Claras Allerleiweltsgedanken


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Rabatte, Rabatte, Rabatte

Von der S-Bahn aus sah ich dieses Plakat:

Ich kenne da einen Anbieter, der mein regelmäßiger Mailpostkastenfüller ist. Fast jeden Tag gibt es Rabatte – im Laufe des Tages werde ich noch einmal erinnert, dass der Rabatt und sein Codewort nur noch 7, 8 oder 9 Stunden gültig ist.

Für meinen Geldbeutel sind aber auch die um maximal 20 Prozent ermäßigten Sachen noch ziemlich teuer. Hinzu kommt eine „horrende“ Portogebühr, da die Sachen nicht aus dem Gebiet kommen, wo die Post etwas mildere Gebühren einfordert.


Preiskampf

Wer wird ihn gewinnen, den Kampf um den höchsten Preis pro ml oder pro Gramm?
Die Champagnerproduzenten?
Die Druckertintenhersteller?
Die Pharmaindustrie mit ihren Quaksalbern?

Die ersten sind meiner Meinung nach weit abgeschlagen – oder ich war noch nie in Geschäften, in denen ein Tropfen dieses edlen Getränkes mit Gold aufgewogen werden konnte. – Aber Champagner braucht man nicht, der ist Luxus.

Die mittleren? Sicher gibt es Hersteller wie HP, bei denen es sich eher lohnt, einen neuen Drucker komplett mit Patronen zu kaufen als einen Satz Farbpatronen auszuwechseln, aber ich bekomme (Ersatz-)patronen für 5,00 €/Stück, allerdings sind das nur 12,5 ml.- Patronen braucht man schon eher, so man einen Drucker hat.

Aber gefühlt sind bei mir die Pharmafritzen die Negativ-Gewinner. Wenn ein Fläschchen mit 200 ml Mundspüllösung (gerade mal ein Glas) 9,00 € und 10 g Entzündungssalbe für die Mundschleimhaut (die Tube ist so klein, dass sie sich in jeder Handtasche sofort verliert, geschweige denn in einem anständigen Rucksack) 7,00 €, also erinnerte deutsche Mark 13,50 DM, kosten, ist meiner Meinung nach irgendetwas am Preisgefüge nicht mehr in Ordnung.

Habe nur ich dieses blöde Gefühl, weil mein Portemonnaie (alte deutsche Rechtschreibung!!!!) so leer ist?