Claras Allerleiweltsgedanken


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Was soll ich hier schreiben …

… wenn es eigentlich nichts zu schreiben gibt.

Das Wetter ist eben so trist wie die allgemeine Stimmung, die durch Meldungen aus dem RKI, dem Gesundheitsministerium, der WHO und aus ähnlichen politisch gefärbten Institutionen  nicht unbedingt besser werden.

Ich habe gestern eine therapeutisch wirkende Person kennen gelernt, die mich aller Wahrscheinlichkeit nach motivieren wird, ihre angespannte finanzielle Lage ein wenig durch mein Geld aufzubessern. Sie scheint dafür auch in der Lage zu sein, mich zu einer gewissen Aufarbeitung zu motivieren, die schon sehr, sehr lange nötig ist. Ich komme mir ja schon vor wie die katholische Kirche, die mit unschönen Dingen so umgeht, dass sie diese einfach unter den Teppich, nein, unter den gesegneten Talar der Priester und Kardinäle schiebt. Und der Papst ist auch nicht so erpicht darauf, Klarheit in die Sache zu bringen.

Als ich so durch die regenfeuchten Straßen ging, begegnete mir dieses Straßenschild:

Und sofort dachte ich: Fehlt da nicht was, zumindest ein simples „tal“, wenn nicht sogar ein üppigeres „taler“? Ist es wie bei mir, die ich auch das Gefühl habe, mir fehlt was?

Wofür gibt es Suchmaschinen im Netz? Und prompt habe ich auch den Namen serviert bekommen, die der Straße den Namen verliehen haben.

Die Seite „Berliner Stadtplan.com“ schreibt:

Die Straße wurde nach dem Theologen und Kirchenliederdichter Joachim August Wilhelm Neander benannt. Neander wurde 1650 in Bremen geboren und ist dort am 31. Mai 1680 gestorben. Sein bekanntestes Werk ist das Kirchenlied „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“.

Es ist schon erstaunlich, wer sich mehr als 300 Jahre später auf einem Straßenschild wiederfinden kann.

Als ich noch im Berliner Osten auf der Fischerinsel wohnte, war ganz in der Nähe eine große Straße mit einem Grenzübrgang nach Westberlin, die Heinrich-Heine-Straße. Nach der Maueröffnung trug auch eine U-Bahn-Station diesen Namen, weil dann die die langjährige „Geister-U-Bahn“ durch den Osten wieder benutzt werden konnte und die U-Bahnhöfe wieder freigebuddelt wurden.

Und diese Heinrich-Heine-Straße hieß lange, lange Zeit ebenfalls Neanderstraße, hatte aber einen anderen Namenspatron.

Die Seite „Berlingeschichte“ vrerät mir:

Neander, Johann Georg Christoph, * 13.6.1784, † 19.8.1854 Berlin, Unternehmer.
Neander war Lackierfabrikant. Durch sein Grundstück wurde 1843 die Straße angelegt. Einige Monate nannte man die Straße Neanderhof, bis sie durch Bekanntmachung des Polizeipräsidiums vom 7.6.1843 den Namen Neanderstraße erhielt. Sein Unternehmen befand sich auf dem Grundstück Neanderstraße 10.

Da finde ich aber einen Kirchenlied-dichtenden Theologen noch interessanter als einen Lackierfabrikanten.

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An einem Vorfrühlingssonntag, als mindestens 80 % der Berliner an die berühmte Berliner Luft gingen, fotografierte ich im Tiergarten diese demolierte Lampe:

Sie kam mir so typisch vor für unsere angeschlagene Zeit, deswegen zeige ich sie euch.

 


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Der Bundestag muss abgespeckt werden

Ich schon wieder unterwegs in Sachen Politik – ein Gebiet, in dem ich mich so gar nicht auskenne und das ich immer nur von der leicht ironischen Seite angehen kann.

Doch wenn ich hier den Krach in meiner Umgebung höre und sehe, wie sich die „fliegenden Abgeordneten“ um die Plätze streiten, muss ich diesem Abspeckplan ohne Einschränkungen zustimmen. Die wollen ALLE nur von uns versorgt werden und kosten unsere Steuergelder.

Warum tut keiner was?

Das sind die in den gehobeneren Positionen, die sich besonders unverzichtbar vorkommen.

Das „Volk“, das sich unmittelbar unter ihnen befindet, kann sich über das Gezänk und die Streitereien zwischen den einzelnen Gruppen nur die Ohren zuhalten.

 


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Politik ist fast wie echtes Leben

„Alle“ wollen sie an die Spitze, viele wollen Kanzler werden – doch bleiben sie dann nicht doch in ihren Problemen stecken und können sich nicht mehr frei bewegen, weil sie zu stark von der Wirtschaft oder ihrer Partei abhängig sind?

Die nachfolgende Schicht ist zu wenig ausgebildet – es gibt zu wenig Frauen in der Politik, die wollen sich nicht mit diesem üblen Geschäft anfreunden. Da kann AKK noch so sehr nach der Quote für Frauen rufen.

AKK ruft ja auch nach der Wehrpflicht. Zu DDR-Zeiten weiß ich, dass sich während dieser Zeit einige junge Männer das Leben genommen haben, weil sie den Stress und das Mobben nicht ausgehalten haben.

Meine „Ertränk-Opfer“ waren keine Soldaten, sondern Fruchtfliegen, die wegen ihrer Gier nach Alkohol gestorben sind. Aber es sind sehr wenige.


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C & C können auch anders

C&C gelten im allgemein als friedlich, humorvoll und phantasievoll.

Doch ihr werdet gleich sehen, sie können auch anders!!! Hier z.B. sind sie Mafiosi – mit verspiegelten Brillengläsern, damit niemand ihre Emotionen aus den himmelblauen Augen ablesen kann. Und mal ehrlich – wer traut blauen Augen schon Böses zu???? – Wenn nicht Mafiosi, dannn könnten sie auch zu einer der vielen Gangs gehören, was ich aber eher nicht glaube.

Die Erlaubnis, so viele Selfies mit den unterschiedlichsten Brillengestellen zu machen, habe ich bei meinem Lieblingsoptiker bekommen. Er war sogar noch so hilfsbereit, mir gewünschte Gestelle zu zeigen. Der Sonyboy hat ja ein hochklappbares Display und eine 3 Sekunden Auslöseverzögerung, so dass das wunderbar klappt. Kann man auf dem Spiegel im ersten Foto gut sehen.

 

Die zwei Cs können notfalls auch auf Harry Potter machen, obwohl sie kaum etwas davon gelesen hat. Na gut, die richtige HP-Brille ist noch nicht und vor allem fehlt der Blitz auf der Stirn – den habe ich versucht, zu malen. Hier noch ohne:

(Mit Blitz sieht er auch nicht viel echter aus – unser Harry Clara Potter-Himmelhoch 🙂 )

 

Na gut, Harry Potter nachzuäffen ist ja nicht halb so böse wie Mafiosi zu sein. Aber die beiden Cs können auch auf blöd machen (oder sein), so dass sofort der Spruch kommt: „Herr, lasse Hirn regnen, die haben es nötig!)

 

Wenn die beiden schon so viel Pharmazie-Plastik-Abfall produzieren, kommen sie hin und wieder doch mal auf die Idee, ihre Seele (oder nur Brille) grün anzustreichen. Hier sind die (stechend) blauen Augen nicht zu übersehen. Sie reißt diese derartig weit auf, dass sie fast aus den Augenhöhlen treten.

Die beiden können sich auch sehr gut dumm stellen – und in manchen Situation auch dumm sein. Aber wenn sie dann so einen dämlich-unschuldigen Blick aufsetzen, hat dann doch mancher Mitleid mit ihnen.

Das einzige, was sie nienichtniemals im Leben sein werden: BRAUN – so tief kann man gar nicht sinken. Und deswegen ist das eine Brillengestell Gesinnung, die nie aufgesetzt werden wird.

Und jetzt verabschieden sich die beiden wie halbwegs normale Menschen

 

 


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Rundgang in Brüssel im EU-Kommissionshauptbüro

– alles nicht so ernst zu nehmen!

Tja, nachdem ich euch das Arbeitszimmer der Chefin gezeigt habe und auch die Kaffeeküche, gibt es jetzt noch Fotos von Räumen, die teilweise privateren Charakter haben.

Ist Frau EU-Kommissarin mal sehr müde und abgespannt, macht sie hier ein kurzes Nickerchen, bevor sie sich wieder mit ungebremster Tatkraft in die Politik stürzt. – Diese Collage ist leider nicht ganz sortenrein bzw. natürlich nicht ganz zimmerrein.  Nur das linke Hochkantfoto ist aus ihrem Ausruhzimmer. Die Hirsche auf dem Lichterbogen sollen sie mit ihrem Ekel-Hirsch-Kollegen versöhnen – mit dem, der immer den ganzen Kaffee aussäuft – doch das klappt nur sehr bedingt.

 

Die anderen drei Fotos hat der Pressefotograf am gleichen Standort zu den unterschiedlichsten Zeiten aufgenommen.  Es ist im Tagungsraum gemacht – er war früher mal das Wohnzimmer der Kommissarin. Wenn den Leuten bei langen Sitzungen kein Licht aufgehen will, dann drückt sie auf die Fernbedienung und gleich erstrahlt alles in freundlichem Glanz.

Natürlich ist der Sitzungs- oder Tagungsraum mit der speziellen EU-Flagge geschmückt. Anders als sonst, wo sie hängend verwendet wird, liegt sie hier auf einer Arbeitsfläche aus. – Das meiste Dekozeugs soll die Kollegen davon ablenken, dass sie jetzt die kommende schöne Adventszeit nicht mit ihren Familien und vor allem nicht mit den Kindern verbringen können, sondern mit den Aktenordnern. Die Vorgängerin der jetzigen Chefin hatte ja sogar 7 Kinder – das jüngste war 1999 geboren worden. – Wie sie das fertig gebracht hat, sich bei ihren vielen politischen Ämtern auch noch mit den Kindern zu beschäftigen, ist allen ein Rätsel. Vielleicht haben die zur Nanny Mama gesagt und zu ihr Tante.

Die vielen Fenster mit ihren Brettern davor – natürlich nicht die vor den Scheiben – bieten sehr viel Spielraum für vorweihnachtliche Spielereien.

Aber auch andere Flächen werden schonungslos mit Deko überschüttet.

Um euch nicht in Fotos ertrinken zu lassen, habe ich mal wieder Collagen bei Photoscape erstellt – sonst verlerne ich noch die Anwendung dieses Programms.

Und lila geht die neue Kommissarin in die neue Woche ihres Arbeitslebens – ihr Stern leuchtet am EU-Himmel klar, glitzernd und lila!!!

Genug phantasiert!

 


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Clara, du bist eine Streberin!!!

Nicht nur hier, sondern an so vielen Stellen hast du immer wieder getönt, dass dich Politik nicht interessiert, dass du also auf keinen Fall in die Politik gehst.

Und was machst du jetzt??? Du gründest deine eigene Europäische Union = EU und wirst natürlich auch gleich EU-Kommissionspräsidentin!!! Meinst du, du kannst es besser als die ehemalige „Flinten“Uschi??? Ich glaube das vielleicht doch nicht, denn sie hat erstens mehr Erfahrungen – vielleicht sogar mit Kindern – auf jeden Fall aber mit Politik.

Zeige mal deine neue EU-Fahne!

Das sieht aber schon ganz schön adventlich – wenn nicht sogar (vor)weihnachtlich aus. Damit hast du streberhaft gleich noch gegen einen zweiten Grundsatz verstoßen: Vor dem ersten Advent wird keine Weihnachtsdeko in den Wohnungen und Stuben angebracht!!! Aber eines hast du ja wenigstens respektiert: Du hast nicht vor Totensonntag geschmückt die Fotos wenigstens nicht vor Totensonntag veröffentlicht.

Dann kannst du jetzt auch zeigen, wie du dieses Jahr dein Amtszimmer verkleidet hast:

Du bist und bleibst also eine lila EU-Kommissionspräsidentin.- Bedeutet die Matroschka, dass du Russland besonders liebevoll unter deine Fittiche nehmen willst? – Übernimm dich nicht an dem „smarten“ Wladimir! – Und sind an dem Kranz und in dem Goldfischglas so viele Kugeln, wie du und deine Kommission an klugen Ideen produzieren wollt? – Dann wird es ja vielleicht doch eine gute Zeit mit dir!

Eine ständig überarbeitete EU-Kommissionspräsidentin braucht zur Auffrischung ihrer Kräfte Essen und Trinken, denn das hält Leib und Seele zusammen. Also gibt es im Amtssitz auch eine Küche. Und da du ja wie die Oberchefin Angela aus dem Osten kommst, ist die Küche natürlich rot – wie der Staat, aus dem du kommst. Bei dir hat die Einfärbung nicht bis zum Rot gereicht, du bist nur lila geworden.

Und wie hat die rote Zora die grüne oder doch lila Clara die Küche geschmückt?

In der nachfolgenden  Collage ist der kleine Küchenengel versteckt, der sich immer um die Kaffeemaschine kümmert. – Im Amtssitz sind natürlich nicht nur kluge Frauen, sondern auch solche männlichen Politiker ähnlich dem Innenminister oder Verkehrsminister oder unzähligen anderen Ministern, denen die Politik den Verstand aus dem Hirn geblasen hat. Hier ist es der braune Hirsch, der immer nur Kaffee säuft, aber nie Bescheid gibt, wann die Maschine leer ist. Ob dem je im Leben mal ein leuchtender Stern aufgeht?

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Die anderen Amts- oder Privaträume zeige ich euch beim nächsten Mal – die EU-Kommissarin verschießt ihr Pulver langsam und sorgfältig!


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Im Leben der Clara H. passierte vor kurzem …

Ein Unglück kommt selten allein – und deswegen fange ich jetzt mit den negativen Sachen an.

Erschüttert hat mich, als ich auf meinem Handy folgende Meldung fand:

Anders herum hat mich dann wieder überrascht, dass der Herr Ösi Flugzeuge besitzt – und in diesen Flugzeugen dann auch noch so viel Geld transportiert wird. – Irgendwie macht er im Blog immer so einen bescheidenen und sympathischen Eindruck – wie sich Frau doch täuschen kann 🙂 😉

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Eines Morgens wache ich auf – und nichts ist in meinem Mund so wie am Abend, als ich ins Bett ging. Aus welchem Grund das Zahnfleisch dick und geschwollen war, hat es mir nicht gesagt – auf jeden Fall hat es damit den Zahnersatz mächtig behindert und geärgert.

Da ich mir aber das Essen nicht völlig untersagen wollte, habe ich mit Kamistad geschmiert und geschmiert, bis alles betäubt war, bis ich wieder kauen konnte.

Dann ging ich zum Zahnarzt – und was der mir empfahl, kostet richtig Geld.

Er meinte, an meinen vier Implantaten wäre zu viel Plaque und ich müsste dringend was dagegen tun. Dieses „Dringend-was-tun“ kostet so um die 75,00 € herum. – Manche Leute geben ihr Geld im Theater oder im Kino aus – ich besuche stattdessen Apotheken und Sanitätshäuser – diese Branchen wollen ja auch leben 🙂

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Bildung kann nie schaden – und auch zu Zeiten von Wikipedia konnte ich an diesem „Angebot“ nicht vorbei gehen. Eine Bewohnerin aus dem Haus zieht in eine Wohnung mit Betreuung und muss sich verkleinern. Deswegen hat sie diese Bildbände (in doppelter Hinsicht „Bild“) aussortiert. Mir gefielen sie und ich habe sie erst einmal mitgenommen.

Natürlich habe ich mir zuerst „Mensch und Körper“ vorgenommen. Das war gar kein Bildzeitungsniveau, was die mir über Blutdruck und alles andere, was vorn mit Blut- anfängt, erzählt haben. Ich bin nicht dümmer geworden 🙂

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Vor kurzem hat eine Bekannte eine Ausstellung eröffnet und dazu eingeladen. Vor längerer Zeit hatte ich mich mal in ein stark lilalastiges Bild verguckt, was ich dann aber aus verschiedenen Gründen (auch finanzielle, aber auch wegen fehlendem Platz an der Wand) nicht gekauft habe.

Dieses Mal fiel mein Blick auf ein in Grüntönen gehaltenes Bild, schließlich habe ich ja einen „grünen Salon“. Ich habe mal eine primitive Collage versucht und mich eben so schnell entschlossen, meine Fächer an der Wand zu behalten.

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Über Lila habe ich schon lange nichts gesagt. Vor Jahren habe ich (spätestens) an der Reaktion meines Malers gemerkt, dass Männer lila nicht leiden können – aber unter den Frauen bin ich nicht vollkommen allein.

Ich wusste gar nicht, dass ich für Luxus stehe 🙂 😉

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Und jetzt zum Abschluss noch ein politisches Foto. Die Zeit der Plakate hat ja wieder angefangen. Dieses Geld könnte man wirklich und wahrhaftig für sinnvollere Dinge verwenden, denn es ist festgestellt, dass diese bunten Bilder und dummen Sprüche das Wahlergebnis nur minimal beeinflussen.

Interessanter Weise sind die AfD-Plakate alle so hoch angebracht, dass sie keiner erreichen kann und somit weder bemalen, bespucken oder abreißen kann. – Sie sind sich wohl der Volkssympathie doch nicht so sicher, die Herren und Damen GaulandHöckeWeidelStorchMeuthen.

Auch dieses Mal bin ich in zwei Tagen wieder da!