Claras Allerleiweltsgedanken


25 Kommentare

Schlampige, schwerhörige Hausfrauen werden bestraft …

… und danach belohnt

Gestern, ich musste wieder mal einkaufen.  Portemonnaie mit Geldkarte in der einen Jackentasche, Handy in der zweiten. Dann noch die Maske und manchmal auch die Handschuhe. So etwas geschieht wie im Unterbewusstsein – und oft genug vergesse ich schon mal das eine oder das andere.

Ich bin im Supermarkt und will von einer Sache ein Foto machen – Handy nicht da. Keine Panik , sondern gedacht: Zu Hause liegen gelassen.

Doch dann zu Hause: Wie ein Schwein nach Trüffeln suchte ich nach meinem Handy in ALLEN Räumen, denn ich nutze es auch in allen Räumen. Hätte ich doch gleich auf den AB vom Festnetz geschaut – er blinkte ganz hektisch, da drei Anrufe drauf waren, alle von der gleichen Nummer. Sofort wusste ich, das kann nur der ehrliche Finder sein. Und so war es. Ich habe in die Handyhülle meine Festnetznummer eingeklebt, damit sie schnell zu sehen ist.

Ich rief ihn an – er wohnt ca. 800 m weiter als ich – in einer ziemlich „verrufenen“ Siedlung. Die Bewohner sind überwiegend Hartz-IV-Empfänger, Sozialhilfeempfänger oder Ausländer. Das sage ich deswegen, weil jemand, dem ich davon erzählte, sofort sagte: „Was – von da gibt einer ein Handy zurück???“ – Ich hasse solche Pauschalverurteilungen so wie mit den Polen, die ja auch ALLE Autos klauen.

Er konnte auf dem Organspendeausweis meinen Namen, meine Adresse und mein Alter lesen. Vielleicht hat er sich gesagt: „Einer alten Dame gibt man das Handy zurück!“

Er bekam einen guten Finderlohn und freute sich vielleicht genau so wie ich.

Tja, und warum „schlampig“ und warum „schwerhörig“? Ich schaute mir meine Jackentasche an und bemerkte das große Loch am unteren Rand, was ich schon ewig und drei Tage zunähen WOLLTE. – Und das andere ist ja klar – JEDER würde es hören, wenn ein Handy auf das Pflaster fällt – aber ich bin eben nicht JEDER – sondern JEDE.

Doch jetzt zum normalen Artikel.

************** Weiterlesen


22 Kommentare

„Bonmots“ von Clara

Ist mein Computer krank, ist das für mich wie eine Diätkur, denn bis zu seiner Gesundung kann ich mühelos auf sämtliche Hausarbeiten verzichten – einschließlich der Essenszubereitung.

Hätte ich meinen Computer nicht, würde mir mein Stromanbieter eine Lockprämie zahlen, damit ich endlich in nennenswerte Stromverbrauchsbereiche aufsteige. Aber jetzt erledigt das mein Lieblingsarbeitsgerät spielend.

Andere Leute träumen von der Südsee, ich von einem „pecharmen Jahr 2020“

***********

Ach ja, und meine vom Urlaub ungelesenen Beiträge im Feedreader sind am Freitag, dem 13., auf genau 13 geschmolzen – aber zu mehr als zu einem Like hat es nur selten gereicht – dafür ist das Urlaubsfotobuch insgesamt auf 140 Seiten (von 156 möglichen) angewachsen. Nichts getan habe ich also nicht!

 


50 Kommentare

Clara und ihre neue Technik … und Blumen

Eigentlich könnte ich dieses „Unternehmen Blog“ gleich wieder eine Zeit lang schließen oder zumindest ruhen lassen.
Grund: Technische Überforderung. Das neue Handy, das ich mir vor kurzem gekauft habe, fordert(e) mich ganz schön. Es sind zwar zum Teil die gleichen Apps wie vorher drauf, nur haben sich diese in den vier Jahren wesentlich verändert und funktionieren anders, als Clara das in ihrem Technikhirn abgespeichert hatte. – Der Kalender hätte graue Haare wachsen lassen, wenn sie nicht schon alle weiß wären.

Ich bin vom S4 auf das S7 gesprungen – Gründe gab es einige, aber eigentlich keinen wirklich zwingenden – das gestehe ich, bevor mich jemand deswegen angreift. Für mich ist das Ding ein Tor zur Außenwelt. Da ich alle meine schriftlichen Sachen in das Phone hineinspreche, kann ich wunderbar kommunizieren.

Die „grobe Arbeit“ – also alle Daten vom S4 auf das S7 zu übertragen, habe ich mir sogar machen lassen. Zu Haus habe ich dann versucht, die Start- und Sperrbildschirme ähnlich wie beim alten einzurichten. – Natürlich musste eine neue Hülle her, denn es soll ja ein wenig (wasser- und fall-)geschützt sein, wenn ich es mal im Bad oder WC versenke 🙂 Zufälliger Weise gab es diese nur in lila und weiß 🙂 😉

Ab nächsten Monat bin ich dann endlich meinen sauteuren Mobilfunkanbieter Mobilcom Debitel los. Ich muss gleich zu Beginn des neuen Vertrages nicht vergessen, zu kündigen, sonst erlebe ich eine ähnliche Pleite wie mit dem jetzigen.

Und damit ich nicht vergesse, wem das Dingens gehört, lasse ich ein Auge von mir über das ganze wachen. Vielleicht wird ein ehrlicher Finder dadurch auch motiviert, mich anzurufen und es mir zurück zu geben.

Und dann habe ich mich auf einen eBook-Reader vorbereitet. In der Bibliothek konnte ich mir einen Tolino ausleihen und ein Buch ausleihen. – Als alles geschafft war, erschien es mir einfach. – Dann kann ich mir ja einen kaufen oder schenken lassen.

Der kürzlich gezeigte Leuchter ist eine wunderbare Stütze für den kleinen „Grinskopp“. Im Bett konnte ich vorher nicht lesen, weil die Lampe bei aufgestelltem Kopfteil das Buch im Finsteren ließ. – Wenn aber das „Buch“ leuchtet, geht das wunderbar.

Bei mir heißt es sehr oft: Aller guten Dinge sind drei. Mit diesen Bluetooth,Kopfhörern, die ich aus dem Süden geschickt und geschenkt bekommen habe, soll meine Schlechthörigkeit am Handy überwunden werden, so dass ich auch mal ein Video anhören kann – und später Hörbücher oder oder oder.

Geladen, über Bluetooth mit dem Handy verbunden und ausprobiert. Was allerdings nicht geht, ist telefonieren. Und zwar nicht wegen des fehlenden Kabels mit Mikrofon, sondern, weil sich meine Stimme durch die aufgesetzten Kopfhörer so eigenartig anhört, wenn ich in das Handy spreche, dass mich das vollkommen nervös macht.

Dann habe ich meinen Akustiker konsultiert und gemeinsam haben wir die Verbindung über Bluetooth zwischen Handy und Hörgeräten direkt hergestellt. Ich muss nur das Antennenteil um den Hals hängen haben. Dieses hat auch ein Mikrofon, so dass ich beim Handytelefonat gut hören kann und auch gut sprechen kann – das Handy kann in der Tasche bleiben. – Unter diesem Aspekt habe ich mich dann doch gegen die Kopfhörer entschieden.

************

Damit es nicht nur Technik gibt, zeige ich euch noch, was so aus meinen Prachtamaryllis geworden ist. Meine rote in der Küche, die tatsächlich aus dieser kleinen Wachsknolle gewachsen ist, ziert mein Fensterbrett und ist sogar von unten aus gut zu erkennen.

Und jetzt die 8 weißen Blüten, die eine Kooperation mit der Orchidee eingegangen ist.

Ich bin sogar „todesmutig“ auf den Tisch gestiegen, um die Pracht von oben fotografieren zu können. Sollten mir solche abartigen Gedanken öfter kommen, lohnte sich doch tatsächlich eine Fotodrohne, die das dann übernimmt.

 

 

 

 


30 Kommentare

Absonderlichkeiten im Hause Himmelhoch

LESESCHWÄCHE???

Auf meinem Display vom Handy steht: S.AUFGANG  – und ich denke, die könnten sich ruhig etwas vornehmer ausdrücken, gehe aber trotzdem in die Küche, um mir was zu trinken zu nehmen. Wer nichts wenig isst, soll wenigstens gut trinken.

INTERPRETATIONSSCHWÄCHE?

Oder ist damit gemeint, dass ich FLÜSSIGNAHRUNG zu mir nehmen soll. Die ich hier auf dem Fußboden serviert bekomme, ist offenbar unplanmäßig flüssig, denn sonst ist Creme in Dosen immer fest und streichfähig. Nicht so bei dieser Dose. Vielleicht will sie nur einfach weg von mir, also weglaufen, weil ich sie zu selten gebraucht habe – oder sie will wie ihre große blaue Schwester sein – eine BODY MILK.

VERTRAUENSSCHWÄCHE?

Leute im Bekanntenkreis vertraten die Auffassung, dass jede/r selbst daran schuld ist, wenn der Zahnersatz nicht sitzt – dann haben sie oder er von vornherein zu wenig Vertrauen in den Zahnarzt gesetzt. – Das war ja Wasser auf meine Mühlen, da ich genau weiß, dass keiner etwas für die Form seines Kiefers kann – ein versierter Zahnarzt aber auch bei den schwierigsten Kiefern was Brauchbares zustande bekommt. – Bei mir ist ja die Sache noch nicht in Sack und Tüten. Der eine hat freiwillig aufgegeben und wirklich wortwörtlich gesagt: „Ich kann es nicht, ich bekomme es nicht hin und Sie müssen gar nichts bezahlen.“ – Das musste er nicht sagen, das hätte ich sowieso nicht gemacht, denn es war meine Zeit (fast ein halbes Jahr), die verging, ohne dass was zustande kam.

EINMAL UND NIE WIEDER?

Auch wenn jetzt fast alle die Hände über dem Kopf vor Erstaunen zusammenschlagen, aber ich war vor zwei Wochen zum ersten Mal in meinem hochbetagten  Leben bei der Fußpflege. Und schon dort ahnte ich, dass ich Probleme bekommen werde, als ich meinen abgeschnittenen linken Zehennagel so betrachtete. Die Fußpflegerin war der felsenfesten Überzeugung, dass der so kurz geschnitten werden musste – doch mein Zeh sah und sieht das anders. Alles puckert, alles schmerzt – ich kann kaum auftreten. Ab heute werde ich regelmäßig Fußbäder machen und mit Bepanthen einschmieren. Ich hoffe, es hilft. – Ich erinnere mich mit Schrecken an die Zeit, als sie meinem Ex-Mann eine Schiene seitlich unter den Zehennagel geschoben und ihn später gezogen haben – das möchte ich mir wahnsinnig gern ersparen.

Ein Foto vom ZehWeh –

und damit niemand denkt, der Zeh sei so dick, habe ich ihn als Röntgenbild durch den Verband gezeichnet

 

 


24 Kommentare

Clara und die Technik-Absonderlichkeiten

Heute ist nicht der 1. April, ich will euch nicht ver…albern – was ich jetzt schreibe, ist genau vor einer Woche passiert. Es waren jedoch schon alle Sendeplätze bei „One for a day“ ausgebucht. Aber diese kuriose Geschichte läuft auch nicht weg.

Vorgeschichte: Mein Mobilfunkanbieter MEDION – vertrieben über ALDI – war mir bei der miesen Übertragungsqualität von E-Plus mit 11 ct pro Minute zu habgierig, also sah ich mich nach einem preiwerteren um. – Eine Bekannte brachte mir ein sehr günstiges Angebot mit, noch weit unter 9 ct die Minute. – Da mein Guthaben jetzt gerade aufgebraucht war, wollte ich MEDION nur noch zum Passsiv-Telefonieren und o.tel.o mit „perfekter D-Netz-Qualität“ zum aktiven nutzen.

Ich tauschte die Karte und wollte die Nummer freischalten. Die nette Dame meinte: „Die Nummer ist schon freigeschaltet, Sie können sofort damit telefonieren.“ – Ich erklärte ihr, dass ich die SIM-Karte soeben aus der Verpackung genommen, PIN und SuperPIN freigerubbelt hätte und jetzt nicht wolle, dass ich mir die Nummer mit jemand teilen muss. – Das ist ja wie im Osten – da hatten wir auch immer Doppelanschlüsse und mein armer Gegenspieler musste immer warten, bis ich mit meinem Schwatzen fertig war.

Sie ließ sich nicht beirren – ich sollte ausprobieren, ob ich telefonieren kann oder nicht und ggf. noch einmal anrufen.

In dem Moment ruft mein Sohn an. „Was schickst du mir denn für ominöse SMS, gleich 2 Stück?“ – Da ich SMS-schreiben fast eben so hasse wie Fensterputz, wusste ich definitiv, dass ich ihm schon …. Wochen keine mehr geschrieben hatte.

Als ich wissen wollte, was ich ihm denn angeblich geschrieben hätte, wurde es erst richtig ominös. Der Text lautete:

„Bitte Nachricht behalten. Von: Clara Himmelhoch (natürlich der richtige Name)  IMEI: 357805021724027

Sofort rief ich wieder bei o.tel.o an, dieses Mal hatte ich einen Herrn an der Strippe. Auch er sagte mir ohne sonderliche Rührung in der Stimme, dass diese Nummer im Dezember 2011 bereits freigeschaltet worden wäre. Die Sache mit der SMS konnte er sich nicht erklären bzw. gab Erklärungen dafür ab, die alles Tinnef waren. Ich weiß, dass ich nicht unabsichtlich eine Taste gedrückt habe, um der dritten Nummer in meinem Telefonbuch eine SMS zu schicken, von der ich nichts weiß.

Meine Daten wurden ja schon mal benutzt für Schmähmails an Schlecker oder so – da rief mich sogar einer von der Polizei an, aber die Sache konnte ich abschmettern.

Was ist mit meiner Technik los? Bin ich „zweitgesichtig“ und weiß das nur nicht? Mal redet mein Navi aus der Tasche, ohne dass ich es angestellt habe, mal schickt mein Handy Nachrichten, ohne dass ich Tasten bedient habe.

Ominös, ominös!

Da musste ich doch glattweg den Titel des Buches ändern

So schwer und unverständlich wie der Text dieses Buches z.T. ist, so unverständlich ist mir diese abstruse Technik-Erscheinung. Über dieses Buch werde ich mich am 15. näher auslassen, denn es hat mich wahnsinnig beschäftigt.