Claras Allerleiweltsgedanken


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C & C können auch anders

C&C gelten im allgemein als friedlich, humorvoll und phantasievoll.

Doch ihr werdet gleich sehen, sie können auch anders!!! Hier z.B. sind sie Mafiosi – mit verspiegelten Brillengläsern, damit niemand ihre Emotionen aus den himmelblauen Augen ablesen kann. Und mal ehrlich – wer traut blauen Augen schon Böses zu???? – Wenn nicht Mafiosi, dannn könnten sie auch zu einer der vielen Gangs gehören, was ich aber eher nicht glaube.

Die Erlaubnis, so viele Selfies mit den unterschiedlichsten Brillengestellen zu machen, habe ich bei meinem Lieblingsoptiker bekommen. Er war sogar noch so hilfsbereit, mir gewünschte Gestelle zu zeigen. Der Sonyboy hat ja ein hochklappbares Display und eine 3 Sekunden Auslöseverzögerung, so dass das wunderbar klappt. Kann man auf dem Spiegel im ersten Foto gut sehen.

 

Die zwei Cs können notfalls auch auf Harry Potter machen, obwohl sie kaum etwas davon gelesen hat. Na gut, die richtige HP-Brille ist noch nicht und vor allem fehlt der Blitz auf der Stirn – den habe ich versucht, zu malen. Hier noch ohne:

(Mit Blitz sieht er auch nicht viel echter aus – unser Harry Clara Potter-Himmelhoch 🙂 )

 

Na gut, Harry Potter nachzuäffen ist ja nicht halb so böse wie Mafiosi zu sein. Aber die beiden Cs können auch auf blöd machen (oder sein), so dass sofort der Spruch kommt: „Herr, lasse Hirn regnen, die haben es nötig!)

 

Wenn die beiden schon so viel Pharmazie-Plastik-Abfall produzieren, kommen sie hin und wieder doch mal auf die Idee, ihre Seele (oder nur Brille) grün anzustreichen. Hier sind die (stechend) blauen Augen nicht zu übersehen. Sie reißt diese derartig weit auf, dass sie fast aus den Augenhöhlen treten.

Die beiden können sich auch sehr gut dumm stellen – und in manchen Situation auch dumm sein. Aber wenn sie dann so einen dämlich-unschuldigen Blick aufsetzen, hat dann doch mancher Mitleid mit ihnen.

Das einzige, was sie nienichtniemals im Leben sein werden: BRAUN – so tief kann man gar nicht sinken. Und deswegen ist das eine Brillengestell Gesinnung, die nie aufgesetzt werden wird.

Und jetzt verabschieden sich die beiden wie halbwegs normale Menschen

 

 


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Eile mit Weile ….

… oder irgendein anderes dummes Sprichwort, was erklären könnte, warum ich so lange nichts geschrieben habe.

Nicht dass jemand denkt, ich will heute hier das Wort zum Sonntag schreiben. Mit Nichten und auch nicht mit Neffen – aber jetzt ist mein Mitteilungsdrang größer als mein Erholungsdrang. Der 13. wäre als Wiedererscheinungstag natürlich besser, denn nicht umsonst ist die 13 meine Lieblingszahl – aber ihr müsst jetzt mit der 14 vorlieb nehmen.

Am Anfang zwei Situationen, damit ihr nachempfinden könnt, wie viel Knete zur Zeit in meinem Kopf ist. So blöd wie es sich anhört, momentan geht FAST alles schief, dementsprechend springe ich im Karree.

Um den Blutdruck mal auszuklammern aus den schief-gehenden-Dingen, er dümpelt im April von minimal 125 zu 74 bis maximal 172 zu 64 – das alles natürlich bei voller Dosis Medizin. – Doch jetzt zu den zwei „Ereignissen“

Da haben mindestens 3 Schutzengel aufgepasst

Ich fahre mit dem Bus zum Britzer Garten.

Direkt an der Haltestelle ist ein Eisladen, wo ich mir eine Kugel Eis kaufen will. Upps – mein Rucksack mit Geld, Ausweisen, Fahrkarte, Fotoapparat, Handy und Tolino-eBookreader ist im Bus geblieben – nur der Wohnungsschlüssel steckt in der Jackentasche. (Das mit dem Gedanken ans Eis war Aufgabe des ersten Schutzengels!)

Mit schreckgeweiteten Augen drehe ich mich um und sehe den Bus wenige Meter weiter an der vom zweiten Schutzengel auf rot gestellten Ampel warten.

Der dritte brachte mich auf seinen Schwingen an die Tür, ließ mich wie eine Irre an die Fahrertür gestikulierend klopfen, so dass der Fahrer wirklich noch einmal geöffnet hat. Und siehe da, es war wirklich der richtige Bus und mein Rucksack stand noch da.

Und hier passt noch nicht mal das Sprichwort: „Das Glück ist mit die Doofen!“

Aus dem Britzer Garten habe ich noch einige Fotos mitgebracht. Dieser tolle Kletterbaum wird zu wärmeren Zeiten rege von den Kindern genutzt.

Die nächste Fotomontage ist für Corinna. Sie hat mich nämlich mit ihren Fotos über blühende Rhododendronbüsche erstaunt. Da musste ich ihr doch gleich zeigen, dass der Britzer Garten um Ewigkeiten hinterher hinkt. – Na gut, jetzt sind die Fotos schon ein paar Tage alt und vielleicht haben sich jetzt inzwischen die Knospen auch schon geöffnet.

Und jetzt weiter zu dem Kraut-und-Rüben-Salat in meinem Kopf!

Kalendergenaues Tageswissen ist nicht immer meins!

Dafür war hier keinerlei Schutzengeleinsatz notwendig.
Ein Tag voller Ärger liegt hinter mir. Ich denke, ich kann mich beim Doppelkopfspielen ablenken und warte auf den Bus. Ich sah den vorhergehenden noch abfahren. Zwanzig Minuten bis zum nächsten sind mir bei dieser Kälte zu lange. Also laufe ich zu einer Freundin in der Nähe, um mich dort an einem Kaffee zu wärmen und mit ihr meinen Ärger mit dem Installateur zu besprechen. So nebenbei lasse ich verlauten: „Ich lasse heute Doppelkopf ausfallen, ist ja eh schon viel zu spät!“ Und darauf sie: „Aber du weißt schon, dass heute erst Mittwoch ist und du immer am Donnerstag spielen gehst!“

Manche Leute merken sich sogar die Termine anderer Leute – ich noch nicht mal meine eigenen 🙂 😉

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Tja, was ist so in der Zeit noch passiert?

Da meine erste Linse aus Dusseligkeit einer Augenärztin und Raffgier der operierenden Ärzte schon 2007 getauscht wurde, konnte jetzt vor kurzem die neue nicht mit Sonnenschutzfilter ausgestattet sein – der Unterschied wäre zu störend (lt. Aussage des Arztes).

Deswegen bin ich wahnsinnig blendempfindlich und habe mir jetzt eine phototrope Brille (selbsteinfärbend bei Sonne) beschafft, weil mich das Wechseln zu sehr nervt). Der Optiker, der bei dem „Mann mit dem Fiel vorn) arbeitet, ist nicht nur wegen seines Loriotnamens Lindemann zu meinem absoluten Liebling geworden.

Ansonsten – für die Fassadenisolierung, die wieder angefangen hat, hätte ich diese tolle Brille nicht gebraucht. Aber meine Häuserfront kommt erst später dran – bei mir sind nur Küchen- und Badfenster betroffen. Im Bad muss ich dann aufpassen, ich habe KEIN Riffelglas im Fenster.

Damit ich euch nicht überlaste mit Informationen, nur noch eine Sache. – Mein erst in diesem Jahr gekaufter Tolino (eBookReader) hat die Hufe gehoben. Er hat mich zu einem Update aufgefordert – und danach war er zu bequem, die Seiten umzublättern.

Ich habe ihn reklamiert und einen neuen bekommen. Das Einrichten der Passwörter und verlinkten Seiten hat etwas gedauert, war aber machbar. – Ich hoffe, das passiert jetzt nicht gleich wieder.

So – das waren jetzt die positiven Sachen, die ich erlebt habe. – Die etwas weniger positiven kommen später.

Übermorgen bin ich schon wieder hier.

 


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„Die Welt ist voll kleiner Freuden …

… mit der richtigen Brille siehst du sie.“

(… behauptet jedenfalls der Kalender, den mir Lucie geschenkt hat und der immer noch bei mir hängt.)

Und das habe ich mir zu Herzen genommen. Frühestens 8 Wochen nach der Op darf ich mir eine neue Brille anschaffen. Die schon mehr als aggressiv werbende Firma brillen.de habe ich nicht genommen. Sie werben mit ihrem Preis von 109,00 € für eine komplette Komfortbrille. Doch die Wirklichkeit sieht dann so aus. Die schon nicht mehr weg zu denkende Entspiegelung kostet 60,00 € extra. Als ich mit den angebotenen Gestellen nicht zufrieden war, wurden mir Gestelle ab 100,00 € aufwärts angeboten, weil ja die im Preis enthaltenen angeblich schon 80,00 € kosten.

Als ich auf meinen Termin wartete, stand gerade ein Kunde am Tresen und sollte bezahlen. Er drehte und wendete mindestens 5 Minuten seinen Kopf und meinte, dass er nur in einer einzigen Stellung scharf sehen kann – der Rest ist leicht verschwommen. – Die Optikerin gab dann auch zu, dass nur Gläser mit schmalen Sichtbereichen verwendet werden.

Und da bin ich dann doch wieder zu meinem Optiker gegangen, von dem die letzten drei Brillen gefertigt wurden. Beispielfotos: Nicht in lila (Mai 2017)

Halb in lila (Juli 2015)

Und hier als Computerbrille ganz in lila (März 2014)

 

 

Damals war ja ganz schnell der Neukauf von zwei Brillen nötig, denn man hatte mir doch aus der S-Bahn meinen Koffer geklaut. In dem waren neben vielen anderen schönen und wichtigen Sachen auch eine Arbeitsplatzbrille und eine normale Gleitsichtbrille drin.

Nun ist aber genug mit der Brillenvergangenheit – jetzt gibt es ein wenig Brillengegenwart, denn seit acht Tagen habe ich eine neue Brille auf der Nase: Nicht lila, sondern grün; kein auffälliges Gestell, sondern randlos. Schaut selbst:

Leider bin ich bisher nicht vollkommen zufrieden. Sie rutscht trotz zweier Brillenbügelverstellaktionen immer wieder ca. 5 mm auf der Nase nach unten – und das darf sie natürlich bei einer Gleitsichtbrille nicht. Dann muss ich nämlich durch Kopfbewegungen die notwendige Schärfe herstellen. – Ich hoffe, sie bekommen das noch hin, sonst geht sie leider zurück.

 

 


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Gestern gab es hier Schatten …

und Angst auf Wahlplakaten und Aufklärung und und und

Und heute gibt es hier Sonne – bzw. mehr das, was ich mir gegen Sonne gekauft habe. Zum 1. Sept hatte ich schon mal eine Sonnenclara mit ihrer neuen Brille gezeigt, jetzt will ich mich richtig outen. Und hier habt ihr schon die Brillen gesehen, von denen ich jetzt rede.

Von Frau GZI-notiert bekam ich bei meiner Stippvisite einen Tipp und einen 10,00-Euro-Gutschein für einen Optiker, dessen Markenfarbe orange ist – nicht pink und nicht purple – und ich ging dennoch hin. Da ich kein Werbeblog bin, kann ich zum Namen nur sagen, dass sie sich mit englischen „Augen und mehr“ beschäftigen.

Für 440,00 € werden dem Kunden drei Gleitsichtbrillen in bester Kunststoffglasqualität mit dem notwendigen Pipapo versprochen. Mich hat meine vorhergehende – die randlos ist und zum selbsteinfärben bei Sonne – schon einzeln weitaus mehr gekostet, obwohl ich die Sonderkondition hatte: „Ein Glas geschenkt“. – Aber keine Angst, man bekommt sie nicht nur im Dreierpack – es gibt sie auch einzeln, aber dann für 165,00 für eine Gleitsichtbrille – Einstärkenbrillen kosten nur 95,00 €. Einen Gutschein kann man einreichen, so dass sich der Preis – so man einen hat – um 10,00 € verringert.

Also wagte ich das Abenteuer – und ich muss sagen, es hat geklappt! Die Gestellauswahl ist in einer Weise eingeschränkt: Sie führen keine randlosen Gestelle mehr. In Hamburg bei einer Niederlassung dieser Kette hatte ich sie noch gesehen – aber die sind ihnen wohl zu neutral. Sie setzen auf Farbe und hoffen, dass modebewusste Frauen in jeder ihrer Trendfarbe eine Brille kaufen – oder für jede Lebenssituation eine.

Ihr Werbeslogan:

„Sie haben doch auch mehr als ein Paar Schuhe – warum haben Sie dann nur eine Brille?“

Ich gucke jetzt am Computer scharf und lila, auf der Straße hell, weit und rotrandig und bei Sonne dunkel, kräftig eingetönt und kunststofffassungsgeschützt.
Leider kann ich letztere bei keinem Banküberfall tragen, dann könnte ich nicht unterscheiden, ob mir der Kassierer angstvoll die Bündel mit den 10er oder mit den 100er-Scheinen reicht. Und wenn schon Banküberfall – dann gleich die 500er Scheine – das Risiko muss sich ja lohnen. Außerdem muss ja das Geld für die Brillen wieder eingewirtschaftet werden – obwohl, eine habe ich geschenkt bekommen.

Wenn ich so auf das Datum gucke, sehe ich, dass heute meine erste große Liebe, die ich dem lieben Gott abspenstig gemacht habe, schon 71 Jahre wird. Wie ich ihn so einschätze, sieht er bestimmt noch immer gut aus. Dass er noch immer klug ist, das stelle ich nicht in Zweifel. Ich hoffe, dass er noch immer lebt. – Bei der klugen Suchmaschine habe ich einen Hinweis auf ein Buch über den Erfurter Dom gefunden, das er allerdings schon 1984 geschrieben hat. Ansonsten gab es nur Irrwege bei meiner Suche und nicht angeschlossene Telefonnummern. Schade – wäre doch nach ca. 30 Jahren mal ganz nett, sich zu sehen – scharf zu sehen, mit solchen neuen Brillen.


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Kontaktlinsen – Lasern – Brille?

Vor Jahren habe ich mal den Versuch gemacht, meine Brile gegen Kontaktlinsen zu tauschen. Der Augenfehler schrie nach „harten Linsen“ – und ich schrie nach „Linsen raus, die sind so etwas von unangenehm, die will ich nicht …“. Bei der Eingewöhnungszeit guckte ich sekündlich auf die Uhr und schaffte es nie länger als 10 Minuten mit Linsen drin. – Das Experiment wurde abgebrochen.

Lasern ist ja erst in den letzten Jahren eine Methode der Wahl für etwas betuchtere Patienten geworden, ihre Augengläser weglassen zu können. Mein männlicher Ableger hat es z.B. im letzten Jahr. – Hier spielte bei mir und meiner Anti-Entscheidung nicht vorrangig das Geld eine Rolle, aber ich brauche sie, meine Brille. Sie begleitet mich jetzt seit ca. 40 Jahren und beschützt meine Augen vor Wind, Dreck, Sandkörnern und …. und vor Fettspritzern, wenn ich Kartoffelpuffer backe.

Ich schaue mal, wie viele Modelle des Nasenfahrrades ich noch zusammen bekomme.

Wir lachen über die überdimensionierten Brillen der 80er Jahre, die groß wie Wagenräder waren – da hatte der Name „Nasenfahrrad“ seine Berechtigung – aber sie werden schon wieder größer, die Gläser – nachdem nun auch der letzte Gleitsichtgläserhersteller gelernt hat, den Bereich in ca. 2,5 cm unterzubringen.

Ich lache auch gern über andererleuts „hässliche“ (vom heutigen Zeitgeschmack her) Brillen.