Claras Allerleiweltsgedanken


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CKKK – was immer das auch heißen mag!

Da ich beim letzten Post in den Kommentaren geschrieben hatte, dass ich erst kochen und mit meinem Besuch essen möchte, bevor ich kommentieren kann, ist mir ein Essenbeitrag eingefallen. Das war aber nicht das Essen vom 18.11. Da gab es nämlich Spargel (trotz sorgfältigster Schälerei mit Haut) und Hühnerbrüste.- Doch jetzt zum Artikel.

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Ich drösele mal den Begriff auf:

C ist klar, kann nur Clara heißen

K1 kann Kunst darstellen, kann Kartoffeln bedeuten und kann Kochen = Kochwerk heißen. Als Erweiterung kann K auch Kerzen bedeuten, allerdings passt dann das Kochen nicht dazu.

K2 und K3 teilen sich die vorhergehenden Begriffe. Also kann es heißen: – und es gibt bei einem feststehenden und 3 variablen Teilen immerhin 6 Möglichkeiten, wenn man leichte Veränderungen zulässt, wie zum Beispiel:

  1. Claras KartoffelKunstKochwerk (123)
  2. Claras KochwerksKunst aus Kartoffeln (321)
  3. Clara kocht KartoffelKunst (312)
  4. Claras Kartoffeln kochen als Kunst (132)
  5. Claras KunstKartoffelnKochprojekt (213)
  6. Claras künstlerische KochKartoffelshow (231)

So, genug geblödelt und variiert, jetzt kommen die Fotos dazu.

In einem „künstlerischen Reigen“ schmiegen sich die Kartoffelstückchen an die Topfwand und beschützen das würzende Salz. Alle sind moralisch auf ihre heiße Dusche mit 100° heißem Wasser vorbereitet.

Und – da ich nun das „Schmiegen an die Wand“ so schön fand, habe ich das gleich mit Teelichtern nachgestellt. Allerdings müssen sich die Kerzen auf kein heißes Wasser einstellen.

Doch, es kommt noch Nachschub:

Denkt ja nicht, dass ich bei den Teelichtern keinen Nachschub habe – ich habe extra noch eine 100er-Packung gekauft, die dunkle Jahreszeit ist lang. Damit der ganze Aufbau nicht ins Rutschen kommt, wird die Mitte mit einem „Dreigestirn“ stabilisiert.

Aber nun muss das Kochgefäß oder der Blumenübertopf wegen Überfüllung geschlossen (und zugedeckt) werden.

 

(Ihr seht, wenn ich mit so viel Knete im Kopf an das Kochen herangehe, können ja keine Meisterwerke entstehen)

Dann wird der famose Herd auf Beenden-Automatik gestellt, das heißt, nach 23 Minuten wird der Platte der Saft abgedreht – das hilft mir sehr, weil ich nie den Kochvorgang mit meiner Anwesenheit begleite.

Was mit den Kerzen geworden ist, ist schnell gezeigt:

 

Und was mache ich dann mit den schönen weich gekochten Kartoffeln??? Kartoffelbrei, mag ich unheimlich. Hier muss die heiße Milch und die Butter noch ein wenig untergerührt werden. Von der Menge her habe ich mindestens noch eine weitere Mahlzeit aus dieser „Kartoffelkunst“ 🙂 😉

Der Rest ist ganz schnell erzählt – bei diesem Vorwinterwetter mag ich sehr gern Sauerkraut und wenn sich dann noch Bratwurst oder Leberkäse dazu gesellt, sieht es so aus:

Und ich schwöre euch – es hat gut geschmeckt.

Und dazu ein Bier oder besser ein Alsterwasser: (das sind die Hände meiner Mutter) – da bin ich mit meinen bescheidenen kulinarischen Ansprüchen durchaus zufrieden

 

 

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Clara eröffnet ein Café – das Café Clara = CC

Und jetzt ist endlich dem ominösen Begriff CC, den ich sehr oft als Unterschrift verwende, ein Name zugeordnet. Dass es in Wirklichkeit etwas anderes als „Café Clara“ bedeutet, ist sicher allen klar. Diesen Begriff hat eine Bloggerin geprägt, die mir große Kopfschmerzen bereitet hat, aber irgendwann heilt die Zeit fast alle Wunden.

Apropos „Wunden“ – wären wir nicht dem Scheidungsdrang verfallen, vor vielen vielen Jahren, könnten wir heute in meinem neuen Café unseren 51. Hochzeitstag feiern. – Ob ich das gut oder schlecht finde, kann ich nicht wissen, da ich es ja nicht ausprobiert habe.

Ein Caféhausprojekt erfordert natürlich so einige Vorarbeiten. Das Ambiente soll den Gästen Lust auf Kaffee machen. Das C von der Betreiberin darf ruhig gezeigt werden. Es ist auch nicht schlecht, wenn das vielseitige Kaffeeangebot schon angedeutet wird. 🙂 Und wenn auf die Trendfarbe der Saison zart hingewiesen wird, kann das auch kundinnenanimierend wirken. 🙂

Wenn das geklärt ist, geht es um das Geschirr. Lange habe ich überlegt, nur weiße Tassen mit dem schön gestalteten Logo CC zu verwenden. „Meine Chefdesignerin“ Mallybeau Mauswohn, die ja auch diese Doppelung der Buchstaben verwendet, hätte mir sicher Vorschläge unterbreitet, die mein Wohlgefallen gefunden hätten.

Aber nun ist es ja anders gekommen. Nicht nur aus Nachhaltigkeitsgründen, sondern auch wegen Geldersparnis, habe ich mich überwiegend auf vorhandenes Material gestützt. – In jedem Café gibt es die „Vieltrinker“, die mit einer kleinen Tasse nicht zufrieden sind. Und das sind nicht nur die Bayern, die vom Bier her die großen Ab-Maße gewöhnt sind. Für die sind vorläufig im Angebot:

Und die Chefdesignerin Mallybeau Mauswohn, die diesen Auftrag gern übernommen hat, meinte, dass das Lila nicht überrumpeln soll – deswegen sind die Wandmotive auch in Gold erhalten geblieben.

Ein Motiv davon wird in zarter Transparenzausführung die CK = CaféhausKarte zieren – das Designerteam ist noch am Grübeln.

Dass es nicht nur diese Riesentassen geben wird, ist ja klar. Allerdings hat die Betreiberin festgestellt, dass es nicht eine einzige Tasse in lila gibt – ein Manko, das schleunigst ausgebügelt werden muss.

Wir haben gerade eine neue Sache bestellt: EIS in allen möglichen Arten und Ausführungen – ich bin der Meinung, ein Café, das kein Eis anbietet, das muss ich gar nicht erst betreten. Angeboten wurde es mir von Mallybeau Mauswohn. Ich finde, das Eis guckt so klug.

Zu den üblichen Kaffeemaschinen wurde jetzt noch ein MM = MiniMaschinchen angeschafft, damit das Angebot an Kaffee, das Leib- und Magengetränk der Betreiberin, aufgestockt werden kann. An dieser Anschaffung ist Daggi Dinkelschnitte nicht ganz unschuldig. Sie hat mir mit ihrer schwarzen Kleinmaschine mit Permanentgoldfilter den Mund wässrig gemacht. Clara ahnt schon, dass sie ihre beste Kundin sein und bleiben wird, denn ein Café in der 8. Etage liegt nicht gerade am Laufboulevard der Stadt und seinem Zentrum.

Zwei Logos für die Tabletts der Bedienung gibt es schon. Es wird viereckige Tabletts geben, weil später auch ein kleiner Imbiss angeboten werden soll, und runde. Nach 18.00 Uhr gibt es in ganz spezieller Ausführung auch eine Biersorte. Mit „Love“ sind immer gute Geschäfte zu machen. Wenn die Betreiberin weiter so ihren Koch- und Backwahn unterdrückt, wird das wohl nichts mit Backwaren aus dem eigenen Haus, aber wenigstens Bier aus der „eigenen Brauerei“ (wäre schön, da hätte ich sicher ausgesorgt)

Also drückt mir die Daumen – ich schicke dann Einladungen 🙂

Und jetzt habe ich noch eine Minipremiere für euch – ihr seid die ersten, die drei Seiten aus meinem neuen Fotobuch zu sehen bekommt. Ich habe es mit 120 Seiten beendet, weil ich es gern im November mit zum Klassentreffen in Görlitz nehmen möchte. – Inzwischen habe ich es bekommen – und eigentlich müsste ich mich loben, aber Eigenlob stinkt ja bekanntlich, wurde mir in meiner Kindheit immer gesagt.

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Vor 51 Jahren hätte ich an diesem Tag ein „Hochzeitscafè“ eröffnen können.


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Wie würdet ihr reagieren …

… wenn euch plötzlich mitgeteilt wird, dass ihr „Abfalleimer“ seid?

Im echten Leben sind all diese Leute, die von heute auf morgen (oder auch lange darauf „vorbereitet“) ihre Arbeit verlieren und plötzlich von Hartz IV leben müssen, im Grunde genommen nichts anderes. Sie müssen ihr Leben gravierend umstellen. Für viele ist Arbeit nicht nur Gelderwerb, sondern auch Kontakt zu anderen Menschen, Bestätigung ihres Egos und Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu leben. Wenn ich das alles nicht im Jahre 2004 selbst erlebt hätte, könnte ich es nicht so nachempfinden.

Ich will dieses Szenario nicht mit Menschen, sondern mit Gesichtern durchexerzieren. Hier kommt sie, unser Kaffeepad-Abfall“eimer“. Ihr Gesicht spricht Bände.

Jetzt ist interessant, wie die Mitmenschen, die Freunde, die Umwelt darauf reagieren. Da gibt es die unterschiedlichsten Typen und Reaktionen.

Die Mitfühlende – ununterbrochen will sie die Freundin in den Arm nehmen, sie drücken und küssen und murmelt immer wieder so einen unverständlichen Satz: „Schabb’dsch lieb!
Das ist natürlich ganz angenehm, aber auf die Dauer auch nicht hilfreich, wenn nicht sogar nervend.

 

Die Schadenfreudige – eine Kollegin aus der ehemaligen Firma, die immer so auf betont kollegial und freundlich gemacht hat. Jetzt denkt sie sicher, dass sie die besseren Chancen beim Chef hat. Sie kann es kaum verbergen, wie sie sich aus Vorfreude das Maul leckt.

 

Die Grinsende – sie lässt sich so schlecht in die Karten gucken. Sehr oft macht sie einen Witz, um die Angeschlagene aufzuheitern. Doch dann kommen wieder unmögliche Äußerungen über diese Leute, die nicht mehr mitten in der Gesellschaft stehen. Unser „Abfalleimerchen“ weiß gar nicht, wie sie darauf reagieren soll.

 

Die Gleichgültige – sie tut, als wenn sie die angeschlagene Freundin kosen oder küssen will, dabei pfeift sie nur auf deren Kummer. In gewisser Weise ist diese hier noch viel schlimmer als die oben erwähnte, obwohl sie nicht ständig auf Hochdeutsch faselt: „Ich habe dich lieb!“

 

Die Sportliche – diese Freundin ist ihr da schon lieber. Sie meint, Bewegung vertreibt Kummer und Sorgen und schlechte Gedanken. Wöchentlich einmal lädt sie „Abfalleimerchen“ zum Sport ein und übernimmt auch die gesamte Finanzierung, da sie einen gut dotierten Job bei einem äußerst erfolgreichen Fußballverein hat. Man muss eben auch Kompromisse machen können.

Der Fiesling – und das ist jetzt der einzige männliche Freund, nur der ist nicht ganz ehrenwert. Er freut sich besonders darüber, dass „Abfalleimerchen“ jetzt viel Tagesfreizeit hat und er (vielleicht) mal so kurze Ab“stecher“ in der Mittagspause machen kann.

Jetzt könnt ihr euch selbst ein Bild machen, welche dieser Freundinnen und Freunden ihr in solch einer Situation haben möchtet. Aber meine Schüsseln bekommt ihr trotzdem nicht *grins*

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All diese Schüsseln, Stullenbrettchen und Karten findet ihr bei http://www.58products.com

 

 


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Clara war schon bei ihrer Geburt lila

Glaubt ihr nicht? Ich habe im Gegensatz zu Herrn Dr. Maaßen Beweise dafür.

Denkt ihr vielleicht, ich habe an Sauerstoffmangel gelitten und bin deswegen lila angelaufen? Alles falsch – ich wurde von einer lila Logistik geboren – und zwar in Deggendorf – und das lila hat auf mich abgefärbt. Das letztere ist die reine Wahrheit, das andere habe ich gerade erst vor einigen Tagen erfahren und ist vielleicht nur ganz wenig die Wahrheit.

Doch da ich anfangs nicht genau hingesehen habe bei der sehr kleinen Schrift, habe ich „lila Lounge“ gelesen, und das gefiel mir natürlich besser. Wiki schreibt über den Begriff Lounge:

Als Lounge // bezeichnet man einen exklusiven Warte- oder Aufenthaltsraum für Reisende – vor allem in Flughäfen und Bahnhöfen. Auch in modernen, großen Sportstadien sind teilweise Lounges zu finden. Als Lounge oder Lobby werden auch Rezeptionsbereiche und Empfangsräume in Hotels bezeichnet.
„Für Reisende“ trifft zu, denn ich bin ca. acht Monate später Hals über Kopf von Bayern abgereist worden und hatte dann mein Bett im heimatlichen Görlitz stehen. – Das Sportstadium haben sowohl meine Mutter als auch ich ausgelassen, dort haben wir uns also nicht herumgetrieben.
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Doch jetzt zum eigentlichen Sinn oder Nicht-Sinn des Artikels. Hier könnte die Zwischenüberschrift heißen:

Auch Amazone kann in die Irre führen – besonders mich

Aus unterschiedlichen Gründen beschloss ich, die uralte Dunstabzugshaube, die laut, dreckig und fast unwirksam ist,

gegen eine neue auszutauschen, die der Sohn dann montieren sollte. Da der Herd von AEG ist, wurde die passende ausziehbare Flachschirmhaube ausgewählt, weil ich mir sonst an allen anderen den Kopf beulig stoßen würde.

Ich sah beim großen A-Händler folgendes:

Da der Umluftbetrieb (Abluft geht nicht, da ich kein Loch zur Toilette durchschlagen möchte) nur mit zwei Kohleaktivfiltern funktioniert, bestelle ich natürlich gleich die Filter für schlappe 29,00 € und auch die (angeblich) notwendige Blende.

Und da kommen wir auch schon zu des Pudels Kern. Die Ware wird schnell geliefert – ich packe alles auf die Liege im kleinen Zimmer. Und??? der Filter will partout nicht auf die vorgesehenen Stutzen passen!!! Jeder Filter hat eine ca. 10 mm große runde Öffnung, die auf einen fast gleichgroßen Stutzen gesteckt werden müsste. Doch hier ist ein querliegender Stift der Kontaktpartner, aber viel zu groß. – Eben so finde ich keine Anbaumöglichkeit für die Edelstahlblende, da schon eine dran ist. Und dieses Blechteil hat fast 37,00 € gekostet.

So pfiffig, die Bestellnummern in der Produktbeschreibung und auf dem gelieferten Karton sofort zu vergleichen, darauf kam ich erst viel später. Erst einmal habe ich eine Mail mit genauer Schilderung der Probleme an den Versender geschickt.

Doch: Kundendienst ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Anhand der vorliegenden Rechnung hätten sie m.M. nach erkennen müssen, dass die Filter die falschen sind und die Blende vollkommen überflüssig ist.

Doch was machen sie: Sie verweisen mich an den Kundendienst von AEG – dazu hatte ich aber Null Bock Lust. Ihre Reaktion fand ich sowohl unfreundlich bis fast schon unverschämt – denn ihnen hätte das Versehen viel eher auffallen müssen.

So sehen die richtigen Filter aus: Wenn ich sie mindestens einmal im Jahr tauschen muss, entstehen unvorhergesehene Folgekosten.

„Schlau“ wurden sie erst, als ich bei Amazone die Rücksendung anmeldete und in der Begründung schrieb, dass auf der Seite falsche Angebote stehen. Da haben sie sich bei mir bedankt und entschuldigt – warum nicht gleich so?
Für die Rücksendung einer 60 cm langen Leiste und eines kleinen dicken Päckchens für die Filter hatte ich natürlich keine Umverpackung. Aber Mädels aus dem Osten mussten schon immer mit Provisorien leben – also habe ich mir selbst eine gebastelt – und Lennie hat eifrig dabei mitgeholfen.
Und jetzt fehlt nur noch ein Foto von der eingebauten Dunstabzugshaube.
Da sich aber der Einbau so etwas von kompliziert gestaltete, so dass mein Sohn fast an die Grenzen seines handwerklichen Könnens kam, mache ich daraus einen neuen Artikel.
Fortsetzung am 24.09.


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Ein Politiker namens J.Sp. übernimmt die Schirmherrschaft …

über alle? Über eine? Über keine Hartz IV-Empfänger und -Innen?

Und ihr könnt sicher sein, auf MEINEN Balkon ließe ich ihn nicht! Auch wenn das mit der Schirmherrschaft gut aussieht.

Ich könnte gar nicht so viel Shit rauchen, so viel „Gras“ fressen, mich hinter verschiedenen Pflanzen verstecken oder alle Gedanken im Kopf zu Schmetterlingen umformen, um so einen Besuch schadlos zu überstehen. Auch eine Überdosis Medizin würde dagegen nicht helfen. Er als Gesundheitsminister würde vielleicht empfehlen, noch mehr Pillen zu schlucken, falls das Geld für einen Lebensmitteleinkauf nicht reichen sollte.

Oder ich würde einen Antivirusengel aufstellen, um ja nicht etwa von der Art der Politik angesteckt zu werden.

Hätte er zur Begrüßung schöne Blumen in der Hand, würde ich sofort das Trojanische Pferd dahinter wittern.

Käme er mit einem (ausgeliehenen) Sparsamkeitsauto vorgefahren, würde ich ihm nie und nimmer glauben, dass er damit immer fährt, denn nur die wenigsten Politiker sind noch glaubwürdig.

Was wäre ich froh – sollte er sich doch zu mir durchgeschlichen haben – wenn alles vorbei ist und ich in aller Ruhe meinen abgasgefärbten Abendhimmel genießen könnte.

 

 


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Endlich wieder himmelhohen Doppelkopf zu Hause

Doppelkopf ist mein Leib- und Magenspiel, gleich danach kommt Phase 10 – also bin ich eine richtige Kartenzockerin.

Das zweite Spiel kann man schon zu zweit spielen, zu dritt ist besser und zu viert ist es nahezu ideal.

Doppelkopf KANN man nur mit vier Personen spielen, aber Clara ist nun mal allein und nicht „selbdritt“ oder gar „selbviert“.

Notfalls kann ich auch delegieren, das doppelkopfen. Also, lasst euch überraschen. – Die NEUE konnte dieses Spiel zum Glück – und wie sich dann am Ende rausstellte, ist sie wie Clara eine ganz gewiefte Spielerin. Ich habe von der Seite aus natürlich zugesehen. Ich habe der Roten immer wieder ins Ohr geflüstert: „Du bist neu hier, wenn du die anderen gleich beim ersten Mal so abzockst, spielen die nie mehr wieder mit dir!“

Das hat sie überhaupt nicht beeindruckt. Ganz im Gegenteil, sie flüsterte zurück: „Wenn die immer so ein Oma-Spiel machen, dann WILL ich da auch gar nicht mitspielen.

Doppelkopfkenner können sich ja mal die Karten ansehen – die Rote ist auch sehr gut bedacht worden – und zusammen mit ihrer Partnerin wird das eine tolle Nummer. Und dass der Kleine ganz hinten schmollt, wenn er seine Karten ansieht, ist sonnenklar. Da würde mir auch ein deutliches Sch…. Mist rausrutschen.

Natürlich werde ich jetzt nicht alle 10 Runden fotografisch begleiten – aber ihr solltet schon mal beachten, wo die gewonnenen Kartenstapel landen. Hier hat jede noch ihre 10 Karten, aber doppelkopfkundiges Publikum kann die vier Blätter besser erkennen.

Der ganz vorn kann ja mit seinen vier Königen auch nicht gerade von einem guten Blatt sprechen. – Wie sagt man so schön: „Der Teufel sch…immer auf den größten Haufen, deswegen haben die beiden Kreuzdamen auch so supergute Karten.

Jetzt sind ein paar Stiche weg, da sieht es so aus: Schmolli hat entdeckt, dass er heute die A….karte gezogen hat, denn in seinem Sammelbehälter ist noch nicht ein einziger Stich gelandet. Und mit den restlichen 4 Karten könnte er bestenfalls noch eine Chance haben, nämlich mit der Herzdame.

Meine Supertrumpfkarte gebe ich diesen Schüsseln natürlich nicht, die sind einzig für meinen privaten Gebrauch! – Und da ich immer 2 Asse im Ärmel brauche, weil ich eines so schnell verliere, gehe ich auch im Hochsommer langärmelig zum Doppelkopf 🙂 😉

Ich glaube langsam, dass ich mir vielleicht doch ein anderes Hobby als Doko zulegen sollte. Gestern war mal wieder Doppelkopfturnier – und über meine Platzierung haben sich sogar die befreundeten Kreuzdamen die Augen zugehalten. Von 19 Teilnehmerinnen auf dem 15. Platz zu landen, ist ja schon fast ehrenrührig.

Im Normalfall heißt es ja „Glück im Spiel – Pech in der Liebe!“ Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass … ich schreibe es lieber gar nicht erst hin, denn es ist Schwachsinn.

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Ich sehe gerade am Datum, dass ich vor 50 Jahren in weiß am Traualtar geflüstert habe „Bis dass der Tod uns scheidet!“ Ob es daran liegt, dass damals das „dass“ noch mit ß geschrieben wird? Jedenfalls hat es gerade mal 10 Jahre funktioniert und zum Glück niemand von beiden zu Tode gebracht.

 

 


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Mein ungefährer Tagesablauf

Das hat mir eine Freundin aus dem Netz geschickt – die muss mich sehr genau kennen oder gar beobachten!

Vor Kurzem wurde bei mir A.A.A.D.D. diagnostiziert – Age Activated Attention Deficit Disorder:
ALTERSBEDINGTES AUFMERKSAMKEITS-DEFIZIT

Und so zeigt es sich:
Ich beschließe, meinen Rasen zu sprengen.

Während ich den Gartenschlauch in der Einfahrt aufdrehe, schaue ich zu meinem Auto hinüber und stelle fest, dass es mal gewaschen werden sollte.

Als ich zur Garage laufe, bemerke ich, dass Post auf dem Terrassentisch liegt, die ich zuvor aus dem Postkasten geholt hatte.

Ich beschließe also, zuerst die Post durchzusehen, bevor ich das Auto wasche.

Ich lege die Autoschlüssel auf den Tisch, schmeiße die Reklame in den Mülleimer unter dem Tisch und bemerke, dass der Mülleimer voll ist.

Also lege ich die Reklame wieder auf den Tisch und beschließe, erst einmal den Papiermüll wegzufahren.

Doch dann denke ich mir, wenn ich den Papiermüll wegfahre, kann ich auch gleich bei der Bank Geld abheben.

Ich schnappe meinen Geldbeutel und bemerke, dass meine Girokonto-Karte fehlt. Mir fällt ein, dass die Karte auf dem Schreibtisch im Büro liegt, also gehe ich zum Schreibtisch im Haus und sehe dort eine Tasse Kaffee herumstehen, die ich ja noch trinken wollte.

Ich schaue gleich nach meiner Bankkarte, aber erst muss ich noch den Kaffee wegstellen, damit ich ihn nicht aus Versehen umkippe.

Der Kaffee wird kalt und ich beschließe, ihn in der Küche im Topf etwas aufzuwärmen.

Während ich mit dem Kaffee in die Küche laufe, fällt mir die Blumenvase auf dem Esstisch ins Auge – die Blumen brauchen Wasser.

Ich stelle den Kaffee auf den Esstisch und entdecke meine Brille, nach der ich den ganzen Morgen gesucht habe. Ich beschließe, die Brille lieber auf den Schreibtisch ins Büro zu legen, aber erst brauchen die Blumen frisches Wasser.

Ich lege dir Brille wieder auf den Esstisch, laufe mit der Vase zum Spülbecken und erblicke plötzlich die TV-Fernbedienung.
Jemand hat sie auf dem Esstisch liegen lassen.

Mir wird klar, dass ich, wenn ich später fernsehen möchte, nach der Fernbedienung suchen werde, aber mich nicht daran erinnern werde, dass sie auf dem Esstisch liegt, also entscheide ich, sie wieder ins Wohnzimmer zu bringen, wo sie hingehört, doch zunächst werde ich den Blumen frisches Wasser geben.
Ich fülle frisches Wasser in die Vase, aber leider kleckere ich dabei etwas Wasser auf den Boden.
Also lege ich die Fernbedienung wieder auf den Esstisch, hole Handtücher und wische das Wasser auf.

Dann laufe ich wieder in den Flur und versuche mich zu erinnern, was ich eigentlich vorhatte.

Am Ende des Tages:
– ist das Auto nicht gewaschen,
– habe ich kein Geld abgehoben,
– steht eine kalte Tasse Kaffee auf dem Esstisch,
– haben die Blumen immer noch kein frisches Wasser,
– ist meine Bankkarte immer noch nicht in meinem Geldbeutel,
– kann ich die Fernbedienung nicht finden,
– suche ich wieder meine Brille
und
– kann mich nicht erinnern, wo die Autoschlüssel hin sind.

Als ich dann versuche, herauszufinden, warum ich heute nichts erledigt habe, bin ich erstaunt, denn ich weiß, dass ich heute den ganzen Tag lang verdammt beschäftigt war und jetzt völlig erschöpft bin.

Mir wird klar, dass das ein ernstes Problem ist, und ich versuche gleich, mir Hilfe zu holen, aber erst muss ich noch meine E-Mails checken…

Lacht nicht – ihr, das Jungvolk  — auch Euch wird dieses Schicksal eines Tages ereilen!!!