Claras Allerleiweltsgedanken


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„Wir reisen nach Amerika …“

„… und wer will mit – die Katze mit dem langen Schwanz …“

Um es gleich klarzustellen: ICH reise nicht nach Amerika – muss ich nicht haben. Einmal war ich dort, das ist ausreichend.

Und wenn es um eine „Katze mit dem langen Schwanz“ geht, könnte doch nur mein Löwe gemeint sein. Der darf die nächste „Reise“ mitmachen, aber die geht von Berlin-Marienfelde nach Berlin-Weißensee in die Parkklinik – nähere Einzelheiten übermorgen.

Als Mallybeau die Frage stellte, ob Clarofant jetzt immer mit verreisen darf, wollte ich spontan ja sagen – doch dann habe ich mich umgesehen, ob noch andere Reiseanwärter – gemessen nach Größe und Gewicht – in Frage kämen. Und da sind sie schon. Wie echte Kavaliere haben sie die Dame in die Mitte genommen. Diese hatte nämlich anfangs noch ihren schicken Hut auf – und da blieb den „Kerlen“ fast der Mund offen stehen.

Als sie merkten, um was es ging, fingen sie an, mich beeindrucken zu wollen, indem sie mir Kunststücke und Artistik vorführten. Na gut, beim letzten ziemlich schweren Kunststück – dem Querfliegen auf dem Elefanten – brauchten sie noch ein wenig Hilfestellung. Als Emma auf dem Rücken von Clarofant runterzufallen drohte, sprang sofort Löwchen zur Hilfe. – Und als sie die Bremer Stadtmusikanten zu dritt darstellten, überlegte ich schon, sie alle drei mitzunehmen und sie auf der Reise auftreten zu lassen – vielleicht kann ich Taschengeld verdienen.

Aber irgendwann hatten sie alle drei die Nase voll, legten sie auf den Tisch und streikten.

Ich habe ja noch eine Weile Zeit bis zur nächsten Reise – also kann ich in Ruhe überlegen.


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Clara und Christine Himmelhoch …

… geben die verspätete Namensgebung für ihren kleinen blauen Liebling bekannt

WIR haben uns die Wahl des Namens nicht leicht gemacht, haben uns Vorschläge von anderen eingeholt – am Ende blieben vier Namen zur Wahl.

 

Die beiden „Mütter“ konnten sich nicht einigen und wählten das Losverfahren, so dass nach zwei Wahlgängen diese beiden Namen übrig blieben.

Jetzt wurde die Diskussion heftig. Die eine meinte, dass es schon einen „Blauwal“ gäbe, da würde ein „Blaufant“ wunderbar passen. – Die andere meinte, dass Otto seinen Elefanten schließlich auch „Ottifant“ genannt hätte – da wäre doch „Clarofant“ wunderbar passend.

Also wurde es so gemacht:

Und das ist UNSER Kind Clarofant, das jetzt sofort dem Benutzerwörterbuch hinzugefügt wurde, damit es nicht immer eine Fehlermeldung gibt. – Der Bildschirm hat auf dem zweiten Foto extra für den Lütten die blaue Farbe angelegt. – Und auf dem letzten Fotos seht ihr den Lieblingsonkel von Clarofant, als der noch etwa so alt war wie „Fantie“ jetzt. 🙂

Jetzt noch ein wenig Realität:

Meine neue Markise hängt, funktioniert und sieht gut aus

Eigentlich wollte ich sie ja gleich nach meinem Urlaub montieren lassen, aber sie war noch nicht fertig, also noch nicht angefertigt. Am Mittwoch hatte ich mit dem Wetter unverschämtes Glück – am Dienstag regnete es und für Donnerstag ist auch Regen angesagt – aber ich konnte den beiden Monteuren einen trockenen Balkon, einen heißen Kaffee, ein Sandwichbrötchen und ein anständiges Trinkgeld anbieten, denn das hatten sie sich auch verdient. Sie kamen von der Firma nitz + nitz GmbH – keine Werbung, sondern nur Anerkennung.

Sie haben sehr sauber und korrekt gearbeitet, beim Bohren den Staub gleich mit dem Staubsaugerschlauch aufgefangen und alles zu meiner Zufriedenheit erledigt – Löcher zugeschmiert, Kabelkanal mit Silikon abgedichtet, vernünftige Ratschläge gegeben.

Zum Glück hatte ich den Balkon ABSOLUT leer geräumt.

Zuerst wollte der eine Monteur, der vor dem anderen da war, das 4 m lange Teil der alten Markise, das links an der Brüstung liegt, per Hand runtertragen – ich konnte es ihm nicht ausreden. Aber er kam gerade mal bis vor die Wohnungstür, dann merkte er, dass es bei unserem zugebauten Treppenhaus nicht geht. – Also, was macht er??? – Er nimmt seine Handkreissäge und teilt es in zwei Stücke. Und schon war das Problem kein Problem mehr.

Wie man sieht, haben sie den freien Platz nicht nur mit zwei Körpern, sondern auch mit zwei Leitern und unendlich viel Werkzeug ausgefüllt.

Dann kam der zweite Kollege mit einem langen, langen Seil über der Schulter – 50 m lang. Sie machten eine Seil-Länge-Kontrolle und ließen es vom Balkon bis auf die Erde. Aussage des Monteurs: „Das Seil hätte keinen Meter kürzer sein dürfen.“ – Hier ist die alte schon abgeseilt und die neue, die sogar 4,30 m breit ist, wartet schon darauf, angebunden zu werden. – Sie haben sich unheimlich große Mühe gegeben, keine Pflanzen zu beschädigen. Da einige Bewohner unter mir fest verbaute Blumenkästen haben, hätte auch Bescheid sagen wenig Sinn gehabt. – Aber es ist wirklich alles gut gegangen.

Als die alte ab war, „lachten“ mich diese drei schwarzen Löcher an: – Die Monteure spritzten in die Löcher Silikon, aber das andere lasse ich nächstes Jahr, wenn unsere Rückfront gemacht wird, von einem Maler in Ordnung bringen. Die verdienen bestimmt nicht viel und freuen sich über etwas Nebenverdienst.

So, und jetzt als Galerie Markisenfotos: Die Farben gefallen mit, der Mechanismus ist stabil und die Markise hält jetzt – bittebitte – bis zum Rest meines Wohnens in dieser Wohnung. Ich bin eine der ganz wenigen, die einen geraden Rand am Abschluss des Volants hat – alle anderen haben Bögen.

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In Erinnerung an die alte Markise will ich noch zwei Fotos anhängen. Hier war sie nach der Fassadensanierung mit ca. 9 cm starken Dämmplatten wieder an Ort und Stelle.

JETZT ist der Schaltkasten mit einem sauberen Kabelkanal angeschlossen, nicht so schlampig wie hier, wo alles frei in der Gegend herumhängt.

Der Monteur sagte mir noch, dass dieser Schalter möglichst bald gegen einen neuen getauscht werden muss, aber das macht dann der Sohn-Handwerker.


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Es werden immer mehr Fotos – Reise 7

… die Texte immer kürzer und die Ereignisse immer spektakulärer

Tagesplan: Goris – Chndzoresk – Tatev – Jerewan

Heute gab es eine große Enttäuschung für mich – aber auch ein riesiges Schulterklopfen – unbemerkt und nur von mir selbst.

In allen Prospekten, die ich hatte und was ich auch im Netz gelesen hatte, stand zu lesen:

1. Am Morgen fahren Sie nach Chndzoresk, einem Höhlendorf mit alten Siedlungen.
2. Hier allerdings stand (im Kleingedruckten): Besichtigung eines Höhlendorfs wetterbedingt und von einer Plattform aus)
3. … wir besichtigen das Höhlendorf … Hier gibt es viele Höhlen und Felsformationen, die bis zur Mitte des 20. Jhd noch bewohnt waren.

Kurz und gut, das Höhlendorf haben wir nur fotografisch besucht. Entweder hat der Reiseveranstalter die Tage zu voll gepackt, so dass Nelly den Zeitplan nicht einhalten konnte; oder Nelly hat zu viel gewusst und zu viel erzählt; oder es haben nicht alle Teilnehmer der Gruppe die Empfehlung der Veranstalter ernst genommen, wirklich gut zu Fuß zu sein. Verletzungsbedingt, altersbedingt (mit 84 ist man nicht mehr so flott) oder mit einer schweren Körperbehinderung an beiden Beinen geht alles sehr langsam.

Zuerst ein Foto aus dem Bus. Ihr könnt mir glauben, bei den sehr, sehr engen Straßen und den sehr, sehr tiefen Schluchten am Wegrand, an dem sich KEINERLEI Sicherheitsplanke befand, war mir nicht immer wohl.

Und jetzt Höhlendorf-Galerie – und heute gibt es Sony-Fotos. Coca Cola muss sich überall breit machen. – Ich hoffe, ihr könnt die Höhlen auf den Fotos erkennen – und wenn nicht, ist es auch kein Beinbruch. – Auf die gelungenen supergezoomten Fotos bin ich natürlich stolz, dass sie ohne Stativ nicht verwackelt sind – aber das ist noch nicht der Schulterklopfer 🙂 – Über diese Brücke hätte ich auch gern gehen wollen – eine Hängebrücke – denn nur über die gelangt man ins Höhlendorf. Vielleicht passiert über diese Brücke schon eine natürliche Auslese – nicht durch Absturz, sondern wegen der Angst vor Hängebrücken.

Tja, und dann ging es weiter – und dann kam es, das Schulterklopfereignis. Die Pendelbahn hat eine Länge von 5.750 Meter, nach meinem Gefühl viel zu wenig Stützpfeiler, 2 gegenläufige Kabinen, die jeweils 30 Passagiere fassen, eine schwindelerregende Aussicht und das Kloster Tatev als Ziel.

Als meine Kinder noch ziemlich klein waren, musste mein Mann mit ihnen allein auf einen tschechischen Berg schweben, denn mich hätte nichts in der Welt dazu bringen können, in diese Gondel einzusteigen oder auf Rügen im Ort Granitz die gusseiserne, durchbrochene Wendeltreppe zu erklettern. – Doch im Laufe der Jahre habe ich diese extreme Höhenangst verloren – jetzt habe ich mich sogar gefreut, dass ich einen Außenstehplatz an der Scheibe hatte. Unsere „Extremdränglerin“ hatte natürlich in Fahrtrichtung einen der besten Plätze – sowohl aufwärts als auch abwärts. Gut und bestens zu Fuß, hatte sie die Nase IMMER vorn.

Die auf den Karten aufgedruckte Zeit muss genau eingehalten werden. Eine komplette Fahrt kostet ca. 14,00 € – für so viel Angst ist das ein sehr billiger Preis.

Das Ziel der Pendelbahnfahrt ist natürlich ein Kloster, und zwar das Kloster Tatev. – Vielleicht hatten die Reiseberichtsersteller auch keine Lust mehr, denn zu dem Kloster gibt es nichts zu lesen.

Vielleicht könnt ihr das, was auf dem Aufsteller des ersten Fotos steht, gut lesen – denn viel mehr weiß ich auch nicht. – Solch alte Bausubstanz muss natürlich gehegt und gepflegt werden. Da die Klöster aber keinen Eintritt einnehmen, muss das Geld aus dem Staatssäckel kommen – und das ist in Armenien nicht so reichlich gefüllt.

Da ja dort nicht der Katholizismus unserer Breitengrade gepflegt wird, sehen die Priester natürlich anders aus als in unseren Kirchen. Er hat dazu aufgerufen, sich den Segen von ihm geben zu lassen – und hier auf dem letzten Foto machen das der Reiseleiter und eine Mitreisende.

Nach der gut überstandenen Rückfahrt

gab es „Den Lohn der Angst“ – zum Glück nicht als Film mit Yves Montand, sondern als wie immer prächtiges Mittagessen. Ich zeige euch nur einen Teil der Vorspeisen und das Dessert. – Für die Natur gab es das Dessert „Regen“ – für uns die ersten Tropfen in dieser Woche.

Danach fuhren wir zu einer Weinprobe. Es hat sich ja sicher schon herumgesprochenlesen, dass Wein nicht so mein Getränk ist und offensichtlich von meinem Reisebegleiter auch nicht; denn als er seinen Rüssel in das Rotweinglas gesteckt hatte, fiel er gleich volltrunken hinter die Gläser.

Es ist kein Wunder, dass er nach diesem Alkoholrausch Monsterbären (fast 1 m groß) und „Gruselflaschen“ in Regalen eines Supermarktes entdeckte. – Kann man das Kreuz und den Gekreuzigten sogar für solche hässlichen Flaschen missbrauchen?

Das waren für diesen Tag genügend Ereignisse, Fotos, Worte, „Witze“. – Bis bald mal wieder – in zwei Tagen!

 

 


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Es gibt Dinge im Leben … 3

Löwenzeiten – immer und überall (für mich) willkommen

Die LieblingsLöwenbetreuerin war vielleicht 10 oder gar 20 Minuten in der Wohnung, da war der Löwe von seinem Schrankwand-Ausguckplatz herunter geholt und wurde – mit seinem kleinen Ableger – liebevollst umhegt, umkuschelt, umsorgt und bespielt. – Bei der ersten Balkonfrühstücksmahlzeit saß er noch ein wenig abseits. Er bekam die Aufgabe, die Wespen zu verjagen – aber diese Aufgabe lag ihm nicht, warum auch immer. Also zogen wir ins Wohnzimmer.
Wie man sieht, wurden die beiden dort erst einmal als Platzhalter eingesetzt.

Gegen Ende der Bespielzeit wurde der Löwe zum wiederholten Mal getauft oder besser, mit einem Namen versehen. Wir hatten uns die vorher ausgesuchten Namen aber nicht gemerkt, deswegen bekam er jetzt ein Namensschild umgehängt.

Als dann die „Jung-Mama“ wieder fahren musste, fand ich ihn so in ihrem Bett vor und setzte ihn danach wieder auf den Schrank.


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Am legendären 13. gründet Clara H. aus B.-L. eine Sekte

54 Jahre ist es her, an dem der Ausspruch von Walter Ulbricht

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten! „

Lügen gestraft wurde. – Und jetzt ist sie fast schon so lange wieder weg wie sie da war – also Schnee von gestern???

Da ich nur eine gebildete Leserschaft habe (wissen alle viel mehr als ich), könnt ihr sicher mit der Bhagwan-Sekte was anfangen. Religion oder Sekte, Menschenfänger oder Seelentröster – das will ich jetzt alles nicht untersuchen. – Da diese Bewegung von einem Mann ins Leben gerufen wurde, sah ich mich versucht, eine Gegenbewegung aufzumachen:

Die Packwahn-Bewegung 🙂

Was habe ich mich früher immer über meine Mutter belustigt, die Wochen vor einem Termin wie Urlaub anfing, Sachen zusammen zu suchen oder gar schon Koffer zu packen.

Ich übertreffe das um Vieles: Ich packe MONATE vor dem Umzug. Wie schön werden die letzten Tage vom 18. bis 22. September vor dem Umzug sein, denn da sitze ich dann nur noch zwischen Kisten, Säcken, abgebauten Regalen und und und … und freue mich, wenn die Technik noch funktioniert. Ansonsten kann ich dann Däumchen drehen – denn es wurde ja schon vor Unzeiten gepackt!

Der Gedanke an eine neue Liege hatte zur Folge, dass die Bettkästen beider Polsterliegen geleert und feste blaue Säcke gefüllt wurden – natürlich fein säuberlich etikettiert, ich will es mir ja schließlich nicht mit den Umzugsleuten verderben.

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Es gibt Umzugsunternehmen, die akzeptieren keine Müllsäcke als Verpackungsmaterial – wahrscheinlich wollen sie lieber noch 20 von ihren Kisten loswerden. Meiner ist da zum Glück tolerant – also konnte alles kuschlig-Weiche schon weg.

Na gut oder na schlecht – den Wuffs wird es nicht darin gefallen.

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Wie so oft im Leben: Entweder ist von allem zu viel oder zu wenig da. Bei Lampen ist es bei mir definitiv zu viel, aber ich brauche es immer hell. – Diese hübschen Zwillinge wurden auf den „Verschenkmarkt“ gestellt – und es fanden sich Liebhaber.1308 Packwahn 63

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In meinem Zimmer bestand seit längerer Zeit eine mich nicht zufriedenstellende Situation – in einem Kleiderschrank hatte ich in grenzenlosem Übermut eine Tür entsorgt und diese Lücke notdürftig lilastoffig geschlossen.

Doch dann sah ich in der Voranzeige meines A-Discounters ein Angebot für schmale Schiebegardinen.

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Ausführungs- und Anbringungsgedanken machte ich mir danach – zuerst holte ich zwei Packungen. Ohne die dünne Untergardine wäre der Durchblick zu großzügig.

So weit – so gut, dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz, aber wir Mädels aus der DDR haben gelernt, aus jeder misslichen Situation eine winwin-Lage zu machen.

Kritisch wurde es erst, als ich die mit aufgeklebtem Klettband versehenen Plastikschienen vorbohren wollte, um sie dann im Schrank besser festschrauben zu können. Nach zwei Bruchbohrern gab ich auf. Uralter Klebstoff machte es auch – zumindest halten sie bis jetzt noch.

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Nackt und bis oben tür- und hüllenlos steht er da

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Da schon abgeschnitten, als noch die Türen vom Oberschrank dran waren, ist eine Seite kürzer. Da kommen dann zwei weiße Plastikkisten hinein und schon ist die Welt wieder in Ordnung.

Diese Variante hängt jetzt schon einige Zeit – und sie gefällt mir immer noch.

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Vollendet wurde es mit Kisten aus dem blaugelben Möbelhaus.

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Und jetzt noch 3 brandheiße Fotos aus der Redaktion der „Fliesenabteilung“

 


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(Keine) Zwielichtige Serie – R

Button Rahmen Buchstaben 300Dreißig mal berührt
Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

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Rotzlöselampe = Rotlichtlampe

oder „…löst sie oder verfestigt sie???“

Pfui Teufel, Clara, Rotz sagt man nicht, davon geht die Bildung in den Poppes!

Aber was kann man zu dem ekelhaften gelbgrünen Schnodderzeug noch sagen, wenn es einem alles verstopft, Zahnschmerzen nachmacht und sogar so tut, als hätte man über den Augen eine Schmerzstation, wenn man sich bückt. – Und der, den ich euch jetzt zeige, will seinen Schnodder auch wieder loswerden.

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Und nicht, dass mir jetzt jemand glaubt, das ist ein schwuler rosa Teddybär aus Claras pinker Phase!!!

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Damit ihm nicht so langweilig wird, habe ich ihm einen Kaffee spendiert, aber der war schneller, als ich fotografieren konnte, ausgetrunken.

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Vorwurfsvoll stellt er mir die leere Tasse hin und schnoddert: „Alle! Is noch welcher da?“ – Woraufhin ich nur sagen kann: Männer!

 

 


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Nie richtig Kind – nie richtig erwachsen! RB

Jetzt geht sie also los, die Rückschau-Serie. Ich habe Artikel rausgesucht, die mir wichtig sind. Mal werde ich rebloggen, mal kopieren. Manches ist nach 5 Jahren vielleicht noch gleich, bei anderem hat sich die Sicht verändert.

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Dezember 2009

An was mag es wohl liegen, dass ich das Gefühl habe, immer noch nicht richtig erwachsen geworden zu sein? Liegt das an den fehlenden Kuscheltieren in meiner Kindheit, dass jetzt lauter Löwen, Hunde, Krokodile und Bären aus Plüsch in meiner Wohnung verteilt sind??? Oder hat meine manische Grundeinstellung im Leben auch etwas damit zu tun, dass sich mein Wohnzimmer, mein Bad – nein – alle meine Räume so sehr   von den Räumen anderer Erwachsener unterscheiden?
Aber nicht nur Plüschtiere sind meine Begleiter. In meinem Bad ist alles voller Fische, Seepferdchen, und Seesterne, Schlingpflanzen, Schildkröten, Muscheln, Seeigel und was es nicht noch alles an Meeresbewohnern gibt.

Wer sich schon keinen Urlaub auf Hawaii leisten kann, sollte sich  Meeresgefühle auf andere Weise verschaffen. – Damit ihr mir das auch glaubt, zeige ich euch jetzt ein paar Bilder. – Die Reaktionen der Besucher zeigen mir auch ohne Worte, ob sie zu den “Kindern” oder zu den “Erwachsenen” dieser Welt zählen.
Meine Kinder freuen sich immer wieder darüber, wenn dann auch noch Sterne am Himmel oder phosphoreszierende Delphine im Dunklen leuchten – aber nicht nur die Kinder freuen sich darüber, ich auch, sonst hätte ich es nicht gemacht.

Was kann frau denn noch so alles sammeln in ihrer Wohnung? Antiquitäten? Ist nicht mein Ding – alt werde ich von allein und zu teuer sind sie außerdem. – (Öl-)Gemälde – kann ich mir nur in der Form von Kunstdrucken leisten. Pompöse Bilder mit Goldrahmen sind auch nicht so mein Geschmack. Also blieben mir nur Fächer mit chinesischen Schriftzeichen und Rosen.
Vielleicht finde ich auf diese Weise jemand, der oder die mir sagen kann, was ich da so an meiner Wand zu stehen habe – ich hoffe nur gute Sachen!

Original: https://chh150845.wordpress.com/2009/12/12/nie-richtig-kind-nie-richtig-erwachsen/