Claras Allerleiweltsgedanken


42 Kommentare

Oh Donna Clara …

… ich hab‘ DIE Maske geseh’n 😉 🙂

… und da ich weder Prinzessin noch Königin bin, darf ich nicht Bein oder gar Mittelfinger zeigen, sondern MUSS Maske zeigen – in doppelter Hinsicht.

Ich könnte auch sagen: Endlich von dieser Schwarz/Weiß-Maskerade weg und Farbe zeigen.

„Donna Clara“ hatte aber Pech, denn ihre „Lieblingsfarbe“ gab es nur in SMALL – also Kindergröße. Ihr könnt ja auf den Fotos gut sehen, wie es mir meine kindlichen Apfelbäckchen ältlichen Schlaffwangen aus der Maske drückt, weil sie zu eng ist. DAS hätte ich ja noch in Kauf genommen, doch auch der Luftvorrat darunter ist sehr eingeengt. – Also habe ich noch rot und blau (… trägt die Sau …) gekauft und werde sie wohlweislich nicht GLEICHZEITIG tragen. – Auf dem letzten Foto sieht man, wie preisgünstig der Vorrat verdoppelt werden kann – eine Spiegeltür reicht aus 🙂 😉

Genug zum Thema CMP – Corona-Masken-Pandemie. – Da sich nicht-niemand-keiner auf klare Regeln einigen kann, werde ich wohl noch länger dieses schwarz-weiß-farbige Textilstück im Gesicht tragen.

Mitten ins Tattoo hinein

Vorgestern habe ich meine erste Strovac-Impfung bekommen – siehe Überschrift.

Da es mein Links-Schläfer-Arm ist, kann die Nacht jetzt nur auf dem Rücken zugebracht werden, weil der Arm schmerzt und etwas an Umfang zugenommen hat – aber Frau ist ja abgehärtet.

Jetzt hat man mir auch die Kosten gesagt, die für die drei Impfungen auf mich zukommen. Ich muss nach Ende der Behandlung 42,00 € auf den Tisch legen plus die ca. 110,00 € für den Impfstoff – da kann ich wirklich nur hoffen, dass der Stoff wirkt.

Ein Buchstabe kann so wichtig sein …

… und momentan kann dieses kleine „n“ über Leben und Tod entscheiden

Uni(n)formiert


22 Kommentare

C. B. = Claras Blödeleien … oder

… the big sister is watching you

Vor kurzem schrieb ein Blogger, dass er nach ca. dreimonatiger Wachstumsphase seiner Haare dringend zum Friseur muss. Da frau ja momentan eh nichts Gescheites zu tun hat, habe ich mich in mein In-cognito-Gewand geworfen und ihn heimlich begleitet und fotografiert.

Erst bekam ich ihn nur von hinten auf die Speicherkarte, doch dann drehte er sich um. Hätte er mich erkannt, sähe der Gesichtsausdruck sicher weniger gefährlich aus – oder gerade doch? Zum Glück habe ich nicht verstanden, was er da von sich gab.

Seine „Behandlungszeit“ bei der Haarekürzerin vertrieb ich mir mit einem Ministadtbummel, doch als ich an einer Tanksäule vorbei kam, hakte mir fast der Unterkiefer aus und ich brauchte dringend einen Kaffee.

 

 

 

Aber als er dann wieder rauskam aus dem Salon, habe ich ihn zu einem Kaffee eingeladen, damit seine Haare wenigstens ein wenig wachsen konnten in der Zwischenzeit. – Doch er war guter Laune, weil er jetzt wieder drei Monate warten und sparen kann.

 

*************

Vor kurzem hing ich in einer telefonischen Warteschlange und -zig mal wurde mir gesagt: „In Kürze verbinden wir sie mit dem nächsten freien Mitarbeiter“. Als das aber ewig dauerte, überlegte ich, was die mit den Wartenden aus Länge oder aus Berlin machen – werden die auch verbunden? 🙂

Ihr könnt sehen, wie lange ich am Telefon gehangen habe, denn in der Zwischenzeit hatte sich einiges verändert. 🙂

 

**************

Sollte ich noch einmal im Leben umziehen, dann wohne ich in „Betriebsfahrt„, denn da komme ich am späten Abend viel besser nach Haus als mit den üblichen Bussen und lustig scheint es dort auch zu sein.

 


49 Kommentare

DeutschWörterSpäßchen

Da ich partout nichts Berichtenswertes erlebe, schreibe ich euch mal ein paar deutsche Wörter auf, bei denen das Verstehen eine Sekunde länger dauert als bei anderen. Die Nummer 4 habe ich erst begriffen, nachdem ich den Begriff in die Suchmaschine eingegeben habe. Ich habe es doch schon immer geahnt – kochen und backen bildet.

1. ALTBAUCHARME

2. BAUMENTASTER

3. HOFFENSTERCHEN

4. POLENTATALER

5. MASSATELIER

6. ZWERGELSTERN

7. ROTZEDER

Was mache ich jetzt??? Früh wollte KleinDrakula ein wenig Blut von mir, deswegen musste ich so ungewöhnlich zeitig aufstehen und dann ist Mittagsschlaf fällig. Ohne Wecker dauert er plusminus 60 Minuten und die habe ich jetzt abgeschlafen.

Lesen macht nicht so den richtigen Spaß. Aus Augengründen lese ich fast nur elektronisch – aber mein Tolino Epos spinnt schon längere Zeit. Da ich den Schriftgrad gegenüber der Verlagsoriginalschrift ein wenig vergrößern muss, straft mich das System, indem es ab und an eine Seite auslässt. Manchmal kann ich diese fehlende Seite mit Trick 17 herbeizaubern, aber oft ist die Seitenzahl in der richtigen Reihenfolge, nur der Inhalt nicht. Und wenn der Tolino von Seite 16 auf Seite 6 „springt“, möchte ich ihm ein paar hinter die Ohren geben – aber er hat keine.

Tolin

Da muss ich mir jetzt einen anderen Zeitvertreib suchen. Also viel Spaß mit den AltBauchArmen 🙂 😉

*****************

Und diesen „Zeitvertreib“ fand ich unmittelbar, nachdem der Artikel erschienen war. Ich wollte ihn zu Fb verlinken und bemerkte, dass ich kein Netz hatte. Zweimal schaltete ich die Fritzbox aus, was ja manchmal hilft. Bei mir half aber nur, nachdem der Powerknopf ununterbrochen blinkte, den Kundendienst anzurufen. Nachts kommt man da meist ohne jegliche Warteminute zum Ziel. Sie sagten mir, ich solle eine halbe Stunde warten und nichts machen und dann??? … Und dann war alles wieder in Ordnung. Ich ohne Netz bin wie ein Fisch im Trockenen.


16 Kommentare

Seitdem ich so scharfe Messer habe …

… erlebt die Pflasterindustrie neuen Aufschwung …

und die Filmstudios haben schon Anfragen an mich gestellt, ob sie den Klassiker „Der Melonenmord“ mit geschärften Teilen neu drehen dürfen. Bisher sind mir die monetären Angebote zu niedrig – für dieses wenige Geld verleihe ich mein Supermesser als neuen Hauptdarsteller NICHT.

Das untere Foto ist vom alten Film – der neue Film soll unter dem Titel „The murder of the red apple“ laufen, obwohl ja der Hintergrund eher auf „pepper“ oder „paprika“ hinweist.

Ich wünsche euch, dass es heute Nacht zum Jahreswechsel weder zu scharf noch zu blutig zugeht, damit wir uns 2022 gesund und munter lesen.

Um mein Bewegungslevel wenigstens auf einem Minimum zu halten, werde ich es im neuen Jahr machen wie im alten: Ich gehe einkaufen, packe den ganzen Wagen voll, stehe an der Kasse … und bemerke, dass ich weder Bargeld noch Karte dabei habe. Also – Wagen in eine Ecke gestellt, ca. 800 m nach Hause laufen, wieder 800 m zu meinem Einkaufskorb usw. usf. Ist ein von mir gut erprobtes Bewegungskonzept 🙂 😉

***********

Spleenig bis zur letzten Minute – das ist Clara Himmelhoch – und so soll es auch noch eine Weile bleiben.

Ich verabschiede mich mit meinem Astrotier in neuem Outfit von sp-studio, jedoch vorschriftsmäßig mit Maske – bleibe aber ansonsten die alte Alte.


11 Kommentare

Als Backfee wurde ich nicht geboren …

… aber als Christkind auch nicht –

… wie sich das meine Eltern mit meinem Namen vielleicht in für Deutschland finstersten Kriegszeiten  gewünscht oder vorgestellt hatten. Wenn sich ein Ungeborenes kurz vor dem Schlüpfen eventuell seine Fähigkeiten und Fertigkeiten für sein Leben auf der Erde wünschen kann, stand im Jahr 1945 das Backen garantiert ganz weit hinten bei den Dingen, die man können musste.

Lange Rede, wenig Sinn. Eine Koch- und Backfee hier im Blog schrieb etwas von Mandelhörnchen, was natürlich sofort mein Interesse weckte, da ich ja so ein Marzipanfreak bin. Aber letztendlich war mehr der Wunsch der Vater des Gedankens, denn das Projekt gestaltete sich mehr als schwierig – zumindest für mich!!!

Meinen ersten Versuch startete ich mit 200 g Marzipan, 100 g Puderzucker und dem Eiweiß von einem Ei. Laut Empfehlung sollte ich das Marzipan durch Erwärmen in der Mikrowelle etwas verarbeitungsfreudiger machen. Offenbar habe ich es übertrieben – entweder mit der Zeit oder der Stufe – jedenfalls habe ich mir erst einmal die vorhandene Kleinwunde = Messerschnitt kräftig verbrannt, so dass ich nur noch links kneten konnte.

Als die sogar als Hörnchen zu erkennenden Gebilde ihre 180°-Ofenbackzeit hinter sich hatten, sahen sie mir noch zu blass aus – und das war der gravierende Fehler. Ich stellte den Ofen aus, ließ das Blech aber an Ort und Stelle, so dass die noch herrschende Hitze ihre Schäden verbreiten konnte wie beim Klimawandel.

Raus kam etwas, was Zwieback ähnlicher ist als Mandelhörnchen. Mit Milch eingeweicht, können sie auch Leute mit schlechtem Zahnbefund mit Genuss essen – die anderen gucken sicher etwas irritiert, wenn ich sie ihnen vorsetze, obwohl der Geschmack gut ist, nur an der Konsistenz hapert es ein wenig. – Frau kann ja nicht alles wissen und können 😉 🙂

Zum Glück lasse ich mich nicht so schnell verschrecken und startete den nächsten Versuch – dieses Mal mit der doppelten Menge Marzipan, denn ich wollte (oder will immer noch) einiges davon verschenken und bei meinen zwei Doppelkopfnachmittagen auf den Tisch bringen.

Schwierig und „schmierig“ wurde die ganze Sache, als ich das zu Eischnee geschlagene Eiweiß unter die Masse rührte oder knetete. Am lustigsten fand ich noch die dreieiigen Zwillinge, die ich mir am Abend schmecken ließ.

 

Es klebte an den Fingern wie Pech und Schwefel süße Marzipanmasse, die sich mitnichten zu Hörnchen formen ließ. Also machte ich kurzentschlossen MandelMarzipanTaler = CMMT = Claras … daraus.

Dieses Mal passte ich natürlich mit der Backzeit besser auf – und so richtig kann ich über das Ergebnis auch nicht meckern – bis ich daran ging, sie mit Schokolade zu verunstalten verzieren.

Hälfte Vollmilch, Hälfte Zartbitter – das Schmelzen verlief noch ohne Probleme

Als ich die Taler zur Hälfte in die flüssige Schokoladenmasse getaucht hatte, musste ich sie ja irgendwo ablegen. Da am Ende noch Schokolade übrig blieb, bekamen manche noch eine punktförmige Extra“injektion“. – Das böse Erwachen kam, als ich sie nach dem Festwerden der Schokolade von ihrer Unterlage lösen wollte – da klebten sie fast noch mehr als in ihrem Ausgangszustand als breiförmige Masse.

Ich glaube nicht, dass ich dieses Rezept in meine Sammlung aufnehme, denn die gekauften Mandelhörnchen sind entschieden augenfreundlicher als meine gut gemeinten Versuche.

****************

Von den mit dem Mund oder den Füßen malenden Künstlern bekomme ich jedes Jahr Weihnachtskarten – und dieses Jahr habe ich alle verschickt. Was für ein Glück, dass es nicht noch mehr waren. – Wenn ihr bei den Empfängern nicht dabei seid, tut es mir vielleicht leid, vielleicht auch nicht, weil ich gar nicht eure Adressen habe. (Ich musste gerade noch das geplante Foto beschneiden, denn ich will euch ja nicht auf diese Weise meine Anschrift aufdrängen)

 

Jetzt bleibt mir nur noch, euch frohe Tage ohne unnötigen Stress zu wünschen – natürlich bei bleibender Gesundheit für uns alle. Wir lesen uns!