Claras Allerleiweltsgedanken


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Bär-Li kommt ins Haus Himmelhoch

Wusstet ihr alle schon, dass wir hier unter uns eine „Schlange“ haben – natürlich keine echte – und außerdem eine sehr kluge und vor allem unheimlich freundliche. Mich bedenkt sie öfters mit einem „Wackelbild“ – als letztes mit diesem hier:

Ob das jetzt geklappt hat, werde ich erst sehen, wenn der Artikel erscheint – es soll ein lila Bär sein, der Schlagzeug spielt. (Man muss auf die Grafik tippen und dann sagen: Grafik anzeigen, dann spielt er)

Mein Herz flog ihm sofort zu – und nachdem sie – die liebe Mallybeau – ihn für mich in der virtuellen Welt gefunden hat, musste ich nur noch einen anderen Anbieter finden, um den Preis ein wenig runterzuhandeln.

Und schon nach zwei Tagen war er da. Er war an seine Behausung gefesselt. so dass ich ihn mühsam mit einer großen Schere losschneiden musste. – Mir kam durch seine Regenbogenverpackung der (freudige) Gedanke, dass er vielleicht schwul ist. – Da wir so etwas noch nicht in unserer Familie haben, wäre das doch mal eine willkommene Abwechslung.

 

Gleich und sofort schmuste er sich in mein Herz hinein. Als erstes richtete ich seine Stehhaare auf – das musste sein. Dann kitzelte ich ihn an seinen Fußsohlen, aber das hat er gut weggesteckt – ich würde ganz laut lachen und heftigst zappeln. – Doch als ich ihn am Bauch krabbelte, da fing er an zu lachen. – Muss ich den nicht mit seinem lila Nasenherz einfach in mein Herz lassen?

 

Als ich ihn genügend gekitzelt und er ausreichend gelacht hatte, konnten wir uns wichtigeren Problemen zuwenden. Da ja bei mir schon eine große Bärenfamilie wohnt, die alle über einen längst von mir vergessenen Namen verfügen, musste der Neuling auch einen bekommen. Spontan kam es zu Bär-Li, was fast selbsterklärend ist. Das „Li“ bezieht sich nicht nur auf die Farbe, sondern auch auf die (wahrscheinliche) Herkunft. Bei diesem Preis ist er sicher in China gefertigt – und er soll sich an seine Heimat erinnern können.

Ich befürchtete, dass es nicht ganz so einfach werden wird, einen „Ausländer“, der so absolut anders aussieht, zu integrieren.

Der erste Versuch schlug so gründlich fehl, dass ich sehr entsetzt war über meine Bären – ich dachte immer, ich hätte sie weltoffen und MenschenBärenfreundlich aufgezogen. Doch dem war nicht so – sie stänkerten, dass es keine wahre Freude war. Sie wollten einfach keinen Bären mit einer anderen Hautfarbe unter sich dulden und drängten ihn an den Rand – So weit an den Rand, dass er beinahe von Bord vom Regal gefallen wäre. Sie faselten was von einer Partei, die sie gegründet hätten und in die er nicht passt. Ich: „Was für eine Partei?“ – „Die AfB!“ Ich: „???“ „Die Alternative für Bären!“

Da sah ich sofort rot oder lila oder grün – aber nicht braun, wie von ihnen das Fell war. Ich kürzte ihnen die Leckerliportionen, bis sie wieder zur Vernunft kamen.

 

Ich verwies auf den kleinen Holzbären, der ja auch anders als sie wäre – und den hätten sie aufgenommen. – Ihre Begründung: „Der ist wenigstens braun!“ hat mich so vor Wut zittern lassen, dass das Foto gleich unscharf wurde.

In der Zwischenzeit zog Bär-Li erst einmal zu dem Krokodil, von dem er herzlich begrüßt wurde. – Aber das Ziel ist natürlich, dass er in seine Bärenhorde umzieht.

 

Eine Medaille hat ja immer zwei Seiten – ich hatte ganz leicht das Gefühl, dass sich Bär-Li als etwas Besseres fühlte, gerade, weil er so anders aussah. Und das wollte ich auch nicht. Deswegen bekommt er zu Weihnachten von mir etwas geschenkt, damit er sich endgültig mit dem braunen Fell seiner Artgenossen aussöhnt.

Als ich mir dann die Verpackung genauer ansah, musste ich gleich an die liebe Anna denken, die jetzt schon eine echte junge Dame geworden ist und sicher nicht mehr mit Kuscheltieren spielen möchte, sondern mit … da schweigt des Sängers Höflichkeit.

 

 

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Clara war schon bei ihrer Geburt lila

Glaubt ihr nicht? Ich habe im Gegensatz zu Herrn Dr. Maaßen Beweise dafür.

Denkt ihr vielleicht, ich habe an Sauerstoffmangel gelitten und bin deswegen lila angelaufen? Alles falsch – ich wurde von einer lila Logistik geboren – und zwar in Deggendorf – und das lila hat auf mich abgefärbt. Das letztere ist die reine Wahrheit, das andere habe ich gerade erst vor einigen Tagen erfahren und ist vielleicht nur ganz wenig die Wahrheit.

Doch da ich anfangs nicht genau hingesehen habe bei der sehr kleinen Schrift, habe ich „lila Lounge“ gelesen, und das gefiel mir natürlich besser. Wiki schreibt über den Begriff Lounge:

Als Lounge // bezeichnet man einen exklusiven Warte- oder Aufenthaltsraum für Reisende – vor allem in Flughäfen und Bahnhöfen. Auch in modernen, großen Sportstadien sind teilweise Lounges zu finden. Als Lounge oder Lobby werden auch Rezeptionsbereiche und Empfangsräume in Hotels bezeichnet.
„Für Reisende“ trifft zu, denn ich bin ca. acht Monate später Hals über Kopf von Bayern abgereist worden und hatte dann mein Bett im heimatlichen Görlitz stehen. – Das Sportstadium haben sowohl meine Mutter als auch ich ausgelassen, dort haben wir uns also nicht herumgetrieben.
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Doch jetzt zum eigentlichen Sinn oder Nicht-Sinn des Artikels. Hier könnte die Zwischenüberschrift heißen:

Auch Amazone kann in die Irre führen – besonders mich

Aus unterschiedlichen Gründen beschloss ich, die uralte Dunstabzugshaube, die laut, dreckig und fast unwirksam ist,

gegen eine neue auszutauschen, die der Sohn dann montieren sollte. Da der Herd von AEG ist, wurde die passende ausziehbare Flachschirmhaube ausgewählt, weil ich mir sonst an allen anderen den Kopf beulig stoßen würde.

Ich sah beim großen A-Händler folgendes:

Da der Umluftbetrieb (Abluft geht nicht, da ich kein Loch zur Toilette durchschlagen möchte) nur mit zwei Kohleaktivfiltern funktioniert, bestelle ich natürlich gleich die Filter für schlappe 29,00 € und auch die (angeblich) notwendige Blende.

Und da kommen wir auch schon zu des Pudels Kern. Die Ware wird schnell geliefert – ich packe alles auf die Liege im kleinen Zimmer. Und??? der Filter will partout nicht auf die vorgesehenen Stutzen passen!!! Jeder Filter hat eine ca. 10 mm große runde Öffnung, die auf einen fast gleichgroßen Stutzen gesteckt werden müsste. Doch hier ist ein querliegender Stift der Kontaktpartner, aber viel zu groß. – Eben so finde ich keine Anbaumöglichkeit für die Edelstahlblende, da schon eine dran ist. Und dieses Blechteil hat fast 37,00 € gekostet.

So pfiffig, die Bestellnummern in der Produktbeschreibung und auf dem gelieferten Karton sofort zu vergleichen, darauf kam ich erst viel später. Erst einmal habe ich eine Mail mit genauer Schilderung der Probleme an den Versender geschickt.

Doch: Kundendienst ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Anhand der vorliegenden Rechnung hätten sie m.M. nach erkennen müssen, dass die Filter die falschen sind und die Blende vollkommen überflüssig ist.

Doch was machen sie: Sie verweisen mich an den Kundendienst von AEG – dazu hatte ich aber Null Bock Lust. Ihre Reaktion fand ich sowohl unfreundlich bis fast schon unverschämt – denn ihnen hätte das Versehen viel eher auffallen müssen.

So sehen die richtigen Filter aus: Wenn ich sie mindestens einmal im Jahr tauschen muss, entstehen unvorhergesehene Folgekosten.

„Schlau“ wurden sie erst, als ich bei Amazone die Rücksendung anmeldete und in der Begründung schrieb, dass auf der Seite falsche Angebote stehen. Da haben sie sich bei mir bedankt und entschuldigt – warum nicht gleich so?
Für die Rücksendung einer 60 cm langen Leiste und eines kleinen dicken Päckchens für die Filter hatte ich natürlich keine Umverpackung. Aber Mädels aus dem Osten mussten schon immer mit Provisorien leben – also habe ich mir selbst eine gebastelt – und Lennie hat eifrig dabei mitgeholfen.
Und jetzt fehlt nur noch ein Foto von der eingebauten Dunstabzugshaube.
Da sich aber der Einbau so etwas von kompliziert gestaltete, so dass mein Sohn fast an die Grenzen seines handwerklichen Könnens kam, mache ich daraus einen neuen Artikel.
Fortsetzung am 24.09.


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Rundreise Marokko 8 – Teil 1 – Besichtigung von Marrakech

Und heute schrieb der Kalender den 18. Juni a.D. 2018 – bei mir immer noch eher so als nach dem Kalender Allahs.

Manche Leute holen sich ihre täglichen Kilometer auf der Straße, und ich hole sie mir im Hotel. Ich habe wieder das am weitesten entfernte Zimmer bekommen. Und wenn dann noch zweimal die Zimmer Karte nicht funktioniert, dann könnte ich schon einen Hotelschrittzähler glücklich machen.
Heute habe ich mir eine Tüte frische marokkanische Datteln gekauft. Die sind ein so großer Genuss, dass ich am liebsten die große Tüte alles auf einmal aufessen möchte. Aber der Preis war auch göttlich, nicht nur der Geschmack.

Wir trieben uns in Marrakech herum. Im Reiseprospekt konnte ich lesen:

Nach dem Frühstück beginnt unser Tag mit der Besichtigung des Palastgartens in Marrakesch. Anschließend führt uns die historische Stadtbesichtigung° zu dem Bahia Palast°, den Saadier Gräbern° , einer Schmuck- und Ledermanufaktur aus dem traditionellen Handwerk und dem berühmten Gauklerplatz Djemaa el-Fna°.

Wie ich sehe, haben entweder die Agentur oder der Reiseleiter den Ablauf geändert, nämlich Schmuck hatten wir gar nicht, Leder schon vorher und Bahiapalast bereits am ersten Tag in Marrakech. Dafür waren wir in einer „Gesundheitsbude“, von der zu berichten sein wird.

Bei Fb hatte ich zwischendurch so einiges von mir gegeben:

Wenn ich mir so die Butterberge auf den Frühstückstellern mancher Leute ansehe und danach ihr Hinterteil, dann kann ich nur sagen , so was kommt von so was . Aber wenn sie anschließend die Hälfte in den Müll werfen, dann könnte ich irre werden. Wir haben noch nie gehungert.

Am Abend des 18.06. schrieb ich auf die Frage: „Was machst du gerade?“:
Mich wundern und hoffen, dass alles besser wird. Gestern war er noch da, der Kühlschrank, und heute ist er weg. Na gut, dafür ist der Fotoapparat ja wieder da. Ich wollte jetzt ein bisschen schwimmen und frische Luft schnappen nicht eine Liege, die auch nur annähernd im Schatten wäre. Alles rappeldickevoll und es gibt nur einen Pool. Bitte bitte bitte drückt mir die Daumen, dass ich nicht für die ganze Woche hier in diesem Hotel bleiben muss. Dann drehe ich durch. Am Pool laute Musik und wie gesagt viel zu wenig Liegen und viel zu viele Leute.

Hier erwähne ich den „abhanden gekommenen Fotoapparat“, der zum Glück dann doch im Bus lag, als wir den wunderschönen Garten besichtigten. Leider konnte ich diese Besichtigung so überhaupt nicht genießen. Ich hatte nicht nur Angst um Prinz Lumix, nein vor allem um die vielen Fotos, die auf der Speicherkarte waren.

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Anfangs mache ich euch in der Galerie ein paar Kleider- und Handtaschenvorschläge, wie sie mir dort ständig und überall angeboten wurden. Allerdings war auf dem Rückflug NICHTS davon in meinem Koffer. Auch den lila Koffer mit dem „eleganten“ schwarzgoldenen Griff habe ich stehen gelassen. Meine Lilasucht habe ich also im Griff 🙂

Bei so einem Angebot kam ich mit sehr wenig umgetauschtem Geld aus.

Und jetzt die restlichen Fotos vom Streifzug durch Marrakech.

Das letzte Foto ist für mich das schönste – denn diese Datteln zu einem wirklich göttlichen Preis (sie waren abgöttisch teuer) waren solch ein Genuss. Einige davon konnte ich sogar noch nach Deutschland retten und überführen, aber diesen Transfer haben sie nicht lange überlebt.

Wie bei dem „Fähnlein der sieben Aufrechten“ folgten wir der Fahne des Reiseleiters.

Die Fotos von der Heilkräuterbude zeige ich mit den Videos zusammen, diese allerdings wieder unter Passwort.

 


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Rundreise Marokko 6 – Nur Fes (Teil 1)

Der Kalender ist inzwischen auf den 16. Juni gerückt.

In der Reisebeschreibung steht:

Wir beginnen unseren aufregenden Tag mit einer Stadtrundfahrt in Fès°, der ältesten der vier marokkanischen Königsstädte. In dem Labyrinth der Altstadt, welche seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, werden wir uns in vergangene Jahrhunderte zurückversetzt fühlen. Wir besichtigen die berühmte Karaouine – Moschee°, die Hochschule Medersa Attaryne°, das Grabmal My Idriss° und das Handwerkerviertel° (Gerberei, Schmiedegasse). Danach besuchen wir die traditionellen Märkte. Übernachtung in einem 4-Sterne- Hotel (z.B. Hotel Menzah Zalagh) im Raum Fès.

Die Schmiedegasse gab es nicht, dafür eine Weberei. – Und wenn ich mir hier so die ganzen Fotos ansehe, denke ich, ein guter Fotoapparat kann auch eine Strafe Allahs sein. 🙂 – oder eine Prüfung der Ungläubigen!

Bei Fb hatte die reiseunerfahrene Clara geschrieben:

Das Hotel hier in Fes hat ein großes Plus und mehrere große Minusse. Das Buffet war allererste Sahne. Mindestens wieder ein Pfund auf die Rippen dazugekommen. Aber die Ausstattung des Zimmers ist sehr gewöhnungsbedürftig. Es ist ein Doppelzimmer und hat eine Steckdose und einen Hocker, auf dem man sich setzen kann. Und die Bettdecke hat keinen Bezug. Jetzt frage ich mich, haben sie den nur vergessen oder waschen Sie immer die ganze große Decke oder haben hier schon zig andere Leute drunter geschlafen? Das Bett ist 180 m breit und hat nur eine Decke, dafür sechs Kissen.

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Jetzt geht es also wieder an Fotogalerien, denn anders ist dieser Masse nicht Herr Frau zu werden. – Ihr seht gleich zu Anfang: Allah ist überall und McDonald auch und natürlich LILA!

Die religiöse Kleidung des Reiseleiters mit den dazugehörigen Schuhen und unzähliger anderer Männer  auf der Straße ist sehr schön – und vielleicht schützt sie sogar besser gegen die Hitze als unsere europäische Kleidung und sie hat für Wenigbehaarte auch eine Kapuze.

In die engen Gassen passt natürlich kein Auto – also Belieferung und Müllabfuhr und anderes per Eselkarren.

Das weiße Pferd stand vor dem Hotel und mit dem Gewusel an den Einkaufsständen lasse ich euch allein.

Wenn ich mir das Foto voller Datteln länger als 20 Sekunden ansehe, bekomme ich triefenden Speichelfluss – also Achtung, falls euch das auch so geht.

 

Da ich ja nur be-Host und nicht be-Rockt und nicht be_Kleid-et in den Urlaub gefahren bin, dachte ich, ich bekomme dort etwas – es wurde mir von vielen vorausgesagt. – Ich mache euch jetzt mal Vorschläge, die ich aber alle für mich abgelehnt habe. Ich war mir immer nicht sicher, ob es Festkleider oder doch nur Nachthemden sind.

Dann gibt es noch zwei Fotos von dem Restaurant, in dem wir gegessen haben. Vornehm geht die Welt zugrunde. Und ihr könnt sehen: Farben, die lila oder dicht bei lila liegen, sind im Trend.

Für heute ist Schluss mit lustig (oder ohne lustig) und gleich anschließend (als neuer Post) gibt es zwei passwortgeschützte kleine Videos.

 


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Lila Therapeutika und mehr

Dass es bei mir im Gebälk ein wenig kriselt, davon habe ich ja schon ab und an berichtet. Na gut, 32 und 42 bin ich ja nicht mehr, da darf es schon ein wenig knacken und knirschen, denn es heißt ja nicht umsonst: „Ab 50 geht’s bergab! – oder etwa schon ab 30?

Von meiner „Nasenfreundin“ bekam ich eine Physiotherapiepraxis in meiner Nähe empfohlen, da mein Stammtherapeut nach Teltow in eine Rehaeinrichtung abgewandert war, wo ich keinen Termin bekam.

Ich war in der Praxis SOFORT zu Hause, als ich den lila Salon entdeckte. Die Chefin musste auf meine Sympathiebekundungen nicht lange warten.

Wahrscheinlich wurde ich deswegen mit diesem „lila Stern“ belohnt und getapet. Sollte es wirklich nichts helfen, so hat es doch meiner lila Seele geholfen 🙂 😉

Aber was hat sie mir beigebracht??? Krankengymnastik heißt: Kalt und Grausam!!!!!! Wenn ich bei ihr laut winselnd oder sogar schreiend auf der Behandlungsliege bin, gehört sehr viel Masochismus dazu, diesen „Sadismus“ lange auszuhalten. Aber es ist die bisher beste Behandlung, die ich bisher für mein Lahmbein bekommen habe.

Tja, und dann besuchte ich eine Doppelkopffreundin, die sich in einer Orthopädischen Klinik in Potsdam eine Kniegelenksprothese einsetzen lassen hat. Als ich ihre Unterarmstützen sah, fing ich darüber nachzudenken, für welche Zwecke ich sie mir von ihr borgen kann, wenn sie die beiden nicht mehr benötigt. 🙂 Da ich mit dem Handy fotografiert habe, ist die Aufnahme nur drittklassig – aber das dunkle Lila war erstklassig.

Und dann führte mich mein Streifzug durch den großen A-Discounter in meiner Nähe. Natürlich habe ich gekauft, was förmlich nach mir rief – und es hat sogar schon Erfolge gezeigt. Die reife Haut der Frau über 60 ist tatsächlich schon gebügelter als vor der Anwendung. Ich bräuchte jetzt nur noch jemand, der mich früh und abends an das Schmieren erinnert.

Als ich noch in der Phase war, mir nach der letzten Zahnarztenttäuschung einen neuen suchen zu müssen, griff ich auf einen zurück, bei dem ich vor Jahren schon einmal war. Habe ich mich etwa von den lila Trinkbechern im Wartezimmer „bestechen“ lassen?

Er macht ja einen ganz patenten Eindruck, aber das Labor scheint noch nicht besser geworden zu sein als damals. Sie haben sich so gründlich in der Zahnfarbe geirrt, dass das Erstmodell noch einmal gemacht werden musste. – Vielleicht wären sie mit lila Zähnen besser zurecht gekommen?


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Bei Clara „eiffelt“ es wie dolle und verrückt

… und das werde ich auch beweisen.

Von welchem „Fieber “ ist Clara befallen?

  1. Vom allgemeinen Bastelvirus
  2. Vom speziellen Eiffelturm-Bastelvirus
  3. Vom Langeweile-Virus, da das Wetter seit Tagen nicht dazu verlockt, das Haus zu verlassen.

Wahrscheinlich trifft von allem etwas zu. Aber jetzt und hier und heute werde ich mich auf Punkt 2 konzentrieren. – Der von mir eingefärbte Eiffelturm war mir zu pinkig, zu wenig purple-ig, also bat ich Mallybeau, von der diese Türme ja auch ursprünglich im Adventskalender versteckt waren, um eine eindeutige Clara-Farb-Zuweisung nach dem Motto: Auch ein schlechter Ruf verpflichtet 🙂

Und wenn Lila oder Violett oder purple nun sogar Farbe des Jahres geworden ist, kann die Farbe ja nicht sooooooooooooooooooooooo übel sein.

Na gut, inzwischen wurde das Aufenthaltsrecht von Eiffeltürmen im Wohnzimmer streng reglementiert, damit die Besucher nicht von herumwirbelndenstehenden Eiffelltürmen belästigt oder gar erschlagen werden.

Nun wenden wir uns mal der Situation im Clarazimmer zu – da kann es gar nicht besser werden, denn dort ist ja das liebevolle Monster Lila zu Haus.

In das sogenannte lila Souvenir- und Geschenkeregal fügt sich der lila Turm natürlich hervorragend ein. Ob es nun der helle Lilaturm wird oder der gleich noch zu zeigende dunkle Lilaturm wird, das war zu Redaktionsschluss noch nicht entschieden.

Mallybeau hatte eine helle und eine dunkle Variante des Turms ausgedruckt. Gierig, wie ich manchmal sein kann, wollte ich beide aufbauen. Die dunkle hat hohe Anforderungen an meine Brille gestellt – die lila Linien waren auf dem schwarzen Untergrund schlecht zu sehen.

Aber das hier ist die absolute Krönung. Da baumelt doch an dem lila gefärbten Brandenburger Tor einfach so ein Eiffelturm. Da der Platz vor dem Tor „Pariser Platz“ heißt, hat er nach meiner Auffassung sogar eine Daseinsberechtigung.

Leider hat die Konstruktion nicht funktioniert – ingenieurtechnisch muss da eine Fehlplanung vorgelegen haben. – Also habe ich mich damit getröstet – mit einer Handyhülle.

 


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Ins CSAZ durfte eine andere Farbe einziehen

Falls jemand grübelt, was CSAZ bedeutet, kommt hier gleich die Aufklärung: Claras Schlaf- und ArbeitsZimmer

Im Grunde genommen ist das eine Tatsache, die weniger bedeutet, als wenn in China ein Sack Reis umfällt. Da ich jedoch diesen absoluten Lila-Ruf habe und auch alles tue, um ihn zu verteidigen und zu verbreiten, will ich jetzt zeigen, dass auch eine andere dominierende Farbe eine Chance bei mir bekommen kann.

Ich brauche grundsätzlich zwei Kopfkissen – eines genau für diesen und eines, um es mit bei Seitenlage zwischen die Knie zu stopfen. Als es diese Kissen bei ALDI gab, habe ich zielbewusst nach orange gegriffen – warum auch immer. Auf jeden Fall gab es lila nicht.

Doch schon davor gab es ein wenig orange – immer den Mandarinenbaum am Fenster und temporär den Glaskrug mit orangefarbigen Kugeln.

Ich habe auch die vornehmere Variante – ich nenne sie meine Silvesterbettwäsche, da es auf ihr Sterne regnet – und vor allem leise Sterne, die einem nicht das Trommelfell zerwummern.

Mit einer anderen Farbe wie rot für die Küche irritiere ich euch jetzt nur bildlich, denn ich will ja keine Verwirrung stiften.

Eine freudige Nachfeiertagsmeldung: Das Gewicht wurde in etwa gehalten. Die Nägel habe ich extra davor gelila-t, ich trage sonst im Winter keinen Nagellack.

Und zum Schluss: Als es partout in der Natur keine weiße Weihnacht werden wollte, habe ich die eben in meiner Waschmaschine veranstaltet. Ich hatte Glück, dass alle Dichtungen dicht hielten und sich kein Schnee im Badezimmer ausgebreitet hat.

Kennt ihr noch das Lied „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett!“ –  Bill Ramsey  hat es gesungen. Ich habe es umgeschrieben:
Ohne Basteln geht die Clara nie ins Bett!“

Mir fielen ganz schnell eine oder mehrere Rollen raus – die Zapfen hatten einen zu kleinen Durchmesser. Das vor langer Zeit umwickelte Klebeband hatte sich aufgelöst. – Jetzt habe ich hoffentlich die richtigen bestellt.

Viel Zeit zum Unsinn machen im Jahr 2017 bleibt mir nicht mehr – aber ich denke, mir fällt auch nächstes Jahr etwas ein.