Claras Allerleiweltsgedanken


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Wer schon „zue“ Ohren hat …

… sollte wenigstens mit offenen Augen durch die Welt gehen.

Gesehen auf dem Karneval der Kulturen in diesem Jahr

Das Kerlchen habe ich da auch noch mal.

Heute bin ich soooooo breit, dass ich hier keinen Text mit Hand und Fuß mehr zustande bekomme – meine Enkel sind da und jetzt (4.6. um 23.00 Uhr) ist gerade vor 5 Minuten der Große im Bett verschwunden.Die Kleine – echte Himmelhochkinder sind in Bezug auf Wachbleiben wahre „Steherkinder“ – lag schon eine Stunde im Bett. Hoffentlich bekommt sie nach dem ungewöhnlichen Schlaflied „10 kleine Fledermäuse …“ beim heutigen Vollmond keine unruhigen Träume. – Mit dem Großen habe ich mir in der Stunde die Autoserie in beiden Blogs angesehen – er hat „gewiehert“ vor Vergnügen.

Der Nachmittag gehörte dem Minigolf – und die Lütte hat nichts von ihren Talenten eingebüßt – der Platzwart hatte auch dieses Mal seine helle Freude an ihr und sparte nicht mit guten Tipps. damit sie ihren Bruder und möglichst auch mich in Kürze überholen kann. Gleich morgen wird es noch einmal geprobt und dann kann sie in die Profiliga für Sechsjährige aufsteigen.

Morgen kommt der kleine weiße Zelluloidball zum Einsatz und dann, ja dann kann ich mich wieder der Bloggerei widmen. Sitzen und denken werde ich ja wohl noch können, wenn schon springen und laufen vielleicht ein wenig eingeschränkt sein werden.

moni schrieb gestern in ihrem Kommentar irgendwas davon, dass ich dann mit einem Fähnchen winke, wenn ich euch auf der (Daten)autobahn überhole. Mit solchem Pillepalle gebe ich mich nicht ab. Wenn euch so ein wahnsinnig mies lackiertes Auto überholt, dann könnt ihr sicher sein, hinter dem Steuer sitzt grinsend Clara. Ein wenig ärgert sie sich ja über die schlechte Arbeit der Lackierer, aber es ist ja eh nur für die Zeit der Europameisterschaft (ich nun gerade, die ich noch nicht einmal weiß, wann sie beginnt; mein Enkel weiß es auch nicht). Wahrscheinlich haben dem Lackierer auch so vor Anstrengung die Hände gezittert wie mir heute.

 


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Sommerfest in Bloggerland (1/5)

Hier kommt kurz der Sommer vorbei nutzen Sie die Gelegenheit für einen Bummel!

Nicht nur, weil heute Internationaler Kindertag ist,  gibt es diese Geschichte, sondern besonders deswegen, weil mir Seelenbalsam so wunderbare Stichworte  und Chinomso ihr würdige Schlagworte (alle sind immer schwarz und dick geschrieben) geliefert haben. Ihr werdet bestimmt ohne Schwierigkeiten sortieren können, wer was geliefert hat. Seht selbst, was ich daraus gemacht habe:

Eine Idee wird geboren

In Groß-Bloggersdorf wird zum Sommerfest aufgerufen. Clara, dieses Hibbelwesen, muss wohl „Langeweile“ gehabt haben, als ihr diese spleenige Idee kam.

Wenige Farben

Erste Anfrage – erste Zustimmung – erste Hilfsmeldungen. Seelenbalsam, bekannt für ihr Blog mit den 1001 Farben und Farbschattierungen, erklärte sich spontan bereit, die Dekoration zu übernehmen.

……

Chinomso, ähnlich wie die Initiatorin sprühend vor leicht spleenigen Ideen und immer den Herrn Schalk im Nacken, erklärte sich bereit, die Sache interessant zu machen und für action zu sorgen. Das trauten ihr alle sofort zu und so übernahm sie den Sektor „Entertainment“.

Und Clara hat versprochen, alles brav zu protokollieren und zu fotografieren, damit wir uns auch 2020  noch erinnern können, wie schön es 2010 war.

In der ersten Teamsitzung wurden die Grundtendenzen besprochen.

Besucherinnen, die äußerst farbenfroh gekleidet kommen, bekommen den halben Eintritt erlassen, da sie durch ihre Farbigkeit anziehend auf andere Gäste wirken. Wohlwollend beäugten alle die Beispiele, die Seelenbalsam parat hielt.

Und wer gar in der absoluten Trendfarbe lila erscheint, darf das Fest ohne Eintritt genießen. Auf diesem Foto hätte die entsprechende Dame freien Eintritt.

Lila, die magische Eintritts-Karte (-Farbe)

Unbewusst ratterte Clara bei diesem Vorschlag den Inhalt ihres Kleiderschrankes herunter und überlegte, ob genügend lila vorhanden ist oder ob eine lila Neuanschaffung nowendig sein würde. –

Clara verkleidet, 3 m groß

Da ihr dieses großmütterliche, eher historische  Kostüm ihrem jugendlichen Alter nicht angepasst schien, entschied sie sich doch für einen Neukauf.

Belastungsprobe für die Beißerchen

Natürlich sollte die Eintrittspreisregelung  top secret bleiben, denn … Na, könnt ihr euch ja selbst ausmalen, welches Kassenmanko entstünde, wüssten es alle vorher.

Blasmusik-Begrüßung für alle

Wenn diese Musiker die Gäste am Eingang begrüßen, dann bleibt kein Auge trocken. Die netten Herren erklärten sich gern dazu bereit, nach ihren musikalischen Pflichten einsame Damen über das Festgelände zu geleiten. Nur zu! – Alle waren dafür,  diese Kapelle zu buchen.

Ob der untere Herr allerdings noch Termine frei hat, ist ungewiss, denn er erfreut sich wegen seines roten Kussmundes großer Beliebtheit unter den Damen!

Dekorationsideen

Jetzt ging es um die Dekoration. Chino mischte sich ein und schlug vor, die abgeblühten Holunderblüten an all den Sträuchern, die das Festgelände umgeben, durch angehängte Dauerlutscher zu ersetzen bzw. zu schmücken.

Heutzutage: Lolly

Sie packte ein Beispiel aus und die beiden anderen fragten sich heimlich, ob sie mit dieser Firma einen Werbevertrag hat. – Da auch kein Sponsorenvertrag zu erwarten war, lehnten Clara und Seelenbalsam rigoros ab. Die eine mit dem Kommentar: „Die heutigen Kinder haben eh schon viel zu schlechte Zähne“, die andere sagte: „Das sieht mir zu sehr nach Weihnachtsbaum aus, außerdem willst du doch nicht im Ernst das Übergewicht der Kinder fördern?“ –

Chino saß für kurze Zeit leicht schmollend in der Ecke, aber zum Glück hält dieser Zustand bei ihr nicht lange an. Plötzlich ging ein Leuchten über ihr Gesicht. „Ich hab’s, statt Dauerlutscher nehmen wir CDs, die wir an die Sträucher hängen.“ In einer Deko-Zeitschrift ließ sich ein Foto finden – da war es zwar eine Palme, doch das ist zweitrangig –  und alle waren sich einig: „Top, die Wette gilt.“ Sie konnten sich das Funkeln, Glitzern, Schillern der sich im Wind drehenden CDs gut vorstellen – richtig sommerfestwürdig.

Holunderblüten-Lutscher-Baum

Die CDs singen im Wind

Falls es euch in Berlin zu feucht ist, dann könnt ihr auch nach München feiern gehen.

Fortsetzung folgt