Claras Allerleiweltsgedanken


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Seitdem ich so scharfe Messer habe …

… erlebt die Pflasterindustrie neuen Aufschwung …

und die Filmstudios haben schon Anfragen an mich gestellt, ob sie den Klassiker „Der Melonenmord“ mit geschärften Teilen neu drehen dürfen. Bisher sind mir die monetären Angebote zu niedrig – für dieses wenige Geld verleihe ich mein Supermesser als neuen Hauptdarsteller NICHT.

Das untere Foto ist vom alten Film – der neue Film soll unter dem Titel „The murder of the red apple“ laufen, obwohl ja der Hintergrund eher auf „pepper“ oder „paprika“ hinweist.

Ich wünsche euch, dass es heute Nacht zum Jahreswechsel weder zu scharf noch zu blutig zugeht, damit wir uns 2022 gesund und munter lesen.

Um mein Bewegungslevel wenigstens auf einem Minimum zu halten, werde ich es im neuen Jahr machen wie im alten: Ich gehe einkaufen, packe den ganzen Wagen voll, stehe an der Kasse … und bemerke, dass ich weder Bargeld noch Karte dabei habe. Also – Wagen in eine Ecke gestellt, ca. 800 m nach Hause laufen, wieder 800 m zu meinem Einkaufskorb usw. usf. Ist ein von mir gut erprobtes Bewegungskonzept 🙂 😉

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Spleenig bis zur letzten Minute – das ist Clara Himmelhoch – und so soll es auch noch eine Weile bleiben.

Ich verabschiede mich mit meinem Astrotier in neuem Outfit von sp-studio, jedoch vorschriftsmäßig mit Maske – bleibe aber ansonsten die alte Alte.


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Als Backfee wurde ich nicht geboren …

… aber als Christkind auch nicht –

… wie sich das meine Eltern mit meinem Namen vielleicht in für Deutschland finstersten Kriegszeiten  gewünscht oder vorgestellt hatten. Wenn sich ein Ungeborenes kurz vor dem Schlüpfen eventuell seine Fähigkeiten und Fertigkeiten für sein Leben auf der Erde wünschen kann, stand im Jahr 1945 das Backen garantiert ganz weit hinten bei den Dingen, die man können musste.

Lange Rede, wenig Sinn. Eine Koch- und Backfee hier im Blog schrieb etwas von Mandelhörnchen, was natürlich sofort mein Interesse weckte, da ich ja so ein Marzipanfreak bin. Aber letztendlich war mehr der Wunsch der Vater des Gedankens, denn das Projekt gestaltete sich mehr als schwierig – zumindest für mich!!!

Meinen ersten Versuch startete ich mit 200 g Marzipan, 100 g Puderzucker und dem Eiweiß von einem Ei. Laut Empfehlung sollte ich das Marzipan durch Erwärmen in der Mikrowelle etwas verarbeitungsfreudiger machen. Offenbar habe ich es übertrieben – entweder mit der Zeit oder der Stufe – jedenfalls habe ich mir erst einmal die vorhandene Kleinwunde = Messerschnitt kräftig verbrannt, so dass ich nur noch links kneten konnte.

Als die sogar als Hörnchen zu erkennenden Gebilde ihre 180°-Ofenbackzeit hinter sich hatten, sahen sie mir noch zu blass aus – und das war der gravierende Fehler. Ich stellte den Ofen aus, ließ das Blech aber an Ort und Stelle, so dass die noch herrschende Hitze ihre Schäden verbreiten konnte wie beim Klimawandel.

Raus kam etwas, was Zwieback ähnlicher ist als Mandelhörnchen. Mit Milch eingeweicht, können sie auch Leute mit schlechtem Zahnbefund mit Genuss essen – die anderen gucken sicher etwas irritiert, wenn ich sie ihnen vorsetze, obwohl der Geschmack gut ist, nur an der Konsistenz hapert es ein wenig. – Frau kann ja nicht alles wissen und können 😉 🙂

Zum Glück lasse ich mich nicht so schnell verschrecken und startete den nächsten Versuch – dieses Mal mit der doppelten Menge Marzipan, denn ich wollte (oder will immer noch) einiges davon verschenken und bei meinen zwei Doppelkopfnachmittagen auf den Tisch bringen.

Schwierig und „schmierig“ wurde die ganze Sache, als ich das zu Eischnee geschlagene Eiweiß unter die Masse rührte oder knetete. Am lustigsten fand ich noch die dreieiigen Zwillinge, die ich mir am Abend schmecken ließ.

 

Es klebte an den Fingern wie Pech und Schwefel süße Marzipanmasse, die sich mitnichten zu Hörnchen formen ließ. Also machte ich kurzentschlossen MandelMarzipanTaler = CMMT = Claras … daraus.

Dieses Mal passte ich natürlich mit der Backzeit besser auf – und so richtig kann ich über das Ergebnis auch nicht meckern – bis ich daran ging, sie mit Schokolade zu verunstalten verzieren.

Hälfte Vollmilch, Hälfte Zartbitter – das Schmelzen verlief noch ohne Probleme

Als ich die Taler zur Hälfte in die flüssige Schokoladenmasse getaucht hatte, musste ich sie ja irgendwo ablegen. Da am Ende noch Schokolade übrig blieb, bekamen manche noch eine punktförmige Extra“injektion“. – Das böse Erwachen kam, als ich sie nach dem Festwerden der Schokolade von ihrer Unterlage lösen wollte – da klebten sie fast noch mehr als in ihrem Ausgangszustand als breiförmige Masse.

Ich glaube nicht, dass ich dieses Rezept in meine Sammlung aufnehme, denn die gekauften Mandelhörnchen sind entschieden augenfreundlicher als meine gut gemeinten Versuche.

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Von den mit dem Mund oder den Füßen malenden Künstlern bekomme ich jedes Jahr Weihnachtskarten – und dieses Jahr habe ich alle verschickt. Was für ein Glück, dass es nicht noch mehr waren. – Wenn ihr bei den Empfängern nicht dabei seid, tut es mir vielleicht leid, vielleicht auch nicht, weil ich gar nicht eure Adressen habe. (Ich musste gerade noch das geplante Foto beschneiden, denn ich will euch ja nicht auf diese Weise meine Anschrift aufdrängen)

 

Jetzt bleibt mir nur noch, euch frohe Tage ohne unnötigen Stress zu wünschen – natürlich bei bleibender Gesundheit für uns alle. Wir lesen uns!

 


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Arbeitsloses Ehepaar bei mir eingezogen

Arbeitslos deswegen, weil es in diesem Haus keine Nüsse zu knacken gibt – wenn, dann nur im übertragenen Sinne.

Er – groß und schlank mit einem großen Mund – aber leider ein ausgesprochener Holzkopf, der nie nachgeben will, wenn sein kleiner, leicht rundlicher Mann mal eine neue Theorie für die Zukunft aufstellt oder aufstellen will. EIN HOLZKOPF GIBT NIE NACH – und ich sage jetzt ausnahmsweise nicht: typisch Mann oder typisch Politiker.

Vielleicht sollte ich den echten Nussknacker an Leute verschenken, die wirklich harte (Pandemie-)Nüsse zu knacken haben.


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Geben – Hören – Sagen … ein Nullspiel von Senseo

18 – 20 – 22 – 23 -……….. 35 ……..46 – bis zur Revolution wollen wir es nicht kommen lassen

Wer sich ein klein wenig auf dem Sektor der Kartenspielerei auskennt, weiß jetzt gleich und sofort, dass es sich um Skat handelt – ein fast eben so schönes Spiel wie Doppelkopf. Aber ich missbrauche jetzt dieses spannende Spiel, um meinem Frust auf Senseo Worte und Bilder zu verleihen.

Ich trinke sehr gern Cappuccino. Mein neues Kaffeeerzeugungswunder hat zwar einen Milchschäumer, aber mit dem habe ich mich noch nicht so richtig angefreundet. Also habe ich mir eine Packung mit 8 Pads von Senseo gekauft und die alte Maschine wieder heraus geholt.

Jungfräulich sehen diese Pads so aus:

Natürlich habe ich mich gewundert, warum diese Dinger so dick und so steif sind. Die beiden ersten Cappuccinos habe ich noch mit Genuss getrunken und die Überreste in den Müll geworfen.

Doch dann erwachte mein Entdeckergeist. Ich nahm sie nach der Benutzung auseinander und war im wahrsten Sinne des Wortes entsetzt über so viel sinnlos eingesetztes Plastik. Die Ummantelung ist nicht nur Papier, wie ich gehofft hatte, sondern zusätzlich eine dünne Folie. Die Füllung ist in den Kammern des Plastikkörpers und löst sich beim Durchlaufen des Wassers nicht vollkommen auf. Nehme ich sie über der Tasse auseinander, füllt sich diese noch um einiges und der Cappuccino wird stärker.

Ich bin der Meinung, das hätte man auch ohne Plastik eleganter lösen können – diese Packung werde ich für den nicht kleinen Preis nicht noch einmal kaufen. – Aus lauter Ärger habe ich mit den drei Überresten Skat gespielt – und zwar habe ich mich von Null über Null Hand auf Null Ouvert gesteigert.

Ich verrate euch nicht, was im Skat liegt – ich brauchte ihn nicht, habe ihn liegen gelassen und damit meine Punkte etwas verbessert und meinen Ärger etwas gesenkt.

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Aber es gibt ja selten nur Ärger – und so riesig war der Ärger dann doch nicht, weil ich erstens schlecht die Welt alleine retten kann und zweitens der Cappuccino recht gut geschmeckt hat.

Jetzt die Freude: Bei mir kam eine bombastische Nikolausfrau vorbei. Ich fand nicht nur eine rote Kugel mit Beleuchtung in einem Päckchen, das vor meiner Tür stand, nein, es waren auch noch 6 kleine Marzipanleckerlis dabei. Da das Marzipan nicht von der haltbaren Sorte ist, freue ich mich natürlich über die Kugel mehr.

Zuerst habe ich mich mit dem Stand für die Kugel etwas schwer getan – ich wollte sie auf eine Kerze stellen, aber da stand sie viel zu hoch. Also wollte ich diese Kerze kürzen, gab dieses Unterfangen nach zwei „verwachsten“ Messern und einem zugewachsten Sägeblatt auch auf. Auf solche Ideen kommt immer Clara, die andere C.-Dame ist vernünftiger.

Die schmeißt dafür zum Ausgleich Weihnachtskugeln runter – die echten alten sind ja hauchdünn und die Splitterchen findet man Tage später noch in den Parkettritzen. Ihr kennt ja den Spruch, dass man sich sonst nichts gönnt! 😉


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Das muss jetzt gleich und sofort raus

Das Deutschland einen Knall hat, weiß ich schon lange, aber dass der Knall sooooooooo groß ist, habe ich hier sehen können. – Vielleicht könnten diese Warentrenner auch die Autos in meiner Warteschlange benutzen!

Regeln am Kassenband – Immer schön den Warentrenner benutzen!