Claras Allerleiweltsgedanken


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Geschenkideen gewünscht?

Vielleicht sucht noch jemand für das heranwachsende Kind oder Enkelkind ein „preisgünstiges“ Geschenk. Da kann ich mehrere Läden auf dem Kurfürstendamm empfehlen.

2112 Luxus Kinderkleidung 76

2112 Luxus Kinderkleidung 77

Man gönnt sich ja sonst nichts!


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„hier werden sie geholfen“ …

… frei nach verona p., ehemals verona f.

ich hoffe, sie hat sich diesen satz nicht patentieren lassen, sonst bekomme ich (wieder mal) ärger – deswegen habe ich ihn ein wenig verändert.

für grammatikschwache leser übersetze ich jetzt den ausspruch:

hier bei clara wird ihnen geholfen, hier geht ihnen über manches manchmal ein licht auf 🙂 – oder auch nicht!

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Ich brauche in fast allen Situationen Licht, meist sogar viel davon – nur beim Schlafen nicht, aber auch dort stört es mich nicht wesentlich. Mit Deckenflutern kann man energiefressend (Halogenstab, 300 Watt) den Raum erhellen – besser geht es aber mit den neumodischen LED-Lampen. Da „frisst“ eine Lampe mit Deckenfluterteil und Leselampenarm insgesamt 37 Watt – da kann frau doch nicht meckern.

Deckenbeleuchtung macht den Raum zwar heller, aber beleuchtet keine Arbeitsflächen. Deswegen habe ich diese Lampen zwar, nutze sie jedoch wenig.

Na gut, die viel gepriesenen Sparlampen bringen ja auch schon was – aber wehe sie fallen mir in meiner Totterigkeit mal runter – wer fegt dann das Quecksilber zusammen? Oder ist das nur als Dampf da drin? Früher als Kind habe ich mal mit Quecksilberkugeln gespielt, als ein Fieberthermometer kaputt ging. Zum Glück habe ich es schadlos überstanden.

Bei der folgenden Collage kann man den (richtigen) Eindruck gewinnen, ich habe eine besondere Affinität zu Deckenstrahlern.

Aber ich versichere euch, ich habe noch viele, viele andere Lampen. Ob ich im ersten Leben mal Lampenhändlerin war???

Jetzt habe ich euch genügend zuge“lampt“.


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Man kann auch übertreiben

Heutzutage sind die Pflaster so steril und so aufreißsicher verpackt, dass ich „fast verblute“, bevor ich überhaupt das Pflaster aus der Verpackung geschält habe.

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Jetzt zeige ich euch Fotos, die im ersten Moment nach einem Pflaster für die Seele schreien – aber in ca. 10 Tagen wird von diesen „Wand-Wunden“ nichts mehr zu sehen sein.

Alle Tapeten werden bis auf den Beton abgeweicht. Das war für den Maler und seine „Assistentin“ – (wenn ich Langeweile habe und auf einen Termin oder anderes warte, dann beteilige ich mich an dem Abfetzen der Tapete) – ein wirklich hartes Brot, besonders im Wohnzimmer. Sein Standardausspruch: „Die müssen mit Pattex geklebt worden sein“. Sie gingen wirklich nur quadratzentimeterweise ab. Anders im kleinsten Zimmer: Eingeweicht und die Bahnen blieben zum Teil von oben bis unten heil – allerdings auch da drei Schichten. Die Vliestapeten spalten sich ja in eine Ober- und eine Unterschicht – und das ist nicht politisch gemeint. – Aber noch darunter war zum Ausgleichen von Unebenheiten Papiertapete geklebt. – Genau nach einer Woche – Freitag zum Arbeitsschluss, war alles abgerissen. Die Müllsäcke stapeln sich nur so – und die langen Gardinenblenden samt indirekter Neonröhrenbeleuchtung versperren den Balkon.

Den hatte ich neben dem bereits fertigen Badezimmer schon aufgehübscht – neue Balkonkästen mit Vorratsbewässerung gekauft (die kosten ja inzwischen auch ein halbes Vermögen) und die fertigen Pflanzbehälter aus der Wohnung hingetragen und einfach in die Kästen gesetzt.

Etwas will ich noch zu dem hübschen Badezimmerschrank sagen, der leider meiner Waschmaschine weichen muss. Darin müssen die Kronjuwelen der englischen Krone gelagert worden sein, denn der Schrank war hinten in eine Schiene eingehängt, überall mit Silikon verkittet und  mit mehreren Schrauben rechts und links an die Nachbarschränke verschraubt. Sogar der sehr pfiffige Maler wollte schon das Handtuch werfen, bis er den Trick mit den Schubladen gefunden hat.

Der Schrank war sooooooooooo schwer, dass ich ihn noch nicht mal vor die Wohnungstür tragen konnte, geschweige die Treppen zum Keller. Wahrscheinlich lagert hinter den Pfeilen der Kronschatz!!!!!  – deswegen das Gewicht 🙂

Und hier zum Entspannen noch ein schönes Foto:

0908 Balkonausblick 93

Berlin ist nicht Paris – und Marienfelde nicht Mont martre, aber ich fand es dennoch passend:


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Claras Allerleiweltsgedankensplitter (3)

Oder die Vorbildwirkung von Erwachsenen

Wartezimmer einer kinderpsychiatrischen Beratungsstelle. Eine Mutter kommt mit zwei Mädchen zur Tür herein, daseine geht in das Behandlungszimmer, das andere sitzt neben ihr. Ca. 8 Jahre, sehr brav, sehr still, sehr gelangweilt. Die Mutter tippt und tippt und tippt immer noch auf ihrer Smartphonetastatur herum, hat keinen Blick, kaum eine Geste für das Mädchen übrig, sie muss ja mailen, simsen, kommentieren oder sonstwas. Fragen ihrer Tochter beantwortet sie kurz und abgehackt.

Ihr Smartphone konnte so oder so hübsch aussehen, mir tat das Mädchen Leid.

0411 Smartphone 9

0411 Smartphone

(Diese Hüllen sind noch aus meiner Pink-Periode 🙂 – das gleiche in lila habe ich noch nicht erstanden)

Als das zweite Mädchen wiederkommt, steht sie auf und verlässt grußlos den Raum.

Clara, man kann seine Kinder so oder so erziehen – und das hier war mehr die Methode „so“ 🙂


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Versprechen …

muss man ja nicht unbedingt einhalten.

Ich habe es zwar noch anders gelernt und praktiziere es weitestgehend auch anders, doch die Sitten-, Anstands- und Moralvorstellungen haben sich ein wenig gelockert in den letzten Jahrzehnten. Der Mensch will frei sein, will tun und lassen können, was ihm passt. Ich werde es nicht ändern können – auch wenn ich es manchmal gern wollte.

Da lese ich doch an der einen Ecke:

0611 Straßenspruch 13

Natürlich freue ich mich über ein so offen zur Schau geschriebenes Kreide-Pflaster-Liebes-Bekenntnis. Aileen ist vielleicht sehr glücklich über diese vier Worte – doch vielleicht will sie die lieber von einem anderen hören oder lesen, vielleicht gehen sie ihr am Poppes vorbei, weil sie den Schreiber gar nicht leiden kann.

Und dann geht die Zeit ins Land, vielleicht so drei Jahre? Vielleicht auch ein bisschen mehr? Bei so vielen unterschiedlichen Zeitanzeigern (zum Glück alle ohne Batterie, so dass sie weder nach Sommer- noch nach Winterzeit gehen) kann man das immer nicht soooooo genau sagen.

0611 Die Zeit vergeht

Tja, und dann biege ich wieder mal um eine Ecke und muss das lesen:

0611 Versprechen ade

Tja, und jetzt frage ich  mich (wie so oft bei Trennungen in Freundschaften oder Verliebtschaften, Verlobtschaften und Ehen), ist die Verlassene nun ein

0611 Glückskind ??? Oder verdient sie unser Mitgefühl, weil es ihr schlecht geht.

Verfügen wir über Intelligenz und Gefühl, dann werden wir uns schon richtig entscheiden in unserem Verhalten.

0611 Intelligenz