Claras Allerleiweltsgedanken


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Mein Ohr – sein Ohr – unser Ohr

Österliche Nachbetrachtung. Ich musste mein Ohr weniger für Telefonate verwenden, da die einen schnell zum Ostereiersuchen in den Garten wollten, die anderen wollten schnell ins Auto steigen, um in den Skiurlaub zu fahren und noch andere wollten schnell an ihren Arbeitsplatz, der auch am Feiertag geöffnet hat. Also kann ich mich hier in aller Ruhe und Gemütlichkeit einer Ohrengeschichte widmen, die mein Herz erfreut hat.

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Vor längerer Zeit hatte ich Mailpost. Mich bat jemand um Erlaubnis, ein Foto von mir für einen Gemeindebrief verwenden zu dürfen. Nicht nur, weil Bielefeld in der Nähe einer ganz lieben Bloggerin liegt, gab ich sofort mein Einverständnis, sondern auch sonst hätte ich das mit der allergrößten Selbstverständlichkeit getan. Es ist in internetten Kreisen nicht immer üblich, dass vorher höflich angefragt wird.

Ich teilte meinen „Klarnamen“ und meine Anschrift mit und bat um ein Exemplar. Und ich bekam sogar drei.

Hätte ich das Sandohr selbst geformt, wäre ich natürlich noch viel stolzer, aber so freue ich mich auch sehr.

Originalfoto, wie ich es weiterreichte

:

2903 Ohr Gemeindebrief

Und das Titelblatt sieht so aus:

2903 Titelblatt

Momentan suche ich in meiner Gegend eine Gemeinde, die ein interessantes Freizeitangebot hat, damit ich nicht immer nur Doppelkopf spielen muss. – Ich schaute mich mal in dem Gemeindeblatt um und war über die Zahlen von Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten und Beerdigungen sehr erstaunt. An drei Sonntagen werden insgesamt 38 Mädchen und Jungen konfirmiert, es wurden in drei Monaten 17 Kinder getauft und 8 Ehepaare gaben sich das Ja-Wort. Bei allen Anlässen wusste ich anhand der Vornamen manchmal nicht, ob Junge oder Mädchen, und einige Familiennamen bürgen von erfolgter Integration. – Weil ich vieles so interessant fand, habe ich noch ein wenig im Netz gesucht und dort dann auch den Pfarrer gefunden, der mich angeschrieben hat.

Wären es nur ca. 100 km bis dorthin, wäre ich vielleicht mal an einem Sonntag hingefahren, aber bei 370 km hört leider der Spaß auf.

Jetzt habe ich genug geschwärmt. Die Kirche ist die Ev.-Luth. Stiftskirchengemeinde Schildesche in Bielefeld. Wer ein wenig mehr sehen möchte, kann z.B. hier nachschlagen: http://www.schildesche.ekvw.de/startseite/