Claras Allerleiweltsgedanken


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Die Grünen oder Blauen zeigen Herz

Clara ist mit ihrem silbergrauen „Leon“ unterwegs. Eigentlich hat sie es gar nicht sooooooooooooo eilig. Um nicht mit dem Gesetz der vorgeschriebenen Schnelligkeit in Konflikt zu geraten, hat sie ihren geliebten Tom eingeschaltet – der klingelt immer so charmant, wenn er der Meinung ist, Leon fährt zu schnell. Andere Navis vor ihm haben in solchen Situationen immer dumm gelabert – da war ich schon längst in die Radarfalle gerauscht, eh sie ihr

Bitte beachten Sie die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung!

ausgesprochen hatten.

Der Blick auf den direkten Tacho ist verstellt bzw. bei Sonnenschein ist eine Ablesung der Werte wegen Blendung kaum machbar. – Eine laut erzählende Stimme auf dem Beifahrersitz (von rechts muss ich leider immer besonders deutlich angesprochen werden) muss wohl verhindert haben, dass ich das Klingeln wahrnehme und vor allem, beachte – außerdem ist es auf der Autobahn insgesamt sehr laut.

Einige Tage später flattert mir ein Brief in den Kasten, der mich wegen zügigen Fahrens lobt – allerdings will er für dieses schriftlich ausgesprochene Lob 30 Euro von mir haben, da ich bei 120 km/h Vorschrift 12 km/h mehr geleistet habe.

Ich hatte sie gar nicht stehen sehen - sie hatten sich zu gut getarnt :-)

Ich hatte sie gar nicht stehen sehen – sie hatten sich zu gut getarnt 🙂

Doch dann schrieb ich einen ganz netten Brief, erklärte die Situation – und – ich wollte es nicht fassen – ich fand Gehör. Nun sage noch einer, es gibt kein Herz in der Welt der Bürokratie.

0811 Polizei mit Herz

Schreiben kann ich offenbar gut, denn einige werden sich vielleicht erinnern können, dass ich uns aufgrund meines Briefes den ersten Trabant erschrieben habe.

 


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So darf es bleiben

Mein Ärger mit der DSL-Technik ist ja schon fast sprichwörtlich – doch vielleicht bin ich jetzt aus dem Schneider. Am 3. Juli war ein Techniker da, der

  • tatsächlich einen fachkundigen Eindruck machte,
  • meine Telefondose gewechselt hat,
  • im Keller bei den  Telefonverbindungen etwas entwirrt hat
  • im Straßenverbindungskasten nach dem Fehler gesucht hat

und der einen hervorragenden Job gemacht hat – bisher jedenfalls. Er gab mir den Rat, das Modem am Abend wirklich mal für 3 Sekunden vom Netz zu trennen, damit es sich neu initialisieren muss und seine Tageslast abschütteln kann.

Die Zeit zwischen den hohen Balken kann man symbolisch mit Skatkarten so ausdrücken:

Kein Null, kein Grand, kein Blatt, kein Bube, kein Spaß – so ist es, wenn die Technik versagt und nur 10 % Leistung oder weniger bringt.

Da kann ich ja wieder zu meinen (harmlos) zweideutigen Witzen zurückkehren und euch hoffentlich an meinem Lachen teilhaben lassen: (Quelle: witze.net)

In der Schule werden Wörter zusammengesetzt.
Als der Lehrer Fritzchen dran nimmt sagt der: „Ich kenne ein Wort das mit A anfängt und mit och endet.“
Antwortet der Lehrer: „Pfui, Fritzchen so was sagt man doch nicht!“
Erwidert Fritzchen: „Aber Herr Lehrer, was haben sie denn gegen Aschermittwoch?“ 🙂