Claras Allerleiweltsgedanken


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Pech auf der ganzen Linie

Einiges schrieb ich ja schon für die Fb-Leser.

Als erstes fiel unser Hinflug aus – aber das hatte ich hier ja schon erwähnt.

Dann bekam ich ein Zimmer, bei dem ich dachte, ein uralter Kühlschrank rödelt ständig vor sich hin oder ein Staubsauger arbeitet im leisten Dauerbetrieb. – Doch bevor ich wegen meines nicht räumlichen Hörens geklärt hatte, dass das Geräusch wirklich und wahrhaftig aus meinem Zimmer kam, war es zum Tauschen zu spät, denn wir hatten ja noch eine Auswärtsübernachtung.

Dann habe ich auf dem Rückweg bei der Sicherheitskontrolle in Wien mein Handy in einer der beiden Kisten liegen gelassen. Aber zum Glück wurde es bemerkt und ich rannte im Schweinsgalopp den ganzen Weg von einem zum anderen Terminal zurück. – Handy zu verlieren wäre für mich mindestens 3x schlimmer als einen Fotoapparat einzubüßen.

Zu Haus: Nachricht von der Markisenfirma: Markise wird erst am 9. Oktober montiert – schade, da bringt sie ja wohl kaum noch was gegen die Sonne von 2019.

Und jetzt das eigentliche Problem. Ich kann nicht auf meinen Browser Mozilla Firefox zugreifen. Dort sind aber alle meine Lesezeichen, mein Feedreader mit euren Blogbeiträgen und noch unendlich viele andere Dinge installiert. Ich habe schon versucht, ihn auf die Vorgängerversion vom Juli 2019 zurückzusetzen. – Auch habe ich alle Updates ausführen lassen – nichts, nichts, nichts. Ich habe Stunden mit Hilfeseiten zugebracht – ich kann den Browser nicht bereinigen oder andere Hilfefunktionen ausführen.

Wer mir wirklich helfen kann, soll mir eine Mail schreiben, dann schreibe ich meine Telefonnummer und wir können das besprechen. 

Diesen Post habe ich über G. Chrome geschrieben – besser als gar nichts.

Bei mir war ein Schutz- und Hilfeengel in der Form des Gatten einer Nachbarin. – Er war gegen 21.00 Uhr bei mir. Auch er fand keine Ursache und dann haben wir bzw. natürlich er Mozilla FF neu installiert. Und er hat ALLES übernommen – Lesezeichen und die Links zu euren Blogs. Doch jetzt mache ich den Computer einfach zu – das habe ich mir verdient.

Dafür habe ich alle Urlaubsfotos (schlappe 600 oder so) in den Computer geladen – stimmt nicht, die Handyfotos fehlen noch. Dann habe ich gelöscht, gelöscht, gelöscht. Dann wurden sie mit Tagesdatum und Bezeichnung versehen – die für den Blog vorgesehenen – nur schlappe 200 in etwa – wurden minimiert und die für das Reisefotobuch ausgesucht. Um mich zu beruhigen, habe ich im Reisebuch schon viele Seiten mit Armenienfotos gefüllt.

Doch jetzt muss ich endlich los, denn ich will doch in zwei Fundbüros nach meinem Schlüsselbund fahnden, einen der beiden Fotoapparate in den Mediamarkt bringen und meinen Kühlschrank von der gähnenden Leere befreien.

Clara hat Trost nötig – die Reise war für mich wahnsinnig anstrengend – eigentlich nicht so, wie man sich Urlaub vorstellt, aber Rentner ruhen sich ja immer aus, so dass ein wenig viel Stress im Urlaub doch genau das richtige für den Blutdruck ist. – Wenn ich auch nur 25 % der Gespräche meiner Mitreisenden aus Bayern und Sachsen  und 10 % der Lautsprecheransagen der Reiseleiterin im Bus verstanden hätte, wäre es ruhiger für mich gewesen.

Es wird Zeiten geben, da werdet ihr mich hier wieder sehen – vor allem aber auf euren Blogs. Doch die Rückstände sind wohl kaum aufzuarbeiten.


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Erstens kommt es anders…

oder:

Spiegel kaputt – 7 Jahre Pech?

oder

Die „AUA“ hat Wort gehalten

Eigentlich müsste ich jetzt in Wien auf dem Flughafen sitzen und auf den Weiterflug nach Jerewan warten oder schon in der Boardingsschlange stehen.

Uneigentlich sitze ich aber an meinem heimischen Computer und störe eure versprochene Ruhe vor mir.

Gestern 19.35 Uhr sollte die Maschine der AUstrian Airlines nach Wien fliegen. Als ich mich näher informieren wollte, las ich „Fällt Aus“ oder „Gestrichen“ oder eine ähnliche widerliche Umschreibung. Da ich Ansagen und ähnliches schlecht bis gar nicht verstehe, rief ich die für solche Fälle eingerichtete Hotline der Reisegesellschaft an. Mit deutlicher Stimme gesprochen verstand ich, dass ich mich an die Fluggesellschaft wenden soll. … Dazu hätte ich keine Hotline mit langen Wartezeiten gebraucht.

Alle 17 der Gruppe wurden umgebucht auf eine Maschine der AUA um 21.05 Uhr. Uns wurde zugesagt, dass der Anschlussflieger auf uns wartet, da nur 5 Minuten Umsteigezeit blieben.

Als aber diese Maschine auch große Verspätung hatte, wurden unsere Flüge nach Jerewan dem Fluggott zurück gegeben.

Morgen starten wir schon gegen Mittag, fliegen erst nach Wien mit der AUA, dann nach Athen und von dort dann nach Jerewan – beides mit griechischen Maschinen. Wir kommen wieder erst spät nach Mitternacht an.

Oder war an diesem Pech gar nicht die AUA Schuld, sondern mein Spiegel, der während meiner Abwesenheit in der Küche abgefallen ist? Er war nicht total kaputt, sondern nur eine Ecke – von den 7 Tagen Urlaub war eben nur ein Tag weg.

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Ihr könnt ruhig kommentieren, ich bin noch bis 11.00 Uhr im Haus und habe – so Gott will, dass ich nach Jerewan komme – dort auch WLAN im Hotel.