Claras Allerleiweltsgedanken


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Bär mit Migrationshintergrund …

… wurde von seinen Mitbären integriert und

darf sogar seine gleichfarbige Landesfahne über sich wehen lassen. Ich habe das Gefühl, dass ihn einige von den Braunen um seine fröhliche Fellfarbe beneiden, auf jeden Fall aber um seinen weißbunten Bauch, denn wenn man ihn dort kitzelt, dann lacht er aus vollem Herzen bzw. aus der vorinstallierten Technik natürlich.

Bisher musste der kleine Kerl immer weit weg von den anderen in Gesellschaft eines Krokodils leben – aber es gab keinerlei Attentatsversuche zu beobachten.

Und auf dem oberen Foto erkennen Leute mit gutem Gedächtnis, dass sich daneben an der Abdeckung meines Nachttisches etwas verändert hat. Das Tuch mit den Fransen, das mir Amelie geschenkt hat, wurde einer anderen Bestimmung zugeführt. Diese dunkellila Abdeckung habe ich als Tischdecke gekauft, aber das war mir dann doch zu dunkel – und warum braucht der weiße Tisch überhaupt eine Decke, wenn die Fenster auch keine Gardinen haben. Minimalistisch ist angesagt, zumindest ein wenig hahaha!

Vielleicht helfen mir ja alle Bären dabei, dass ich die vier größeren Projekte in der Wohnung bald über die Bühne bekomme. Es geht und geht nicht vorwärts.

Na gut, der Mensch mit dem Fensterwechsel hat angekündigt, dass es ca. 8 Wochen dauern wird – zum Ausmessen war er am 26. März hier.

Der Mensch mit den Plissees für alle Fenster hat die jetzigen Maße – und die neuen werden sich nur unwesentlich ändern – und ich will auch vorerst nur einen Kostenvoranschlag von ihm, der nicht kommt. Sind die neuen Fenster eingebaut, kommt er zum Messen und dann werden sie in Auftrag gegeben. Die Fertigung dauert ca. 4 Wochen, so dass ich mit ganz großem Glück zu meinem Geburtstag mit diesen zwei Sachen durch bin.

Die nächsten beiden Sachen werden schwieriger, doch darüber berichte ich im nächsten Beitrag.

Mallybeau wollte mich aufmuntern und mir vor allem sagen, ich soll mich nicht übers Ohr hauen bzw. in die Pfanne hauen lassen. Und das habe ich mir zur Erinnerung gleich als Bildschirmhintergrund eingestellt. – Ich habe so das Gefühl, meine schmalhälsige Tusnelda schaut ganz schön neidisch auf das zu erwartende Rührei

 


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Hochzeit auf mallybeau-isch …

… am 2.2.221  um 22:22 Uhr…

 

mit einem Schuss Valentin-isch

An meinem „Löwenfimmel“ sind mehr oder weniger meine Eltern schuld – denn sie haben mich so in die Welt gesetzt, dass ich vom Sternzeichen ein astrologischer Löwe bin. – Aber in diesen Zeiten damals waren wohl weniger astrologische Tierkreiszeichen ausschlaggebend, sondern der Fronturlaub der Männer, die Kinder in die Welt setzen konnten, wollten oder auch nicht verhindern konnten. – Mir wurde immer erzählt, ich sei ein Wunschkind gewesen – glaube ich jetzt einfach mal.

Im Laufe der Jahre habe ich mich zu meinem Tierkreiszeichen bekannt und ihn auch mal ab und an herausgekehrt.

Für meinen Schnapszahlenfimmel zeichne ich ganz allein verantwortlich 🙂

Und dann fing die Blogzeit an – und bald darauf fing auch meine „lila Periode“ an – zum Glück war da die rote schon  vergessen.

Und als gar Mallybeau in mein Blogleben trat, gingen die Lilasachen weit über mein Geschenkeregal hinaus – es zog viel virtuelles Lila bei mir ein – an der Wand hängen Collagen und Kalender, auf meinem Computer gibt es jeden Monat einen anderen lila Löwen als Hintergrund, und jetzt habe ich auch noch einen als Dauerpartner gewählt.

Zur Auswahl für ein neues Wandbild standen drei Monatslöwen:

Der Märzlöwe war mir zu dräuend, der Dezemberlöwe zu faul dahingestreckt, also habe ich den Mai-Löwen genommen. Mallybeau hat auf meine Bitte hin den Monatsnamen und den Rahmen entfernt, weil sich das sonst mit der Endfassung nicht vertragen hätte.

Jetzt, nachdem er an einer weißen Wand hängt, stelle ich fest, dass er einen dunkleren Hintergrund gut gebrauchen könnte – hat er aber nun jetzt nicht.

 

Wenn Ulli (von der die ersten beiden Bilder sind), Mallybeau, der Löwe und ich Doppelkopf könnten, hätten wir eine Spielrunde zusammen 🙂 😉

Doch was hat das mit „valentin-isch“ zu tun – nach Datum und Uhrzeit wird doch wohl keiner mehr fragen.

Mein Fotoanbieter machte Werbung, dass er für 10,00 € zum Valentinstag Fotos auf ein Acrylbild im Format von 30 x 40 zieht – da konnte und wollte ich nicht widerstehen. Mallybeau entfernte für mich Rahmen und Schrift und ich gab es in Auftrag.

Es kam zwar nicht pünktlich zum Valentinstag an, aber ich will mal nicht päbstlicher als der Pabst sein – denn ich schenke es ja (nur) mir.

Allerdings kam es ohne gebohrte Löcher wie die anderen beiden Bilder an. Eine passende Aufhängung hatte ich noch auf Lager, also stand die Acrylbild-Lochbohrerei an. G*oogle sei dank gab es viele Informationen, wie man in 3 mm starkesAcryl Löcher bohren kann. Das Geld für einen Kunststoffbohrer musste ich – Lockdown sei Dank – nicht ausgeben. Aber es wurden auch scharfe Holzbohrer empfohlen. Mein lieber Nachbar hatte nagelneue auf Halde liegen, die er mir geliehen hat.

Mist war nur, dass sich der Kunststoff nach kürzester Zeit an der Bohrspitze festgefressen hat – aber irgendwann waren die vier 8 mm großen Löcher drin.

Auf meinem Bett knieend kamen auch die beiden Wandlöcher zustande. So ein leichtes Bild mit 4 Dübeln zu befestigen, wäre „Eulen nach Athen“ zu tragen – deswegen sind sie nur Dummis und nur leicht an der Wand befestigt.

Doch dann kam die nächste Schwierigkeit – Länge der Dübel und Länge der Schrauben wollten nicht zueinander passen. Ich bildete mir ein, das Originalset verwendet zu haben – war wohl aber nicht so. Die Schrauben waren ca. 5 mm zu lang, so dass sich nichts befestigen ließ. – Also alles wieder raus geschraubt, zwei passende kürzere Schrauben gesucht – und schon konnte ich mir auf die Schulter klopfen – macht ja sonst keiner.

Und so ist die Gesamtansicht. – Noch einmal herzlichen Dank an die beiden Künstlerinnen Ulli Gau und Mallybeau Mauswohn. Auf diese Weise seid ihr jetzt bei mir gefangen oder besser verewigt *haha*.

Hoffentlich bekomme ich keinen Ärger, weil ich meinen „Gatten“ an die Wand genageltschraubt habe.

Leider nicht ganz 666 Wörter, dafür gibt es noch ein Foto vom „Hochzeitsgeschenk“, das Clara und ihr Löwe bekommen haben. Frage: Wie viele Zweien haben sie geschenkt bekommen?

 


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Lilalustige Ankündigung eines ???

Adventskalenders natürlich!

Ab übermorgen dürfen alle Kinder und jung gebliebenen Erwachsenen zu mir gucken kommen. Die Sache mit den Türchen und anderen Schnullifix habe ich weggelassen, weil ich gar nicht wüsste, wie ich das machen soll. Und bei mir kann man das nicht vorhandene Türchen auch erst um 00.05 Uhr öffnen, weil ich ein Gewohnheitstier bin und IMMER alle Beiträge zu dieser Zeit einstelle.

Die einzige Besonderheit: Adventszeit ist Ausnahmezeit, und deswegen gibt es täglich einen Post.

Mit den beiden Fotos will ich die Überschrift erklären: Die lilalustige Teufelin Clara hat so hart gearbeitet, dass sie zwei steile Denkfalten zwischen den Augen bekommen hat.

Und um von diesen Kummerfalten etwas abzulenken, hat sie sich für euch in Schale geworfen, sie hat sich fast schon aufgebretzelt, aufgehübscht – Lippgloss aufgelegt, ihre Äuglein geputzt und sich ein lila Collier angelegt. – Da strahlt sie gleich noch mal so hell!!!

Also übermorgen geht es los! Und ich will mit diesen 24 Posts beweisen, dass ich auch KURZ kann – kein Text & Foto dauert länger als 3 Minuten Ansehzeit.

In diesem Adventskalender habe ich (bis auf Nikolaus) nur „historische Fotos“ aus den vergangenen Jahren verwendet – neue hatte ich zu der Zeit, als ich mich mit dem Kalender beschäftigt habe, noch nicht. Aber Altes muss ja nicht immer schlecht sein, wie man ja an mir sieht (hahahah!!!!)


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RB 7 – Das Norsk Folkemuseum …

… als Zusatzausflug für 50,00 €

Wir sind immer noch am 15. August. Ich will euch mal eine Zeitvorstellung geben, warum ich nichts richtig genießen konnte. Nach dem Frühstück ging es zur vierstündigen Stadtbesichtigung, von der ich ja samt Vigelandspark schon berichtet habe. Gegen 13.30 Uhr standen dann alle Sonderausflügler gleich in der Stadt parat, um mit dem Bus zu der Ablegestelle des Kleinboots gebracht zu werden. Das Volksmuseum liegt auf einer Halbinsel.

Wir mussten ein ganzes Stück laufen, bekamen die Eintrittskarten überreicht und waren uns dann ganze 1,5 Stunden zur Besichtigung selbst überlassen, denn kurz nach 17 Uhr waren wir schon wieder im Hotel. Ich ging ja meinen „feudalen“ Salatteller essen, wohingegen alle Leute mit eingebautem Orientierungssinn sich in die Stadt begaben, um wenigstens auf diese Weise ein wenig von Oslos Innenstadt mitzubekommen.

Doch jetzt zu diesem Volkskundemuseum.

Diese norwegischen Holzkirchen haben schon ihren eigenen Charme – sie war sogar geöffnet, doch mein Innenfoto taugt nichts.

Diese Holzhütten sehen ja sehr anheimelnd und museal aus – nur wohnen möchte ich nicht darin. Sogar die ganze Zeit auf so einem Pflaster zu laufen, ist ungewohnt und anstrengend – könnt‘ ihr mir glauben!

In einem speziellen Haus war ein Sondermuseum eingerichtet mit Zimmern aus den verschiedensten Zeiten. Ich habe nur dieses Schlafzimmer fotografiert und habe irgendwie das kalte Grausen bekommen. In so einem Zimmer wäre ICH kinderlos geblieben ;.) 🙂

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Da ich mich von der Berichterstattung immer noch im 15. August bewege, muss einfach ein wenig LILA hier her – ich mache es als Galerie, da geht es für die (wenigen) Nicht-LiebhaberInnen schneller vorbei. Auf dem ersten Foto die Katja, unsere Reiseleiterin. Sie hat ihren Job ganz ordentlich gemacht. – Und dass in Norwegen sogar die Veterinäre in lila auftreten, finde ich bemerkenswert.

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Da ich pro Beitrag ca. 20 Foto zeigen will, um nicht noch Weihnachten mit Norwegen beschäftigt zu sein, kommen jetzt noch ein paar Hotelfotos.

Das war die Zusatzübernachtung am Anfang und am Ende der Reise, um am frühen Morgen in Hamburg am ZOB sein zu können. Für ein Ehepaar waren diese zwei Übernachtungen mit 129,00 €/pro Person relativ preiswert, bei mir kamen noch 99,00 € Einzelzimmerzuschlag dazu.

Mit ihren eigenartigen Verschlüssen für Kühlschrank und Schränke dachten die Architekten bestimmt, den großen Knüller gelandet zu haben – ich fand es einfach nur nervig. – Warum war jedes Zimmer das Dock (Sex) Sechs? Männerphantasien???

Aber am nervigsten fand ich diese Plastiktuben mit Shampoo und anderem Zeux – das geht doch wirklich besser, wie ALLE Hotels in Norwegen bewiesen haben. Allgemeine Spender reichen vollkommen aus.

Dreimal auf der Tour haben wir in einem Thon-Hotel übernachtet – dreimal habe ich die Chance verpasst, einen Sack Bügelwäsche von zu Hause mitzubringen und diese Arbeit in den unausgefüllten Abendstunden zu vollbringen.

Ich wollte es nicht glauben, als ich diese Klappe öffnete – ein Bügelbrett, ein Bügeleisen – was man doch alles so im Hotel brauchen kann.

Die „preiswerten Getränke und Snacks“ hätten mich dann beim Bügeln bestimmt aufgeheitert (Kurs ca 1:10)

 


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Bildungsbloggen bei Clara Himmelhoch

Kinder bekommen Zahnspangen – alte Damen bekommen Nagelspangen

Alter schützt vor „Eitelkeit“ nicht – meine großen Zehen bzw. deren Nägel haben ein „teures Piercing“ bekommen.

Schon sehr lange habe ich ja auf schmerzhafte Weise mit einwachsenden Zehennägeln zu tun. Stärker denn je bin ich der Ansicht, dass das u.a. durch eine falsche Schnitttechnik der verschiedenen Fußpflegerinnen begünstigt wurde. Die Nägel sollen gerade und nicht zu kurz, rund oder spitz geschnitten werden – das heißt, die ECKEN sollen eben NICHT herausgeschnitten werden. Das gibt zwar für kurze Zeit Linderung, aber danach wird das Problem eher schlechter als besser.

Die Hautärztin hatte ein Einsehen mit meiner Jammermiene und verordnete Metallspangen. Dann ging ich in eine Podologiepraxis und ließ einen Kostenvoranschlag erstellen. Den schickte ich zur Krankenkasse und bekam ihn zu 75 % bestätigt zurück. Die Praxis hatte rund 800,00 € für die ca. 1 Jahr dauernde Behandlung veranschlagt – die Kasse übernimmt davon 600,00 €.

EINE Spange kostet 200 €, die Kasse zahlt 150 € pro Spange. Ungefähr aller 6 Wochen müssen die Spangen nach vorn versetzt werden – die Praxis will 22 € pro Spange, die Kasse zahlt nicht ganz so viel.  Und dabei kann ich noch sehr, sehr froh sein, dass sie diese Behandlung überhaupt übernehmen – viele machen das nicht mehr.

Lange Zeit hatte ich Ruhe, so dass ich noch mal zum Chef der Podologiepraxis ging. Der meinte, eventuell komme ich ohne Spangen aus – die Verordnung sei ein halbes Jahr gültig und ich solle die Sache beobachten.

Und dann kam das:

Eine Seite war entzündet und tat einfach nur weh. Mit einer dicken Zellstofflage unterfütterte ich den großen Zeh, so dass er viel höher kam und ihn der Nachbar nicht ärgern konnte – es half!!!! – war nur sehr umständlich. Und die tragbaren Schuhe waren nur noch semi-elegant.

Unter der Dusche sah ich so aus:

Zuerst wurde ein Abdruck mit „Knete“ gemacht, damit sich „das Piercing“ auch passgenau an die Unterlage schmiegt. Und am gestrigen Tag war es so weit. Ich WhatsAppte einer Freundin: „Ich habe eine Sch….angst“, denn ich kann Schmerzen nicht leiden. Die Angst wurde durch die 20 Minuten Wartezeit nicht kleiner.

Doch dann waren beide Spangen aufgesetzt und es war wirklich nicht schlimm – nur ein bisschen – ein ganz kleines bisschen – kaum erwähnenswert. – Na gut, es spannt ein wenig beim Laufen. Wenn die Tamponaden für das nicht geflossene Blut weg sind, lässt der Druck vielleicht nach – oder auch nicht. – Jedenfalls am 31. August werden sie umgesetzt – wie meine Deko im Zimmer das auch ständig macht. – Und da ich mit einem Paar knalllila Gummihandschuhe getröstet wurde, konnte gar nichts mehr richtig schlimm sein.

Ich kam gleich wieder auf kindische Ideen. Das zweite Foto heißt: Das Daumenlutscherkind – nicht, dass jemand auf dümmere Gedanken kommt.

Falls sich meine Zehen doch wieder entzünden sollten und mit Streptokokken um sich werfen, bin ich jetzt gewappnet. Mein Gesichtsschild ist angekommen und wird mich hoffentlich gut durch die Busfahrten im Urlaub bringen. – Es ist nur für den Transport etwas sperrig. – Da wir aber jeden Tag auf dem gleichen Platz sitzen, kann ich es gut und gern im Bus liegen lassen und die restliche Zeit dann (Bankräuber-)maskiert rumlaufen.

Bei diesen langen Monaten wollten bestimmt schon viele die Zeit anhalten oder umdrehen und nicht nur bei mir haben sich die Haare zu Berge gestellt.

 

 


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Ein Versprechen einlösen …

So, jetzt habe ich lange genug meine Wunden geleckt – meine Zunge ist schon ganz rau – aber viel genutzt hat es dennoch nicht.

Denn alles, was mir so zu schaffen gemacht hat, ist nicht beseitigt oder verändert. Ein großer Teil davon war politisch und öffentlich. Diese Kindermissbrauchsskandale, die Finanzbetrügereien im Zusammenhang mit Coronaunterstützungen, der Skandal, wie rumänische Leiharbeiter bei Tönnies „gehalten“ werden und damit im Zusammenhang die „Beschäftigung“ von Sigmar Gabriel für diesen Konzern für einen monatlichen Salär von 10.000 € plus Einzelentschädigung für „Anwesenheitstage“ und und und – wenn es mir aus persönlichen Gründen nicht gut geht, dann kann ich mit solchen Nachrichten nicht umgehen und könnte nur noch reihern.

Ich bin ja seit hundert Jahren bipolar erkrankt – aber meist neigt sich die Waage zur manischen Seite hin und ermöglicht mir, viele Dinge, die mich sehr belasten, irgendwie auszuhalten. Ohne diese Tendenz hätte ich bei meiner Situation schon in den Sack gehauen, denn die körperlichen Unpässlichkeiten gehen weit über das Schlecht-Hören hinaus, haben aber fast alle mit dem Kopf zu tun. Allein zu sein ist ja in Ordnung – aber die Gewissheit zu haben, einsam zu sein, ist nicht immer zu verkraften.

Verstärkt wird das ganze Dilemma durch meine Hörsituation – ohne Hörgeräte tendiert die Hörleistung so gegen 10 – 20 % vom Normalohr. Mit Geräten bin ich in manchen Situationen bei ca. 95 % und in Umgebung von Krach oder Musik und vielen Leuten so bei ca. 50 %. Leider reicht das nicht, um Kommunikation zu betreiben – die mir so unendlich wichtig ist und die mir unter gewissen Umständen Kraft gibt. Da war der leicht unwirsch erteilte Rat meines „Thronfolgers“, doch Gebärdensprache zu lernen, wenig zielführend, weil all die Personen in meiner näheren und ferneren Umgebung keine Gebärdensprache können. Es wäre so einfach: Nur etwas langsamer und deutlicher zu sprechen – aber das ist wahrscheinlich schon zu viel verlangt. Weiterlesen


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Kriminalfall im Hause Himmelhoch

Langjährige LeserInnen können sich bestimmt noch an diese Fotos erinnern:

Die Frau des Hauses ist für eine geringfügige Affinität zu der Farbe Lila bekannt. Als ein Discounter vor ca. 2 Jahren Toilettenpapier in dieser zarten Farbe anbot, konnte sie sich nicht zurückhalten und kaufte 3 Pakete.

Der Unterschied zu heute ist der, dass damals der Verkäufer glücklich war über diesen Umsatz und keiner der Kunden auch nur im entferntesten an Hamsterkäufe gedacht hat.

Würde sie das momentan machen, käme sie vor den Richter wegen Hamsterei und würde mit einer Quarantänestrafe nicht unter einem Jahr belegt, eventuell auf Bewährung.

Vielleicht könnte ich beim Richter um mildernde Umstände bitten, indem ich ihm meine Sparsamkeit mit anderen, eben so stark gefragten  Ressourcen wie Papierhandtücher vor Augen führe. Damit mein Papierabfallbehälter nicht täglich gefüllt ist, zerschneide ich die Blätter in Teile, da man ja nach jedem Schnäuzen ein neues „Taschentuch“ nehmen soll. Das finde ich Verschwendung – deswegen nehme ich kleinere Stücke – die reichen vollkommen aus.

Heutzutage ist es ja schon so, dass eine einzelne Toilettenrolle im Fonds eines Autos als „Wertgegenstand“ bezeichnet wird, den man nicht unbeaufsichtigt liegen lassen soll. Es könnten Langfinger kommen und die kostbare Fracht von dannen tragen.

Zum Abschluss noch eine ganz andere Frage: Wie lange wird das Virus noch als „neuartiger“ Coronavirus benannt werden? Muss erst ein Impfstoff gefunden sein, bis es nicht mehr „neuartig“ ist.

Das fällt mir nur so besonders auf, weil ich mal in einer Arbeitsstelle länger als ein Jahr von meiner Kollegin immer als „Und das ist unsere neue Kollegin, Frau Himmelhoch“ vorgestellt wurde. Irgendwann hat es mir dann gereicht und ich war eingegliedert.