Claras Allerleiweltsgedanken


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Stehen sie für Frieden?

In meinem Nachbarort Teltow gibt es eine Firma, die sich mit der künstlerischen Verschönerung von alten Mauerteilen beschäftigt. Die ursprünglichen Graffitis werden einfach übersprüht – sehr oft mit bekannten oder weniger bzw. mir nicht bekannten Personen des öffentlichen Lebens.

Angenehm aufgefallen sind mir diese fünf, die ich sogar auf Anhieb benennen konnte. Da ich wenig fernsehe, ist das bei mir nicht immer so klar.

2909 Mauerteile Friedensleute 13

Und so sieht der Platz insgesamt aus.

2908 Mauerteile 14

Und damit du siehst, dass ich nicht nur auf deinem Blog, sondern auch auf meinem an dich denke, zeige ich diese Teile ganz besonders für dich, liebe Ruth – denn du hast sie auch fotografiert. (Damit keine Missverständnisse entstehen, diese Fotos sind von mir, aber Ruth hat bei ihrem Besuch bei mir auch Fotos gemacht)

 


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (13/28) Nordbahnhof

Die Gegend um den Nordbahnhof ist geprägt von Mauererinnerungen, Vergangenheitsbewältigung und Teilungs- und Todeserlebnissen. Hier, an der Bernauer Straße, konnten die Leute 1961 so unmittelbar wie kaum wo anders erleben, wie es ist, wenn eine Stadt geteilt wird. Die eine Straßenseite bleibt Westen – und die andere wird zugemauert, damit niemandd von dort in die Freiheit springen kann. Eine der bekanntesten Bewohner aus dieser Straße war Regine Hildebrandt, die spätere Ministerin in Brandenburg, die sich oft sympathisch um Kopf und Kragen geredet hat und dann nicht daran, sondern an einer heimtückischen Krankheit zugrunde ging. Doch meiner Meinung lebt sie in so vielen Erinnerungen, dass sie nicht wirklich tot ist.

In diesem Grenzstreifen steht eine Kirche – jetzt muss man allerdings sagen, „stand eine Kirche“, denn die wurde brutal in den 60er Jahren gesprengt, als störend entfernt. Zu ihrem Gedenken gibt es noch die Glocken und eine Kapelle zum stillen Gebet.

Hier, in dieser wirklich gut gemachten Mauergedenkstätte kann man sich gut über vieles aus dieser Zeit informieren. Sie ist wohl eines der meist besuchten Museen Berlins. – Doch, was will das heißen – das Jüdische Museum ist auch stark frequentiert, was aber die Verständigung bzw. den Antisemitismus nicht unbedingt geringer macht. – Und so denke ich auch, sind in den Köpfen der Leute noch immer sehr viele Ressentiments zwischen Ost und West erhalten.

Von "Mauerspechten" wurden die farbigen Teile abgeklopft und versilbert.

Wäre sie so durchlässig gewesen - man hätte mit ihr leben können!

Eine Gedenktafel mit Fotos und ein daneben stehendes erinnern an die Opfer, die sich mit Trennung nicht abfinden wollten. Auch Kinder sind dabei, die mit ihren Eltern gemeinsam den Tod fanden.

Mit sehr gemischten Gefühlen setze ich meinen Weg fort!

Und hier der Link zum Foto.


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Freitag, der 13. – positiv betrachtet

Ob Schlimmes oder nur Bestes kommt an diesem Tag – auf jeden Fall kommt es ganz, ganz selten. In diesem Jahr haben wir nur einen einzigen 13. gehabt,  der an einem Freitag stattfindet, nämlich diesen 13. August.

Ich habe den Kalender von Januar bis Dezember durchgeblättert – nix mehr. Man wird doch nicht extra so einen besonderen Tag bemüht haben, um an die Teilung Deutschlands vor 49 Jahren zu erinnern? – Glaube ich nicht!

Dieser Tag gestern war nur für mich! Denn ich habe schon seit Ewigkeiten gesagt und gewusst, dass es mein besonderer Glückstag ist.

Ich habe gestern seit genau 361 Tagen das erste Mal wieder ohne Beschwerden gegessen, nicht nur Pudding oder Weißbrot – nein Fleisch, Fleisch wie für Löwen!

Ein Hoch auf die Zahntechnik, ein kleineres Hoch auf den, der so lange dafür gebraucht hat, nämlich vom 17. August 2009 bis zum 13. August 2010.

Und  auf dem Fotoblog natürlich Löwen, gleich zwei, was sonst!