Claras Allerleiweltsgedanken


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Neuer Job: Reisen – 2 – Lübeck

Aus (guter) Tradition will ich einfügen, was ich bei Fb geschrieben habe:

Das Hotel Panorama Inn in Hamburg Billstedt hat alles, was mein Herz begehrt. Ich habe einen Kühlschrank, ich habe einen Föhn, ich habe einen WLAN-Anschluss, ich habe eine Badewanne und ich habe ein richtiges Einzelzimmer mit wirklich viel Platz. Besser kann es gar nicht sein. Ich habe auch einen Balkon, aber keine Zeit, ihn zu benutzen, weil wir ständig unterwegs sind.
Mit dem Zimmer hätte es mich dreimal schlechter treffen können.
Ich staune gerade über den zweiten Zufall auf dieser Reise. Das mit dem Busfahrer war ja nicht allzu schwer, denn das Reisebüro hat nicht so viele Busse unter Vertrag. Aber was mich wirklich überrascht hat, ist die Tatsache, dass mein Hotel ca 2 km von dem Geschäft von Heiko entfernt ist. Na gut, das Geschäft gibt es ja schon lange nicht mehr und Heiko gibt es auch nicht mehr, aber die Straße gibt es noch und irgendwann gehe ich gucken, was jetzt dort ist. Ich werte das jetzt mal als gutes Omen
Staunen und im Stau stehen . Die Autofahrer im Norden sind viel disziplinierter beim fahren . Sie gehen nach dem überholen sofort wieder in die rechte Spur . Und die können vor allem auch eine Rettungsgasse . Drei Feuerwehren sind schon durch und wir warten darauf , irgendwann in Lübeck anzukommen .
„Clara selbdritt“ wie gefällt euch das? Ich werde in Zukunft nur noch zu dritt verreisen. Die Clara ist fürs genießen und für die schönen Sachen zuständig. Nummer 2 muss alles verstehen, was gesagt wird und was erklärt wird. Und Nr. 3 muss sich das alles dann behalten und nicht vergessen. Das wäre eine tolle Idee.

24. Juni 2019 Vormittag

Mein letzter Besuch in Lübeck war schon einige Zeit her, so dass ich mich darauf freute, meine Erinnerungen aufzufrischen. Doch ich stellte fest, dass ich damals auf freier Pirsch weitaus mehr gesehen habe als an diesem Tag, da ja noch Timmendorf auf dem Programm stand. Ich teile diese beiden Programmpunkte hier in der Berichterstattung.

Wenn ich es jedoch so richtig überlege, habe ich von Lübeck gar nichts richtiges zu erzählen. Der zugeteilte Stadtführer muss sich diesen Namen erst noch verdienen – der hat für seinen Job bestenfalls eine 4- bekommen.

Was gibt es als Einzelfotos zu zeigen?

Lübeck versucht, seine alleinstehenden Männer an die Frau zu bringen. Ob das eine erfolgversprechende Methode ist, wage ich zu bezweifeln.

Das nächste Foto war wieder eine Herausforderung an meinen Prinzen, mehr aber noch an meine ruhigen Hände. Je stärker ich zoome, desto ruhiger muss ich halten – den Fotoapparat. Der Vogel war das Ziel meiner Wünsche.

Wer kann ahnen, was sich hier auf dem Dach befindet? Ich weiß es wirklich nicht.

Was oder wo genau es ist, weiß ich nicht mehr – aber das Schiff sieht so wunderbar prachtvoll aus *hihi*

Und jetzt das „Star-solo-gestellt-foto“: Clara genießt Marzipantorte – nicht bei Niederegger, damit hatten die Reiseleiter offenbar keinen Vertrag, sondern zum gleichen hohen Preis in einer anderen Marzipanverkaufsstelle. – Und leider bekommt ihr nichts ab, denn das Stück für 3,95 € war nicht so groß – das muss man sich mal in DM umrechnen, einfach unglaublich.

So und jetzt zu den normalen Stadtfotos, die als Galerie erscheinen.

Was kennen alle von Lübeck? Das Holstentor! Vor dem Euro ist es uns auf dem 50,00 DM-Schein begegnet – und ich schwöre, ich konnte damit eben so viel kaufen wie heute für einen 50,00 €-Schein – na gut, vielleicht ein kleines bisschen weniger.

Kirchen und Türme gibt es mehrere in dieser schönen Stadt, für die man gut und gerne mehr Zeit gebraucht hätte. – Dieses Reisebüro – Happy Day Touristik – macht aber offenbar auf Masse, nicht auf Qualität. Ich habe mich schon abgemeldet – ich will keine Reklame mehr von denen haben.

 


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Heute wird es süß … und trocken

Jetzt möchte ich – zur Freude aller Marzipanliebhaber in weiblicher und männlicher Form – einiges an Kunst zeigen, was weitestgehend mit Backen zu tun hat. Die Fotos aus Lübeck aus der Marzipanmanufaktur sind deswegen nicht im Blog zu finden, weil ich damals = 2007 noch nicht gebloggt habe. –

Wenn ICH etwas aus Marzipan „kreiere“, werden das komischer Weise immer Kartoffeln, zu mehr Kunstfertigkeit sind meine Finger nicht bereit. Meinem Magen ist das aber egal, der schnurrt bei den mit Kakao bestäubten Kartoffeln eben so wie bei einer von Meisterhand geformten Figur.

Ich übernehme also keine Garantie dafür, ob es jetzt dort in Lübeck auch noch so aussieht, denn es ist ja schon 11 Jahre her.

Am beeindruckendsten ist die Gruppe am Tisch – sie heißt „Das Abendmahl“ – von der Personenzahl stimmend.

Diese Marzipnkörper sind inzwischen bestimmt so steinhart getrocknet, dass mich keinerlei Aufess-Gelüste befielen. Anders war das schon bei dem Kullerpfirsich und bei all den schönen Früchten, die da in dem großen Kasten leuchteten.

Wer will dagegen schon ein Segelschiff anknabbern? Ich nicht!

Und so viel Cholesterin von Eiern soll ja auch nicht gesund sein, auch aus Marzipan nicht!


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Kunst und Nichtkunst mit Clara

Ergänzend zu dem Artikel vom 11. März mit plastischen Beispielen über Frauen  will ich heute und nicht erst am 17. (wie angekündigt) diesen mit Beispielen aus der „Kunst“ ergänzen.

Außerdem möchte ich mich auf einen Post von Lucie beziehen, sie hat mir den Teufel in Erinnerung gebracht, ihn vor allem in meiner Erinnerung von Bremen nach Lübeck verpflanzt, wo er hingehört.

Auf dem ersten Foto in der Collage bekommt Clara von den großen Männern (ihres Lebens, ihrer Jugend, ihrer sonstwas, ihrer Zeit bis 30) gezeigt, und erklärt, welchen Weg sie einschlagen soll. Sie hört, schweigt bestimmt nicht dazu und denkt sich dann ihren Teil.

Ebenfalls in ihrer Jugend wird ihr auf dem zweiten Foto anheim gestellt, ihr Leben in die Hand des Schöpfers zu legen. Das probiert sie eine ganze Weile, entscheidet sich dann aber dafür, aus dieser Hand wieder auszusteigen und ihren eigenen Weg zu gehen.

Das dritte Foto links unten zeigt ihre beiden wichtigen Männer nach dem 35. Lebensjahr, einer davon heißt Heiko, der andere nicht. Mit  diesen kann sie sich lange  Zeit einverstanden erklären, denn die wollen sie nicht von ihrem beruflichen Weg abbringen, haben nichts dagegen, dass sie nicht die Superhausfrau ist.

Auf dem fünften Foto unten rechts beschließt Clara, ab und an die Sau rauszulassen, wenn sie ihre Wut in manchen Situationen nicht mehr beherrschen kann. Vorrangig treten diese Situationen im Berufsleben nach 1989 auf. (Ein politischer Zusammenhang ist beabsichtigt.) (Das Denkmal in Bremen auf der Sögerstraße ist von dem Bildhauer Peter Lehmann)

Und auf dem letzten Foto in der Mitte hat sich Clara mit dem Teufel an der Lübecker Marienkirche   angefreundet und umarmt ihn sogar, um ihn besser umgarnen zu können.