Claras Allerleiweltsgedanken


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Nicht nur unter Regenschirmen …

… gibt es Liebe und mehr, auch unter Schüsseln

… aber die sind nicht ganz so stürmisch – sie bleiben (brav) auf ihrem Platz.

Dass ich einen Farbknall habe, ist ja hinlänglich bekannt. Liegt das mehr daran, dass es im echten Leben nicht immer oder eher sogar sehr selten bunt und zufriedenstellend zugeht oder ist das eben einfach so.

Über lila wurde schon genug geplaudert, heute ist mal wieder rot dran.

Über kunterbunt79 wurde ich auf die Firma „FIFTYEIGHT PRODUCTS“ aufmerksam. Sie veranstaltete eine Verlosung, in der für mich eine lila und eine rote Schüssel von Interesse war. Ich habe nicht gewonnen, und mich deshalb selbst auf die Suche gemacht.

Nachträglich finde ich es sehr bedauerlich, dass ich meinem A-Händler untreu geworden bin – denn dort hätte ich für meine gewünschte rote Schüssel 7,00€ weniger bezahlt – und das finde ich nun schon richtig Geld. Wenn ihr genau hinschaut, dann könnt ihr oben auch die Adresse der Seite erkennen.

Gut, wer nur wegen eines Farbknalls für die rote Küche eine rote Schüssel und rote Stullenbretter bestellt, der muss sich nicht beklagen.

Die Neue wurde also ausgepackt und sofort in das Regal gestellt. Der Kussmund war sofort zur Tat bereit. Fast augenblicklich ergab sich eine Sympathie zwischen der schmunzelnden und der küssenden Schüssel. Die „Dame“ im Hintergrund fühlt sich zu Recht benachteiligt und zieht deswegen eine nicht zu übersehende Schippe.

Da es vorher an dieser Stelle drei weiße Schüsseln gab, musste also eine ausgelagert werden. Sie leckt sich ganz genüsslich den Mund, weil sie erstens die Streitereien im Nachbarfach hört und zweitens hier unmittelbar vor ihrer Nase einen Keks liegen hat, den sie gleich verspeisen wird.

Aber dort gibt es ja nicht nur Tassen, Schüsseln, Eierbecher, Kaffeekannen und mehr, nein, es gibt auch Stullenbretter mit den gleichen Motiven. 7,50 € für ein Stullenbrett finde ich wiederum einen stolzen Preis, aber hier muss man wohl die Ideen und den Einmaligkeitsfaktor bezahlen.

In der Galerie sieht man auf dem ersten Foto, dass ich ein Schnittenbrettchen gleich an die Schranktür geklebt habe, denn ich finde die Küchenmöbel nach wie vor ziemlich langweilig.

Auf dem dritten und vierten Foto sieht man noch ein paar Postkarten. Die habe ich als Belohnung bekommen, weil ich so viel bezahlen musste.

Wenn ich mir die Fotos und die Galerie so ansehe, bereue ich es nicht, dass ich (unüblich) viel Geld für so wenige Sachen ausgegeben habe.

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Auf Wunsch einer einzelnen Dame …

… (Mallybeau) kocht Clara heute und dokumentiert das auch noch! 🙂 😉

Nie und nimmer will ich mich mit solchen Bloggerinnen vergleichen, die mit immensen Kenntnissen, guten Zutaten und viel Lust und Elan das Zustandekommen ihres Essens hier in ihrem Blog dokumentieren.

Meinen Post hier könnte ihr – wie sehr oft – einfach unter Ulk verbuchen, denn Mallybeau wollte einfach sehen, wie der Überlaufschutz funktioniert. Da ich noch nicht richtig weiß, ob ich das Filmchen hier hochgeladen bekomme, zeige ich erst einmal wenige Fotos.

Korrekt, wie ich bei solch ungewohnten Tätigkeiten wie kochen nun mal bin, wiege ich die Nudeln ab – und da ich Schnapszahlen liebe, werden es nicht 150 g, sondern eben 155 g.

Aber was ist denn das – da hat sich doch tatsächlich eine einzige lila Nadel Nudel im Heuhaufen Nudelberg versteckt. Die wird es nicht schaffen, dass Essen lila zu färben.

Wasser zu kochen habe ich bisher immer noch geschafft, ohne dass irgendetwas angebrannt wäre 🙂 – Die Nudeln warten auf ihren (finalen) Sprung ins kochende Wasser. In meinem nächsten Leben möchte ich nie und nimmer Nudel sein.

Und schon kann die Temperatur gedrosselt werden – die Nudeln sind untergetaucht und im Gegenverkehr kommt das Kochwasser nach oben – aber das ist ja der Grund, warum ich dem Topf das rote Mützchen übergestülpt habe.

Und jetzt das Filmchen, falls es klappt. Es ist eine xxx.AVI-Datei und WP sagt: Sorry, dieser Typ ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. –

Mit Datei-Konvertern und reichlich Hinweisen von Mallybeau habe ich es nach langem Probieren geschafft. Hier ist der Beweis, dass ich richtig in MP4 verwandelt habe, aber dennoch keine Bilder zu sehen waren.

Mallybeau hat wirklich was dafür getan, dass sie das überhaupt nicht sehenswerte Video ansehen kann.

Und weil ich mich so freue, dass das mit dem Einfügen von Videos so schön klappt, zeige ich gleich noch ein zweites – dieses aber direkt, nicht über YT. Ich muss mich endlich mal um eine Mitbewohnerin kümmern – die Aufnahmen in diesem Zimmer sind nicht mehr ganz aktuell. – Als ich es hochladen wollte, hat WP das gleiche wie bei der AVI-Datei gesagt: Nicht erlaubt aus Sicherheitsgründen. Also muss ich doch über YT gehen. Aber beim zweiten Mal ging es viel schneller – wie heißt es doch: „Beim ersten Mal, da tut’s noch weh“ – was immer damit gemeint ist.

 

 


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Will sich jemand beliebt machen?

Bei mir? Aber das „beliebt“ müsste in dicken, fetten Gänsebeinen stehen.

Also, das wäre das Supergeschenk für mich. Ich habe zwar schon eine elektronische Küchenwaage, die mir auch schon gute Dienste geleistet hat, aber die ist ohne Aufschrift.

Und jetzt gerade hatte ALDI diese im Angebot – wie „passend zu mir!

So wäre noch besser! Aber die werden nicht eine ganze Produktionsreihe auf mich einrichten 🙂


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Im nächsten Leben werde ich Fakir …

… dann kann ich auch elegant auf einer Gabel tanzen

Da „mein“ Maler bei seiner Stippvisite noch so viel Zeit aufbringen konnte, die kaputten Deckenlampen abzunehmen und die mit neuen LED-Lampen bestückten alten Lampen wieder anzubringen, konnte ich die defekten ins Möbelhaus zurückbringen. Die erhaltenen 70,00 € klimperten oder raschelten so lange komplett in meinem Portemonnaie, bis ich dieses lustige Glasbild mit einer roten Chillischote entdeckte. Für so ein kleines lustiges Bild ist in meiner roten Küche allemal noch Platz. – Gesagt, getan, gekauft, genagelt – und schon hängt es neben der Paprikauhr über den Paprikaschoten der Herdabdeckplatten. Der nicht-rote Gabeltanz findet im Besucherzimmer an der Wand statt. Dort tanzen eine Schmetterlingsnudel und eine Olive ein Duett. Vielleicht ist es der sterbende Schwan. Nein, ich meine natürlich die auf aufzuessende Nudel.

**********

Ich habe philosophiert, warum ich selten nur eine Sache kaufe. Liegt das etwa daran, dass ich als Einzelkind aufgewachsen bin und mir immer Geschwister gewünscht habe???

Und deswegen dachte ich: „Die arme Paprikaschote, so einsam auf den Gabelspitzen – sie muss doch Verstärkung bekommen, wo sie sich Trost holen kann, wenn der Rücken zerstochen ist. – Zu einer Serie gehören meist drei oder vier ähnliche Motive. Ihr seht, ich habe mich gebremst, ich habe nur drei Motive gekauft. (Das vierte habe ich nicht gefunden und es war mir auch zu ähnlich zu einem anderen Bild)

Gleich nach dem hochwissenschaftlichen Besuch bei Bessy II (wer neugierig ist, kann ja schon mal googeln) musste ich etwas weltliches tun, kaufte die zwei Glasbilder und brachte sie soooooooooooooooofort an. – Und dann veröffentlichte Connie/Helma auf Fb ein neues Profilbild. Ich schrieb ihr sofort, dass sie fabelhaft in meine rote Küche passen würde. Und damit ihr mir das alle glaubt, habe ich das gleich probiert. Welche Eigenschaften Conni mit einer Chillyschote außer rot noch gemeinsam hat, darüber will ich nicht öffentlich diskutieren 🙂

Fee ist nicht nur eine Lyrikfee oder Prosafee oder Blogfee oder Für-Clara-Fee – nein, sie ist auch eine Kaffeefee. Ewig und drei Tage schwärmte sie mir von ihrem handgemahlenen Kaffee vor – und das auch noch in einer roten Kaffeemühle. Dass der besser schmeckt als mein preiswerter Padkaffee, das begreife sogar ich. Aber als Handmühle konnte ich nichts auftreiben, was mir auch nur annähernd gefallen hätte. Also griff ich zu einer elektrischen – rotweiß – besser kann ich es mir für meine Küche nicht wünschen. Außerdem finde ich, dass die kleine Moulinex aussieht wie ein Leuchtturm. Und damit erinnert sie mich an ……?

So, jetzt ist aber genug – nur noch diese beiden.

Jetzt habe ich euch genug von rot vorgeschwärmt – manchmal muss ich schon was gegen mein Lila-Image tun.


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„Clara, du hast doch eine Scheibe!“

„… da irrst du dich, ich habe keine mehr!“

… zumindest nicht mehr in der Küche. – Es gibt gute Ideen, da komme ich erst darauf, nachdem ich schon fast 2,5 Jahre hier wohne.

Unsere Küchen sind ja sehr schmal. Wenn sie von beiden Seiten mit Möbeln ausgestattet sind, dann wird es in der Mitte eng. Und so war es bis zu dem Zeitpunkt, als ich der Enge ein Ende bereitet habe.

Auf der linken Seite gibt es ein Teil, das hatte eine Glasscheibe, und dahinter konnte ich sehr gut meine verschieden großen Teller, Schüsseln, Kaffeetassen und Untertassen besichtigen – denn „bewundern“ zu sagen, wäre überzogen.

Immer, wenn ich den Geschirrspüler ausräumte, verstellte die geöffnete Tür des Spülers den gesamten Freiraum. Also musste ich mehr oder weniger um die Glastür drumrum wurschteln.

Lange Rede, wenig Sinn – ich stieg auf ein Minileiterchen und wollte die Tür entfernen und in den Keller oder gleich auf den Sperrmüll werfen. Doch als ich nur eine Schraube oben lockerte, wäre ich fast mit der schon losen Tür im Arm von der Leiter gefallen. Mit Müh und Not hielt ich die Tür fest, vermisste den Lehrling, der mir jetzt das andere Werkzeug zureichen könnte und packte den anderen Schraubendreher mit langen Fingern.

Das Geschirr, das in diesem Schrank ist, wird immer und immer wieder benutzt, es muss nicht staubfrei hinter Glas stehen. Außerdem habe ich am heiligen Sonntag einen Großeinsatz in der Küche geleistet. Ich habe ALLE Schrankfächer ausgeräumt, ausgewischt, umgeräumt und wieder bestückt. Bei mir könnte echt noch jemand einziehen, so viel Platz ist noch.

Frau Wildgans hatte ihren Wunsch „Ein traumhaftes Wochenende für dich“ bestimmt anders gemeint, aber mir hat es Spaß gemacht, hin und her und her und hin zu schieben. – Die vor Jahren auf dem „Festival der Kulturen“ handgestrickten Eierwärmer dürfen jetzt ein wenig die Welt bestaunen.

 


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Innensicht

Weil das Laufen zwar schon besser geht, aber noch nicht ideal, bleibe ich noch ein wenig zu Haus und schwärme nur in Gedanken in die Ferne.

Zum Beispiel nach London. Dort bin ich sogar Anfang unseres Jahrtausends schon einmal gewesen – ganz allein und bei einer Familie hatte ich ein Pensionszimmer gemietet. Die Anreise war claramäßig, nämlich chaotisch. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber etwas ganz Wichtiges hatte ich vergessen. Ob es die Quartieranschrift war, weiß ich nicht mehr – doch irgendwann war ich doch an Ort und Stelle.

Die Frau des Hauses, eine geborene Londonerin, verstand ich für meine miesen Englischkenntnisse recht gut. Drei Kinder gehörten zum Haushalt – den Kleinen verstand ich nicht und hätte ihn sicher auch in deutscher Sprache nicht verstanden – bei den größeren ging es auch recht gut. Das einzige Problem war der Vater und Herr des Hauses. Er tat mir am Ende richtig leid – aber er konnte sich anstrengen, wie er wollte, nichts davon gelangte in mein Sprachübersetzerhirn. Er war Australier und das nahm mein Englisch-Versteh-Programm nicht an.

Und zur Erinnerung gibt es jetzt in der roten Küche ein (rotes) Kleckerplatzdeckchen, damit Clara auf dem roten Fahrrad durch die Brexit-Hauptstadt düsen kann.

Wenn euch das hier noch nicht rot genug ist, dann habe ich noch was intensiveres für mich und für euch – meine rote Küche ist fast so inspirierend wie mein lila Clara-Zimmer.

 

Warum ich das Foto doppelt einstelle, weiß ich auch nicht so genau. Wahrscheinlich will ich die Schrift deutlicher lesen können, denn definitiv stimmen zwei Eigenschaften nicht, zumindest bei mir nicht. – Wenn ich euch jetzt fragte, welche beiden Eigenschaften das sind, die ich mir nicht zubillige, geniert ihr euch sicher.

Aber das Leben ist kein Ponyhof. Ich wollte es nicht wahrhaben, aber es scheint entweder Ärger oder Arbeit auf mich zuzukommen. Die Fotos, die ich euch jetzt zeige, sind alle an der Außenwand über den Fenstern in drei Räumen aufgenommen. Und zwar an dieser Wand, die im Sommer neu gedämmt wurde Küchen- und Badfenster und das einzelne Wohnzimmerfenster, das an einer anderen Wand ist, sind vollkommen in Ordnung. Der Maler hat damals top gearbeitet. Er meint auch, das liegt an der neuen Dämmung und wäre dann Sache der Hausverwaltung. – Es gibt bei uns in der Wohnanlage einen Mann, der ist in Sachen von Baudingen Verbindungsmann zur Verwaltung. Dem schrieb ich einen Brief und bat ihn um eine Besichtigung.

Seiner Meinung nach spinnt „Klein-Clara“ und er wollte mir das Blaue vom Himmel erzählen. Ich glaube, er hatte von Baudingen noch weniger Ahnung als ich und vor allem auch, als mein Nachbar. – Ich begriff, dass es auf jeden Fall meine Sache sein wird, die Schäden zu beseitigen – mit meinem Topmaler werde ich mich schon irgendwie einigen.

Doch dieses „Abkanzeln“ eines „klugen Mannes“ gegenüber einer „dummen Frau“ ließ mir keine Ruhe. Ich rief meinen Exmann an, der Dipl.-Ing. im Bauwesen ist oder war. Und siehe da, meine Theorie war durchaus berechtigt, gerade bei mir in der obersten Etage sind die Wärmeaustauschverhältnisse kompliziert. Er riet dazu, die Ausbesserungsarbeiten erst nach Ende der Heizperiode zu machen, damit es nicht gleich wieder reißt.

Da fast alle Wohnungsinhaber ihre Zimmer tapeziert haben, wäre da auch kein Vergleich möglich. So eine Tapete kann durchaus die Risse entweder überdecken oder sogar verhindern. Aber Clara muss ja unbedingt untapezierte, nur geputzte und gemalerte Wände haben wollen!!!! – Nach diesem Gespräch war mein Weltbild wieder in Ordnung.

Da kann ich wirklich nur sagen: Der Verfall nimmt zu – offenbar auch der eigene.

Vorgestern übermittelte ich 00.02 Uhr über whats App ein gesungenes „Happy birthday to you … lieber Georg …“, denn sein Geburtstag stand in meinem Kalender. Ich gab mir richtig Mühe beim Singen, denn er ist ein langjähriger virtueller Freund.

Kurze Zeit später kam seine Antwort: „Ich habe doch erst im April Geburtstag“ – hahaha.

Tja, wer lesen kann, ist echt im Vorteil, denn im Kalender stand: „Gregor“ – aber wer guckt da um Mitternacht schon so genau hin???


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Clara hat Unglaubliches geschafft …

und das alles ohne große Anstrengung

Beispiele dafür sind:

Erstens: Am 6. Januar fand das große Neujahrsdoppelkopfturnier mit 21 Teilnehmern statt. Es dürfte inzwischen niemand hier geben, der nicht weiß, dass das mein Leib- und Magenspiel ist. Deswegen hat mir die liebe Mallybeau vor einiger Zeit – als ich noch in Queens-Würden war – eine herrliche Collage gewidmet. Vielleicht hat sich das 2018er Schicksal überlegt, dass es da ruhig mal ein bisschen daran drehen kann. – Wir spielen mit ausgelosten Plätzen an drei Tischen – jeweils zwei Runden, also 8 Spiele – komplett am Abend also 24 Spiele.

Meine Bilanz: Erster Tisch: 0, in Worten NULL Punkte; zweiter Tisch: sechs Punkte; dritter Tisch: 8 Punkte durch ein Solo erbeutet.
Das alles zusammen brachte mit den LETZTEN Platz mit einer Flasche Piccolo ein – besser als die Mittelplätze, die mit Süßigkeiten „abgespeist“ wurden.

Ich habe also den Spruch „Dummheit frisst, Intelligenz säuft“ ein wenig ad absurdum geführt. Als die Doppelkopf“queen“ zur Tat schreiten wollte, um zu queenen siegen, waren alle Karten fast immer schlecht – und wenn sie mal gut waren, spielte eine andere ein Solo. – Als sie dann spät in der Nacht nach Hause kam, setzte sie sich eine Maske der Schmach und Schande auf und raufte sich die Haare, doch am nächsten Morgen war alles wieder gut.

Zweitens: Clara illuminiert innerhalb von zwei Tagen einen Teil ihrer Wohnung

Mein Motto: Gut hören kann ich schlecht, aber schlecht sehen kann ich gut.

Deswegen bin ich ständig und immer auf gute und helle Lichtquellen angewiesen. Neuerdings sollen die auch LED-bestückt sein, weil das Strom spart, Umwelt schont und gut aussieht. Von der in der A*LDI-Voranzeige gezeigten 4 Sorten Tischleuchten gefielen mir zwei auf Anhieb. Also früh aus dem Bett gequält und mit 3 Stück nach Haus gekommen. Montage mittelprächtig einfachkompliziert, also standen sie bald dort, wo sie Licht verbreiten sollte. Sie gefielen mir so ausnehmend gut, dass ich die Restbestände noch um zwei dezimierte. Vom Geld her bezahlen viele Leute für eine Lampe mehr als ich für meine fünf.

Allein im Schlaf-/Arbeitszimmer leuchten vier – 2 am Arbeitsplatz für Bildschirm/Drucker und Tastatur, eine am Bett, um mir heimzuleuchten und den Traumfänger zu halten und eine am Tisch, weil der Deckenfluter keine Leselampe hat. – Jetzt habe ich ausgesorgt. Der Leuchtarm kann um 350 ° gedreht werden, um 90 ° nach oben geschwenkt werden und die Leuchtröhre kann auch ihre Leuchtrichtung verändern. Der Schalter ist nicht unpassend an einer Strippe, sondern am Ende des Leuchtarms.

Und die fünfte beleuchtet mir das Essen, damit ich keine Gräten verschlucke.

Die Bettlampe tritt im Duo mit der Tischlampe auf:

Und die Küchenlampe lasse ich auch zweispaltig ihr Licht verbreiten.

Drittens: Jetzt bin ich schon in der Küche, da kann ich euch gleich zeigen, wie ich Familienzusammenführung verstehe – warum die allerdings alle am Herd sind, verstehe ich dann doch nicht, denn die richtigen Herdtypen finden sich bei dieser Biersorte nicht. – Es scheint also Mitglieder dieses Namens zu geben, die eine Brauerei besitzen.

Viertens: Es grünt so grün wenn Claras „Blumen blühen“

Zwei Sommer Balkonerfahrungen sagen mir, dass es hier mehr als zwei grüne Daumen braucht, um Pflanzen zu pflegen und zu erhalten. Entweder ist es zu windig oder es regnet zu viel oder die Pflanzen können mich nicht leiden oder ich kann die Pflanzen nicht leiden. Deswegen bin ich auf Schnullifix umgestiegen, der meine beiden Balkonkästen füllt. Jetzt habe ich drei neongrüne Scheiben (10 cm) und 3 ebenfalls in dieser Farbe leuchtende Blumen gekauft und im Schweiße meines Angesichtes zusammengesteckt. Bis ich begriffen hatte, dass sie beidseitig mit weißer Folie bezogen waren, dauerte es eine Zeit. Die kleinen Befestigungsschräubchen steckten so tief im Gewinde, dass ich sie nur mit Hilfe des Nachbarn heraus bekam. – Jetzt kann ich nur hoffen, dass sie nicht beim ersten kräftigen Wind durch die Gegend segeln. – Die verwackelten Fotos sind entstanden. als ich den Doppelkopf-Verlierer-Sekt getrunken hatte.

Fünftens: Clara hat beste Detektivarbeit geleistet

Ich bin ja eine recht eifrige Bloggeschichtenleserin – da macht man sich ja so seine Gedanken, ob da überwiegend die Wahrheit geschrieben wird, ob Bären in großer und in kleiner Form aufgebunden werden oder ob in lustiger Weise „Falschinformationen“ gestreut werden.

Seit längerer Zeit lese ich schmunzelnd bei einem Reihenhausbewohner, der uns bis zu einem gewissen Grad in sein Familienleben Einblick gestattet, der in der schönen Stadt Wien an sein Tagewerk als Abteilungsleiter in einer Fischfabrik schreitet.

So weit, so gut. Clara – gutgläubig, wie sie in den Schlafstunden ihres Lebens meist ist – hat das also alles verinnerlicht. Bis zu dem Punkt, als sie beim Einkaufen folgendes fand:

Frau Mallybeau wird jetzt vor Begeisterung aufschreien, weil sie jetzt eine Quelle gefunden hat, wo sie auch an katholischen Feiertagen Schokolade beziehen kann, denn Wien hat sicherlich andere Feiertage.

Also nicht stinkender Fisch, sondern zart schmelzende Schokolade ist Ihr Tagewerk, Herr Moser! 🙂