Claras Allerleiweltsgedanken


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Großbaustelle Leipziger Straße

Keine Angst, man hat die Großbaustelle Flughafen nicht in die Innenstadt geholt, damit sie von allen besser zu erreichen ist und vielleicht schneller vorangeht. – Nein, es geht um ein Warenhaus mit dem Namen „Wertheim“, das hier in der Nähe vom Potsdamer Platz in seiner historischen Schönheit neu erstehen soll. Die Informationen über den Kaufhauskonzern, die ich in Kürze bei Wiki eingeholt habe, haben mich sehr verwirrt. Erst verschwindet er aus Berlin, der Name und wird von einem anderen okkupiert, dann überlebt der auch nicht so richtig – die können sich einfach nicht einigen. – Ich hoffe einfach mal, dass die jetzt hier am Leipziger Platz nicht pleite gehen, bevor das Haus steht – sonst haben die Steuerzahler noch eine Investruine in Berlin zu bezahlen.

1201 Wertheim Spruch

Als wenn wir nicht schon genug Einkaufstempel, -hallen und -arkaden hätten, für die das liebe Geld fehlt.

1201 Wertheim Kräne Baustelle 117 mtl

Die Kräne drehen und bewegen sich – und vor ein paar Tagen waren schon deutliche Fortschritte zu sehen, aber es regnete zu sehr zum Fotografieren.

1201 Wertheim 2Das ist wohl das berühmteste Detail aus dem alten Bau – ob es wieder so hineinkommt, wird Frau sehen, wenn es an der Zeit ist.

1201 Wertheim Zukunft

Ich finde, so ähnlich sieht es Unter den Linden auch aus, dort, wo die Passage in der Nähe vom Sea Life ist. – Die Herren Architekten haben auch immer nur ähnliche Einfälle.

Hier kann man die Collage aller Fotos und ein paar Infos sehen.

 


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5 BSuM – Fontänen vom Potsdamer und Pariser Platz

Die Fontänen am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor und ein kleiner Geheimtipp, den man entdeckt, wenn man dort rumspaziert.

Im Fotoblog gibt es, wie so oft, die richtigen Fotos, die wirklich schön sind. (Klappern gehört zum Gewerbe)


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Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – P

Machte ich hier eine Umfrage, welcher touristisch interessante Ort dem einen oder dem anderen bei dem Buchstaben P als erstes einfällt, würde zu – schätzungsweise – 80 % der Potsdamer Platz genannt werden. Mit seinen gewaltigen, den Himmel fast tangierenden und auch verschandelnden Hochhäusern hat er sich seine Schmach und seine Anerkennung verdient. Ich habe auch ein recht gespaltenes Verhältnis zu diesem Platz.

Das Sony-Center mit seinem interessanten Aussehen liebe ich. – Ich zeige euch hier eine Collage, wo gleich mehreres drauf ist. – Auch wenn es ein wenig unruhig ist auf diesem Bild – sooooooo ist der Potsdamer Platz, immer voller Leben, voller Lärm, voller Leute … und eben überhaupt voller ….

Aber ich habe euch für die Adventswoche auch noch ein ganz aktuelles Foto mitgebracht – überall leuchten ja jetzt die Sterne – aber die Berliner sind so „dämlich“ oder so amerikanisiert, dass sie ihren eigenen „Walk of fame“ haben müssen, um auf Sternen zu laufen. Da gleich auf der anderen Straßenseite das Filmmuseum steht, ist das mit dem Sternenboulevard noch halbwegs verständlich.

Neben den Sternen gibt es etwas "Blaulicht" aus dem Sony-Center und Deko Aus den Arcaden

Wer kann sich noch an das Lied von Frank Schöbel erinnern (das Original aus den 70er Jahren war leider von der GEMA nicht freigeschaltet worden):

Wie ein Stern in einer Sommernacht …

Tja, was bleibt denn nun für den Blogspot-Anzeiger? Heute müsst ihr da schon selbst gucken gehen. Und dann danach zu WordPress, da gibt es eines davon in groß.


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Zwischen die Schmiedekunst geschmuggelte Rohr“kunst“

Dass es „Kunst“ ist, kann man natürlich sehr anzweifeln. Zumindest ist sie vergänglich. Es sind Rohre, vielleicht für Abwasser, aber sie sind farbig – sie sind in meiner Farbe, wie schön!

Die Sonne verändert die Farben von lila zu pink - ich mag beide

Ich weiß, es ist absurd - aber sie gefallen mir

Nun sage mir noch einer, dass WC-Bilder keine „Rohrkunst“ sind. Keine Angst, ihr seht jetzt weder appetitliche noch unappetitliche WC-Fotos, aber als ich vor kurzem – in lila gekleidet – einen total lila gestrichenen Waschraum benutzte, konnte ich nicht umhin, ein Beweisfoto zu schießen. Volilà!

Ich gucke so konzentriert, weil ich es nicht verblitzen "und nicht verdonnern" darf, das Foto


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Wir sind 7 Milliarden – unsere Welt heute

Ausstellung auf dem Potsdamer Platz – 30.08. – 06.09.2011

Ein Foto in einer Vorschau lockte mich gestern dorthin – es wurden Fotos zu obiger Überschrift gezeigt.

Ganz krass wurden Situationen in unseren reichen Ländern gezeigt, zu denen ich bedingungslos Deutschland zähle, und dann die gleiche Situation in den wirklich armen Ländern. Ich war so erschüttert, dass es mir manchmal fast die Sprache verschlagen hat.

Thesen:
Angemessene Ernährung, Gesundheitsversorgung, sauberes Trinkwasser, Altersabsicherung, selbstbestimmte Familienplanung, angemessener Lebensstandard, Bildung, Selbstbestimmung und ein Leben in Würde ist ein Menschenrecht.

Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass alle Punkte bei uns verwirklicht werden, wenn auch vielleicht nicht immer zu 100 Prozent.

Gegenübergestellt wurden

Zugang zu Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht

In wohlhabenden Ländern hat eine junge Mutter grundsätzlich auch ohne Geld Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung und Information für sich und ihr Kind. – Das andere Foto zeigt eine 14jährige Mutter, die ihr neugeborenes Baby wäscht, während ihre zweijährige Tochter spielt.
(Texte in Anführungszeichen stammen von Postkarten, die das BMZ, die giz, die Stiftung Weltbevölkerung und National Geographic zu dieser Ausstellung herausgegeben haben)

Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht

Die 13jährige Sunil im indischen Rajasthan musste früh um ihr Recht auf Selbstbestimmung kämpfen. Elf Jahre war sie alt, als ihre Eltern sie verheiraten wollten. Sunil wiegerte sich; sie drohte mit der Polizei. Ihr Mut hatte Erfolg, sie geht weiterhin zur Schule.

Altersabsicherung

In einem Land wie Japan leben schon heute weit mehr ältere Menschen als junge. Die Frage, wer die Alten zukünftig betreuen soll, bereitet der Gesellschaft Sorgen. Roboter werden zur Pflege der Alten entwickelt, aber zur Sicherheit im Alter gehört auch menschliche Zuwendung. – Die anderen machen es über die Anzahl ihrer Kinder, die ihre Altersversorgung sein sollen. Eine 41jährige nigerianische Frau wurde mit 14 das erste Mal Mutter und hat jetzt 7 Kinder, die ihre Altersvorsorge sein sollen.

Trinkwasser

Weltweit haben 884 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Nur 27 Prozent der ländlichen Bevölkerung verfügen über einen Wasseranschluss im eigenen Haus. – In den nächsten 20 Jahren wird der globale Wasserbedarf für den menschlichen Konsum um 40 Prozent steigen.

Die einen müssen es weit in Eimern heranschleppen, die anderen lassen es sorglos laufen.

Ein angemessener Lebensstandard ist ein Menschenrecht

Ein indisches Mädchen zeichnet mit Kreide, wie sie gern wohnen möchte und was sie gern haben möchte – u.a. Bäume und einen Blumentopf. – Andere haben in ihrem Überfluss so viel, dass es – zusammengeräumt für ein Foto – nicht mehr auf einem Bild gezeigt werden kann.

Asyl oder ein Leben in Würde ist ein Menschenrecht

Menschen verlassen ihr Land auf der Flucht vor Gewalt und Verfolgung, vor Naturkatastrophen oder schlicht auf der Suche nach einem besseren Leben. Weltweit gibt es derzeit etwa 214 Millionen Migranten. Sie sind auf den Zutritt in ein fremdes Land und auf die Unterstützung anderer Menschen angewiesen – ohne dies droht ihnen oftmals ein Leben in Rechtlosigkeit oder sogar der Tod.

Ich will jetzt den Bericht über die Fotos nicht ausufern lassen – mich haben sie erreicht.