Claras Allerleiweltsgedanken


Geschützt: Einige Worte zu Chemnitz

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Advertisements


35 Kommentare

Ein Politiker namens J.Sp. übernimmt die Schirmherrschaft …

über alle? Über eine? Über keine Hartz IV-Empfänger und -Innen?

Und ihr könnt sicher sein, auf MEINEN Balkon ließe ich ihn nicht! Auch wenn das mit der Schirmherrschaft gut aussieht.

Ich könnte gar nicht so viel Shit rauchen, so viel „Gras“ fressen, mich hinter verschiedenen Pflanzen verstecken oder alle Gedanken im Kopf zu Schmetterlingen umformen, um so einen Besuch schadlos zu überstehen. Auch eine Überdosis Medizin würde dagegen nicht helfen. Er als Gesundheitsminister würde vielleicht empfehlen, noch mehr Pillen zu schlucken, falls das Geld für einen Lebensmitteleinkauf nicht reichen sollte.

Oder ich würde einen Antivirusengel aufstellen, um ja nicht etwa von der Art der Politik angesteckt zu werden.

Hätte er zur Begrüßung schöne Blumen in der Hand, würde ich sofort das Trojanische Pferd dahinter wittern.

Käme er mit einem (ausgeliehenen) Sparsamkeitsauto vorgefahren, würde ich ihm nie und nimmer glauben, dass er damit immer fährt, denn nur die wenigsten Politiker sind noch glaubwürdig.

Was wäre ich froh – sollte er sich doch zu mir durchgeschlichen haben – wenn alles vorbei ist und ich in aller Ruhe meinen abgasgefärbten Abendhimmel genießen könnte.

 

 


14 Kommentare

Früher gegen Jetzt

Früher zu DDR-Zeiten habe ich meine freie Zeit dafür gebraucht, Artikel zu kaufen, die entweder unter dem Ladentisch angeboten wurden oder die es nur mit Beziehungen gab.

Heute zu BRD-Zeiten verwende ich meine freie Zeit dafür, um unter den viel zu vielen Artikeln einer Warengruppe ein Angebot zu finden, das gut, günstig und haltbar ist.

Ihr könnt es mir glauben, ich brauche heute viel mehr Zeit als früher, um mir z.B. einen Fotoapparat, einen Fernseher oder sonst etwas zu kaufen.Vielleicht sollte ich die „Teufelstechnik“ wie Computer nicht für Preisvergleiche und riesige Versandwarenhäuser  nutzen.

Ich bin wirklich kein Schnäppchenjäger, der immer und überall den günstigsten Preis erhaschen will. Ich möchte aber auch kein Dummi oder gar Blödi sein, der nach dem Kauf an jeder Ecke ein besseres und günstigeres Angebot sieht. Mich überfordert dieses Überangebot an Waren mit den unterschiedlichsten Preisen für die gleichen Sachen noch immer. Und wie soll ich wissen, ob mein neuer Fotoapparat besser einen elektronischen Sucher haben soll oder ob der althergebrachte nicht vollkommen ausreicht. Sich Technikfeatures zu kaufen, die man nachher wegen „technischer Einfältigkeit“ gar nicht nutzen kann, ist ja auch rausgeschmissenes Geld.

Vor wenigen Tagen habe ich eine Fernsehsendung gesehen, in der sich ein Team nur um das Affentheater mit den Preisen an Tankstellen beschäftigt hat. Viele, viele Male täglich werden die Preise verändert. Wenn sich Tankstellen gegenseitig im Blick haben, dann prescht die eine vor und die anderen kommen hinterher. Es gibt schon „Standarduhrzeiten“, an denen die Preise hochgeschraubt werden. Der „arme“ Autofahrer, der das nicht weiß. – So kann man also auch mit der Zeit und dem Geld der Leute umgehen, ich finde es abartig.

Was habe ich früher zu Mauerzeiten über den Mann einer Freundin in Westberlin gelacht, der vor dem Kauf eines Kühlschranks oder einer Waschmaschine oder … oder … drei Tage lang die Zeitschriften von „Stiftung Warentest“ gelesen hat, die er sich stapelweise aus der Bibliothek geholt hat. Computer für Preisvergleiche oder gar Handys gab es da noch nicht.

Keiner hört auf mich – ich würde in jeder Produktklasse vier Preissegmente einführen: Billig – Mittelklasse – Hochwertig – Superhochwertig und dann dürfte es in jeder Preiskategorie genau 3 Angebote geben – also insgesamt 12 Artikel.

Alle West-Geborenen werden jetzt aufschreien und mich als „senilen DDR-Bürger“ beschimpfen (ist ja hier schon passiert) – doch ich fühle mich so überhaupt nicht senil – aber unsere Umwelt würde es uns durch Schonung von Ressourcen danken. Wir müssen das Wirtschaftswachstum nicht ununterbrochen steigern – aber das glaubt mir ja keiner, vor allem von der Regierung glaubt das keiner.


21 Kommentare

Gesinnungstoiletten an Politikerversammlungsorten

Lieber Lu, der du ja auch finbar heißt – entschuldige, aber diese zwei Fotos von dir MUSSTE ich mir einfach holen, um meinen Sch… dazugeben zu können.

Größte Fraktion – da gibt es das meiste Klopapier. (Fast) schwärzeste Gesinnung – da gibt es das dunkelste Papier.

Mitglieder dieser Fraktion leiden an Hartz-IV-Dünnpfiff, an Ausländer-Obergrenzen-Diarrhö oder an Obstipationen. Letztere kann man schon mal bekommen, wenn man 12 Jahre lang an seinem Stuhl oder Sessel fest klebt.

Wenn ich richtig nachdenke, lasse ich Herrn Gauland und andere Herren aus seiner Partei ebenfalls auf diese Toilette, denn das, was bei ihm oben und unten rauskommt, stinkt, sogar ganz fürchterlich.

Ich kenne welche aus dieser Fraktion, denen würde ich das Klopapier am liebsten in den Rachen stopfen, damit sie endlich ihren Mund halten. Oder es ihnen mit klugmachender Milch (Milch von guten Blog-Kühen) verdünnen und füttern, damit es sich auf ihr Hirn auswirkt.

*********

Und jetzt die anderen, die „freiwillig“ mitregieren oder unfreiwillig auf der Oppositionsbank sitzen. – Genug über Politik gesagt, jedes Wort darüber ist mir eigentlich zu viel.

Würde ich Photoshop besitzen und beherrschen (oder umgekehrt), dann wäre die Einfärbung der Klorollen formvollendeter gelungen. Aber darauf kam es mir als Perfektionistin heute nicht an.

Wichtiger finde ich, dass ich mit den etablierten Parteien nichts mehr anfangen kann. Es wird Zeit, eine neue ins Leben zu rufen. Die „Grauen Panther“ gibt es ja schon, die haben wohl noch nicht sehr viel bewegt.

Ich bin jetzt dafür, die LLP zu gründen – die Lila Löwen-Partei. Anfangs wird der Vorsitzende ein männlicher Löwe sein, bis ich mich so weit mit der Materie befasst habe, dann übernehme ich den Vorsitz. Die Katholenoberhäupter sind ja auch nicht mehr taufrisch, wenn sie den Leitungsschlüssel von Petrus übernehmen.

Diesen wirklich königlichen Löwen habe ich vor langen Jahren von der Bloggerin Elke Gedankenkrümel bekommen. Jetzt erst hat er seinen großen Auftritt. Er findet sich so gut, dass er schon eine eigene Briefmarkenserie von sich herausgegeben hat. (Typisch Mann)

So lange ich nur zweite Vorsitzende bin, werde ich mich mit männlicher Löwenperücke so geben, als wäre auch ich ein kämpferischer Löwe. Aber dennoch kann ich all diese Regierungsgeschäfte „im Schlaf“ – deswegen regiere ich auch von meinem Bett aus.

Und sind dann alle innerparteilichen Querelen ausgestanden, dann besiege ich den Parteichef, setze mich auf seinen Rücken und lasse mir vom Volk huldigen – und dabei schlecke ich genüsslich ein Eis, was allerdings nicht lila ist. Lila Brille schaut auf die Untergebenen, die Jacke ist für die Koalitionspartner eingefärbt, die Socken sind Parteikleidung und das Eis habe ich von der FDP bekommen.

Den ehemaligen Vorsitzenden erschrecke ich immer wieder mit meiner Abgebrühtheit – der wird mit mir nicht glücklich. Zur Abschreckung habe ich mir die Haare rot gefärbt, das wirkt besonders gefährlich. Ich ziehe ihn an den Ohren und dann ist er still.

Wenn er sich dann beruhigt hat und nur noch das Maul aufreißt, zeige ich ihm, was ich von ihm halte.

Aber jetzt habe ich genug gelöwt und gelogen, denn ich würde nie eine Partei gründen.


56 Kommentare

Wie hättet ihr reagiert?

Das ist eine vollkommen ernst gemeinte Frage, deren Beantwortung mich interessiert.

Ich bin irgendwo zum Kaffee trinken. Es wird über eine „Veranstaltung“ gesprochen, in der als Gruppe der Reichstag, das Außenministerium und andere wichtige Einrichtungen der Politik in Berlin besucht wurden. Einer der Anwesenden zeigt sein deutliches Desinteresse, was ich aber noch nicht als bedenklich einstufte.

Dann wurde davon erzählt, dass in der gleichen „Veranstaltungsreihe“ im Jahr zuvor das Konzentrationslager Auschwitz besucht wurde. Ich meinte, dass da starke Nerven notwendig seien und mich ein Besuch dort sehr mitgenommen hat.

Ich fragte, ob sie mitgefahren sind. Ich bekam von ihm zur Antwort:

Wat soll ick’n dort, da brennt doch keener mehr.

Und jetzt meine Frage: „Wie hättet ihr reagiert? Nicht langfristig, nicht für die Zukunft – Nein, genau in dieser Sekunde oder Minute.


35 Kommentare

Wahlsondersendung

Mein Beitrag zur Bundestagswahl am heutigen Tag!

 

Aber halt, ich habe noch was – für 24 Stunden nehme ich in meine Räume je einen Politiker auf

(Die Parteien werden streng alphabetisch aufgeführt, nicht nach Sympathie.)

Kann mal einer den Spülknopf drücken, es stinkt!

Angela, man muss nicht immer alles aussitzen

Da wir beide Mädels aus dem Osten sind und ich die Ältere bin, sage ich jetzt einfach du zu dir. Ich habe dich und deine Partei noch nie im Leben gewählt. Doch deine Haltung zu den Flüchtlingen hat mir imponiert – ich weiß aber nicht, ob das ausreichen wird, an dieser Stelle ein Kreuz zu machen. Ich denke eher nicht.

Hast du denn nicht Lust auf ein bisschen mehr Freizeit, bald deine gute Rente zu genießen und aufzuhören mit der Fingerverbiegerei – es muss doch nicht immer eine Raute sein. Und außerdem könntest du etwas mehr lila vertragen, denn so viel schwarz, wie CDU und CSU zeigen, muss nicht sein. – Dass mit den Violetten soll keine Drohung sein, aber die würden hier ins Zimmer besser passen als die schwarze CDU.

 

Warum heißt die CSU eigentlich Schwesterpartei – die hat doch immer männliche Bosse gehabt, einer fragwürdiger als der andere. Deswegen habe ich den Obergrenzen-Horst auf den Balkon gesperrt. Mal sehen, wie er sich fühlt, wenn er gefangen ist.

Eine Zeit lang waren sie weg vom Fenster, die Politiker aus der FDP. Doch dann haben sie sich wieder berappelt. Ob sie das dem schönen Christian zu verdanken haben? Oder sind das noch Auswirkungen von Guido Westerwelle und seinem Tod?

Die Partei mit der Doppelspitze – Bündnis 90/die Grünen. Jahrelang habe ich rot-grün gewählt, nicht rotrot-grün, sondern nur rot. Doch ganz richtig überzeugen können die Grünen auch nicht.

So langsam ist ja das alte SED-Image weg, denn die heutigen Linken haben sich entweder davon emanzipiert oder haben diese unselige Partei nie erlebt.

Und jetzt kommt der Martin aus Würselen – der Mann, der mit der SPD das Kanzleramt anstrebt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Partei ernst gemeint hat mit der Kanzlerkandidatur, denn sonst hätte sie jemand anderes dafür nominiert.


6 Kommentare

eu-aussengrenzen: zutritt nur für mitglieder

Besser, prägnanter und zutreffender könnte ich es nicht sagen!

campogeno

melilla-grenzzaun

Ursprünglichen Post anzeigen