Claras Allerleiweltsgedanken


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Hundertmal verirrt … (Update)

… hundertmal war ich verwirrt

Tag des Ausflugs: Himmelfahrt oder 10. Mai

An diesem Tag mit der minikleinen Fahrradtour haben mein Orientierungssinn und ich wieder Samba oder Rumba oder Polka miteinander getanzt – ich weiß nicht, wer von uns beiden geführt hat – aber ganz letztendlich bin ich dann doch irgendwo rausgekommen, wo ich mich wieder zurecht fand.

Durch solche engen Gassen zwischen Strauch und Zaun musste ich mich zwängen.

An großer oder auch nicht ganz so großer Kunst bin ich vorbei gefahren, bin sogar zum Fotografieren abgestiegen, da ich ja noch nicht der rasende Reporter bin.

Bei Graffiti bin ich oft uneins mit mir selbst. Für mich ist es oft Kunst – es liegt allerdings daran, welchen Untergrund sich die Sprayer ausgesucht haben. Ein Einfamlienhausbesitzer verzichtet sicher auf dieser Verzierung.

Und als Löwin habe ich natürlich immer ein besonderes Auge auf die lieben kleinen Löwenzähnchen – erst auf die gelben und dann auf die Pustedinger. Ganze Familien feierten dort große Feste. Ich habe unendlich viele Fotos gelöscht, deswegen sind kaum noch welche übrig geblieben.

Und zum Schluss noch eine Blüte von einem Strauch, den ich wieder nicht kenne, den ich aber sehr schön finde.

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Früher hatte ich eine sehr aktive Leserin und Blumen- und Pflanzenkennerin, die mir immer auf die Sprünge geholfen hat. Und heute zumindest ist AGNES in ihre Fußstapfen getreten. Jaaaaaaaaaaaaaa, es ist Weißdorn und ich habe sofort gegoogelt: „Weißdorn Blüte“ und dieses Ergebnis bekommen:

Agnes, du hast den ersten Preis gewonnen und kannst so viele Blumen- und Pflanzennamen mitnehmen, wie du dir merken kannst, damit du in Zukunft weiter so erfolgreich die naturtauben Bloggerinnen beraten kannst.

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Parkbesuchsreportage – Fünf Folgen – 1

– nicht nur für Spinnstuben-Gudrun

Zweimal bekam ich zu lesen, dass ich doch „meinen“ Park mal im Blog zeigen sollte. Anfangs widersprach ich, weil ich dachte, dass es zwischen Gräsern, Sträuchern, Bäumen, Pflanzen, Käfern und Wolken nichts besonderes zu fotografieren und vor allem nichts zu erzählen gäbe. Doch dann habe ich mich auf die Räder gemacht. – Direkt vor meiner Haustür entstand dieses Foto – und mir kam der Gedanke:

Warum in die Ferne schweifen, Schönheit ist direkt so nah!

1205 Park für G 2

Als ich am Parkeingang stand, war ich überrascht, dass der Park so nah ist. Das Komma ist so schlecht zu erkennen – ich musste wirklich nur 1,56 km fahren – also noch kein Grund, eine Erschöpfungspause einzulegen.

Mir begegneten fast so viele Hunde wie Menschen – aber bei diesem herrlichen Frühlingswetter mit warmem Sonnenschein ist das klar. Keiner der Hunde war so neugierig wie Lenny, alle ließen mich unbehelligt mit meinem Fahrrad passieren.

Gelb war auf den grünen Wiesen die dominanteste Farbe, denn die Familien Löwenzahn zeigen sich in voller Schönheit. – Diese beiden habe ich mal fotografiert – die stritten sich so lauthals und beschimpften sich – es ging fast zu wie bei den Menschen. Das kleine Kind neben ihnen war schon ganz be- und verkümmert. – Aber ich habe auch wahre Blumenhundertschaften entdeckt, bei denen es ganz friedlich zuging

 

Da war doch dieses Pfauenauge (??? richtig???) ganz was anderes – ruhig und beschaulich saß er allein auf einem Stein, kein Streit, kein Gezänk – richtig ohrenberuhigend.

1205 Park für G 6

Glaubt ihr mir, dass es auch in einem Park „Parlamentssitzungen“ gibt? Oder für was haltet ihr diese Birkendebatte sonst? – Eine war schöner und grüner und schwarzweißer als die andere – also kann das doch nicht aus der Politik kommen – dort ist so gut wie nichts mehr schön. – Oder ob die etwa darüber diskutierten, was mit ihnen passieren soll, wenn sie gefällt werden. Wollen sie als Zwischenlager irgendwo im Wald herumliegen, damit ich meine Jacke dort ablegen kann und ein Minipicknick mache?

 

Und dann kamen sie, diese „Kahlköpfe“ , die mich recht nachdenklich machten. Sie sahen aus, als wenn nach einer durchgestandenen Krankheit, bei der ihnen die Haare ausgefallen sind, es jetzt wieder anfängt zu sprießen. Eine Doppelkopf-Freundin hat so einen wunderschönen Wuschelhaarkopf bekommen, dass es mich immer verlockt, ihr einmal durch das „Fell“ zu streicheln.

1205 Park für G 8

Wahrscheinlich hat der Kahlschlag nicht bei allen Bäumen im gleichen Jahr stattgefunden, denn es gab auch viele, bei denen die Zweige schon richtig lang und grün beblättert waren. – Mir gefielen besonders die knorrigen Stämme, aus denen es auch wuchs und „triebte“. Das sind doch nicht etwa die Nasen- und Ohrenhaare von älteren, männlichen Bäumen? (Pfui Clara, du sollst dein Lästermaul halten!)

1205 Park für G 54

Und hier das Beweisfoto, dass ich nicht nur mit dem Tacho hier bin, sondern mit dem ganzen Fahrrad. – Und danach habt ihr einen Tag Pause, bis es in DIESEM Blog weitergeht. Morgen ergänze ich im Fotoblog diese Parkreportage. – Die soeben ausführlich beschriebenen Bäume säumen meinen Weg.

1205 Park für G 53

 


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Holmes und Watson im Entdeckerrausch

Lange kann es doch nicht mehr dauern, bis „Sherlock  Holmes“ und sein „Assistent Watson“ mit ihren Kameras wieder auf die Pirsch gehen können, um diese bildschönen gelben Pflanzen zu entdecken und auf den Speicherchip zu bannen. – Der Ruhm an den Fotos gehört eigentlich Lucies Göttergatte, denn der hat uns heimlich beim Fotografieren fotografiert.

Diese Fotos sind im April 2011 entstanden, haben aber bisher still und unerkannt auf Lucies Festplatte geschlummert. Als ich sie gestern bekam, habe ich sie sofort und gleich ver“collagiert“.

Lucie, bei deinem nächsten Besuch müssen wir uns aber „höhere Ziele“ stecken, meine morschen Knochen wollen sich nicht so bücken. Wenn wir bei der Farbe bleiben, machen wir auf Sonnenblumen Fotosafari, ja?

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Und wenn wir uns mal von der anstrengenden Fografiererei erholen wollen, marschieren wir auf kunstvollen Mosaikstraßen,  ja?