Claras Allerleiweltsgedanken


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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein …

… sondern vor allem von dem, was auf dem Brot drauf ist *haha* –

denn davon zumindest wird der Mensch in den meisten Fällen behäbig und nimmt an Umfang zu.

Das ist jetzt gerade mal wieder ein CK = ClaraKalauer, denn eigentlich will ich sagen, der Mensch lebt von den kleinen und großen Überraschungen und Zufällen, die ihm das Leben versüßen.

Der Verband der Künstler, die mit dem Mund oder dem Fuß malen müssen, weil sie ihre Hände entweder gar nicht haben oder nicht gebrauchen können, hat mir ja jedes Jahr ungefragt und ungebeten einen dicken Briefumschlag mit Kalendern, Karten und Geschenkanhängern geschickt. Ich hatte sie gebeten. mich aus der Verteilerliste zu streichen. Haben sie nicht gemacht – und ich kann einfach nicht so hartherzig sein, die Sachen zu behalten und nicht zu bezahlen. U.a. spielt dabei der Gedanke bei mir eine Rolle,dass ich nicht mit einer oder einem dieser Künstlerinnen und Künstler auch nur für eine Woche meines Lebens tauschen möchte.

Und jetzt der „Zufall 1“ – das ist das Bild von Claras lila Geburtstagsmonat, in dem sie die stolze 77 vielleicht nicht unbedingt mit Schnaps, aber bestimmt mit Sekt begießen wird. – Ob das ein versteckter Hinweis sein soll, dass ich in die Provence fahren soll?

 

Jetzt, nachdem ich den Fenstereinbautermin habe, konnte ich die Termine für das Ausmessen der Fenster für die Plissees und den Termin für die Anbringung vereinbaren.

Zufall 2 sah ich darin, dass das Ausmessen am Geburtstag meiner Lieblingstochter (… dann habe ich noch einen Lieblingssohn im Angebot) und meiner Lieblingsschulfreundin stattfindet. Das kann nur ein gutes Omen sein. Ich hatte ja im April sehr gute preisliche Konditionen bekommen – doch jetzt ist ja so vieles anders geworden, die Preisspirale dreht sich unaufhaltsam nach oben – mal sehen, was sie jetzt mehr haben wollen. Kann ich dann aber auch nicht ändern – die Plissees müssen an die Fenster. – Diese Schulfreundin hat diese Auszeichnung verdient, weil sie mir für den Silvesterabend 1963 ihr Zimmer zur Verfügung gestellt hat. Und dort habe ich mir dann kurzentschlossen die erste Silbe von der Jungfrau rauben lassen. Bis zur richtigen Frau hat es dann allerdings wirklich noch eine Weile gedauert.

Und Zufall 3 muss ich ja wohl nicht näher erklären, denn am 22.11. werden sie angebaut. Ich hoffe, dass dieses Lila den Mond von meinem Bett fernhalten wird.


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Keine Regel ohne Ausnahme

… damit meine ich die Erscheinungszeit – also heute nicht 00:05 Uhr, sondern 10:irgendwas Uhr.

Gestern hatte ich wieder Trubble mit meinem kleinen schwarzen Liebling hier – die Gedanken darüber haben mich einfach nicht einschlafen lassen. Es war nämlich wieder so: Ich schaltete ihn ein und er hatte Netzverbindung. Ich konnte viele von den angesammelten Beiträgen von euch lesen.

Dann machte ich eine gewerkschaftlich angeordnete Pause und Schwarzschnuckelchen ging in standbye. – Und als ich ihn daraus wieder erwecken wollte, ging wieder nichts, gar nichts … und ihr wisst schon.

Ich beschloss zu früher Nachtzeit – so gegen 3:00 Uhr oder später – das Modem aus dem Wohnzimmer ins Arbeitszimmer zu räumen. Kompliziert daran ist lediglich, dass das DSL-Kabel und das LAN-Kabel durch ein nicht so großes Loch in der Wand geschoben sind. Und da kann es sehr eng werden, wenn ich die Stecker der Kabel von einem Zimmer zum anderen schieben will.

Als wenn die geistige Beschäftigung mit der Technik nicht schlafabhaltend genug wäre, kam nach 4:00 Uhr in beiden Beinen ein Wadenkrampf vom allerfeinsten. Da konnte nur Badewanne helfen mit einer Temperatur kurz unter dem Siedepunkt – hat geholfen.

Kurz nach 8:00 Uhr „sprang“ ich tatendurstig aus dem Bett und wollte mit der Umbauaktion anfangen. Am Computer sollte nicht mehr das 5 m-LAN-Kabel verwendet werden, sondern ein im Keller gefundenes 2 m Teil. Als ich den Computer umdrehte, um das Kabel herauszuziehen, stellte ich fest, dass es schräg und locker saß. Richtig befestigt – und siehe da, ich habe Netz.

Jetzt werde ich mich dennoch erkundigen, wie der Umzug des Modems zu bewältigen ist, denn alles in einem Zimmer fände ich besser. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass mein WLAN-Fernseher beim Mediatheksempfang noch mehr spinnt als jetzt.

Per Handy werde ich jetzt noch drei Fotos hinzufügen. Eine liebe Nachbarin hat meinen Lila-Geschenke-Fundus um ein Teil erweitert. Tankt die Lampe genügend Sonnenschein, macht sie am Abend das interessante Muster auf der Balkonbrüstung. – Ich habe mich aber gegen Balkon entschieden und ihr das lila Clarazimmer zugewiesen.


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Clara ist da

Also entspann dich!!!

Wäre ich mir über die Größe im klaren gewesen und nicht so unzufrieden mit dem hohen Porto, dann hätte ich mir diesen Kapuzenpullover bestellt. Aber wer kennt mich schon im echten Leben als Clara?

Erfolgsmeldung: die Wohnung ist mehr oder weniger Fliegen-frei.

Zum Glück ist sie noch nicht CLARA-frei, denn sonst könntet ihr hier nichts mehr lesen.


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Bär mit Migrationshintergrund …

… wurde von seinen Mitbären integriert und

darf sogar seine gleichfarbige Landesfahne über sich wehen lassen. Ich habe das Gefühl, dass ihn einige von den Braunen um seine fröhliche Fellfarbe beneiden, auf jeden Fall aber um seinen weißbunten Bauch, denn wenn man ihn dort kitzelt, dann lacht er aus vollem Herzen bzw. aus der vorinstallierten Technik natürlich.

Bisher musste der kleine Kerl immer weit weg von den anderen in Gesellschaft eines Krokodils leben – aber es gab keinerlei Attentatsversuche zu beobachten.

Und auf dem oberen Foto erkennen Leute mit gutem Gedächtnis, dass sich daneben an der Abdeckung meines Nachttisches etwas verändert hat. Das Tuch mit den Fransen, das mir Amelie geschenkt hat, wurde einer anderen Bestimmung zugeführt. Diese dunkellila Abdeckung habe ich als Tischdecke gekauft, aber das war mir dann doch zu dunkel – und warum braucht der weiße Tisch überhaupt eine Decke, wenn die Fenster auch keine Gardinen haben. Minimalistisch ist angesagt, zumindest ein wenig hahaha!

Vielleicht helfen mir ja alle Bären dabei, dass ich die vier größeren Projekte in der Wohnung bald über die Bühne bekomme. Es geht und geht nicht vorwärts.

Na gut, der Mensch mit dem Fensterwechsel hat angekündigt, dass es ca. 8 Wochen dauern wird – zum Ausmessen war er am 26. März hier.

Der Mensch mit den Plissees für alle Fenster hat die jetzigen Maße – und die neuen werden sich nur unwesentlich ändern – und ich will auch vorerst nur einen Kostenvoranschlag von ihm, der nicht kommt. Sind die neuen Fenster eingebaut, kommt er zum Messen und dann werden sie in Auftrag gegeben. Die Fertigung dauert ca. 4 Wochen, so dass ich mit ganz großem Glück zu meinem Geburtstag mit diesen zwei Sachen durch bin.

Die nächsten beiden Sachen werden schwieriger, doch darüber berichte ich im nächsten Beitrag.

Mallybeau wollte mich aufmuntern und mir vor allem sagen, ich soll mich nicht übers Ohr hauen bzw. in die Pfanne hauen lassen. Und das habe ich mir zur Erinnerung gleich als Bildschirmhintergrund eingestellt. – Ich habe so das Gefühl, meine schmalhälsige Tusnelda schaut ganz schön neidisch auf das zu erwartende Rührei

 


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Hochzeit auf mallybeau-isch …

… am 2.2.221  um 22:22 Uhr…

 

mit einem Schuss Valentin-isch

An meinem „Löwenfimmel“ sind mehr oder weniger meine Eltern schuld – denn sie haben mich so in die Welt gesetzt, dass ich vom Sternzeichen ein astrologischer Löwe bin. – Aber in diesen Zeiten damals waren wohl weniger astrologische Tierkreiszeichen ausschlaggebend, sondern der Fronturlaub der Männer, die Kinder in die Welt setzen konnten, wollten oder auch nicht verhindern konnten. – Mir wurde immer erzählt, ich sei ein Wunschkind gewesen – glaube ich jetzt einfach mal.

Im Laufe der Jahre habe ich mich zu meinem Tierkreiszeichen bekannt und ihn auch mal ab und an herausgekehrt.

Für meinen Schnapszahlenfimmel zeichne ich ganz allein verantwortlich 🙂

Und dann fing die Blogzeit an – und bald darauf fing auch meine „lila Periode“ an – zum Glück war da die rote schon  vergessen.

Und als gar Mallybeau in mein Blogleben trat, gingen die Lilasachen weit über mein Geschenkeregal hinaus – es zog viel virtuelles Lila bei mir ein – an der Wand hängen Collagen und Kalender, auf meinem Computer gibt es jeden Monat einen anderen lila Löwen als Hintergrund, und jetzt habe ich auch noch einen als Dauerpartner gewählt.

Zur Auswahl für ein neues Wandbild standen drei Monatslöwen:

Der Märzlöwe war mir zu dräuend, der Dezemberlöwe zu faul dahingestreckt, also habe ich den Mai-Löwen genommen. Mallybeau hat auf meine Bitte hin den Monatsnamen und den Rahmen entfernt, weil sich das sonst mit der Endfassung nicht vertragen hätte.

Jetzt, nachdem er an einer weißen Wand hängt, stelle ich fest, dass er einen dunkleren Hintergrund gut gebrauchen könnte – hat er aber nun jetzt nicht.

 

Wenn Ulli (von der die ersten beiden Bilder sind), Mallybeau, der Löwe und ich Doppelkopf könnten, hätten wir eine Spielrunde zusammen 🙂 😉

Doch was hat das mit „valentin-isch“ zu tun – nach Datum und Uhrzeit wird doch wohl keiner mehr fragen.

Mein Fotoanbieter machte Werbung, dass er für 10,00 € zum Valentinstag Fotos auf ein Acrylbild im Format von 30 x 40 zieht – da konnte und wollte ich nicht widerstehen. Mallybeau entfernte für mich Rahmen und Schrift und ich gab es in Auftrag.

Es kam zwar nicht pünktlich zum Valentinstag an, aber ich will mal nicht päbstlicher als der Pabst sein – denn ich schenke es ja (nur) mir.

Allerdings kam es ohne gebohrte Löcher wie die anderen beiden Bilder an. Eine passende Aufhängung hatte ich noch auf Lager, also stand die Acrylbild-Lochbohrerei an. G*oogle sei dank gab es viele Informationen, wie man in 3 mm starkesAcryl Löcher bohren kann. Das Geld für einen Kunststoffbohrer musste ich – Lockdown sei Dank – nicht ausgeben. Aber es wurden auch scharfe Holzbohrer empfohlen. Mein lieber Nachbar hatte nagelneue auf Halde liegen, die er mir geliehen hat.

Mist war nur, dass sich der Kunststoff nach kürzester Zeit an der Bohrspitze festgefressen hat – aber irgendwann waren die vier 8 mm großen Löcher drin.

Auf meinem Bett knieend kamen auch die beiden Wandlöcher zustande. So ein leichtes Bild mit 4 Dübeln zu befestigen, wäre „Eulen nach Athen“ zu tragen – deswegen sind sie nur Dummis und nur leicht an der Wand befestigt.

Doch dann kam die nächste Schwierigkeit – Länge der Dübel und Länge der Schrauben wollten nicht zueinander passen. Ich bildete mir ein, das Originalset verwendet zu haben – war wohl aber nicht so. Die Schrauben waren ca. 5 mm zu lang, so dass sich nichts befestigen ließ. – Also alles wieder raus geschraubt, zwei passende kürzere Schrauben gesucht – und schon konnte ich mir auf die Schulter klopfen – macht ja sonst keiner.

Und so ist die Gesamtansicht. – Noch einmal herzlichen Dank an die beiden Künstlerinnen Ulli Gau und Mallybeau Mauswohn. Auf diese Weise seid ihr jetzt bei mir gefangen oder besser verewigt *haha*.

Hoffentlich bekomme ich keinen Ärger, weil ich meinen „Gatten“ an die Wand genageltschraubt habe.

Leider nicht ganz 666 Wörter, dafür gibt es noch ein Foto vom „Hochzeitsgeschenk“, das Clara und ihr Löwe bekommen haben. Frage: Wie viele Zweien haben sie geschenkt bekommen?