Claras Allerleiweltsgedanken


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Wenn Clara eine Reise macht … 4

… den Rest kennt ihr ja schon, deswegen lasse ich den jetzt weg.

Das Tagesprogramm hatte folgende Punkte:

Ausflug nach Emden, Greetsiel und zum Norddeich mit der Seehundstation

Hast du ein Pferd, wolltest aber eigentlich ein Zebra, musst du es so machen:

Hat deine Stadt einen schiefen Kirchturm, dann versuche es doch, dem schiefen Turm von Pisa Konkurrenz zu machen – es wird nicht klappen.

Diese hübschen Figuren sind mir in Emde über den Weg gelaufen gestanden. Sogar eine Putzfee war es dem Künstler oder den Auftraggebern wert, figürlich dargestellt zu werden. Die beiden am Geländer spucken in unregelmäßigen Abständen aufs Pflaster – dumm, wenn frau da gerade steht.

Emden ist die Geburtsstadt von Otto – und der hat jetzt dort sein eigenes Museum mit Tausenden von Fanartikeln im Shop. Außer einer Geburtstagskarte habe ich nur fotografiert, nicht gekauft.

Wunderbare Segelschiffe – fast am Straßenrand. Haben mir gefallen, die großen Dreimaster.

Und in zwei Tagen bin ich wieder da.


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Wenn Clara eine Reise macht … 3

… dann kann sie was erzähl’n.

Heute überschütte ich euch mit Fotos, halte mich dafür mit Worten zurück.

Die beiden ersten Fotos sind nur für Mallybeau – obwohl, ihr anderen dürft auch mal gucken! Is sie nich süß, diese Steinkuh?

Und hier – Mallybeau mit allen ihren Geschwistern auf der Weide. Ich borge dir gern meine lila Schokoladenkuh.

Mein kindliches Gemüt konnte sich auch über solche Motive freuen.

Direkt im Hafengelände waren diese Robben zu sehen.

Wer bei diesem Foto nicht Appetit auf Eis bekommt, ist selbst daran schuld – das Wetter allerdings sprach andere Töne.

Dieser Löwe hier muss segel- und wasserfester sein als die Löwin hier hinter dem Bildschirm.

Wie ihr sehen könnt, gibt es auch noch eine bezahlbare Gorch Fock – offensichtlich ist der Name nicht geschützt.

Wenn die Kuh-Mallybeau was geschenkt bekommt, muss die Schafs-Gudrun natürlich auch was bekommen. Das lila Schaf ist nur zu Besuch gekommen.

Nach wem hält der denn hier Ausschau?

Hier mal ein Ankerfoto, bei dem die Ketten nicht unter der Last der Liebesschlösser zusammenbrechen.

Hatten wir denn eigentlich schon das lila Ostfriesland? Nein? Na dann jetzt!

Die letzten Fotos sind aus dem Verkaufscenter von Heiko Blume – der hatte vieles, vor allem viele Alkoholitäten Manches fand ich so putzig, dass ich es fotografieren musste. Grünkohllikör????? Bei Lakritzelikör könnte mir übel werden. Aber ich bin auch schwach geworden – ich habe mir nämlich einen Marzipanlikör gekauft – kann man trinken, man kann es aber auch lassen.

Diese junge Dame bietet ein Segelschiff an – das ist doch schon viel besser!

Da ich von den Ansagen der Reiseleiter fast nichts verstanden habe, obwohl es deutsch war – aber immer Tausende von Nebengeräuschen waren – kann ich euch jetzt nichts Genaues über die Plastik sagen.

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Übermorgen komme ich wieder – und ein Text auch!

 


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Wenn Clara eine Reise macht … 1

… dann kann sie was erzähl’n.

Am Tag der Arbeit, der ja in Deutschland Feiertag ist, musste ich spätestens 7.30 Uhr am Alexanderplatz sein. Bei den selten fahrenden Verkehrsmitteln erforderte das etwas Logistik, die funktioniert hat.

Die wichtigsten Sachen wie Brille und Hörgeräte und andere Absolut-Notwendigkeiten waren dieses Mal dabei, also konnte ich mich ganz auf die zu erwartende Nordseeküste in Ostfriesland mit einem Abstecher nach Groningen in Holland freuen.

Der Bus mit seinen 55 = fünfundfünfzig Plätzen war restlos ausgebucht – mit solch einer großen Gruppe bin ich wohl noch nie gereist.

Ich will nicht flunkern, aber es kam mir vor, als wenn ich in meinem zarten Alter von 73,9 Jahren  die Jüngste war – aber es kann auch sein, dass ich doch noch ziemlich gesund bin, denn Nicht-Hör-Ohren und Flatterblutdruck sieht man mir ja nicht an.

Ich befand mich also in einer Gruppe von

  • ÜbergewichtsträgerInnen
  • RollatorenhurtigschieberInnen
  • mit DrittzähnenbeißerInnen
  • um-jedes-Quäntchen-Luft-Ringende
  • mit HörgerätenlauscherInnen
  • um-jeden-Scheiß-Streitenden
  • Mindestalter-von-70-Habenden

dennoch war meine unmittelbare Umgebung = Bussitz- und Esstischnachbarin (zumindest waren wir uns frisurtechnisch sehr ähnlich)

und die Leute von Gegenüber sehr nett, so dass mich alles andere nicht bekümmerte.

Während der unendlich langen Busfahrt – wir waren gegen 16.00 Uhr erst am Ziel – konnte man immer wieder diese Wolkenquirle sehen.

Für Daggi bzw. ihren Schriftführer MUSSTE ich das fotografieren – vielleicht hätte er statt meiner fahren sollen.

Wir waren Pi mal Fensterkreuz bei Wittmund untergebracht. Für alles, was man vergessen hatte, hätte man 4 km hin und 4 km zurück laufen müssen – da habe ich doch meine Haare lieber nicht volumengestützt frisiert.

Das Hotel lebte wohl ganz und gar von Reisebusbesatzungen, denn private Gäste verirren sich selten in diese Einöde. Deswegen ist der Preis ab 32,00 € pro Nacht auch erträglich.

Im Zimmer allerdings fiel mir gleich diese Elektrikerpfuscharbeit auf – das hätte ICH ja besser gemacht.

Jetzt beim Schreiben (7.5. 14:00 Uhr) arbeitet gerade der Installateur an der vergammelten und verrosteten Hauptwasserleitung. Er meinte nur, dass es allerhöchste Zeit war, hier was auszuwechseln, denn die Roststellen waren bis weit nach unten in der Leitung – das Tropfwasser hätte bei Mietern unter mir austreten können. Jetzt ist alles wieder ok!

Über das Wetter will ich jetzt im Nachhinein nicht klagen – es war so kalt, dass ich einen doppelt so großen Koffer für warme Sachen gebraucht hätte. Meine Sitznachbarin hat einen kunstpelzgefütterten Mantel im Winterschlussverkauf für 50,00 € gekauft und war ab da auf der lachenden, warmen Seite. – Warum ich mir nicht auch so ein Ding gekauft habe, bereute ich all die Tage danach bitter und bibbernd.

Die Wohnetage meines Hotelzimmers hatte schräge Wände und schräge Veluxfenster. Am letzten Tag waren diese Hagelkörnerreste auf dem Fensterrahmen.

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Übermorgen geht es weiter!