Claras Allerleiweltsgedanken


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Ein Chef kommt zu Ehren

Dass ich einen Sohn habe, ist bekannt. Dass dieser eine Minimanufaktur hat, die Dinge produziert, die Hunde und auch Pferde brauchen, ist vielleicht schon weniger bekannt. Und dass dieses Geschäft recht gut läuft und dass nach knapp 2 Jahren die alten Geschäftsräume zu klein wurden, erzähle ich euch jetzt. Dass aber nicht mein Sohn, sondern sein Hund Lenny der eigentliche Chef der Firma ist, ist seit langem Brauch.

Am letzten Wochenende hat der Firmenumzug in größere Räume in Weißensee stattgefunden. Und damit jetzt wirklich alle Angestellten und Kunden wissen, wer der Chef ist, war Anja vom Blog „Sehhund …“ so lieb, und hat mir ein Bild von Lenny, dem Chef, gemalt. Ich habe ihr einfach mehrere Fotos gemailt und sie hat sich eins davon ausgesucht.

Ich zeige euch mal, was daraus geworden ist, bevor ich es zu meinem Sohn gebracht habe, damit es dort aufgehängt werden kann.

Anja, noch einmal ganz, ganz lieben Dank , dass du den kleinen Rabauken so liebevoll gemalt hast.

Der zweibeinige Chef war sehr überrascht und auch erfreut, obwohl er diese Gefühlsäußerungen sehr viel zurückhaltender als seine Mutter äußert. Aber er schaute sich gleich und sofort nach einem Platz um, wo das Bild aufgehängt werden kann.


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Lenny gibt Laut …

aber richtig. Doch der Reihe nach.

Als ich gestern ins Geschäft kam, hat mich Lenny schon wieder schwanzwedelnd an der Tür begrüßt. Eine Infusion war lt. Tierärztin nicht mehr nötig – er durfte Schonkost schleckern – Fleischbrei, mit Wasser verdünnt. Ich schwöre, die Schüssel hätte ich nachher nicht abzuwaschen brauchen, so sauber hat er sie geleckt. Seine Verfressenheit macht sich bei Medikamentengaben gut, da er JEDE Tablette und jede Pille schluckt, wenn sie nur in leckerem „Mantel “ daher kommt.

Bei den Außengängen ist er weder Draufgänger noch Rüpel – sondern einfach nur „Zahmling“, wenn es das Wort gäbe. Ich denke, in weniger als einer Woche wird das schon wieder anders sein.

Wenn schon meine Hundebetreuungsarbeitskraft nicht gebraucht wurde, dann wenigstens meine handwerklichen Fähigkeiten. Für das hintere Zimmer hatte mein Sohn 5 stabile Lagerregale gekauft, von denen eines schon stand und zwei noch zusammen gebaut werden müssen. Es war ein wenig kompliziert, hat mir aber sehr großen Spaß gemacht und mich von einem anderen Problem abgelenkt, das nicht mit Lenny zu tun hat.

Dann wurde ausgemacht, dass Sohn und Hund am nächsten Tag, also heute, für die nächsten medizinischen Schritte zu mir kommen, da bei mir noch ein Stück Schrankwand-Rückwand per Kreissäge ausgesägt werden sollte.

Freudig schwänzelte er zur Tür herein, doch leider verging ihm das bald. Das Ziehen der Braunüle – oder wie es jetzt richtig heißt: Venenverweilkanüle – ging ja noch halbwegs. Da er jetzt schon die Dosen-Schonkost   von der Hand durch den Maulkorb lecken durfte, konnte ich ihn ziemlich gut ablenken. Es blutete nicht nach – also blieb die Pfote danach unverbunden.

Aber dann sollte das Pflaster von der ca. 12 cm langen Wunde entfernt werden und diese mit einem Pflasterspray eingesprüht werden. Was hätten wir zwei Menschen dafür gegeben, einen Dolmetscher zu finden, der hundisch spricht. Am Bauch hat ein Hund zwar nicht sehr viele Haare – aber diese waren offenbar nicht abrasiert. – Ich weiß nicht, in wie vielen verschiedenen Stellungen wir Anlauf genommen haben – aber er hat sich laut und böse bellend immer wieder rausgewunden, ehe was passieren konnte. Doch irgendwann habe ich es mit Ruck und Zuck entfernt und in der Hand.

Lange, lange Erholungspause für Herr und Hund – und für Hundeoma auch 🙂 – beim Foto musste ich die Qualität etwas vernachlässigen.

0811 Lenny und Sohn 87

Schon beim Klickern der Spraydose fing er an zu knurren – also ging ich ins Bad, um das Pflasterspray flüssig zu bekommen.

Dann wieder verschiedene Anläufe – es wollte so und auch so nicht klappen, Lenny war immer schneller und kräftiger als mein Sohn. Von der endgültigen Erfolgshaltung haben wir natürlich kein Foto, weil alle vier Hände von uns gebraucht wurden. Sohn packte ihn von hinten an den Vorderbeinen und hielt ihn so hoch, dass ich die Wunde einsprühen konnte. Als der erste kalte Schreck bei Lenny vorbei war, ließ er sich seinen Unterbauch silbern spritzen.

Dann sollte der Hund zur Erholung im Schlafzimmer auf seiner Hundedecke gebettet werden, damit er sich nicht vor dem Kreissägen-Geräusch so erschrickt. Da erst stellte mein Sohn fest, dass er keine Säge eingepackt hatte – und das war auch gut so. Diese Arbeit hat Zeit.


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Knurren erlaubt …

… aber damit es nicht zu mehr kommt, hat Lenny sicherheitshalber den Maulkorb um. – Da er drei Tage lang nichts fressen darf, muss er per Infusion und per (gehaltvollem) Wasser ernährt werden. Mein Sohn war wie ein kleiner Tierarzt – er wickelte den Verband an der Pfote ab, legte den Tropf an – und nichts passierte, weil die Braunüle (oder wie man diese Kanüle in der Blutbahn nennt) verstopft war. Also Kochsalzlösung in die Spritze gezogen und gespült – und dann lief es wunderbar. Für mich war die Haltung ein wenig unbequem, aber Opfer müssen gebracht werden.

Die Wirkung trat fast auf den Punkt ein – nach einer halben Flasche „blühte“ er förmlich auf. Na gut, noch nicht zu alten Konditionen, aber immerhin.

0711 Lenny Infusion 84

0711 Lenny Infusion 85

Und tschüss sagt Oberschwester Clara


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Auf Sparflamme …

wird gerade gekocht – die voreingestellten Posts sind nicht betroffen, nur meine Kommentare – denn Lenny, der Famlienhund, ist ziemlich schwer krank.

0611 Lenny nach OP

Hier kurz nach der Op, die nötig war, weil sich seit Tagen ein abgebissenes Stück von einem Spielzeug im Dünndarm festgesetzt hatte und er kaum noch was fressen konnte. – Ich gehe jetzt streicheln und helfen.


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Die Clara-Lenny-Metamorphose

Obwohl Clara vor lauter Husten, Schnupfen, Heiserkeit auch so die Augen verleiert, beteuert sie hoch und heilig: Das ist Lenny=Lennox=Lenni und fotografiert hat ihn der Sohn. Doch ich habe mir das Foto rechtmäßiger Weise kopiert, weil ich es einer hundebesitzenden Bloggerin zeigen will, die keinen Fratzenbuch-Zugang hat.

Na, habe ich zu viel versprochen?

2905 Lenny in Eile


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ABC-Hund: Übermüdet

Müde bin ich, geh‘ zur Ruh, schließe meine Augen zu,
Herrchen, lass die Decke dein über meiner Schnauze sein.

3101 Übermüde

3101 FB Ü-Decke

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030 / 4202 7562

3101 Collage

Und das war es dann in diesem (Hunde-)Theater!
Bis bald mal wieder!

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Ich ziehe mich für das Wochenende
an einen stillen Ort zurück,
nicht aufs stille Örtchen
und werde wegen Netz-Ferne still sein,
damit alles Stil hat..


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ABC-Hund: Yoga für den gesundheitsbewussten Hund …

X und Y sind ja wohl immer die schwer zu besetzenden Positionen in einem Alphabet, zumal noch in einem Hundealphabet.

Viel Ahnung habe ich nicht von Yoga – doch dieses Foto von Lenny animierte mich dazu, ihn für jetzt und heute zum „Yogakönig“ zu machen. Ihr dürft das gern nachstellen, diese Übung.

2801 Yogahund

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Wo steht der älteste Leuchtturm?

Da ich ja hier einige (verdeckte) Leuchtturmschwärmer/-innen kenne, ist für diese die Frage zu leicht.
Schon das antike Rom baute solche Leuchtfeuer, damit die Schiffe sicher in die Häfen der Kolonien einfahren konnten. 1900 Jahre alt ist der älteste, der noch immer seinen Dienst an der spanischen Atlantikküste versieht.
In Genua und Estland stehen die zweit- und drittältesten Türme. Der in Genua hat ein eigenes Museum – und alle drei können besichtigt werden.

Quelle: BROCKHAUS Was so nicht im Lexikon steht