Claras Allerleiweltsgedanken


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Rundreise Marokko 6 – Nur Fes (Teil 1)

Der Kalender ist inzwischen auf den 16. Juni gerückt.

In der Reisebeschreibung steht:

Wir beginnen unseren aufregenden Tag mit einer Stadtrundfahrt in Fès°, der ältesten der vier marokkanischen Königsstädte. In dem Labyrinth der Altstadt, welche seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, werden wir uns in vergangene Jahrhunderte zurückversetzt fühlen. Wir besichtigen die berühmte Karaouine – Moschee°, die Hochschule Medersa Attaryne°, das Grabmal My Idriss° und das Handwerkerviertel° (Gerberei, Schmiedegasse). Danach besuchen wir die traditionellen Märkte. Übernachtung in einem 4-Sterne- Hotel (z.B. Hotel Menzah Zalagh) im Raum Fès.

Die Schmiedegasse gab es nicht, dafür eine Weberei. – Und wenn ich mir hier so die ganzen Fotos ansehe, denke ich, ein guter Fotoapparat kann auch eine Strafe Allahs sein. 🙂 – oder eine Prüfung der Ungläubigen!

Bei Fb hatte die reiseunerfahrene Clara geschrieben:

Das Hotel hier in Fes hat ein großes Plus und mehrere große Minusse. Das Buffet war allererste Sahne. Mindestens wieder ein Pfund auf die Rippen dazugekommen. Aber die Ausstattung des Zimmers ist sehr gewöhnungsbedürftig. Es ist ein Doppelzimmer und hat eine Steckdose und einen Hocker, auf dem man sich setzen kann. Und die Bettdecke hat keinen Bezug. Jetzt frage ich mich, haben sie den nur vergessen oder waschen Sie immer die ganze große Decke oder haben hier schon zig andere Leute drunter geschlafen? Das Bett ist 180 m breit und hat nur eine Decke, dafür sechs Kissen.

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Jetzt geht es also wieder an Fotogalerien, denn anders ist dieser Masse nicht Herr Frau zu werden. – Ihr seht gleich zu Anfang: Allah ist überall und McDonald auch und natürlich LILA!

Die religiöse Kleidung des Reiseleiters mit den dazugehörigen Schuhen und unzähliger anderer Männer  auf der Straße ist sehr schön – und vielleicht schützt sie sogar besser gegen die Hitze als unsere europäische Kleidung und sie hat für Wenigbehaarte auch eine Kapuze.

In die engen Gassen passt natürlich kein Auto – also Belieferung und Müllabfuhr und anderes per Eselkarren.

Das weiße Pferd stand vor dem Hotel und mit dem Gewusel an den Einkaufsständen lasse ich euch allein.

Wenn ich mir das Foto voller Datteln länger als 20 Sekunden ansehe, bekomme ich triefenden Speichelfluss – also Achtung, falls euch das auch so geht.

 

Da ich ja nur be-Host und nicht be-Rockt und nicht be_Kleid-et in den Urlaub gefahren bin, dachte ich, ich bekomme dort etwas – es wurde mir von vielen vorausgesagt. – Ich mache euch jetzt mal Vorschläge, die ich aber alle für mich abgelehnt habe. Ich war mir immer nicht sicher, ob es Festkleider oder doch nur Nachthemden sind.

Dann gibt es noch zwei Fotos von dem Restaurant, in dem wir gegessen haben. Vornehm geht die Welt zugrunde. Und ihr könnt sehen: Farben, die lila oder dicht bei lila liegen, sind im Trend.

Für heute ist Schluss mit lustig (oder ohne lustig) und gleich anschließend (als neuer Post) gibt es zwei passwortgeschützte kleine Videos.

 

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Geschützt: Rundreise Marokko 6 – Teil 2 – Videos

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Geschützt: Rundreise Marokko 5 – Video bei den Römern und beim Tee

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Rundreise Marokko 5 – Fes – Teezeremonie (Teil 2)

Es ist immer noch der 15.06., nur der späte Nachmittag und wir sind zu Gast in einer marokkanischen Familie. Der Reiseleiter ist mit dem jetzt arbeitslosen Hausherrn befreundet, denn sie waren mal Studienkollegen. Sicher hat er es arrangiert, dass die Teezeremonie in diesem Haus stattfindet, denn es wird von der Reiseorganisation bezahlt.

Bei Facebook schrieb ich über diesen Tag und besonders über die Teezeremonie folgendes:

15062018 Stellt euch vor, ich habe heute seit ca 60 Jahren das erste Mal wieder Pfefferminztee getrunken. Wir waren in einem Privathaus und dort hat das Ehepaar und die vier Kinder eine ganz tolle Teezeremonie für uns angeboten. Und es gab Gebäck und nette Gespräche.
Als Ausgleich habe ich dann beim Abendbrot mit zwei Österreichern und zwei Gästen aus Bayern zusammengesessen. Da fühlte ich mich komplett unter Ausländern. Ich habe nicht einen einzigen Satz verstanden. – Und heute schlafen wir das erste mal zwei Nächte im gleichen Hotel in Fes -wow -ist das schön. Mein Zimmer ist – wie könnte es anders sein, in der obersten Etage das letzte auf dem Flur, dafür hat es aber mit all den danebenliegenden Zimmern eine Dachterrasse.

Doch jetzt zum Tee. Viele festlich gedeckte Tische erwarteten uns – die Sitzgelegenheiten standen in der riesigen, nicht überdachten Innenhalle. Da wohl viele Gruppen diese Zeremonie erleben, bleiben sie wahrscheinlich immer gleich stehen.  – Die Teppiche und auch alle Polster waren bunt, für meinen Geschmack vielleicht etwas zu stark gemustert. Fotos von den Innenräumen zeige ich auch noch. – An den Pfeilern wuchsen u.a. Orangenbäume. Das Haus war riesig und es war vor allem alt, sehr alt und an vielen Stellen auch baufällig. Der Hausherr hatte schon Vorkehrungen getroffen, um dagegen etwas zu machen.

Das Gebäck war köstlich bis köstlichst, schon dafür hätte es sich gelohnt. Der Tee war – für mich konsequente Pfefferminzteeablehnerin – trinkbar, aber zu mehr kann ich mich nicht hinreißen lassen. Aber das ganze Drum und Dran war sehenswert und ein gelungener Punkt des Reiseprogramms.

Jetzt führe ich euch noch ein wenig durch das Haus, aber nur ganz vorsichtig – keine nicht öffentlich zugängige Privatsphäre wird es zu sehen geben. – Ein riesiges Wohnzimmer – na gut, die Familie besteht immerhin aus sechs Personen.

Die Frau des Hauses bessert das finanzielle Budget mit Schneiderei auf, obwohl sie auch Akademikerin ist. Auf einer Schneiderpuppe wartete ein wunderschönes Kleid auf die Abholung oder auf den Kauf – das weiß ich nicht genau.

Jetzt verabschiede ich mich von den Gastgebern. Die beiden jüngsten Kinder, Mädchen und Junge, sind übrigens Zwillinge. Die beiden größeren Töchter waren bildhübsch.

Auf dem Weg ins Hotel sprühte uns dieser Brunnen ein wenig Erfrischung zu.

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Für die beiden kleinen Videos bei den alten Römern und den jungen Teezeremonie-Gastgebern braucht ihr ein Passwort, weil ich  diese nicht ungeschützt ins Netz stellen will. Ich will es nicht nach dem Gießkannenprinzip ausschütten, weil ich keinen zum Ansehen nötigen will.

Einfach an chh1508@gmx.de oder clarahimm1508@gmx.de eine Mail und ihr bekommt es umgehend zugesendet.

 


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Rundreise Marokko 5 – Meknes – Fes (Teil 1)

Realer Reisetag: 15.06.2018

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Über den Verkehr, natürlich den Straßenverkehr, in Marokko habe ich mich ja noch gar nicht ausgelassen.  Was ich wirklich bewundere ist die Tatsache, dass ich in den 14 Tagen so gut wie keine Unfälle gesehen habe, weder verletzte Fußgänger noch röchelnde Fahrrad- oder Mofafahrer oder fetten Blechschaden an Autos. Jeder deutsche Verkehrspolizist hätte jede Nacht drei Stunden lang Alpträume, wenn er das dort regeln müsste. Für Mofas scheint es überhaupt keine Vorschriften zu geben – ob mit oder ohne Helm, ob beleuchtet oder ohne Licht, ob allein oder zu viert, nämlich mit Frau und zwei kleinen Kindern vorm Fahrer und zwischen den Eltern – und vor allem, von links nach rechts und von rechts nach links schießend, immer dicht an der Karosserie des Autos vorbei, das man gerade geschnitten hat. – Aber letztendlich passieren vielleicht deswegen weniger Unfälle, weil sie wegen der Verkehrsdichte nicht so schnell fahren können und nicht jeder so erpicht auf seine Rechte und seine Vorfahrt ist.

Bei Fb hatte ich folgendes geschrieben: Hier auf den Straßen fahren ständig junge hübsche Nierenspender herum. Was meine ich damit? Junge Männer, die wie die Irren auf starken Motorrädern fahren und keine Sturzhelme aufhaben. Diesen Verkehr hier würde ich nicht eine Stunde mit dem Auto überleben, ohne einen Totalschaden zu machen.

Im Bus habe ich einmal laut aufgeseufzt, weil ich den Mopedfahrer schon unter den Reifen liegen sah (Langleser wissen, dass unser Bus in Jordanien einen Zusammenstoß mit einem PKW hatte, wo auf der Stelle beide Insassen, nämlich Brüder, tot waren. Solche Erinnerungen kommen natürlich hoch, denn ALLES vergesse ich ja nun doch nicht). Dieser Seelenseufzer hat mir eine vollkommen dämliche Rüge des Reiseleiters eingetragen. – Wir beide mochten uns von Tag zu Tag mehr.

Der Text über den heutigen Tag lautet in der Reisebroschüre so:

Unser Tag beginnt nach dem Frühstück mit der Besichtigung des Mausoleum Moulay Ismail°. Anschließend erleben wir eine traditionelle Teppichknüpferei bevor wir die prunkvolle  und die Altstadt° von Meknes, welche seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, besichtigen. Auf unserer Weiterfahrt begeben wir uns nach Volubilis°, der größten römischen Ausgrabungsstätte des Landes, welche ebenfalls als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Danach fahren wir weiter nach Fès, unserer nächsten Königsstadt. Unsere Übernachtung findet in einem 4-Sterne-Hotel (z.B. Hotel Menzah Zalagh) im Raum Fès statt.

In Meknes haben wir zwar das Mausoleum besucht, aber die Teppichknüpferei wurde uns erlassen. Stattdessen erlebten wir eine Teezeremonie. Der Hausherr war ein Studienkollege des Reiseleiters, der inzwischen arbeitsloser Akademiker ist. Für seine 4 Kinder und das sehr kostenaufwändige Haus braucht er Geld – da machen sich doch die vielen Gruppen sehr bezahlt. Da es wirklich sehr schön war, gab es neben der regulären Bezahlung durch die Reiseagentur noch reichlich Trinkgeld. – Es kamen aber noch ausreichend Verkaufsveranstaltungen anderer Art, von denen zu berichten sein wird.

Der erste Tagesordnungspunkt war der „kleine Abstecher zu der weltweit bekannten und gut erhaltenen Römersiedlung Volubilis.“ Da ich mir aus alten Steinen nicht sehr viel mache, besonders dann nicht, wenn sie in glühender Hitze angeboten werden, so dass man auf den heißen Steinen ein Spiegelei hätte braten können – da war die Gefahr des Umkippens schon sehr groß.

Mir haben am besten die Störche gefallen und die waren auch beliebtestes Fotoobjekt von allen. Als Storchenhorte sind doch die antiken Säulen hervorragend geeignet 🙂 Mehr Fotos kommen, wenn ich insgesamt Tierfotos zeige. – Ich will und ich mag hier nichts Ausführliches dazu schreiben, weil ich entweder nicht zugehört oder es nicht verstanden oder schon wieder vergessen habe.

Wo wir jetzt genau sind, ist euch sicher noch egaler als mir – ich wollte nur kalte Getränke und nicht immer dieses pupslaue stille Wasser aus dem Rucksack und Schatten – und beides bekam ich nicht, auch wenn ich es mir noch so sehr wünschte!

Der Sonnenschutz vor den Fenstern und den Balkonen war schon recht erfinderisch, doch in eng bebauten Städten kann man wohl nicht sehr viel gegen diese Hitze machen. – Wasser gab es schon, aber nicht für uns zum Baden. – Die Stadttore und sonstigen Tore waren alle sehr schön, aber sie rauschten an meinem Auge vorbei – ich erfreue mich jetzt mehr an den Fotos als an den Originalen.

Der 15.06. war ein Freitag – der Tag, an dem die Männer in die Moschee gehen. Die Frauen dürfen auch gehen, wenn ihnen ihre Arbeit Zeit dafür lässt. Wenn alle Männer so wie unser Reiseleiter von der bevorzugten Stellung der Männer überzeugt sind, dann … mehr will ich jetzt sicherheitshalber nicht schreiben. Deswegen seht ihr weit unten den Zug der Männer in ihrer religiösen Kleidung, die sie wohl vor allem im Ramadan tragen.

Zum Schluss noch ein paar Fotos, wie die kleinen marokkanischen Jungen zeitig auf den späteren irren Verkehr vorbereitet werden sollen – da muss man doch klein anfangen. – Ob das pinkfarbige Cabrio etwa für Mädchen gedacht ist?

Da ich mit 800 Worten schon mehr als genug geschrieben habe, lasse ich die Teezeremonie vom späten Nachmittag für übermorgen.

Und tschüss sagt Clara


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Rundreise Marokko 4 – Weg über Rabat nach Meknés (Teil 2)

In der Realität ist es immer noch der 14. Juni 2018.

Vorgestern habe ich ja nach der Moscheebesichtigung aufgehört – mit gutem Grund, denn auch heute werden es noch einmal über 50 Fotos, die ich über euch ausschütten werde.

Casablanca liegt ja am Meer, am Nordatlantik, nur Marrakesch hat nur Poolwasser abbekommen – und deswegen wird es jetzt vom Weg wiele Meeresbilder geben. Der Reiseleiter und der Busfahrer waren immer wieder so nett, uns aussteigen zu lassen – entweder, um eigenes Wasser aus unseren Körpern zu lassen oder um Wasser, Land und Leute fotografieren zu können.

Da war es nun, das Meer – doch noch ein wenig weg und von oben aus fotografiert. Die Wellen sahen wenig furchterregend aus – aber wir hatten weder Zeit noch Badezeug parat, um das zu testen. – Bei den letzten drei Fotos dachte ich, ich sei am IKEA-Strand.

 

Dass Warnflaggen an einen Strand gehören, um Besucher darüber zu informieren, ob man darf oder nicht darf, ist sonnenklar (ein beaknntes Reisebüro, das Fahrten hierher organisiert). Doch Fahnen insgesamt sind in Marokko großgeschrieben. Überhaupt prunkt der Marokkostern des nachts an den Straßenrändern in Flimmerbeleuchtung – ich kam mir vor wie im Advent. – Als erstes ein Plakat mit großer Fußballbegeisterung – offenbar hat es den Marrokanern so wenig geholfen wie die vielen Fähnchen auf den Autos den Deutschen.

Ihr könnt lesen, dass wir nicht in Marokko sind, sondern in Miami. Jeder will gern mal wo anders sein. 😉 – Spielmöglichkeiten für Kinder gehören unbedingt an einen Strand – sie waren alle so anders als bei uns. – Das Foto mit den gestreiften Objekten – es sind zusammengestellte Tische. – Und ein wenig künstlerische Musik kann ja auch nicht schaden, wenn sie nicht lauthals dröhnend am Pool ausgeschüttet wird.

 

Nun auf zu neuen Foto-Ufern. – Für die Reisenden der Gruppe, die das 110,00 € teure Sonderprogramm gekauft hatten, gab es während der Tour drei zusätzliche Mittagessen. Ansonsten war nur Halbpension inbegriffen. Die wenigen, die das nicht gebucht hatten (wohl nur sechs von über 40 Reisenden), verpflegten sich irgendwie anders. – Ihr seht, der Rahmen ist auf der einen Seite festlich, denn er nennt sich „Hochzeitssaal“, auf der anderen Seite aber ein wenig verkitscht – aber um das zu genießen oder zu nicht-genießen, dazu war die Zeit viel zu knapp. – Vielleicht habe ich deswegen nicht zugenommen. Alles wurde immer in großen Gemeinschaftsschüsseln serviert, wo sich dann jeder bediente. Bei meinem langsamen Essen wurde ich oft nicht satt, was aber keine Katastrophe war.

 

So, und nun kommen wohl Fotos von irgendwo unterwegs, die ich nicht mehr so genau zuordnen kann. Das dritte Foto habe ich hauptsächlich deswegen aufgenommen, um wieder die kleinen oder größeren Kugeln zu zeigen. Die liegen festzementiert überall an den Straßenrändern, damit die Autos nicht noch die Bürgersteige zuparken können. Sie sind je nach Wohlhabenheit der Städte aus verschiedensten Materialien.

 

An hohen „Würdenträgern“ muss Marokko mehr als den allgegenwärtigen König haben – und damit meine ich nicht Allah. Das könnte ich jedenfalls aus den vielen Prunkbauten schlussfolgern.

Rabat ist die Hauptstadt Marokkos und dort steht auch der Palast des Königs. Wenn dieser nicht da ist (oder wenn er Besichtigungsgeld braucht), kann man seinen Palast besichtigen – wahrscheinlich nur die offiziellen Räume, seine vielen Privatgemächer nicht. Bei den Royals in Großbritannien konnte man ja gerade vor kurzem sehen, dass sie diese Privatgemächer in ausreichender Zahl haben.

Die Soldaten auf den Pferden dürfen fotografiert und gezeigt werden, außerdem sind sie eh nicht zu erkennen.

 

So, jetzt habt ihr den Fotomarathon fast geschafft und wir sind in real bald am Ziel unseres Tages angekommen. Bei weniger Temperaturgraden hätten die Besichtigungen sicher nicht so geschlaucht. – Ich höre jetzt schon wieder die Stimmen der Nichtreisenden: Das hast du doch vorher gewusst. Tja, im September oder Oktober oder im Frühjahr sind die Reisen aber auch um vieles teurer.

Ich stelle jetzt den ganzen Rest der Fotos in eine Galerie, obwohl sie unterschiedlichen Genres zuzuordnen sind. – Auf dem zweiten Foto ist der unfertige Bau der Oper zu sehen, wo ich sowohl Ort als auch Name der bekannten Architektin vergessen habe. – Das Meer konnten wir wieder von oben sehen, denn es hat uns noch eine Weile begleitet.

 

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Wenn ich mir die Zugriffs- und Kommentarzahlen ansehe, stelle ich fest, dass Marokko oder meine Berichterstattung vom Interesse her im Blog gen Null streben. Dennoch ziehe ich es durch, als Erinnerungskrückstock, wenn ich mal alles vergessen habe. – Traurig finde ich, dass Mitreisende sich auch nicht äußern. Dafür habe ich einen neuen Abonnenten – „der Marokkaner“ und er scheint auch tatsächlich einer zu sein. Er wollte meinen Blog gleich sechsmal abonnieren – unter jedem Artikel. Ich hoffe, meine Bilder erinnern ihn an seine Heimat.

 


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Rundreise Marokko 4 – Moschee Hassan II und Weg über Rabat nach Meknés (Teil 1)

Bei dieser Hitze hier in Berlin hätte ich gleich in Marokko bleiben können – da hatte ich wenigstens Verpflegung und einen Pool vor der Tür – hier mangelt es an beidem.

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In echt ist es der 14. Juni 2018. -Ich frühstücke, aber mehr als etwas Obst bekomme ich zu dieser frühen Stunde nicht in mich hinein.

Tag 3: Casablanca – Rabat – Meknés
Nach dem Frühstück führt uns unsere Reise nach Rabat – der weißen Hauptstadt, welche seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Eine Stadtbesichtigung°mit Besuch des Königspalastes°, des Hassan Turmes°, des Mausoleums von Mohamed V.° und der Kasbah° steht auf dem Programm. Wir fahren weiter nach Meknes, der Stadt zum Träumen. Bei einer Stadtrundfahrt° können wir das Bab al Mansour, ein monumentales Stadttor sehen, was gleichzeitig auch das schönste Tor Marokkos ist. Anschließend Weiterfahrt und Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel (z.B. Hotel Zaki) im Raum Meknes.

Da wir ja in Casablanca übernachtet hatten, fiel es uns nicht schwer,  schon gegen 9.00 Uhr vor den Toren der

drittgrößten Moschee der Welt = Moschee Hassan II

zu stehen. Nicht nur die Katholiken stecken alles Gold und Geld der Welt in ihre Dome und Kathedralen, die Moslems können es genau so gut – allerdings fast immer ohne Gold, fast nur in Marmor und exzellentester Handwerksarbeit. „Wow“ als Begeisterungswort hört sich so blöd an, aber viel mehr konnte ich wirklich nicht sagen. – Ansonsten: Achtung, die Fotosturmflut kommt und spült euch weg!!! Da es über 100 Fotos sind, habe ich den Beitrag geteilt.

Nun jetzt endlich zu der Moschee. Als erstes nur die Außenanlagen. In den Gebäuden sind u.a. auch Koranschulen untergebracht.

Anfangs habe ich die Fotos noch weiter verkleinert – doch das tat mir bei diesen Prachtbauten wirklich Leid – jetzt sind sie alle in diesem Format, wie ich es im Fotoblog erscheinen lasse.

Und dann konnten wir in das Innere der Moschee eintreten – hier tat mir das Eintrittsgeld absolut nicht leid. Da weder Waschungs- noch Betzeiten waren, haben wir keine Gläubigen gestört.

Das war bisher das prachtvolle Innere, das zu ebener Erde liegt. – Es hat schon was für sich, durch solch ein Kunstwerk barfuß staunend zu gehen.

Dann ging es ins Untergeschoss, wo u.a. die Waschungen stattfinden.

Mich hat ein Mitreisender auch bei einer symbolischen Waschung fotografiert, aber das habe ich wo anders abgespeichert, kommt noch.

Das typische Landesklo, das es dort auch gab, wollte ich nicht in dieser heiligen Umgebung einstellen.

Und jetzt noch ein paar Fotos, die auf dem Rückweg zum Bus entstanden sind, natürlich wieder als Galerie.

Bei Fb hatte ich mich von unterwegs so geäußert: Ich erhole mich von dem anstrengenden Tag und von der Hitze. Die letzte Nacht war ja mehr als kurz, da wir aus unterschiedlichen Gründen erst um 2:30 Uhr im Hotel gelandet sind , waren natürlich drei Stunden Nachtschlaf nicht ausreichend. Jetzt sind wir in Casablanca und morgen gibt es einen tollen Stadtspaziergang. Und was trinkt man in Casablanca?
Ich freue mich, dass ich in der Rezeption WLAN habe und mich kurz für euch melden kann. Gleich geht es zum Abendbrot. Heute waren wir in Casablanca in der drittgrößten Moschee der Welt. Sie war beeindruckend aber auch der Eintrittspreis war beeindruckend. Ansonsten sind wir in einer der vielen Königsstädte bzw der jetzigen Hauptstadt waren wir auch. Ach das ist so viel Programm dass ich schon alles durcheinander bringe.

Ramadan stelle ich mir schrecklich vor . Wir haben heute Mittag gegessen , aber jetzt gibt es erst in einer Dreiviertelstunde Abendbrot, und ich bin nahe dran, mir vor Hunger die Fingernägel abzukauen.

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Und damit lasse ich es für heute bewenden. Die Fotos vom Weg nach Meknes über Rabat kommen übermorgen.