Tochter und Töchterchen geschrieben.

Die andere LILA Karte kam von einer Frau, die in Görlitz in meine Parallelklasse ging. Wahrscheinlich auch nicht mehr ganz jung, aber mit viel Elan durchs Leben gehend.

Und dann kam der Knüller – in mehrfacher Hinsicht. Frau Fee aus dem Hause Karfunkel hatte mir angekündigt, dass der Postbote klingeln wird. Er hat sicherlich geklingelt, aber ich war schon unterwegs.

Gestern Abend fand ich die Benachrichtigungskarte, auf der stand: Aus Postbox fischen, sonst am 17. wieder zurück. Das ließ natürlich sofort den Stressfaktor hochschnellen.

Die ersten Schritte klappten – besonders die bis zur Postbox. Dann kam der Schritt 4: Einscannen des Barcodes. Und ich hielt und ich hielt den Barcode vor den Bildschirm.

Zum Glück war daneben ein Edeka-Markt, deren Gemüsemann mir bereitwillig helfen kam. Wenn ich natürlich an der völlig falschen Stelle scannen will, KANN nichts passieren.

So weit, so gut. Dann wollte ich auf der Bildschirmtastatur meinen Namen eingeben – per Tastenclick. Da passierte wieder nichts. Er schrieb für mich (Analphabetin) 🙂

Doch als ich dann per Finger meine Unterschrift auf den Bildschirm bringen sollte, war das ein einziger Witz. Meine Haut ist so trocken, dass sie mit dem Bildschirm nicht reagiert – geht mir beim Handy auch oft so. Aber es wurde akzeptiert und eine Klappe ging auf.

Der Rest war dann einfach. So viel lila Freude war wirklich freudevoll. Zum Glück hatte Stefanie auf ihren nicht-lila-Zetteln immer noch Gebrauchsanweisungen notiert – wer weiß, was ich sonst mit dem Antistresstee gemacht hätte 🙂 😉 – sicher nicht getrunken.

Und dann stellte ich alles auf den Geschenketisch.

 

Ich weiß, so etwas Schönes kann man sich nicht verdienen, das kann man nur geschenkt bekommen.

 

 

 


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Ach diese vergesslichen „Großmütter“

Zum Glück nimmt er nicht übel, zum Glück weiß er es nicht, dass er am 29. April 7 Jahre altjung geworden ist. Bei Hunden ist das ja ganz anders als bei uns, denn er könnte in seinem „zarten“ Alter schon längst Vater einer großen Familie sein. Na gut, ein wichtiges Teil fehlt ihm dazu – aber er hat ja einen großen Knochen bekommen und von mir mit zwei Tagen Verspätung große Wienerwürste. Für so einen Hund ist die Welt fast immer in Ordnung.


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Und wer im März geboren ist …

Bis vor einiger Zeit traten zwei Geburtstagskinder aus meiner unmittelbaren Umgebung bei diesem Lied in den Kreis und machten – so sie das noch konnten – einen Knicks oder einen Diener.

Als es die Oma für den Enkel nicht mehr gab, muss und darf er jetzt allein Geburtstag feiern.

Dieses Gefäß fand ich passend für dich, lieber Sohn.

  1. Leben machst du ja jetzt schon ein paar Jahre – und schlecht war es nur zwischendrin mal, als dich keiner bei sich arbeiten lassen wollte. Da hast du nach Himmelhochmanier den Stier bei den Hörnern gepackt und selbst ein Geschäft eröffnet, mit dem du sicher schon viele Hunde und ihre BesitzerInnen glücklich gemacht hast.
    Weiterhin gute Ideen und viel Kraft dafür.
  2. Lieben ist seit einiger Zeit etwas aufgerückt im Kurs – und das finde ich sehr schön. Es möge eine lange Zeit so bleiben und schön sein.
  3. Lachen – man sagt ja, ein Chef hat nichts zu lachen – ich hoffe, dass das anders ist. Ansonsten lache mit anderen Leuten, du findest bestimmt genug.
  4. Lallen – nach zu viel Alkohol kann das schon mal passieren, doch ansonsten wünsche ich dir, dass das ab und an mal auftretenden Alterslallen noch eine Weile auf sich warten lässt.

Und jetzt schicke ich dir deinen Herzhund Lenny vorbei mit Geburtstagsblumen.


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Das Glück liegt auf der Straße …

oder in der Vererbungslehre, auf dem Zifferblatt und in einem Päckchen

Normalerweise finde ich nichts – weder in meiner Wohnung noch auf der Straße. Aber der vorgestrige Tag machte da eine riesengroße Ausnahme, denn alles, was ich jetzt erzähle, hat sich gestern zugetragen. Wenn das mal kein Glück ist.

  1. Einmal im Monat haben die Großmütter und -väter vom Berliner Großelterndienst am Donnerstag um 10.00 Uhr ein gemeinsames Frühstück. Bis zur S-Bahn fahre ich immer mit dem Fahrrad. Dort liegen – sauber aufgereiht – 3 Pfandflaschen, jede à 25 Ct. Kurz habe ich überlegt, ob ich sie mitnehme oder liegen lasse – doch dann habe ich mir gesagt: Clara, vielleicht bist du später mal auf solche Erwerbsquellen angewiesen, also übe schon mal – so lange du in keinem Papierkorb wühlen musst, sondern dich nur bückst, ist doch die Sache in Ordnung. Also habe ich die umgerechneten  0,75 € eingesteckt
  2. Vorgestern gab es viele, viele Artikel auf meinem Blog, die als Geburtstagsgeschenk für meinen großen Enkel gedacht waren. Nach 2/3 der „Lieferung“ hat er sich ganz, ganz lieb und fast schon erwachsen bei mir bedankt. Die Vererbungslehre hat hervorragend geklappt, denn er ist ein äußerst patentesr Kind Jugendlicher.
  3. Mit den Anschlüssen klappt alles hervorragend, so dass ich 3 Minuten vor der Zeit den Raum betrete. Die Frage der Leiterin: „Sind sie aus dem Bett gefallen, Frau Himmelhoch?“ begreife ich erst zeitverzögert, weil niemand im Raum ist. Dass ich mal irgendwo eine Stunde zu zeitig komme, ist einmalig – ich bin eher der zu-spät-komm-Typ. Vielleicht kann sich noch jemand erinnern, dass ich zu einer Busreise nach Italien einen ganzen Tag zu spät an der Haltestelle stand. – Jetzt habe ich eine Stunde Zeit, die Morgensonne und die schöne Umgebung zu genießen. Dabei kommt mir ein Geschäft mit Festtagstorten unter. Im Schaufenster stehen verschiedene Modelle, auch eine lila Hochzeitstorte mit Schmetterlingen. Ob die genug Versuchung für mich sein könnte?0209 Hochzeitstorte lila
  4. Und dann kam gestern ein verspätetes Geburtstagspäckchen an – und ich habe mich so, so, so, so doll gefreut, dass ich euch glattweg an meiner Freude teilhaben lassen möchte. Und damit das reibungslos klappt, habe ich eine Fotodokumentation aufgestellt. – Kurz habe ich mich gefragt, womit ich so viel Liebe verdient habe – doch dann habe ich sofort begriffen: Das kann sich frau nicht verdienen oder erarbeiten, das ist einfach ein Geschenk. Danke, danke, danke!
    Die Freundin sagte mir, dass „lila“ bei mir mehr als eine Farbe sei, sondern eine Grundeinstellung, fast schon ein Lebenskonzept. Nicht nur lt. Farbenlehre werden dieser Farbe viele gute oder interessante Eigenschaften zugeschrieben, auch andere Theorien sprechen dafür.
    Auspacken und Fotos machen passierte im gleichen Atemzug – frau kennt ja die Halbwertszeit ihres Gedächtnisses.

Ich fange mal mit den praktischen Sachen an, um mich langsam zu den Höhepunkten hinzuarbeiten. – Gerade von der lila Hochzeitstorte nach Hause gekommen, kullert mir so ein kleines lila Dingelchen über den Tisch. Essbar auf keinen Fall, denn der Geruch wies deutlich auf Seife hin. Aber nicht, dass sich jemand nun einbildet, sich bei mir mit lila Seife die Hände waschen zu können – dafür gibt es (keine lila) Flüssigseife.

Nun sage keiner, dass ein lila Küchenmesser auf roten Fliesen blöd aussehen – LILA KANN NIRGENDWO BLÖD AUSSEHEN!!! Jetzt, zu viert, werden sie hoffentlich endlich mal reichen – da ich ständig Obst bearbeite, gehen die in die Spülmaschine wie Geld aus dem Portemonnaie.

0209 Küchenmesser

Es werde Licht – und es ward Licht, und zwar gleich so viel, dass ich welches ins grüne Wohnzimmer abgeben muss. Ist aber nicht schlimm, steht im weißen Regal und beißt dort keine andere Farbe.

Die Frau ist pleech (ich weiß nicht, ob es richtig geschrieben ist, gesprochen wird es plietsch), was klug und pfifig heißt, die all diese Lilaherzlichkeiten ausgesucht hat. Na gut, das sind keine Herzen, sondern Quadrate, aber LILA. Was ich damit mache, weiß ich noch nicht so richtig. Mit einem ja: Wenn ich den im November als Kofferanhänger verwende, kann ich meinen Koffer SOFORT identifizieren.

Da kläfft doch plötzlich so ein kleiner Punk auf lila Grund – was will der denn von mir? Will der Minispielgefährte von Lenny werden? Oder will der etwa zu seinem großen Bruder, der vor ca. einem Jahr von der gleichen Freundin zu mir gekommen ist. Letztere Bitte konnte ich verstehen und beide sind jetzt bei der manchmal leicht „verrückten“ Clara.

Den Vogel hat dann eine kleine lila Kugel mit Schlitz abgeschossen – man könnte es auch ein Sparschwein nennen. Ich werde euch gleich zeigen, wie es sich in seine tolle lila Regalfachumgebung einfügt. – Das einzige absolut praktische Geschenk zeige ich euch nicht – es sind 10 hauchdünne Papierabdeckungen für Toilettenbrillen. Das – immer im Rucksack parat – kann mich vielleicht vor einigen bösen Überraschungen auf Reisen bewahren.

Hier, in diesem Fach, sind viele liebe Spender vereint, die meinen Lilafundus mitbegründet haben. Nach dem Alter sortiert kommt erst Anna, dann die liebe Fee und zuletzt die genau so liebe Lucie, ich hoffe, jede kann sich noch an ihre Basteleien, Ideen oder Geschenke erinnern????

DANKE FÜR ALLES –
eine Fee hat Geschenke vom Himmel geworfen!