Claras Allerleiweltsgedanken


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„Falsch-Sparerin“ macht Pyrolyseerfahrung

Anfangs gleich für euch:  Es wird keine CKKFs geben = keine „ClarasKatastrophenKochFotos“ – ich hatte alles andere im Kopf als einen Fotoapparat zu holen.

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Für meinen Besuch und mich wollte ich ein Nudelgratin machen. Da fast alle Zutaten aus dem Kaufregal zu entnehmen sind, dürfte es wirklich keine kulinarische Meisterleistung werden … wenn man nicht Clara Himmelhoch heißt und manchmal recht extreme Kochwege beschreitet.

Als ich nach dem Einkauf zu Haus bemerkte, dass ich den geriebenen Käse und den gekochten Schinken vergessen hatte, die laut Rezept beigegeben werden sollen, war ich kurzzeitig versucht, das Essen durch ein anderes Rezept zu ersetzen. Aber nein, ich trabte noch einmal zum Discounter.

Und dann ging es los. Da das Gratin gleich in der Form auf den Tisch sollte, nahm ich nicht die schöne große Auflaufform aus Metall, sondern die weiße ovale aus Keramik. Die große ist deswegen schmutzig, weil ich sie – gegen allen Plan – dann doch noch benutzen musste und noch nicht abwaschen konnte.

Ich füllte die ungekochten Nudeln in die Auflaufform, streute den Schinken darüber und bereitete die Gratinsauce aus Wasser, Sahne und dem Pulver der zwei Tüten für die zwei Rezepte. – Kurzzeitig abgelenkt, konnte ich gar nicht so schnell den Knopf auf aus stellen, wie die ganze Sache überkochte und sich großflächig auf der Kochplatte ausbreitete. Das Inhaltsvolumen hatte sich plötzlich um 1/3 erweitert – so war das nicht von mir erwartet.

Die nicht übergekochte Sauce schüttete ich über die Nudeln samt Beiwerk, darauf kam der geriebene Käse.

Spätestens da hätte ich bemerken müssen, dass es eng werden wird in der Auflaufform.

Ich hatte die Form ohne Gestell in den Ofen gestellt – auch das war ein Fehler, denn so konnte ich das glitschige heiße Ding mit Handschuhen schlecht packen, als es dringend nötig wurde. An den Henkeln wäre es sicher kein Problem.

So, die Form war also bis zum oberen Rand gefüllt und wurde mit 170° Umluft befeuert. Und es erging ihr wie dem Töpfchen im Märchen – es wurde immer mehr und immer mehr.

Als ich in letzter Sekunde die Form aus dem Ofen holen wollte, um doch noch alles in die große Auflaufform umzufüllen, passierte das Malheur: ein großer Teil lief aus und breitete sich auf dem heißen Untergrund aus.

Käse kann so wunderbar braun einbrennen – und das großflächig. Watt’n Schitt!

Und beim Weg der Form vom heißen Ofen zur größeren Auflaufform wurden auch noch Schrank und Boden bekleckert. In der großen Form brachte das Gratin seine Backzeit zu Ende. Es sah zwar nicht mehr so gut aus wie am Anfang, schmeckte aber dennoch. Wir mussten und wollten ihn essen, denn ich hatte nichts anderes vorbereitet.

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Als die Gäste dann gegangen waren, machte ich mich dran, ein Wunderwerk meines Herds zu entdecken: die Pyrolyse.

Nie und nimmer hätte ich diese Ausstattung freiwillig gewählt, aber jetzt war es so weit, denn der Herd sah aus wie bei Schweins unterm Sofa.

Ich kratzte alle groben Sachen ab und löste mit einiger Anstrengung die seitlichen Einhängegitter. Arbeiten in der Hocke und gebückt gehören nicht zu meinen Lieblingsstellungen – außerdem ist es sehr eng, so dass ich mich nicht breit machen kann.

Ich stellte den Schalter auf Pyrolyse I – das sollte 1,5 Stunden dauern bei höchster Temperatur (ca. 300°). Stufe II bei noch stärker verdrecktem Ofen dauert drei Stunden. – Kommt die Temperatur in beängstigende Höhen, wird die Tür verriegelt, so dass niemand versehentlich den Ofen aufmachen kann.

Natürlich verbraucht das einiges an Strom – aber wenn ich mir vorstelle, dass ich auf Knien das Innenleben meines Herdes mit fragwürdigen Backofenreinigern geschrubbt hätte, gebe ich gern das Geld für die verbrauchten Kilowattstunden aus.

Als die Seitengitter mühelos eingehängt waren, bot sich mir dieser frische, saubere Anblick. Brav gemacht, liebe Pyro-Liese, denn so gut säubern kann nur eine Frau.

Mal sehen, wann und nach welchem Malheur ich diese Dienstleistung erneut in Anspruch nehmen werde. – Das allein hat schon den Kauf des neuen Herds als richtig erwiesen.


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Söhne sind nicht nur zum liebhaben gut …

… sie müssen manchmal auch hart arbeiten.

Für den jetzt folgenden „Arbeitseinsatz bei Muttern“ hat sich der Sohn einen der letzten Samstage ausgesucht, denn am Sonntag darf hier niemand zu laut husten, sonst könnte es schon Beschwerden geben. Manche von euch kennen noch den Begriff „NAW-Einsatz“, die anderen sollen googeln, wenn sie es wissen wollen.

Die DHL bestätigte, dass die richtigen Filter an diesem Samstag kommen – und das machten sie auch. Die sind so einfach anzubringen, das konnte sogar ich. (Was bitte ist daran 25,00 € wert? – Offenbar nur, dass sie für AEG bestimmt sind.)

Auf dem Plan standen die Befestigung der Leiste, die mir auf den Kopf bzw. ins Gesicht gefallen war, und das Anbringen der neuen Dunstabzugshaube. Wir dachten alle beide, dass nichts davon ein Problem werden könnte – doch:

Es irrt der Mensch, so lang er lebt.

Zuerst die Leiste – sie will und will nicht halten – er biegt die Befestigungsklammern auseinander, er „spricht“ mit der Leiste – am Ende haut er (wütend) einen längeren Nagel in das Ende, damit sie nicht mehr auf die Mutter fallen kann.

Doch jetzt zum Dunstabzugsprojekt. Ich arbeitete schon vor und löste, was zu lösen ging, und schraubte Schrauben heraus, die nicht gerätetragend waren.

Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih, so verdreckt wird die neue in paar Jahren auch aussehen. Diese Stellen hätte ich nie und nimmer putzen können, sie waren verdeckt.

 

Als der Sohn die alte herausgehoben hat,

guckte zumindest ich seeeeeeeeeeehr irritiert. Warum? Ich hatte irgendwie noch einen Schrankboden erwartet oder erhofft, denn ich hatte die Einbauanleitung gelesen. Dort stand, dass man in den Schrankboden mit einer Stichsäge die entsprechende Öffnung sägen soll.

Als zweite Befestigungsart wurde angeboten, dass man den Zwischenboden des Schranks nimmt und die Haube dort anschraubt oder anhängt. Das ging bei mir nur bedingt, da der Zwischenboden schon für den Abluftschlauch der alten gelocht war und mit einer neuen notwendigen Aussparung zu instabil geworden wäre.

Aus den Seitenwänden der Haube kommen „Krallen“ heraus, die irgendwo aufliegen müssen, damit die Dunstabzugshaube nicht nach unten auf den schönen neuen teuren Herd knallt. – Als alles fertig war, sah das dann so aus. Der Sohn wollte es NICHT so lassen, weil er sich dafür „geschämt“ hat, wie das aussieht – doch ich habe ganz heftig widersprochen. – Falls mich jemand von euch mal besuchen kommt, dürft ihr nicht darum bitten, dass ich diese Schranktür öffne – versprochen??? Zumindest nicht dann, wenn er und Lennie auch da sind. 🙂  – Vielleicht hänge ich noch einen ROTEN Lappen davor.

Hätte es die Aufhängung der alten Haube nicht gegeben, wäre guter Rat noch teurer teuer gewesen. Als erstes fuhren wir zum Baumarkt, um eine entsprechende Leiste zu kaufen und eine vernünftige Säge, die mir beim Umzug abhanden gekommen sein muss. – Vor dem Baumarkt gab es eine tolle Imbissbude, die uns wirklich mit exzellenten Pommes und einem riesigen Stück Fleisch mit gebratenen Zwiebeln versorgte.

Dann sah es so aus (gesungen): „Einmal links, einmal rechts, wenn’s dann passt, dann wär’s nichts Schlecht’s.“

Tat es aber aus irgendwelchen Gründen nicht und ich – zum Glück nicht der Sohn – wurde immer unruhiger. Ihr müsst das nicht, denn wenn es nicht geklappt hätte, würde ich hier nicht berichten.

Mit der tollen Säge erstellte er noch zwei Stützhölzer – dann durfte musste ich immer eine Seite unterstützend halten und plötzlich war es geschafft: Sie hing, leuchtete und pustete bzw. saugte – geht doch!!!!

Es dauerte ein wenig, bis ich begriff, dass die blauen Ränder der Alufilter nur Plastikschutz ist – und ich pulte die Plastikumhüllung ab.

Ob ich das als „Umhüllungskunst“ verkaufen kann? Christo hat mit „Verhüllungskunst Tausende nach Berlin gelockt, vielleicht locke ich wenigstens zwei neue LeserInnen an.

Und wenn ich schon mal auf der Leiter bin, habe ich gleich noch oben alles mit Alufolie ausgelegt, denn die dreckigen Abdeckplatten mussten endlich in den Müll.

Jetzt ist lange genug über so einen unwichtigen Schwachsinn geplaudert – hier nur noch zwei Fotos vom Endstand. Dass das Ding Energielabel D hat, finde ich schwach – aber zum Glück koche ich ja nicht so viel. Dort, wo die zwei Pfeile sind, flattern zwei halbrunde Deckelchen, weil die Luft dort herausströmt. Man könnte auch ein Abluftrohr anschließen, dann kommt die „gereinigte Stinkeluft “ oben aus der Schrankwand raus.

 


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Clara war schon bei ihrer Geburt lila

Glaubt ihr nicht? Ich habe im Gegensatz zu Herrn Dr. Maaßen Beweise dafür.

Denkt ihr vielleicht, ich habe an Sauerstoffmangel gelitten und bin deswegen lila angelaufen? Alles falsch – ich wurde von einer lila Logistik geboren – und zwar in Deggendorf – und das lila hat auf mich abgefärbt. Das letztere ist die reine Wahrheit, das andere habe ich gerade erst vor einigen Tagen erfahren und ist vielleicht nur ganz wenig die Wahrheit.

Doch da ich anfangs nicht genau hingesehen habe bei der sehr kleinen Schrift, habe ich „lila Lounge“ gelesen, und das gefiel mir natürlich besser. Wiki schreibt über den Begriff Lounge:

Als Lounge // bezeichnet man einen exklusiven Warte- oder Aufenthaltsraum für Reisende – vor allem in Flughäfen und Bahnhöfen. Auch in modernen, großen Sportstadien sind teilweise Lounges zu finden. Als Lounge oder Lobby werden auch Rezeptionsbereiche und Empfangsräume in Hotels bezeichnet.
„Für Reisende“ trifft zu, denn ich bin ca. acht Monate später Hals über Kopf von Bayern abgereist worden und hatte dann mein Bett im heimatlichen Görlitz stehen. – Das Sportstadium haben sowohl meine Mutter als auch ich ausgelassen, dort haben wir uns also nicht herumgetrieben.
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Doch jetzt zum eigentlichen Sinn oder Nicht-Sinn des Artikels. Hier könnte die Zwischenüberschrift heißen:

Auch Amazone kann in die Irre führen – besonders mich

Aus unterschiedlichen Gründen beschloss ich, die uralte Dunstabzugshaube, die laut, dreckig und fast unwirksam ist,

gegen eine neue auszutauschen, die der Sohn dann montieren sollte. Da der Herd von AEG ist, wurde die passende ausziehbare Flachschirmhaube ausgewählt, weil ich mir sonst an allen anderen den Kopf beulig stoßen würde.

Ich sah beim großen A-Händler folgendes:

Da der Umluftbetrieb (Abluft geht nicht, da ich kein Loch zur Toilette durchschlagen möchte) nur mit zwei Kohleaktivfiltern funktioniert, bestelle ich natürlich gleich die Filter für schlappe 29,00 € und auch die (angeblich) notwendige Blende.

Und da kommen wir auch schon zu des Pudels Kern. Die Ware wird schnell geliefert – ich packe alles auf die Liege im kleinen Zimmer. Und??? der Filter will partout nicht auf die vorgesehenen Stutzen passen!!! Jeder Filter hat eine ca. 10 mm große runde Öffnung, die auf einen fast gleichgroßen Stutzen gesteckt werden müsste. Doch hier ist ein querliegender Stift der Kontaktpartner, aber viel zu groß. – Eben so finde ich keine Anbaumöglichkeit für die Edelstahlblende, da schon eine dran ist. Und dieses Blechteil hat fast 37,00 € gekostet.

So pfiffig, die Bestellnummern in der Produktbeschreibung und auf dem gelieferten Karton sofort zu vergleichen, darauf kam ich erst viel später. Erst einmal habe ich eine Mail mit genauer Schilderung der Probleme an den Versender geschickt.

Doch: Kundendienst ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Anhand der vorliegenden Rechnung hätten sie m.M. nach erkennen müssen, dass die Filter die falschen sind und die Blende vollkommen überflüssig ist.

Doch was machen sie: Sie verweisen mich an den Kundendienst von AEG – dazu hatte ich aber Null Bock Lust. Ihre Reaktion fand ich sowohl unfreundlich bis fast schon unverschämt – denn ihnen hätte das Versehen viel eher auffallen müssen.

So sehen die richtigen Filter aus: Wenn ich sie mindestens einmal im Jahr tauschen muss, entstehen unvorhergesehene Folgekosten.

„Schlau“ wurden sie erst, als ich bei Amazone die Rücksendung anmeldete und in der Begründung schrieb, dass auf der Seite falsche Angebote stehen. Da haben sie sich bei mir bedankt und entschuldigt – warum nicht gleich so?
Für die Rücksendung einer 60 cm langen Leiste und eines kleinen dicken Päckchens für die Filter hatte ich natürlich keine Umverpackung. Aber Mädels aus dem Osten mussten schon immer mit Provisorien leben – also habe ich mir selbst eine gebastelt – und Lennie hat eifrig dabei mitgeholfen.
Und jetzt fehlt nur noch ein Foto von der eingebauten Dunstabzugshaube.
Da sich aber der Einbau so etwas von kompliziert gestaltete, so dass mein Sohn fast an die Grenzen seines handwerklichen Könnens kam, mache ich daraus einen neuen Artikel.
Fortsetzung am 24.09.


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Auf Wunsch einer einzelnen Dame …

… (Mallybeau) kocht Clara heute und dokumentiert das auch noch! 🙂 😉

Nie und nimmer will ich mich mit solchen Bloggerinnen vergleichen, die mit immensen Kenntnissen, guten Zutaten und viel Lust und Elan das Zustandekommen ihres Essens hier in ihrem Blog dokumentieren.

Meinen Post hier könnte ihr – wie sehr oft – einfach unter Ulk verbuchen, denn Mallybeau wollte einfach sehen, wie der Überlaufschutz funktioniert. Da ich noch nicht richtig weiß, ob ich das Filmchen hier hochgeladen bekomme, zeige ich erst einmal wenige Fotos.

Korrekt, wie ich bei solch ungewohnten Tätigkeiten wie kochen nun mal bin, wiege ich die Nudeln ab – und da ich Schnapszahlen liebe, werden es nicht 150 g, sondern eben 155 g.

Aber was ist denn das – da hat sich doch tatsächlich eine einzige lila Nadel Nudel im Heuhaufen Nudelberg versteckt. Die wird es nicht schaffen, dass Essen lila zu färben.

Wasser zu kochen habe ich bisher immer noch geschafft, ohne dass irgendetwas angebrannt wäre 🙂 – Die Nudeln warten auf ihren (finalen) Sprung ins kochende Wasser. In meinem nächsten Leben möchte ich nie und nimmer Nudel sein.

Und schon kann die Temperatur gedrosselt werden – die Nudeln sind untergetaucht und im Gegenverkehr kommt das Kochwasser nach oben – aber das ist ja der Grund, warum ich dem Topf das rote Mützchen übergestülpt habe.

Und jetzt das Filmchen, falls es klappt. Es ist eine xxx.AVI-Datei und WP sagt: Sorry, dieser Typ ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. –

Mit Datei-Konvertern und reichlich Hinweisen von Mallybeau habe ich es nach langem Probieren geschafft. Hier ist der Beweis, dass ich richtig in MP4 verwandelt habe, aber dennoch keine Bilder zu sehen waren.

Mallybeau hat wirklich was dafür getan, dass sie das überhaupt nicht sehenswerte Video ansehen kann.

Und weil ich mich so freue, dass das mit dem Einfügen von Videos so schön klappt, zeige ich gleich noch ein zweites – dieses aber direkt, nicht über YT. Ich muss mich endlich mal um eine Mitbewohnerin kümmern – die Aufnahmen in diesem Zimmer sind nicht mehr ganz aktuell. – Als ich es hochladen wollte, hat WP das gleiche wie bei der AVI-Datei gesagt: Nicht erlaubt aus Sicherheitsgründen. Also muss ich doch über YT gehen. Aber beim zweiten Mal ging es viel schneller – wie heißt es doch: „Beim ersten Mal, da tut’s noch weh“ – was immer damit gemeint ist.

 

 


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Will sich jemand beliebt machen?

Bei mir? Aber das „beliebt“ müsste in dicken, fetten Gänsebeinen stehen.

Also, das wäre das Supergeschenk für mich. Ich habe zwar schon eine elektronische Küchenwaage, die mir auch schon gute Dienste geleistet hat, aber die ist ohne Aufschrift.

Und jetzt gerade hatte ALDI diese im Angebot – wie „passend zu mir!

So wäre noch besser! Aber die werden nicht eine ganze Produktionsreihe auf mich einrichten 🙂


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Im nächsten Leben werde ich Fakir …

… dann kann ich auch elegant auf einer Gabel tanzen

Da „mein“ Maler bei seiner Stippvisite noch so viel Zeit aufbringen konnte, die kaputten Deckenlampen abzunehmen und die mit neuen LED-Lampen bestückten alten Lampen wieder anzubringen, konnte ich die defekten ins Möbelhaus zurückbringen. Die erhaltenen 70,00 € klimperten oder raschelten so lange komplett in meinem Portemonnaie, bis ich dieses lustige Glasbild mit einer roten Chillischote entdeckte. Für so ein kleines lustiges Bild ist in meiner roten Küche allemal noch Platz. – Gesagt, getan, gekauft, genagelt – und schon hängt es neben der Paprikauhr über den Paprikaschoten der Herdabdeckplatten. Der nicht-rote Gabeltanz findet im Besucherzimmer an der Wand statt. Dort tanzen eine Schmetterlingsnudel und eine Olive ein Duett. Vielleicht ist es der sterbende Schwan. Nein, ich meine natürlich die auf aufzuessende Nudel.

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Ich habe philosophiert, warum ich selten nur eine Sache kaufe. Liegt das etwa daran, dass ich als Einzelkind aufgewachsen bin und mir immer Geschwister gewünscht habe???

Und deswegen dachte ich: „Die arme Paprikaschote, so einsam auf den Gabelspitzen – sie muss doch Verstärkung bekommen, wo sie sich Trost holen kann, wenn der Rücken zerstochen ist. – Zu einer Serie gehören meist drei oder vier ähnliche Motive. Ihr seht, ich habe mich gebremst, ich habe nur drei Motive gekauft. (Das vierte habe ich nicht gefunden und es war mir auch zu ähnlich zu einem anderen Bild)

Gleich nach dem hochwissenschaftlichen Besuch bei Bessy II (wer neugierig ist, kann ja schon mal googeln) musste ich etwas weltliches tun, kaufte die zwei Glasbilder und brachte sie soooooooooooooooofort an. – Und dann veröffentlichte Connie/Helma auf Fb ein neues Profilbild. Ich schrieb ihr sofort, dass sie fabelhaft in meine rote Küche passen würde. Und damit ihr mir das alle glaubt, habe ich das gleich probiert. Welche Eigenschaften Conni mit einer Chillyschote außer rot noch gemeinsam hat, darüber will ich nicht öffentlich diskutieren 🙂

Fee ist nicht nur eine Lyrikfee oder Prosafee oder Blogfee oder Für-Clara-Fee – nein, sie ist auch eine Kaffeefee. Ewig und drei Tage schwärmte sie mir von ihrem handgemahlenen Kaffee vor – und das auch noch in einer roten Kaffeemühle. Dass der besser schmeckt als mein preiswerter Padkaffee, das begreife sogar ich. Aber als Handmühle konnte ich nichts auftreiben, was mir auch nur annähernd gefallen hätte. Also griff ich zu einer elektrischen – rotweiß – besser kann ich es mir für meine Küche nicht wünschen. Außerdem finde ich, dass die kleine Moulinex aussieht wie ein Leuchtturm. Und damit erinnert sie mich an ……?

So, jetzt ist aber genug – nur noch diese beiden.

Jetzt habe ich euch genug von rot vorgeschwärmt – manchmal muss ich schon was gegen mein Lila-Image tun.


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„Clara, du hast doch eine Scheibe!“

„… da irrst du dich, ich habe keine mehr!“

… zumindest nicht mehr in der Küche. – Es gibt gute Ideen, da komme ich erst darauf, nachdem ich schon fast 2,5 Jahre hier wohne.

Unsere Küchen sind ja sehr schmal. Wenn sie von beiden Seiten mit Möbeln ausgestattet sind, dann wird es in der Mitte eng. Und so war es bis zu dem Zeitpunkt, als ich der Enge ein Ende bereitet habe.

Auf der linken Seite gibt es ein Teil, das hatte eine Glasscheibe, und dahinter konnte ich sehr gut meine verschieden großen Teller, Schüsseln, Kaffeetassen und Untertassen besichtigen – denn „bewundern“ zu sagen, wäre überzogen.

Immer, wenn ich den Geschirrspüler ausräumte, verstellte die geöffnete Tür des Spülers den gesamten Freiraum. Also musste ich mehr oder weniger um die Glastür drumrum wurschteln.

Lange Rede, wenig Sinn – ich stieg auf ein Minileiterchen und wollte die Tür entfernen und in den Keller oder gleich auf den Sperrmüll werfen. Doch als ich nur eine Schraube oben lockerte, wäre ich fast mit der schon losen Tür im Arm von der Leiter gefallen. Mit Müh und Not hielt ich die Tür fest, vermisste den Lehrling, der mir jetzt das andere Werkzeug zureichen könnte und packte den anderen Schraubendreher mit langen Fingern.

Das Geschirr, das in diesem Schrank ist, wird immer und immer wieder benutzt, es muss nicht staubfrei hinter Glas stehen. Außerdem habe ich am heiligen Sonntag einen Großeinsatz in der Küche geleistet. Ich habe ALLE Schrankfächer ausgeräumt, ausgewischt, umgeräumt und wieder bestückt. Bei mir könnte echt noch jemand einziehen, so viel Platz ist noch.

Frau Wildgans hatte ihren Wunsch „Ein traumhaftes Wochenende für dich“ bestimmt anders gemeint, aber mir hat es Spaß gemacht, hin und her und her und hin zu schieben. – Die vor Jahren auf dem „Festival der Kulturen“ handgestrickten Eierwärmer dürfen jetzt ein wenig die Welt bestaunen.