Claras Allerleiweltsgedanken


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Aktuelle Befindlichkeiten

Es ist wirklich erstaunlich, was mein kleiner Balkon noch so an Blütigem hergibt, obwohl er in letzter Zeit ein wenig vernachlässigt wurde. Es gibt sogar Sonne, wie besonders auf dem Fotoblog zu sehen ist – durch die Schatten.

Und auf dem Bildblog wird gekugelt.

Update 10.00 Uhr

Im Kopf Schnodder, im Hals rohes Fleisch und in den Muskeln Pudding – aber sonst ist alles okay. Von Beileidsbekundungen bitte ich abzusehen. – Gegen 4.00 Uhr ein heißes Bad genommen, da vor Kältegefühl kein Einschlafen möglich. – In schlaflosen Zeiten  eine Idee für das nächste Ehrenwort bekommen.

Bitte verzeiht, wenn ich mehr im Bett als in meinem oder euren Blogs unterwegs bin, alle Außentermine sind abgsagt.


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Vertreibung aus dem Paradies (7)

Tja, was fehlt denn jetzt noch, bevor es an die schwierigste Aufgabe gehen soll. Ach ja, die Zukünftigen sollen ja schließlich nicht Hunger leiden – also musste für Obst und Gemüse gesorgt werden.

Aber so eine kleine Prüfung auf Treue und Gerechtigkeit – die kann man doch als Weltenherrscher schon mal einbauen?? Nicht??? — Doch!

„Aber die halten durch, die essen nicht von den ungesund aussehenden Äpfeln von diesem Baum, der gar kein Apfelbaum ist, die widerstehen der Versuchung. Schließlich gibt es in jeder Paradiesverkaufsstelle Bananen – und damit kann doch so ein läppischer Apfel nicht konkurrieren! – Oder doch?“

Na, dann schau’n wir doch mal, wie es weitergeht.

Ach übrigens, wenn euch diese Geschichte gefällt, könnt ihr die beiden Blogadressen gern weitergeben, man gönnt sich ja sonst nichts im Rentnerparadies.

Der Link zum Fotoblog müsste jetzt langsam bekannt sein – bzw. das Blog ist rechts bei mir „verlinkst“ – auf den rosa Hut drücken!



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Hilfe, mein Balkon …

… muss zum Frisör!

(wird gleich erläutert!)

Alle Jahre hatte ich alle Balkonkästen mit allen möglichen Pflanzen bestückt, musste dafür vorher fast alle Talerchen aus meinem Portemonnaie ausgeben, um dann  alle Nase lang welke Blütenblätter zu zupfen, alle Wassertanks  aufzufüllen und alle Augen voll Freude über die Blütenpracht gleiten zu lassen.

Hartz IV-Empfänger müssen sparen, zumindest reden sie immer davon. Also habe ich mir gesagt: Blumen gibt es dieses Jahr nur in den kleinen Pflanzschalen – in den großen, langen Kästen gibt es Rasen – nicht unbedingt englischen, sondern mehr so wie Wiese.

Gesagt, getan – in dem großen Eckladen gab es das:

Auf meinem Balkon gibt es zwar nur für einen Kasten in der Hälfte der Zeit Schatten – aber was für den Schatten gut ist, gedeiht auch in der Sonne, dachte ich mir.

Und recht hatte ich: Nach reichlicher Aussaat, guter Bewässerung und geduldiger Warterei sahen die Sonnenkästen recht gleichmäßig bewachsen aus, wohingegen der Schattenkasten aussah wie eine Landkarte – die schwarze Erde war das Wasser und das grüne Gras war das Land. – Jetzt wissen alle (Erdkundelehrer) Bescheid, wie traurig dieser Kasten aussah.

Das ist einer der sonnigeren Kästen, deswegen relativ gleichmäßig bewachsen. Aber seht ihr nun, dass er zum Frisör muss, alles wächst einfach so, wie es will, mal höher und mal niedriger. Also muss die Schere ran! – Die einzige Lücke habe ich mit einer Kugel bedeckt, um so ganz nebenbei auf dem Balkon immer meine Zukunft vorhersagen zu können – also, meine Zukunft ist lila.

Sicherheitshalber habe ich gleich noch ein paar weitere Kugeln deponiert – die Zukunftsvorhersage aus der einen kann mir ja vielleicht mal nicht gefallen.

Na, hier kann ich mir so viel Zukunft aussuchen, wie ich will, je nachdem, welche mir besser passt.
Vielleicht mache ich das ja mal für Geld, den Leuten ihre gewünschte Zukunft voraussagen – wenn ich dann in Rente bin, Millionen hinzuverdienen kann und langsam aus dem Silver-Blogger-Alter ins Gold-Blogger-Alter übergehe. Da habe ich dann die nötige Erfahrung!

Und nach dem „Frisör“ sah der Balkon dann so aus:

Jetzt habe ich erst mal in die Lücken Blumen nachgesät – mal sehen, was am Ende rauskommt.

Ja, vielleicht machen sich einige Bio-Leute in Bloggershausen Gedanken, was ich denn so mit dem abgeschnittenen Gras machen möge?!?!?!?!?

Dafür halte ich mir extra ein Pferd auf dem Balkon und das wird immer gut gefüttert!

Aber wenn frau mal mit aufmerksamen Augen – die nicht durchs Regenwetter verwässert werden – durch die Gegend geht, sieht sie, dass manche Balkons viel dringender zum Frisör müssten – nur dort wäre Abschneiden schon wieder schade!

Beim ersten ganz besonders:

Und wenn ihr dann noch ganz weit unten guckt, da habe ich ein zweites Pferd adoptiert – auf Wunsch einer nicht näher genannt werden wollenden Dame – die meint, das Pferd sollte auch Pink-Gras fressen können. Die Begründung gibt es in den Kommentaren. – Meines darf weiter Grüngras fressen, da ja Nachwuchs auf dem eigenen Balkon!!!

Hier ist es, das Pink-Gras-fressende-Milch-Woll-Schwein-Pferd – für alle Situationen zu gebrauchen – allerdings ähnelt das Gras eher gefärbten Spaghetti:


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Zoo auf dem Balkon …

für meine Enkel – statt einer Ostergeschichte.

Ursprünglich sollte der Post „Lasset die Kindlein zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich“heißen, aber damit habe ich mich dann schwergetan. Der Spruch ist aus dem Neuen Testament – und gerade am heutigen Karfreitag will ich damit nicht spaßen. Außerdem sind mir die Himmelsgeschichten bei dem schlechten Ruf ihrer Erdenvertreter etwas suspekt.

Dennoch dürfen sich die, die selbst noch ein halbes Kind sind,  mit mir  freuen, u. a. über meinen hübsch verunstalteten Balkon. Viele  Leute werden sagen: Iiiihhhh, wie kitschig. – Doch da ich mit dem gestrigen Post bewiesen habe, wie dicht mein Herz noch bei den Kindern und den Märchen ist, kann ich heute meinen Kinderkitsch ruhig zeigen, manche Enkel freuen sich bei mir.

"Oma, du hast einen Vogel." - "Du irrst, ich habe sogar vier"

"Und ein Frosch lebt auch bei dir!" "Es sind zwei..."

"Oma, du hast ja fast einen Zoo"

"Ja, wenn die Schnecke auch noch in den Zoo darf!"

Und richtig schöne Balkonfotos kann man hier sehen. Ebenfalls dort ist ein Video für Kinder.