Claras Allerleiweltsgedanken


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Marokko – Poolerfahrungen

In einem Land, in dem die Temperaturen so hoch sind und das Meer so weit weg ist, spielen Swimmingpools eine sehr große Rolle. Ich hatte jedoch sehr oft den Eindruck, dass die drumherum stehenden Liegen in der Knallsonne eine noch größere Rolle spielen.

Jetzt ein paar Fotos von Pools, die wir während der Rundreise meist nur fotografieren konnten, nicht benutzen. Es war nicht halb so lila, wie das hier bei den Nachtaufnahmen erscheint.

Bei Fb schrieb ich: Seit Tagen arbeiten die Techniker hier am Pool. Wahrscheinlich ist irgendetwas mit der Absaugvorrichtung nicht in Ordnung, denn der andere Pol ist von der Oberfläche her viel sauberer.
Aus den Insekten, die hier auf der Oberfläche des Wassers schwimmen, könnte ich eine leckere Suppe kochen. Voraussetzung wäre, dass ich Lust zum Kochen hätte.
Da nur jede dritte Liege in etwa einen Sonnenschirm hat, muss ich zeitig am Pool sein. Jetzt ist die Liege noch im Schatten, aber am Nachmittag brennt die Sonne erbarmungslos.
Auf geht es in die Sonnenschlacht am Pool , aber natürlich auf einer Schattenliege . Es ist ganz schön anstrengend, für das Foto so lange den Bauch einzuziehen.


Die Hauptbeschäftigung aller Leute hier am Pool ist, sich kräftig mit Sonnenschutz einzureiben.
Vielleicht ist es auch die viele abgespülte Sonnencreme, die den Pool zur „Suppe“ werden lässt. Die Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 50 verhindert , dass ich braun werde . Aber braun ist sowieso keine schöne Farbe . Obwohl , wenn ich mir die Stellen unter der Uhr und unter den Badeanzugträgern ansehe , sehe ich , dass es doch schon etwas anders ist . Vielleicht liegt es aber auch daran , dass ich einfach nicht in die Sonne will .

Menschen hinterlassen „Dreck“ im Pool, Viehzeug und Blätter fallen auf die Oberfläche, also muss ab und an der große Staubsauger ran.

Zum Säubern habe ich noch ein paar Fotos gemacht. Den Bodensauger sieht man ja im Video gut, für die Oberfläche wurden mit großen Käschern gearbeitet. – Und am Abend ging dann die große Plastikmüllentsorgerei los. Bei All-inclusive können ja die Gäste essen und trinken, soviel sie wollen und können – und alles gibt es auf Plastiktellern oder in Plastikgläsern und -flaschen. Arme Welt – du wirst allein schon von den großen Urlaubsketten dieser Welt zugemüllt.

 

Was es hier an Rutschbahnen gab, war ja relativ harmlos – trotzdem bin ich nicht gerutscht. Warum nicht, weiß ich auch nicht so genau. Werde ich etwa wirklich alt und weise?

Wenn ihr Zeit und Lust auf ein wenig Nervenkitzel habt, könnt ihr euch dieses YT-Video über die 10 höchsten Wasserrutschen der Welt ansehen. Da habe ich auch gesehen, wie wichtig es ist, die Beine die ganze Zeit fest zu kreuzen. Ich habe das mal in Frankreich bei einer Superrutsche nicht gemacht, weil ich die Anweisung nicht verstand. Unten konnte ich nicht schnell genug zur Toilette kommen, da ich einen „Einlauf“ bekommen hatte.

Und jetzt noch die restlichen Poolfotos. Das erste Foto ist aus meinem Fenster fotografiert. Und dann wechseln sich die Fotos ab – der große und laute, der ständig unter Beschallung stand, und der kleinere, der nur für Erwachsene war und deswegen auch sehr ruhig.

Besonders schön war es für mich, als mal die Sonne nicht wärmte und ich angezogen auf der Liege lesen oder facebooken konnte.

Und tschüss – bis übermorgen

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Neues Spiel entdeckt …

kann auch gut als Wettkampfsport gegen die Stoppuhr gespielt werden 🙂

Spielmaterial: eine kleine weiß/beige Tablette

Spielort: Dieser Fußboden

Spielverlauf: Ihr lasst eine weiße Tablette versehentlich fallen. Da ihr sie aber UNBEDINGT braucht, sucht ihr jetzt gegen die Stoppuhr. Wer die geringste Zeit braucht, hat gewonnen.

Ratschlag: Nur in etwa einer Altersklasse spielen, weil gute junge Augen echt ein Vorteil sind.

Ich habe mehr als eine Minute gebraucht.

LEBST DU SCHON ODER SUCHST DU NOCH?

Falls man „Glück“ hat und vorher vergisst, was man eigentlich sucht, kann man schneller wieder auf die Beine kommen. Das Bild habe ich per WhatsApp geschickt bekommen, also aus dem Netz gefischt.

Ich wurde von einem klugen und wohlwollenden Menschen darauf aufmerksam gemacht, dass das wieder Abmahnungspotential hat, ein Foto ohne genauen Quellenverweis einzustellen. – Und da ich ja schon einschlägige negative Erfahrungen gemacht habe, ist es jetzt weg – weg von der Seite und weg aus der Mediathek bei WordPress. Wer es gesehen hat, kann schmunzeln – und für die anderen: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

 

Und wenn ich dann keine Lust mehr habe, nach winzigen Tablettchen zu suchen, gehe ich in Gottes (schöne) Natur. Dort finde ich dann Sachen, die man leider wirklich nicht finden möchte. Ich möchte weder öffentlich auf einem sitzerhöhten Klo noch auf einem Reifenstapel Pipi machen. – Berlin verdreckt immer mehr – ich bin es aber nicht!!!!


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ClaraAugen streifen durch Jordanien – 8

Bummel durch die Stadt und über den Markt

In vielen südlichen Ländern ist der Markt einer Stadt die Seele vom Ganzen – und deswegen wollten wir ihn auf keinen Fall versäumen. Für mich wurde er beherrscht von Obst und Gemüse, von Gewürzen aller Art und von Tieren. An den verschiedensten Stellen hingen tote Ziegen, Lämmer, Schafe und auch von Kuhköpfen war was zu sehen. Logisch, dass unser „Hausschwein“ in dieser Religion nichts zu suchen hat.

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Nach der Beschriftung der kleinen Säckchen zu urteilen, sind all diese Mixturen, Körnchen oder das Pulver für die Touristen gedacht, denn nur die können mit der Beschriftung was anfangen.

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Und das ist der „Sektor Fleisch“, den ich nicht näher beschreiben möchte.

Bei dem Gang durch die Stadt suchte ich einen Akustiker, bei dem ich eine Packung Hörgerätebatterien kaufen könnte. Meine Zweitpackung, die ich als Ersatz mitgenommen hatte, muss wohl bei offener Reißverschlusstasche aus dem Rucksack  entwischt sein.

Zum Glück konnte J.W. viel besser Englisch als ich, so dass wir uns von Auskunft zu Auskunft durchfragten und irgendwann tatsächlich einen fanden, der diese Batterien hatte. Ich weiß nicht, ob er für uns einen speziellen Touristenpreis gemacht hat oder ob sie immer so teuer sind, jedenfalls verlangte er 8,00 € für 6 Stück. Der gegoogelte Preis in Deutschland lag zwischen 1,50 und 2,00 €. Ärgerlich für mich war nur, dass ich sie aus lauter Vorsicht gekauft habe, denn ich bin mit den vorhandenen ausgekommen. – Das sind so die Imponderabilien einer Urlaubsreise.

Lila Clara hat lila Augen und sieht ganz viel lila Sachen – ich habe langsam das Gefühl, es wird noch zur Modefarbe.

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Auf dem Weg in das Stadtinnere kamen wir an diesem Duty free-Shop vorbei. Die Außenanlagen waren recht hübsch gemacht, ansonsten hatte man dort nichts versäumt.

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Und jetzt ins Hotel zurück. Der wirklich niedliche Zimmerboy hat mich jeden Tag mit einem neuen Tier überrascht – er hat wohl gesehen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe. Auf diese Weise versammelte ich ganz viele Handtücher bei mir, denn ich ließ sie immer im ganzen, um mich daran zu erfreuen.

Das Niveabüchsen-fressende Krokodil und der zarte Schwan waren die Vorboten.

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Stimmt nicht, als allererstes stand der Elefant auf dem Bett und der Höhepunkt für mich war „Hund Lenny“

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Ich glaube, er hat sich auch sehr gefreut, als er bemerkte, wie sehr ich mich gefreut habe. – Für mich war es der wohltuende Ausgleich zu unserem Reiseleiter, der wohl mit mir nicht so richtig klar kam – und umgekehrt.

Eine Sache muss ich noch erwähnen. Jordanien hat nur eine sehr, sehr eingeschränkte Müllabfuhr. Sind wir mit dem Bus gefahren, dann waren die freien Flächen und Felder von Plastikmüll übersät – fast nur Flaschen, viele Tüten und anderer Plastikmüll. Ich möchte nicht wissen, was ein Hotel wie unseres in vollbesetzten Zeiten an Flaschen produziert. Jeder Gast bekommt eine Flasche in sein Zimmer, die aber nur 200 ml beinhaltet. Da das nie und nimmer reicht, kaufen die Leute dann noch größere Flaschen dazu.

Mir ist Himmel, Angst und Bange geworden, wenn ich mir vorstelle, die Müllabfuhr würde länger als eine Woche streiken – Berlin erstickt an seinem Müll.

Und morgen wieder im Fotoblog


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Mülliges Berlin – mit oder trotz BSR

Auf der Zick-Zack-Jagd nach peppigen Mülleimeraufschriften keine Gefahren und Mühen gescheut – ohne Ampel durch den Verkehr gewuselt – trotz Brille Aufschrift auf anderer Seite nicht erkannt – Laufband vom Fitnessstudio, in das ich nicht gehe, gegen Straßenhoppertraining getauscht.

Ab und an orangefarbenes Kapuzenshirt mit Mülleimer verwechselt – vielleicht doch Optikerbesuch nötig? Bei versuchtem Einwurf meiner Papiere in die Kapuze oder bei gezückter Canon Power Shot grobe Kommentare bekommen. Tja, so sind se, die Berliner, immer unhöflich, mit schlagkräftigen Argumenten schnell bei der Hand und sofort schießen sie aus allen Rohren. Noch nich ma uff alte Leute nehm’se Rücksicht. – Ich wollte doch auch nur schießen, aber mit der Kamera.

Witz kann der Berliner sehr oft nicht lesen oder verstehen

Es gibt zwei wichtige Kategorien, der Straßenmüll zeigt  hier seine Schönheit  und  Hausmüll könnt ihr bei Verena bewundern. – Bei uns sieht es  eine Stunde nach der Reinigung nur wenig schlimmer aus als vorher. Merken Eltern das nicht, dass ihre Kinder alles im Hausflur entsorgen?

Nur Fotos vom Grillen im Tiergarten könnten das noch toppen!

Und das heutige Wetter können wir gleich mit in die Tonne treten – dort kann es bleiben, bis es schwarz wird.