Claras Allerleiweltsgedanken


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Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – P

Machte ich hier eine Umfrage, welcher touristisch interessante Ort dem einen oder dem anderen bei dem Buchstaben P als erstes einfällt, würde zu – schätzungsweise – 80 % der Potsdamer Platz genannt werden. Mit seinen gewaltigen, den Himmel fast tangierenden und auch verschandelnden Hochhäusern hat er sich seine Schmach und seine Anerkennung verdient. Ich habe auch ein recht gespaltenes Verhältnis zu diesem Platz.

Das Sony-Center mit seinem interessanten Aussehen liebe ich. – Ich zeige euch hier eine Collage, wo gleich mehreres drauf ist. – Auch wenn es ein wenig unruhig ist auf diesem Bild – sooooooo ist der Potsdamer Platz, immer voller Leben, voller Lärm, voller Leute … und eben überhaupt voller ….

Aber ich habe euch für die Adventswoche auch noch ein ganz aktuelles Foto mitgebracht – überall leuchten ja jetzt die Sterne – aber die Berliner sind so „dämlich“ oder so amerikanisiert, dass sie ihren eigenen „Walk of fame“ haben müssen, um auf Sternen zu laufen. Da gleich auf der anderen Straßenseite das Filmmuseum steht, ist das mit dem Sternenboulevard noch halbwegs verständlich.

Neben den Sternen gibt es etwas "Blaulicht" aus dem Sony-Center und Deko Aus den Arcaden

Wer kann sich noch an das Lied von Frank Schöbel erinnern (das Original aus den 70er Jahren war leider von der GEMA nicht freigeschaltet worden):

Wie ein Stern in einer Sommernacht …

Tja, was bleibt denn nun für den Blogspot-Anzeiger? Heute müsst ihr da schon selbst gucken gehen. Und dann danach zu WordPress, da gibt es eines davon in groß.


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Zwischen die Schmiedekunst geschmuggelte Rohr“kunst“

Dass es „Kunst“ ist, kann man natürlich sehr anzweifeln. Zumindest ist sie vergänglich. Es sind Rohre, vielleicht für Abwasser, aber sie sind farbig – sie sind in meiner Farbe, wie schön!

Die Sonne verändert die Farben von lila zu pink - ich mag beide

Ich weiß, es ist absurd - aber sie gefallen mir

Nun sage mir noch einer, dass WC-Bilder keine „Rohrkunst“ sind. Keine Angst, ihr seht jetzt weder appetitliche noch unappetitliche WC-Fotos, aber als ich vor kurzem – in lila gekleidet – einen total lila gestrichenen Waschraum benutzte, konnte ich nicht umhin, ein Beweisfoto zu schießen. Volilà!

Ich gucke so konzentriert, weil ich es nicht verblitzen "und nicht verdonnern" darf, das Foto


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Wir sind 7 Milliarden – unsere Welt heute

Ausstellung auf dem Potsdamer Platz – 30.08. – 06.09.2011

Ein Foto in einer Vorschau lockte mich gestern dorthin – es wurden Fotos zu obiger Überschrift gezeigt.

Ganz krass wurden Situationen in unseren reichen Ländern gezeigt, zu denen ich bedingungslos Deutschland zähle, und dann die gleiche Situation in den wirklich armen Ländern. Ich war so erschüttert, dass es mir manchmal fast die Sprache verschlagen hat.

Thesen:
Angemessene Ernährung, Gesundheitsversorgung, sauberes Trinkwasser, Altersabsicherung, selbstbestimmte Familienplanung, angemessener Lebensstandard, Bildung, Selbstbestimmung und ein Leben in Würde ist ein Menschenrecht.

Wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben, dass alle Punkte bei uns verwirklicht werden, wenn auch vielleicht nicht immer zu 100 Prozent.

Gegenübergestellt wurden

Zugang zu Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht

In wohlhabenden Ländern hat eine junge Mutter grundsätzlich auch ohne Geld Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung und Information für sich und ihr Kind. – Das andere Foto zeigt eine 14jährige Mutter, die ihr neugeborenes Baby wäscht, während ihre zweijährige Tochter spielt.
(Texte in Anführungszeichen stammen von Postkarten, die das BMZ, die giz, die Stiftung Weltbevölkerung und National Geographic zu dieser Ausstellung herausgegeben haben)

Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht

Die 13jährige Sunil im indischen Rajasthan musste früh um ihr Recht auf Selbstbestimmung kämpfen. Elf Jahre war sie alt, als ihre Eltern sie verheiraten wollten. Sunil wiegerte sich; sie drohte mit der Polizei. Ihr Mut hatte Erfolg, sie geht weiterhin zur Schule.

Altersabsicherung

In einem Land wie Japan leben schon heute weit mehr ältere Menschen als junge. Die Frage, wer die Alten zukünftig betreuen soll, bereitet der Gesellschaft Sorgen. Roboter werden zur Pflege der Alten entwickelt, aber zur Sicherheit im Alter gehört auch menschliche Zuwendung. – Die anderen machen es über die Anzahl ihrer Kinder, die ihre Altersversorgung sein sollen. Eine 41jährige nigerianische Frau wurde mit 14 das erste Mal Mutter und hat jetzt 7 Kinder, die ihre Altersvorsorge sein sollen.

Trinkwasser

Weltweit haben 884 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Nur 27 Prozent der ländlichen Bevölkerung verfügen über einen Wasseranschluss im eigenen Haus. – In den nächsten 20 Jahren wird der globale Wasserbedarf für den menschlichen Konsum um 40 Prozent steigen.

Die einen müssen es weit in Eimern heranschleppen, die anderen lassen es sorglos laufen.

Ein angemessener Lebensstandard ist ein Menschenrecht

Ein indisches Mädchen zeichnet mit Kreide, wie sie gern wohnen möchte und was sie gern haben möchte – u.a. Bäume und einen Blumentopf. – Andere haben in ihrem Überfluss so viel, dass es – zusammengeräumt für ein Foto – nicht mehr auf einem Bild gezeigt werden kann.

Asyl oder ein Leben in Würde ist ein Menschenrecht

Menschen verlassen ihr Land auf der Flucht vor Gewalt und Verfolgung, vor Naturkatastrophen oder schlicht auf der Suche nach einem besseren Leben. Weltweit gibt es derzeit etwa 214 Millionen Migranten. Sie sind auf den Zutritt in ein fremdes Land und auf die Unterstützung anderer Menschen angewiesen – ohne dies droht ihnen oftmals ein Leben in Rechtlosigkeit oder sogar der Tod.

Ich will jetzt den Bericht über die Fotos nicht ausufern lassen – mich haben sie erreicht.


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Im Dreisprung von Nord nach Süd (17/28) Potsdamer Platz

Blattchallenge

Hier könnt ihr meinen Beitrag zu diesem Projekt sehen.

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(Wikipedia): Der Bahnhof ist heute ein unterirdischer Regionalbahnhof am Potsdamer Platz im Zentrum Berlins. Er liegt im Tunnel der Nord-Süd-Fernbahn, die die Verbindung zum Berliner Hauptbahnhof darstellt.

Während der Teilung Berlins von 1961 bis 1989 lag der Bahnhof direkt unter der Berliner Mauer. Er war geschlossen und die Züge durchfuhren diesen sogenannten Geisterbahnhof ohne Halt. Der S-Bahnhof steht unter Denkmalschutz.

Da es gleichzeitig, U-, S- und Fernbahnhof ist, herrscht hier immer ganz schönes Gewusel. Mir gefiel die Spiegelung im Bahnhofsschild, die war schöner als die unterirdische Aufnahme. – Und die nächsten Aufnahmen gefallen mir ebenfalls, deswegen möchte ich sie mit euch teilen.

Das ist das wunderschöne Gebäude für den Bundesrat, wie man auch selbst lesen kann. Es ist, wie die meisten historisch sehenswerten Gebäude, auf Ostberliner Gebiet. Das war wirklich das einzige, wo wir den Westberlinern gegenüber einen Vorteil hatten, nur waren die Gebäude nur zum Teil saniert.

Wie wir ja alle wissen, ist den meisten Politikern ihr Amt oder ihre Würde zu Kopfe gestiegen, und deswegen heben sie mit „ihrer Welt“ ab in ein unrealistisches Leben.

Die von mir so geliebten Lampen (s. Jüterbog, Lampen) liegen hier ein wenig im Schatten, aber es kommt ja auch auf die hohe Politik an.

In unmittelbarer Nähe des Bundesrats sind diese Wohnungen, die ihr ganz getrost allesamt in die Kategorie „Luxuswohnungen“ eingruppieren könnt. Ich glaube, ich würde auch bei vorhandenem Geld, nicht ganz so sehr „mittenmang“ wohnen wollen.

Wenn wir jetzt zum eigentlichen Potsdamer Platz gehen, können wir dieses nicht übersehen:

Nicht immer dräuen die Wolken so fürchterlich ob dieser Bausünden, die dort begangen wurden. Manchmal fühlt sich frau ja schon wie in Klein-Manhattan. – Im rechten saß lange Herr Mehdorn und fuhr die Karre gegen den Baum. Das mittlere „gehört?“ einem bekannten Autohersteller, der mit „M“ anfängt und mit „ercedes“ aufhört. – Beim linken wird immer vom „Tortenstück“ gesprochen. – Ich hoffe, ich habe nichts wesentliches durcheinander gebracht.

Das Sonycenter halte ich für ein technisches "Wunderwerk" - die Fotografen nehmen dort kein Ende!

Und last, but noch least, eine Spiegelung, wie frau sie nicht immer dort beobachten kann. –

Im Hintergrund ist das Weinhaus Huth, das einzige erhaltene Originalgebäude an diesem Platz

Ansonsten bis morgen! Im Fotoblog seht ihr die Philharmonie.