Claras Allerleiweltsgedanken


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Inside and outside – mal wieder Sonne tanken

Ich werde immer mehr zur Stubenhockerin – das muss genbedingt sein, denn meine Mutter war auch am liebsten zu Haus. Doch als ich so um den 19. und 20. Januar überall in den Blogs von Sonne und schönstem Wetter las, schaute ich intensiv aus dem Fenster und bemerkte, dass das bei mir auch so ist.

Also: Fotoapparat eingesteckt und auf die Füße gemacht. Doch – als ich mir nach einem langen Spaziergang die Fotos dann so ansah, war ich enttäuscht – halt, ich war schon WÄHREND des Spaziergangs enttäuscht. Vielleicht fehlt mir der Blick, vielleicht gab es nicht viel Fotografierenswertes.

Ihr wisst ja, für KUGELN habe ich immer etwas übrig – doch hier sind sie wohl Parasiten im und für den Baum.

Von Schnee und Eis konnte man bisher in Berlin wirklich nicht sprechen, denn mehr habe ich nicht gefunden.

Ich hatte das Gefühl, der Baum ballt seine Faust so nach dem Motto: „Proletarier aller Länder – vereinigt euch“

 

Besonders auf dem letzten Foto finde ich die kleinen Zweige sehr filigran – ich hoffe nicht, dass es daran liegt, dass das Foto verwackelt ist. Und wenn schon – dann ist es auch egal, denn mehr gibt es nicht.

Und weil das so schön war, bin ich gleich am nächsten Tag noch einmal an die frische Luft gegangen – soll ja nicht unbedingt schlecht sein.

Diese Wurzel hat mir besonders gut gefallen – sieht aus wie ein Tierkopf.

Dass hier so dicht in meiner Nähe „Bienenhausen“ ist, wusste ich gar nicht.

Wenn der „Jüngling“ weiter so desinteressiert in die Gegend guckt, wird das nichts mit der hübschen Maid.

Und wenn ich weiter so alt werde und so wenig Creme auf meine Haut schmiere, werde ich so runzlig wie dieser Baum.

Ich lese gerade ein Buch von Ulrike Renk, dass in der Zeit des zweiten Weltkriegs spielt. Dieses Gebäude hat mich sehr stark an diese Vergangenheit erinnert.

Und jetzt nur noch ein paar Restfotos: Warum ich den zweiten Baum so mag, kann ich nicht richtig erklären.


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (22/28) Südende

Diese Station krankt an einer gewissen Bedeutungslosigkeit – zumindest gewann ich diesen Eindruck, als ich mich in meiner Fotolimitszeit dort umsah. Sicherlich fand ich einiges, bei dem ich auf den Fotoknopf drückte, aber nichts, was einen Wiedererkennungswert ausgelöst hätte oder ein von Herzen kommendes, staunendes „AAAAAAAAAAAAAAh“

Solide Hand(werker)arbeit am Bahnhofs-Himmel

… das gleiche empfand ich, als ich das Brückengeländer vor der Station sah – so stelle ich mir gezeigten Stadtplan vor.

An manchen Häusern sind die Balkons das sehenswerteste, hier wohl auch!

Da die Straße nur mittelprächtig laut ist, lässte es sich vielleicht sogar gut drauf sitzen.

Und eine „direkt bewässerte und beleuchtete Blumenecke“ hat doch auch so ihren Charme.

Dann wollte mich das „Glück“ dazu verleiten, in die „Pilze“ zu gehen – aber ich wusste, dass ich damit nur im „Unglück“ landen würde, nämlich dort, wo das Foto des Fotoblogs darauf hinweist.

Optisch schön, genusstechnisch eher unschön

Der Himmel verlockt noch zu einem Foto und zu einem Lied

„Ich schau den weißen Wolken nach und fange an zu träumen …“

und wenn ihr wollt, könnt ihr bei diesem Wolkenfoto mitreisen und mitträumen.

 

Der „Zug nach Osten“ ist nicht zweideutig gemeint, der Fernsehturm blinkt als Ziel

Und zum Abschluss noch zwei Fotos für Natur- und Heimatfreunde.

 

Viele werden wissen, was es ist - für mich ist es "Verwirrstrauch"

und mit einem heftigen „Knall“ verabschiede ich mich für heute. – Diesre Post sollte nie und nimmer so lang werden.


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (5/28) Eichborndamm

Eichborndamm

Als ich Fotos für diesen Tag machen wollte, kam ich mächtig ins Grübeln, ob mir ein „Höflichkeitsgen“ oder ähnliches fehlt. Sicher neige ich eher zu eigenmächtständigem Handeln als zu vieler Fragerei, doch in der nachfolgenden Situation begriff ich den Rüffel nicht.

Ich wollte die im  Fotoblog abgebildete Treppe fotografieren, die man aber auch schön von der Straße aus (siehe Foto) hätte fotografieren können. Zu diesem Zweck betrat ich einen großen Autohof mit vielen, vielen Autos und schaute durch den Sucher. Plötzlich eine Stimme hinter mir:

Wenn sie das Haus meines Cousins fotografieren wollen, sollten sie aber vorher wenigstens fragen!

Ich versicherte ihm, dass ich nicht für Google unterwegs bin, nicht wüsste, dass das Nachbargrundstück seinem Cousin gehöre und verzog mich ohne weiteren Kommentar und ohne Entschuldigung – ich hätte nicht gewusst, wofür. Er war sicher sauer, dass ich mich für Treppen und nicht für Autos interessierte.

In der Montage möchte ich zeigen, dass Zäune durchaus ihren Reiz haben können und ein dräuender Himmel sowieso.

Als ich mich darüber beruhigt hatte, fotografierte ich noch zwei Bäume und setzte mich in die nächste S-Bahn, die im 20-Minuten-Takt fährt.

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Sollte jemand Lust haben, mein Stöckchen ohne Namen zu lesen, das steht hier:


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Vertreibung aus dem Paradies (6)

Oben top und unten fit – aber dort, wo die späteren Bleichgesichter mal lustwandeln und ihre Kinder im Gras spielen lassen sollten, da musste auch noch was vernüftiges her. Also Herr Regisseur, bei Ihren paradiesischen Angeboten und Zuständen sollte das ja wohl nicht allzu schwer sein.

Grün „angestrichen“ war alles ganz schnell, zwischendurch wurden gelbe Akzente gesetzt für Getreidefelder, Bäume und Sträucher kennt ihr alle und es wurde von Schöpfungsminute zu Schöpfungsminute schöner und ansehnlicher auf diesem runden Planeten.

Bei den Blumen ging es besonders vielfältig einher – doch dafür gibt es bessere Bilderbücher als dieses Blog hier. Hier werden die „Löwenzähne“ gehandelt.

Da es auf diesem Blog so stark löwt, gibt es jetzt einen einzelnen Zahn davon – mehr sind nicht mehr im Angebot!

Beinahe hätte ich die Tiere vergessen, die zu des später erscheinenden Menschen Erbauung geschaffen wurden, die ihm helfen sollten, die Erde zu bewirtschaften und die auch zu seiner Zerstreuung dienen sollten – ganz besonders die Elefanten und die Löwen, aber auch Hund Antons und Katzen Smokey und Ziegen Huldas wurden kreiert!

Und hier die obligatorischen Link und Link zum schnellen Auffinden:


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Wettergedicht

Es regnet!
Es regnet! Es regnet!
Es regnet! Es regnet! Es regnet!
Es regnet! Es regnet!
Es regnet!

Es donnert und blitzt!
Es donnert und blitzt! Es donnert und blitzt!
Es donnert und blitzt! Es donnert und blitzt! Es donnert und blitzt!
Es donnert und blitzt! Es donnert und blitzt!
Es donnert und blitzt!

Nur noch 23° C!
Nur noch 23° C! Nur noch 23° C!
Nur noch 23° C! Nur noch 23° C! Nur noch 23° C!
Nur noch 23° C! Nur noch 23° C!
Nur noch 23° C!

Und wie Frau bei solchem Wetter ausschaut, das könnt ihr hier sehen.


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Kunst im Park

Am Berliner S-Bahnhof Priesterweg erstreckt sich parallel zu den Gleisen ein wunderschöner Naturpark. Es ist ein ehemaliges Bahngelände mit einem Drehkreuz für Lokomotiven, damit sie auch in ihren richtigen Schuppen fahren können. Die Natur hat sich inzwischen alle Bahngleise untertan gemacht. Außerhalb der angelegten Wege ist Naturschutzgelände, damit die seltenen Tier- und Pflanzenarten nicht von trampelnden Menschenhorden gestört werden.

In den alten Lokschuppen haben alternative Künstler ihre Werkstatt und werden von der Stadt gefördert, indem ihnen Werkzeug zur Metallbearbeitung zur Verfügung gestellt wird.

Bei wunderschönem Sonnenschein freuten wir uns gleich am Eingang über den wunderschönen verrosteten Turm, den man beim Vorüberfahren von der S-Bahn aus sehen kann.

Vielleicht hat man von hier aus den Feind sichten wollen?

Wir waren der Meinung, dass die Künstler doch ein wenig „schlampert“ sind – hätten die die Stühle nicht etwas ordentlicher wegstellen können?

An dem Weg, der früher mal das Gleis war, sieht man rechts den Wasserkran, an dem die Lokomotiven getankt haben.

Wo ein Wasserkran ist, sollte eine Lokomotive auch nicht weit sein. Kinder staunen immer wieder, dass ihre Großeltern mit solchen Ungetümen von A nach B gefahren sind – und ein wenig Kind Gebliebene erinnern sich, was sie doch für herrliche Geräusche gemacht haben, die alten Dampflokomotiven.

Auf Aprils Blog, vor allem jedoch in all den vielen Kommentaren, ist zu sehen, dass ich mit meiner Lokomotivenbegeisterung nicht allein bin.

Doch nun zur Kunst. Vorsicht, da fällt gleich was runter!!!!

Was das alles sein soll, muss sich jede selbst ausdenken, ich habe nur eine Sache einwandfrei erkannt:

… denn dieses Tortenstück hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass wir doch in dem kleinen Café etwas pausieren könnten. Ich schenke es dem gestrigen Geburtstagskind, da sie das Geständnis ablegte, nicht die große Bäckerin vor dem Herrn zu sein.

Frisch gestärkt ging es auf Kunsttour weiter:

Der Uhu, das Käuzchen oder die Eule (ich weiß nie, was was ist) war dann endlich wieder zu erkennen und hat uns freundlich zugenickt, als wir an ihr vorbeikamen.

In meinem Fotoblog gibt es ein paar Ergänzungen, die vielleicht auch sehenswert sind.