Claras Allerleiweltsgedanken


13 Kommentare

Claras Mehrgenerationenhaus

Mein Blogartikelschreibahnungsgefühl sagt mir, dass ich mal wieder was Lustiges veröffentlichen muss, um euch zu erheitern. Zu der vor paar Tagen beschriebenen „Alterspräsidentin“ passt doch wunderbar, dass ich festgestellt habe, dass ich einem Mehrgenerationenhaus vorstehe. Dieses Thema hatte Frau „Wildgans“ mal vor einiger Zeit angesprochen, aber da ging es ernsthafter zu als jetzt bei mir. In einigen Kommentaren wurde die Meinung vertreten, dass die Elterngeneration die Großelterngeneration damit ausnutzt, dass sie den Alten die Kindergeneration zum Betreuen „aufhalst“, wenn diese mal nicht in den Kindergarten oder in die Schule gehen können. – Ich hatte zur Kinderbetreuung schon immer eine positive Einstellung und durfte es leider viel zu selten bei den eigenen Enkeln genießen.

Aber jetzt genügend an Theorie – jetzt kommt die Praxis.

Zuerst stelle ich euch jetzt die gesamte Hausgemeinschaft mit allen allein erziehenden Müttern oder Vätern, die ich alle als meine „Kinder“ adoptiert habe, damit ich deren Kinder mit gutem Recht als meine Enkelkinder bezeichnen kann.

Wir sehen hier:

  • Mama Matroschka mit ihrer Tochter (die Namen der Kinder und ihrer Eltern werden aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht 🙂 😉 )
  • Papa Machofrosch, der im höheren Alter noch einmal Vater geworden ist und sich sehr über die intensive Farbe seines Sohnes wundert – er grübelt schon, ob er einen Vaterschaftstest machen lassen soll
  • Die ganz liebe lila Nilpferdmama, die ihren manchmal etwas kratzbürstigen Sohn sehr gut im Griff hat, ihm aber auch genügend Freiheiten für seine Entwicklung lässt
  • Bei Neuaufnahme von Mama Lilarundschwein habe ich im ersten Moment nicht gewusst, ob hier ein Papa oder eine Mama kommt – das weiß man ja heutzutage nicht immer auf Anhieb – aber mir wäre es auch egal gewesen. Als sie hier aufgenommen wurde, war ihr rosa Ferkelchen noch sehr klein und ich sah mal, wie sie es säugte – spätestens da waren alle Unklarheiten beseitigt
  • Den Reigen beschließt natürlich ein Papa, denn Vater Frosch soll sich ja nicht so alleine fühlen unter den ganzen Mamas. Papa Trabantkombi kommt aus der DDR, was ihr euch sicher schon alle gedacht habt. Seine zweite Ehe ist er mit einer Frau aus dem anderen Teil Deutschlands eingegangen – aber das ging nicht richtig gut, denn beide hatten das Gefühl, dass die Vereinigung der beiden Landesteile hätte anders vonstatten gehen sollen. Sie trennten sich ganz friedlich, und Sohn Minifiat ist abwechselnd bei seiner Mutter und abwechselnd beim Papa. Der Kleine fühlt sich sehr wohl hier. Er hat keine Geschwister und kann das hier erleben, wie es wären, wenn … Aber nicht immer findet er es toll.

Ich zeige euch jetzt die Fotos in der Reihenfolge, wie ich sie hier aufgeführt habe. – Als Mama Matroschka hier einzog, war mit ihr und ihrer Tochter alles okay. Die Kleine war sehr liebebedürftig und kuschelte gern – am liebsten wäre sie bei der Mama in den Bauch gekrochen. Doch eines Tages bemerkte sie, dass die Mama rund und runder wurde, der Bauch wurde immer dicker. Da musste die Mama Farbe bekennen und sagen, dass es bald ein kleines Brüderchen geben wird. Darunter konnte sich die Kleine nichts richtig vorstellen – doch als der Lütte dann da war, gab es oft Eifersuchtsszenen. Und das waren dann die Momente für meinen „Einsatz“ – die Mama kümmerte sich um das Baby und ich unternahm was mit der Großen.

Als Frosch Macho oder Macho Frosch bei uns um Aufnahme bat, waren die Mütter alle sehr skeptisch – er trat derartig großkotzig auf, was man ja schon an seinem Äußeren sehen kann. Wer spielt sich heutzutage in Deutschland noch als König auf – es sei denn, er heißt Jens mit dem Vornamen und Spahn mit Familiennamen – nur solche Leute können sich schlossartige Einfamilienhäuser leisten.

Als er wieder mal was von einem Vaterschaftstest faselte, erinnerte ich ihn an seine Ex. Die war ja noch viel „königlicher“ als er, aufgeblasen und arrogant bis in die letzte Kieme. Unter diesem Aspekt betrachtet ist der Sohn ein richtiger Prachtkerl geworden.

Nicht er tat mir leid, sondern mehr sein quicklebendiger Sohn, der immer mal dahin hüpfte, sich nach kurzem unter dem Schrank versteckte und quakte: Such mich, Clara. Also stimmte ich dem Einzug zu. Und ich habe es NIE bereut – der Vater wurde umgänglicher und der Sohn nicht mehr so ADHS-gefährdet. Und wenn ihn sein Papa mal ganz liebevoll in die Arme nahm und ihm was Zärtliches ins Ohr flüsterte, dann wurde der Kleine fast zur Katze, so schnurrte es aus dieser Ecke. – Allerdings kann das auch eine Fehlleistung meiner Hördremmel sein.

Wen haben wir denn jetzt? Ach, da kommt ja unsere Nilpferdkleinfamilie. Der arme Kleine hat leider nur noch seine Mama – keinen getrennt lebenden Papa, der ist an einer blöden Krankheit gestorben – deswegen hat er ein besonders gutes Verhältnis zu seiner Mama, lässt sich gern von ihr die dicke Haut kratzen – aber manchmal kehrt der Kleine auch seine kratzbürstige Seite heraus. Aber wir wissen, das gehört in der Pubertät einfach dazu. – Die beiden fühlen sich im Haus sehr wohl und werden auch von allen anderen gemocht bis geliebt.

Als ich mich mal mit dem Kleinen längere Zeit unterhalten habe, hat er nach seinem Onkel im kleinen B. gefragt. Da er keinen Papa hat, sucht er ganz intensiv nach anderen männlichen Personen, mit denen er eben typisch männliche Sachen machen kann. Vielleicht sehen sich die beiden bald mal wieder. Onkel Frosch scheint ja auch schon ganz heiß auf ein Wiedersehen zu sein.

Wen stelle ich euch jetzt vor? Diese beiden sind schon sehr, sehr lange bei uns, denn ich habe noch erlebt, die das süße Baby von der Mama gesäugt bzw. gestillt wurde. Die Kleine hatte einen satten Zug, den sie wurde zusehends runder und runder und rosiger. Manchmal wusste man bei den beiden nicht, wer hier eigentlich den Ton angibt, wenn sich die Tochter mit ihrer Mutter zoffte, begnügten sich beide nicht mit Quiek- und  Grunzlauten. Wenn dann alles wieder gut war, durfte die Kleine eine Runde reiten.

Tja, da bin ich ja schon bei dem letzten Pärchen angekommen – unser Trabantpapa mit seinem Sohn Minifiat. Fiat hat seinen Papa ganz schön im Griff – wenn er nicht will, dass der am Abend mal ausgeht, um vielleicht eine andere hübsche Autodame kennen zu lernen, steigt er ihm einfach auf die Motorhaube. Natürlich würde der Papa nie das Leben seines einzigen Sohnes gefährden und startet natürlich nicht den Motor. Außerdem ruft ihm der Kleine zu: „Du musst dir erst mal ein anderes Aftershave anschaffen, denn mit diesem ekligen Benzingemisch wirst du keine Frauen finden, die das begeistert. – Dann bleibt der Papa zu hause und sie spielen wilde Sau wilde Autos. Gefährlich wird es dann, wenn der Kleine seinem Papa aufs Dach steigt und dieser dann eine Runde dreht – natürlich langsam. Bis jetzt ist alles gut gegangen.

Könnt ihr euch vorstellen, dass ich Spaß an meinen Mitbewohnern habe?

************

Und wer Lust hat, kann hier den Beginn der Nilpferd-Frosch-Geschichte lesen.


20 Kommentare

Dieses Display war ein Zufallsschuss

Das Wichtigste habe ich markiert – die vielen Fünfen bei der Zeit waren Zugabe. –

So kann man auch mit kleinen Dingen, unsrer Clara Freude bringen! –

wenn es schon die Temperaturen nicht können!!! Zur Bekräftigung erscheint der Artikel um 1:11 Uhr, eine Stunde und sechs Minuten später als sonst. *haha*, als wenn das wichtig wäre.

Nun denkt aber bitte nicht, dass das jetzt alles war mit der Temperaturspielerei.

Hier frage ich euch, könnt ihr auch so schön euren Geburtsmonat mit Jahr darstellen? Gott sei Dank bin ich nicht 10 Jahre jünger, denn dann hätte ich direkt ohne Herd auf dem Balkon ein Ei braten können 🙂

Und das war die absolute Höchstleistung vom gestrigen Tag: da wurde mir „schwarz“ vor Augen.

 


18 Kommentare

Nach zwei Stunden eine Topfigur mit Taille und so …

… das klappt mit einer Idee von Clara Himmelhoch

Klappt euch so klein zusammen, dass ihr in den Geschirrspüler passt und schaut, was passiert.

So wie die rechte Person – ohne Taille, ohne Konturen – habt ihr den Geschirrspüler betreten und es euch hoffentlich gemütlich gemacht. Zum Glück dreht sich ja in diesem Gerät keine Trommel, so dass euch beim Schleudern nicht schlecht werden kann. – Wenn ihr die Besteckschublade und den obere n Geschirrkorb entfernt, habt ihr mehr Platz.

Und jetzt seht ihr schon das Ergebnis. Ein sehr muskulöser Oberkörper ist geblieben, aber darunter befindet sich eine schöne schlanke Taille.

Also bis bald mal wieder – die nächsten Fotos kommen vom Fensterbau, denn der passiert heute.

 


14 Kommentare

Politik ist fast wie echtes Leben

„Alle“ wollen sie an die Spitze, viele wollen Kanzler werden – doch bleiben sie dann nicht doch in ihren Problemen stecken und können sich nicht mehr frei bewegen, weil sie zu stark von der Wirtschaft oder ihrer Partei abhängig sind?

Die nachfolgende Schicht ist zu wenig ausgebildet – es gibt zu wenig Frauen in der Politik, die wollen sich nicht mit diesem üblen Geschäft anfreunden. Da kann AKK noch so sehr nach der Quote für Frauen rufen.

AKK ruft ja auch nach der Wehrpflicht. Zu DDR-Zeiten weiß ich, dass sich während dieser Zeit einige junge Männer das Leben genommen haben, weil sie den Stress und das Mobben nicht ausgehalten haben.

Meine „Ertränk-Opfer“ waren keine Soldaten, sondern Fruchtfliegen, die wegen ihrer Gier nach Alkohol gestorben sind. Aber es sind sehr wenige.


20 Kommentare

Nach Ostern = Nachostern

Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch
ist mehr wert als alle Liebe zur Menschheit.
Richard Dehmel, Dichter

Da ja das Osterfest bei mir in JEDER Beziehung gruß- und kontaktlos verlief, habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass mir von einer Blogfreundin ein Nach-Ostergruß angekündigt wurde. Obwohl schon am Samstag aufgegeben, war er dennoch erst am Mittwoch bei mir – das macht üüüüüüüüüüüüüüüüberhaupt nichts, hat höchstens die Vorfreude gesteigert.

Bevor ich euch jetzt die Fotos zeige, kommt noch ein Witz, über den ich sehr gelacht habe.

Trump fährt mit einem Beraterstab für mehrere Tage nach Israel. Plötzlich stirbt er und alle seine amerikanischen Berater sind sehr erschrocken.
Die Israelis bieten ihnen an, Trump für 50 Dollar hier im Land zu beerdigen, wenn sie ihn jedoch mit nach Amerika nehmen wollen, kostet es 5000 Dollar. – Die Gruppe zieht sich zur Beratung zurück.
Am nächsten Tag kommen sie und wollen die 5000 Dollar bezahlen. Die Israelis sind mehr als erstaunt und fragen nach dem Grund.
„Ach wissen Sie, wir haben gehört, hier bei Ihnen ist vor langer Zeit auch schon mal jemand gestorben – aber der ist dann nach drei Tagen wieder auferstanden. Und das wollen wir nicht riskieren!“

*************

Doch jetzt zu meiner Nach-Ostern-Freude-Geschichte.

Es klingelt und der Postmann kommt aus dem Fahrstuhl. Er will die 2 m Abstand einhalten und mir das Päckchen zuwerfen. Ich schreie nur: „Nein, da ist Glas drin“.

Ich habe mal den Adressaufkleber entfernt, denn ich will ja nicht, dass ihr euch alle bei diesem Osterhasen anstellt und auch was geschickt bekommen wollt. – (Mit diesem „Herz“paket könnte ich bei dem Dauerprojekt mitmachen.)

Das Mäntelchen, das die Flasche für unterwegs angezogen bekam, war wirklich dick und stark genug – jedenfalls ist alles heil geblieben.

Aber es war nicht nur die angekündigte Flaschen“leckerei“ enthalten, sondern auch noch eine Grußkarte mit einem lieben Text. Da flatterte doch gleich mein Herz und bekam positiven Bluthochdruck.

Da Herr (oder Frau?) Baileys neu in meiner Wohnung ist, habe ich ihm so ein bisschen was gezeigt. Bei meinen Fotobüchern wollte er (oder sie, die Flasche) erst einmal stehen bleiben und neugierig in die Bücher gucken.

Ich denke so bei mir, wenn irgendwer irgendwem ein schönes Geschenk gemacht hat, dann darf man das auch ruhig erwähnen und seine Freude zeigen – das ist jedenfalls mein Motto.

Lange Zeit habe ich für das St. Josefs-Kinderprojekt gespendet und von dort viele Karten und Absenderadressaufkleber bekommen. Da ich nicht die Schreibeifrigste vor dem Herrn bin, wollen und wollen die nicht zu Ende gehen. Aber eine Karte habe ich heute beschrieben. – Dann wollte ich die Adresse auf den Umschlag schreiben und stellte fest, dass ich den schon in den Papierkorb entsorgt hatte – ließ sich aber finden.

Und dann wurde die Flasche in den Kühlschrank geräumt, die Eiswürfelschale mit Wasser befüllt und schon mal das Baileysglas gesucht. Am Abend sollte die Flasche einiges an Füllung verlieren.

Und so sah es dann am Abend aus:


34 Kommentare

Ich habe mit dem Virus verhandelt –

… und dann gegen mehrere andere getauscht …

… die zwar auch die Persönlichkeit beeinflussen oder gar verändern, aber nicht so negativ.

Beim Ostergeschenk-Verteilvirus musste ich auf meine lieben Nachbarn zurückgreifen. Es wird zwar nicht das ganze Haus beschenkt – aber ich gehöre auf jeden Fall dazu. So etwas kann man sich nicht verdienen, das bekommt man einfach geschenkt. Den Sekt habe ich sicherheitshalber schon getrunken, denn wenn ich ihn zu den Reserven stelle, werde ich vielleicht wirklich noch süchtig.

Der Alkoholvirus richtet mehr Schaden an als man glaubt, aber ich bin dagegen immun – deswegen konnte ich den gut zum Tausch anbieten.

Jetzt will ich mal zur Sache kommen – hier habe ich für die vom Lesevirus Befallenen ein Extraexemplar, das seinen Virus sogar benennt:

Das Mona-Lisa-Virus

Ich bin noch ziemlich am Anfang und kann es bisher weder loben noch verreißen. Es war bei den Büchern dabei, die ich mir auf einer Papiertonne aus einer Kiste mitgenommen habe.

Weiterlesen


42 Kommentare

Zum 4.3. etwas Freude und einen Joke

Anfang Februar bekam ich einen Anruf. An der gezeigten Nummer sah ich, dass er aus Österreich kommt.

Die (junge) Frau am Apparat fragte mich, ob ich mich noch an meine Beschwerde wegen des ausgefallenen Flugs nach Wien erinnere, der mich einen gesamten Urlaubstag gekostet hatte. .- Und wie ich mich erinnern konnte. – Da aber an dem Tag in Wien ein Unwetter war, hat die Fluggesellschaft alle Forderungen abgelehnt, da sie für Wetterunbilden nicht zahlen müssen. Und ich hatte das sogar eingesehen und alles ad acta gelegt.

Dem ist nicht so – dieser Fahrgastrechte-Kämpferverein (die heißen natürlich anders) bestätigten mir, dass ich doch entschädigt werde. Und wenn die Summe auf meinem Konto ist, sage ich: „Nicht schlecht und ganz ganz großen Dank“

Ich sollte zwecks Überweisung meine Kontodaten – IBAN und BIC – senden.

Und jetzt der Joke: Ich schrieb: „Sehr geehrte Frau Stockenhuber ...“ und mein automatisches Rechtschreibprogramm machte: „Sehr geehrte Frau Stubenhocker …“ — Zum Glück habe ich es bemerkt und geändert.

Ich kann meine Freude immer noch kaum glauben – ich habe wirklich (plötzlich und unerwartet) 400,00 € mehr auf meinem Konto. – Ich habe mich freudig erregt per Mail bei ihr bedankt.