Claras Allerleiweltsgedanken


7 Kommentare

Paradies à la Clara (1)

Da half kein Diskutieren, Flehen, Verhandeln, Versprechen – der oberste Paradiesbesitzer war ob dieses Fehltritts so erzürnt, dass es nur noch hieß: Sachen packen und raus. Der Ausgang war also eine Einbahnstraße geworden. Damit sie das nicht vergessen, unsere zwei Sünderchen, kam an jede Tür irgend so ein Erzengel mit Schwert gestellt, mir fallen nur der Gabriel und der Michael ein. …. Nein, nein, Eva will jetzt keine anderen Namen mehr hören, sie hat die Kerle noch sooooooooooooooooo im Hals stehen, wenn sie nur daran denkt.

Tja, und dann waren die beiden das erste Mal in freier Wildbahn, dort, wo sie sich im Schweiße ihres Angesichtes ihr Brot verdienen sollten. Dieses unwirtliche Stück Erde sollten sie sich jetzt untertan machen!

Inzwischen verfügten Adam und Eva über zwei  Kinder, denn im Paradies gab es ja keine Nöte mit Ernährung, Spielplätzen,  Kindergeld. KITA-Plätze waren nicht nötig, da überall genügend kleine Engelchen rumhopsten, die bei Bedarf mal auf die lieben Kleinen aufpassten.

Der Eindruck vom ersten außerparadiesischen Tag:

Verdammt heiß, hart und steinig hier – und nirgendwo was zu trinken.Ich glaube, das wird ein hartes Stück Arbeit! Adam ist vor lauter Schreck gleich zu Stein geworden!

Und die Geschichte verabschiedet sich jetzt von der Übermutter Eva und geht auf die Titelträgerin über. Im Hintergrund seht ihr einen dieser Torwächter, die über die Eingangspforte zum Paradies wachen!

Tschüss, liebe Eva, es hat Spaß gemacht mit dir!



15 Kommentare

Vertreibung aus dem Paradies (12)

Und ich meine jetzt nicht „das Fußballparadies“ aus dem wir ja auch etwas unsanft vertrieben wurden.

Ich meine auch nicht das biblische Paradies, denn das ist mir im Grunde genommen auch ziemlich egal.

Nein, ich meine das „Paradies einer Hartz-IV_Empfängerin“. Jetzt werden mehrere ein wenig verstört gucken, wie man diese Zustände als paradiesisch bezeichnen kann. Kann bzw. muss ich, denn da gab es bei dem wenigen Geld wenigstens noch einige Vergünstigungen: GEZ umsonst, Monatskarte für einen akzeptablen Preis, freien Kunstgenuss in staatlichen Museen und Bibliotheken und vielleicht noch einiges mehr.

Jetzt ist das Geld minimal mehr, alle Vergünstigungen haben sich in Luft aufgelöst, dafür habe ich als „Ausgleich“ ab August eine um 60,00 € höhere  Miete zu verkraften, so dass ich jetzt über 500 für eine 2-Z-Whg zahle .

Und daher kommt der Postname „Die Vertreibung aus dem Paradies

Die nächsten Folgen werden heißen: Paradies à la Clara

Und hier der Link zum Fotoblog

**********

Heute kann man noch wo anders wildern und entdecken gehen.


24 Kommentare

Die Vertreibung aus dem Paradies (1)

Clara ist soeben aus dem Sozial“paradies“ rausgeworfen worden, und deswegen muss sich Clara jetzt nach und nach ihr ureigenes Rentnerparadies schaffen, was sich von dem hinlänglich bekannten aus der Bibel um einiges unterscheiden wird. Auf jeden Fall wird es nicht „Schlaraffenland“ heißen.

Doch zuerst gibt es eine ungefähre Zusammenfassung der richtigen Schöpfungsgeschichte.

************

Die Vertreibung aus dem Paradies

Foto dazu unter http://clarahimmelhoch.wordpress.com/

Am Anfang war nichts, und das nichts war schwarz. Damit man aber das schwarze Nichts besser erkennen kann, habe ich dem nichtsigen Schwarz ein wenig weißes Licht spendiert – ich habe also die Stromsperre beendet.

Lasst euch von dem Titel „Sonnenfinsternis“ nicht irritieren – es gab zu dieser Zeit noch kein Universum!

Und hier ist das Bild dazu.

***********

Und wenn euch das hier zu fromm oder zu schwarzweiß ist, gibt es hier noch was Feuchtes in Farbe.